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    Hallo liebe Foris,
    mein Kartion billig Schleifscheiben geht langsam zur Neige.
    Daher an dieser Stelle meine Frage: Auf welches Schleifpapier (Hersteller) schwört ihr.
    Ist der Mehrpreis von z.B. Mirka im Vergleich zur Standzeit gerechtfertig, oder nehmt ihr das billigste was ihr findet und werft die Scheiben nach wenigen Minuten einfach weg?

  • Ich habe vor langer Zeit aufgehört billige zu kaufen. Damit habe ich mich nur herum geärgert. Seitdem achte ich sehr darauf, dass ich eine gute Qualität kaufe. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig das es auch teuer sein muss.

    Für mein Exzenterschleifer verwende ich fast nur noch Schleifscheiben von Bosch.

    Da ich auf viel von Hand schleife verwende ich mit Vorliebe die BlueLine von Sia. Bis heute hatte ich noch nichts besseres in der Hand.

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    • Bisher habe ich immer auf VSM geschworen habe aber kürzlich einen Händler gefunden der erstaunlich niedrige Preise hat und mir ein paar "Muster" gekauft (keine Chinaware!). Sind bisher erstaunlich gut aber ich kann noch kein endgültiges Urteil abgeben weil ich noch nicht genügend Varianten und auch noch nicht lange genug getestet habe. Sollte das gutes Zeug sein spare ich glatt 50% und das läppert sich dann doch.

      Zum Schleifen von Hand verwende ich auch gerne mal Schleifbänder in 75*533mm die ich einfach zerstückle. Da hält selbst Baumarktqualität erstaunlich gut und selbst Bänder die auf dem PBS schon schwächeln sind immer noch gut zu gebrauchen.

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      • Benutze auch das Schleifpapier von Bosch für meinen Boschschleifer.

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        • Bosch für den Bandschleifer ist ordentlich bei anderen Formen (Klettblätter) habe ich da aber auch schon weniger positive Erfahrung gemacht.
          Das Zeug das Festool vertreibt ist auch gut aber der Preis ist stolz und besser als die VSM waren sie auch nicht.

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          • Ob nun Festool, Sia, Mirka oder Bosch. Kauf auf jeden Fall nichts bei Aldi, Lidl oder der 1 Euro-Kiste. Nach paar Minuten Schleifzeit setzen die sich meist zu, das Korrund wird herausgerissen und besonders beim Exzenterschleifer mitgeschleppt, was Riefen verursacht. Und wenn man richtig Pech hat, dann färbt das Papier auch noch ab. .

            Ich habe hier einen Test mit dem AdvancedOrbit von Bosch gemacht und dabei auch Schleifpapier getestet. Optimal war in diesem Vergleichstest das Papier von Festool und von Bosch. Bosch-Papier kaufe ich bei Hornbach im Großpack, Festool-Papier mit etwas suchen sehr günstig im Internet. Mirka bekomme ich im Farbengroßhandel. Letzten Endes ist vieles ein Glaubenskrieg oder einfach die Frage an was man besser rankommt. Preislich schenkt es sich fast nichts zu anderem Papier wenn man Großpackungen mit 50 Blatt kauft. Weniger zu kaufen ist ohnehin absolute Geldverschwendung. Für 50 Blatt zahle ich zwische 15 und 20 Euro. Man braucht auch nicht unbedingt alle Größen. Man kann durchaus die eine oder andere Größe überspringen. Bewährt hat sich bei mir 60 - 180 - 240 - 320. Dann hat man eine perfekte Oberfläche.

            Ein Blatt hält bei mir durchaus mindestens ein ganzes Türblatt und mehr. Also rund 2 Quadratmeter. Das macht kein Billigblatt mit. Letztlich ist man schneller, hat bessere Ergebnisse und spart sogar.

            Ach ja: Eine Produktmanagerin einer sehr guten Schleifpapierherstellerfirma (sie ist nicht bei Bosch) erzählte mir kürzlich, dass man erwägt, keine unterschiedlichen Papiere für Lacke und Holz mehr zu vermarkten. Es sei eh nur die Farbe und die Stärke der Unterlage noch unterschiedlich. Aber die Maler bzw. Schreiner bestehen auf Ihrem weißen bzw. roten Papier.
            Und man halte an den unterschiedlichen Papieren nur noch fest um Irritationen zu vermeiden.
            Insofern unterscheide ich selbst nur noch bei einem wesentlichen Punkt: Der Unterlage. Schleife ich Rundungen (weiche Exzenterscheibe) verwende ich das dünnere Lackpapier, schleife ich Fläche (harte Exzenterscheibe) verwende ich das stärkere Holzpapier.

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            • vielen Dank für den Input - Ich werde dann mal im lokalen Hornbach ein paar Pakete von den Bosch Blättern kaufen

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              • Schau mal dort im Hornbach. Unserer hat eine Wand mit den Schleifpapieren für die verschiedenen Geräte und weiter hinten im Gang ein Regal in dem kleine Kartons stehen. Das sind die 50er Packs, die etwa so viel kosten wie zwei der Packs vorne, die aber nur wenige Papiere beinhalten.

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                • Ich versuche nur noch Qualitätsprodukte zu kaufen, bei den billigen hatte ich öfters bei weichem Holz Abfärbungen vom Schleifpapier und es hielt auch nur sehr kurz. Da lohnt sich das etwas mehr investieren schon.

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                  • Bin grad seit Tagen/Wochen immer mal wieder am schleifen der rustikalen Gartenmöbel. So wie es die Regenpausen zu lassen. Hatte mit einer falschen/schlechten Lasur gestrichen die nach dem Trocknen wie sau klebt. Das muss jetzt alles wieder runter.
                    Dazu hab ich mir jetzt mal SBS Schleifscheiben bestellt die hoffentlich heute kommen. Bin mal gespannt wie die sind.
                    Die teureren Bosch sind mir fürs grobe jedenfalls zu schade. die nehme ich nur fürs finisch.
                    Und nach dem ersten Anstrich wird mit 400er und höher nur noch von Hand gestreichelt.

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                    • Ich würde die Pampe mit der Ziehklinge abziehen. Das spart Zeit und enorm Schleifpapier.
                      Wenn Du keine Ziehklinge hast, nimm eine Spachtel und zieh beidhändig das senkrechte Blatt mit Druck über die Gummilasur. So bekommst Du sehr schnell den gröbsten Dreck weg.

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                      • möchte auch meinen Schleifsenf dazu geben .... also, um vernünftig und einigermaßen Standfest ( länger durchhaltend ) zu schleifen, nehme ich grundsätzlich je nach Körnung Schleifleinen, ( gute Qualität ) die Ausnahme ist das Naßschleifpapier ..240er bis 400er ..!
                        eine preisgünstige Variante, wenn nur mittlere oder grobe Körnung ( ca 60er bis 120er )
                        gebraucht wird, sind die Schleifbänder aus dem GO-ON... Regal z.B. dafür, weil es die auch mit unterschiedlich langem Umfang gibt, jeweils ein passendes Holztrumm zum Aufziehen dabei... das Band kann bei Bedarf etwas nachgeführt werden, so das kaum Abfall bzw. unbenutzte Fläche über bleibt..... meist habe ich auch eine Holz-Seite mit Buckel, damit kann ich leicht Hohlflächen heraus Schleifen !
                        Bei meinen Kunstwerken benutze ich meist 60er bis 80er Schmirgel, weil diese Kunstwerke aus Gips sind... und die 60er recht einfach mit der Drahtbürste gereinigt werden können !
                        Gruss...

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                        • Am WE hatte ich mal wieder die Gelegenheit: Multiplex schleifen. Also ab zum Hornbach, K80, K120, K180 Kartonweise gekauft und auch noch zum Vergleich mal ein 5er Pack Schleifgitter Scheiben K80 von KWB (5Stk 5€)mitgenommen.

                          Tja - was soll ich sagen: die Bosch C470 schaffen gut was weg, deutlich besser wie die KWB Scheiben.

                          Bei der Gelegenheit: Weder EAN noch Bosch Nr der Hornbach Scheiben konnte ich im Netz finden. Hat Hornbach eine Spezialanfertigung?

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                          • Für meine alte Tschibo-Schleifmaus (Marke TCM) passt irgendwie kein gängiges Schleifpapier, zumindest hatte es kein Baumarkt vorrätig. Fündig wurde ich im Action-Markt. Habe mir dort ein paar Pakete mitgenommen (Firma Wreckmann) und war durchaus positiv überrascht. Soooo schlecht ist das Schleifpapier nicht. Der Preis war glaube ich ca. 1 E. Verschiedene Körnungen.

                            Marken-Schleifpapier ist fast immer besser, kostet aber auch dementsprechend. Und wenn ich nichts anspruchvolles vorhabe, tut es auch das billige.

                            Auch Pinsel und Rollen kann ich durchaus empfehlen. Auch nach mehrmaligen auswaschen sind die Pinsel durchaus noch zu gebrauchen. Und wenn nicht, fliegen sie halt auf den Müll. So etwas ist bei einem Produkt von teilweise unter einem Euro zu verschmerzen.

                            Nur von den allen elektrischen Geräten sollte man dort die Finger lassen.

                            Aber für Verbrauchsmaterial, vor allem wenn es günstig sein soll, kann ich es nur empfehlen, es mal zu testen. Leider ist nicht immer alles vorrätig, bzw. im Sortiment.

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                            • Ich schleife nichts mehr mit "Günstig" - Papier. Mal von der Standzeit abgesehen, ist der Anspruch an die geschliffene Fläche eine andere. Ich habe letztes Jahr zu Weihnachten einmal "etwas" investiert und knapp 1000 Scheiben Festool Granat gekauft. Verbraucht habe ich seitdem knapp 30 Scheiben. Und ich habe eine Menge geschliffen seitdem...

                              Grundsätzlich wird jedes Werkstück mit 80er,120er,150er,180er, 240er und 360er geschliffen. Dafür habe ich ein kleines Fach in der Schublade, wo dieses "Paket" drin liegt. Im Kreuzschliff-Verfahren geht das perfekt. Alte Lacke werden vorher abgezogen, bzw. abgehobelt.

                              Das darunter liegenden Holz lässt danach wunderbar bearbeiten. Von daher kann ich meinem "Bruder im Geiste" Rainer nur zustimmen!

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