Icon--down-black-48x48 IC-logout IC-up

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Abnahme eines Regals (Marke Eigenbau). Wer kann so etwas machen?

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Abnahme eines Regals (Marke Eigenbau). Wer kann so etwas machen?

    Hallo,

    ein Bekannter (der sich hier leider immer noch nicht angemeldet hat) lässt mich folgendes fragen: Er wird ein 6 m langes und 3 m hohes Regal in einer ehrenamtliche Einrichtung bauen. Auf dem Regal sollen Boxen mit Sachspenden gelagert werden (Boxen bis max. ~25 kg auf 60 x 40 cm). Seine Planung steht fest (alles aus Stahl und wirkt für mich ziemlich stabil und durchdacht).
    Gibt es die Möglichkeit das Regal von einem Experten (TÜV-Süd?) abnehmen zu lassen? Die Nutzung ist nicht gewerblich, aber es geht ihm (aus rechtlichen Gründen [man weiß ja nie]) um eine offizielle Bescheinigung, dass der Ist-Zustand nach der Konstruktion niemanden gefährdet.

    Grüße
    1a

  • die vernünftigste Lösung ist ein Regal-Bausatz zu kaufen.. Baumarkt oder googeln.. !
    eine solche Abnahme wird nicht mal ein Mitarbeiter vom TÜV machen... eventuell kann das ein ortansässiger Schlossermeister...
    denn mit dem Meisterbrief darf ER das ! .... für eine soziale Einrichtung wäre ... mit hin-langen ... auch möglich !
    Gruss....

    Kommentar


    • Zitat von Hazett Beitrag anzeigen
      die vernünftigste Lösung ist ein Regal-Bausatz zu kaufen.. Baumarkt oder googeln.. !
      eine solche Abnahme wird nicht mal ein Mitarbeiter vom TÜV machen... eventuell kann das ein ortansässiger Schlossermeister...
      denn mit dem Meisterbrief darf ER das ! .... für eine soziale Einrichtung wäre ... mit hin-langen ... auch möglich !
      Gruss....
      *** Bitte sachlich bleiben *** Seit wann darf ein einfacher Schlosser, selbst wenn er den Meisterbrief hat, in öffentlichen oder privaten Einrichtungen Bauabnahmen machen?

      @Der1aSchaffer
      Am einfachsten rufst du mal in der zuständigen Gemeine- oder Stadtverwaltung an. Die Jungs und Mädels von der Bauaufsicht können dir da in jedem Fall weiterhelfen. Wenn sie nicht selbst zur Abnahme kommen bzw. machen, werden sie dir aber einen Sachverständigen nennen können, der sowas kann und darf.
      Allerdings ist die Frage, ob die Kosten hierfür nicht den Rahmen sprengen würden. Die Leute greifen (gefühlt) gern und tief in die Taschen anderer.

      Ich habe vor 4 Jahren eine Wand zwischen Küche und Esszimmer entfernt und einen Statiker hinzuziehen müssen, weil die Wand tragend war. Der Statiker war teurer, als das Entfernen der Wand, der Träger und der Einbau des Trägers zusammen.
      Zuletzt geändert von –; 18.05.2018, 20:19. Grund: *** Bitte sachlich bleiben ***

      Kommentar


      • Schau dich mal bei www.sifaboard.de um.
        Ist ein Forum für Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit, usw..
        Wenn du dort mal die Suchfunktion mit Begriffen wie "Eigenbau Regal" oder "Regal Prüfung" eingibst, findest du einige Threads zum Thema.
        Nur mal kurz vorab als Essenz:
        Es ist theoretische Berechnung der Tragfähigkeit (z.b. durch einen Statiker) anhand Material, Stärken und Konstruktion als auch bzw. oder praktischer Versuch durch Beladung/Belastung möglich/notwendig.
        Als praktischer Versuch wird dort genannt, das Regal mit dem Doppelten (200%) der eigentlich vorgesehenen Belastung/Gewicht zu befüllen. Entsprechend abgesichert (abgesperrt) muss das Regal dann 1-2 Tage standhalten, ohne Beschädigungen oder Verformungen aufzuweisen.
        Wenn also die Regale deines Bekannten etwa 25 Kilo pro Fach aushalten sollen, mit mindestens 50 Kilo pro Fach testen.
        Würde jedoch eher den Faktor 4 wählen, also 100 Kilo reinpacken, und das nicht auf die gesamte Fachfläche verteilt, sondern nur in der Mitte, also punktuell an der "Schwachstelle".
        Auch mal nur das oberste Fach beladen und prüfen, ob das Regal zum Kippen neigt.
        Man weiß ja nie, was später alles so in das Regal gepackt wird, 25 Kilo sind schnell überschritten.
        Oder jemand stellt sich aufs unterste Fach, um etwas vom obersten Fach (3m) herunter zu holen.
        Das Regal auf jeden Fall mit Angabe des maximal vorgesehenen Gewichts (pro Fach und ingesamt) deutlich sichtbar kennzeichnen (Aufkleber und/oder mit Schlagbuchstaben u. -zahlen eingraviert).
        Das Regal am Besten zusätzlich am Aufstellungsort an der Wand verschrauben (bei der Konstruktion entsprechende Laschen/Bohrungen vorsehen).
        Idealerweise lässt dein Bekannter es sich noch vom Leiter/Träger der gemeinnützigen Einrichtung schriftlich bestätigen, dass er sie darauf hingewiesen hat, dass es sich bei dem Regal um eine Eigenbau-Konstruktion mit der maximalen Einzelfach- und Gesamtbelastung von x Kg handelt, welches er der Einrichtung als Spende für die ausschließlich nicht gewerbliche Nutzung stiftet.
        Und da er keinen Einfluß auf und keine Kontrolle über die tatsächliche Nutzung und möglicherweise zukünftig auftretenden Missbrauch, Überlastung oder Weitergabe habe, lehne er jegliche Verantwortung für eventuelle Sach- und Personenschäden ab.

        Kommentar


        • Ich würde mit der Zeichnung und den Berechnungen dazu zu einem Meisterbetrieb (Schlosserei) gehen und dort fragen, was er davon hält. Vielleicht segnet er dir das ja ab?

          Wenn nicht, kannst du immer noch in den Baumarkt und dich nach Schwerlastregalen umschauen.

          Kommentar


          • Zitat von Nightdiver Beitrag anzeigen

            *** Bitte sachlich bleiben *** Seit wann darf ein einfacher Schlosser, selbst wenn er den Meisterbrief hat, in öffentlichen oder privaten Einrichtungen Bauabnahmen machen?

            @Der1aSchaffer
            Am einfachsten rufst du mal in der zuständigen Gemeine- oder Stadtverwaltung an. Die Jungs und Mädels von der Bauaufsicht können dir da in jedem Fall weiterhelfen. Wenn sie nicht selbst zur Abnahme kommen bzw. machen, werden sie dir aber einen Sachverständigen nennen können, der sowas kann und darf.
            Allerdings ist die Frage, ob die Kosten hierfür nicht den Rahmen sprengen würden. Die Leute greifen (gefühlt) gern und tief in die Taschen anderer.

            Ich habe vor 4 Jahren eine Wand zwischen Küche und Esszimmer entfernt und einen Statiker hinzuziehen müssen, weil die Wand tragend war. Der Statiker war teurer, als das Entfernen der Wand, der Träger und der Einbau des Trägers zusammen.
            Also... wie ich mal feststellen muss... ein Schlossermeister darf für Privat, Firmen usw... Regale bauen, wenn ER die Spezifikationen kennt..
            im diesem Falle, welche Belastung ist angedacht... und welche Standfestigkeit ( Kippen usw. ) muss das Regal haben ?...!
            Warum darf der Schlossermeister das...? ( im Übrigen scheinst Du keine hohe Meinung von Metallberufen zu haben ! ) weil der Schlossermeister damit sein Brot verdienen kann, oder muss... und um das technisch richtig zu machen, dafür hat ER ja eine Prüfung abgelegt ! Dummköpfe bestehen keine Meisterprüfung !
            Hier bringst Du eine Traverse, welche Du in Deiner Wohnung machen wolltest, als Vergleich an... das ist eine ganz andere Hausnummer und ein Regal bedarf keiner Bauabnahme, es sei denn.. dasselbe wiegt etliche 100 Kg, dann muss aber der Aufstellort geprüft werden ! :-))

            Gruss....
            Zuletzt geändert von –; 18.05.2018, 20:19.

            Kommentar


            • Fakt ist, wenn der Schlossermeister dass Regal baut und verkauft ist er dafür verantwortlich! Punkt. Das ist sein tägliches Brot. Sollte er Murks machen, und es kommt jemand zu schaden dann ist er dran. Dafür hat er in der Regel eine Betriebshaftpflicht-Versicherung.
              Wenn Dein Bekannter das auch macht, dann ist es eigentlich genau so. Baut er Schrott ist er dafür verantwortlich. Ob das dann seine Haftpflicht ersetzt weiß ich ned. Ich denke schon. Auch als Privatmann! Dazu kann u, U. Steuerhinterziehung kommen, wenn er dafür Geld verlangt.
              Macht er das "ehrenamtlich" dann kann er auch belangt werden. Vereine haben für ihre Mitglieder für sowas auch ein Versicherung. Als Beispiel sie hier die Wasserwacht in Bad Wiessee (am Tegernsee) genannt. Dort haben Mitglieder am Boot Reparaturen durchgeführt. Es kam zu einer Explosioen, die ganze Rettungswache brannte ab > Schaden an die 3 Millionen. Versicherung hat bezahlt.

              Keiner "Sachverständiger" wird für eine andere Arbeit die Verantwortung übernehmen.

              Kommentar


              • Danke für die vielen Antworten! Auch im Namen des Kollegen!
                Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Verzichtserklärung rechtlich gültig ist. Das schütz wahrscheinlich nur gegen private Schadensersatz Forderung des unterschreibers.

                Ich habe gelesen, das es Sachverständiger gibt, die alle Jahre Schwerlastenregal überprüfen. Vielleicht kann so einer helfen. Es gibt auch Ingenieure, die nach dem vorhandenen Bauplan die Festigkeit überprüfen und für unbedenklich erklären bzw. Änderungen vorschlagen. Vielleicht tut es auch!

                Kommentar


                • Zitat von Der1ASchaffer Beitrag anzeigen

                  Ich habe gelesen, das es Sachverständiger gibt, die alle Jahre Schwerlastenregal überprüfen. Vielleicht kann so einer helfen. Es gibt auch Ingenieure, die nach dem vorhandenen Bauplan die Festigkeit überprüfen und für unbedenklich erklären bzw. Änderungen vorschlagen. Vielleicht tut es auch!
                  nach Plan wirst Du da sicher niemanden finden der eine Abnahme macht, wenn dann noch Schweißungen dazu kommen wird es richtig aufwendig. So wie ich das verstanden habe möchte Dein Bekannter sich aus der Verantwortung ziehen, wenn da ein Meister, Techniker, Sachverständiger,... seinen Namen unter die Abnahme setzt ist er haftbar, somit wird es aus meiner Sicht einfacher und günstiger auf einen Bausatz zurückgreifen.

                  Kommentar


                  • Niemand wird ein Regal, wo er beim Bau nicht dabei war, nachträglich abnehmen und die Verantwortung übernehmen. Wenn ja, wäre die Untersuchung des Regals sehr teuer und würde wahrscheinlich ebenso viel kosten wie ein gekauftes mit Prüfsiegel.Denn der Sachverständige stellt auch noch Anfahrt in Rechnung, Zeit + Kosten.

                    Kommentar


                    • Deshalb lassen diese Leute sich doch bezahlen! Oder?
                      Wenn im Rahmen ihrer Analyse alles beachtet wurde, dann bestätigen sie, dass alles sicher ist! Sonst würden sie es ja nicht bestätigen, gerade weil sie Risiken für sich vermeiden möchten.

                      Der Kollege baut das ding ja nicht aus Balsaholz ohne für die Sicherheit der Leute zu sorgen.
                      Jetzt bekomme ich den kollegen hier nie mehr angemeldet, wenn ihm in einem Heimwerker forum empfohlen wird sein Projekt nicht umzusetzen und es zu kaufen
                      Ich versteh ja, dass man nach den Abmahnwellen in Deutschland angst vor jedem Schritt haben muss. Aber ich bin eher für eine Lösung als eine Aufgabe seines Projektes!

                      Kommentar


                      • Ich denke eher, dass das Problem sein wird, den Sachverständigen zu finden, der sich bereit erklärt.
                        Natürlich wäre ich auch für Selbstbau, aber in einer öffentlichen Einrichtung sieht es anders aus und sind auch die Vorschriften strenger.

                        Kommentar


                          Zitat von Der1ASchaffer Beitrag anzeigen
                          Deshalb lassen diese Leute sich doch bezahlen! Oder?
                          Wenn im Rahmen ihrer Analyse alles beachtet wurde, dann bestätigen sie, dass alles sicher ist! Sonst würden sie es ja nicht bestätigen, gerade weil sie Risiken für sich vermeiden möchten.

                          Der Kollege baut das ding ja nicht aus Balsaholz ohne für die Sicherheit der Leute zu sorgen.
                          Jetzt bekomme ich den kollegen hier nie mehr angemeldet, wenn ihm in einem Heimwerker forum empfohlen wird sein Projekt nicht umzusetzen und es zu kaufen
                          Ich versteh ja, dass man nach den Abmahnwellen in Deutschland angst vor jedem Schritt haben muss. Aber ich bin eher für eine Lösung als eine Aufgabe seines Projektes!
                          Es soll aber tatsächlich Projekte geben von denen man als Heimwerker besser die Finger lässt.

                          Tipp: Ruf doch einfach am Dienstag mal beim Tüv, Dekra, Gtü und Co an und frag nach. Wenn die nicht helfen können wissen sie vielleicht wer helfen kann.

                          Kommentar


                          • liebe Leute... das Problem ist doch, es soll ein Regal an irgendeiner Wand hingestellt werden... und dazu recht stabil sein !
                            Also... Schritt 1.) selbst im Dorf gibt es Schlossermeister... kenne in meiner Umgebung mind. 2 Meister... einen Schlosser und einen Schmiedemeister ..
                            mit denen ich zus. schon mal nen Bier getrunken habe !
                            Schritt 2.) mit dem Mann das Problem bereden und um Mithilfe bitten... dann kann Dein Kumpel das Regal unter Aufsicht und Mithilfe
                            des Meisters ( geht ja um ein soziales Projekt ! ) das Trumm fertig machen ... und der Meister dieses bekunden !
                            Dafür braucht man keinen TÜV oder Gutachter.... sondern einen Schlossermeister der mit hinlangt !
                            PROBLEM.... solch ein Meister ist nicht zu bekommen... dann muss ein, oder mehrere Schwerlast-Regale aus dem Baumarkt her und alle Mann beim Zus.bau mit anpacken !
                            Natürlich kann das auch ne Firma machen... und die haben auch einen Handwerksmeister !
                            Gruss.....
                            Zuletzt geändert von –; 19.05.2018, 18:22.

                            Kommentar

                            Lädt...
                            X