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  • Schau mal nach der Härte. Bei Kirschen las ich gestern 61. Bei Stechbeiteln hat das vielgelobte Narex 59. Wenn der Hersteller dazu keine Angaben macht, würde ich die nicht kaufen. Denn warum wird nichts angegeben?

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    • Rainerle ,

      Härteangaben bei Drechslerwerkzeuge sind nicht üblich und auch nicht so relevant wie z. B. bei Messer. In der Regel, wird lediglich angegeben, aus welcher Stahlsorte das Werkzeug hergestellt wurde. Bei sehr hochwertige Werkzeuge erfährt man fast immer auf Anfrage beim Hersteller genaueres.

      Grundsätzlich kann man sagen: Stähle die rosten werden schärfer, als jene die nicht rosten. Dafür halten die Rostenden die schärfe nicht so lange.

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      • Nachgeschaut - Kirschen hat bei Drechselwerkzeug 62 bis 63 HRC:

        https://www.kirschen.de/de/Drechseln...eitel_p16.html

        Stubai sagt 63 HRC

        https://www.stubai.com/de/drechseleisen-varianten/

        Ich bleibe dabei. Wer das nicht angibt, weiß warum. Sodann wäre noch wichtig, wie weit der Stahl gehärtet ist. Nur die Spitze?

        Und was spart man effektiv? Mit jedem Schleifen nutzt man seine Steine ab. Und die kosten ebenso.

        Außerdem will man damit arbeiten und nicht seine Zeit mit Schleifen verbringen. Auch das mal schnelle Nachschärfen ist nicht so schnell wie es sich anhört.

        Ich habe vom Drechseln wenig Ahnung, stelle aber bei Stechbeiteln fest, dass es Unterschiede gibt und die ordentlichen Hersteller geben ihre Härten an und das macht sich dann preislich nicht wirklich bemerkbar. Aber bei der Arbeit schon. Ich habe einige alte, einige ältere und neue Kirschenbeitel. Und auch da bemerkt man schon Unterschiede in der Standzeit. Letztlich rundet sich dort die Fase ab. Und bei Drechseleisen dann eben die Kante. Ist der Stahl weicher, geschieht das schneller und dann muss schneller wieder geschärft werden.
        Zuletzt geändert von –; 06.01.2020, 14:19.

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        • Die Werkzeuge fast aller namhaften Hersteller liegen um 60 bis 65. Das ist nichts Neues aber dennoch keineswegs das einzige Kaufkriterium. Ich habe noch ältere Werkzeuge aus Werkzeugstähle welche besser schneiden als jedes neue HSS oder HM Werkzeug. Das "Nachschärfen" geschieht auch nicht am Schleifbock, sondern mittels kleinere Hohnsteine oder Diamantkarten und ist in wenigen Sekunden erledigt. Der Schleifbock kommt nur zum Einsatz, wenn man die Schneide komplett bearbeiten möchte. Schleifsteine sind und waren schon immer Verschleißartikel. Die müssen so oder so gelegentlich gerichtet werden.

          Längere Standzeiten sind natürlich wünschenswert und vorteilhaft doch sie verleiten auch dazu, das Nachschärfen zu vernachlässigen.

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          • Ich weiß nicht, ob ich mir ein Set kaufen würde. Für den Anfang reichen eine Schruppröhre, eine Formröhre und ein Meisel. Abstecher kann man zur Not selbst machen.
            Das ist wenig, aber damit kann man schon viel Anfängerprojekte machen und Erfahrung sammeln.
            Aber ich arbeite zum Beispiel am liebsten mit Eisen die keine zu langen Griffe haben. Die liegen mir einfach besser in der Hand, die enden dann quasi am Körper. Aber es gibt etliche berühmte englische Hersteller mit den langen Griffen, da komme ich gar nicht gut damit zurecht. Das habe ich aber erst ziemlich spät bemerkt. Alleine aus solchen Überlegungen heraus würde ich am Anfang mir so wenig wie nur möglich kaufen, testen, welche Form und Grifflänge mir liegt und dann den Kauf weiterer Eisen entscheiden.

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            • Maggy,

              meine erste Maschine lag damals ein Set mit sechs Eisen dabei. Diese habe und nutze ich heute noch. Die haben allesamt kurze Griffe und sind eher für kleinere Arbeiten gedacht. Inzwischen habe ich allerlei Grifflängen im Sortiment und welches ich verwende, hängt davon ab, was ich damit bearbeiten möchte. Mein Lieblings Schruppröhre z. B. ist recht breit doch der Griff, ist gerade große genug für eine Hand. Mit zwei Händen könnte man es garnicht halten. Andere Werkzeuge mit langen Griffe sind aber dann nötig, wenn man z. B. Schalen und größerer Werkstücke bearbeiten möchte. Die langen Griffe dienen der Sicherheit und bessere Kontrolle des Schnittes. Würdest Du also versuchen eine Schale mit einem kurzen Griff auszuhöhlen, dann würdest Du vermutlich Bruch erleiden, weil die auftretenden Kräfte nicht am Griff ausreichend kompensiert werden können.

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              • George1959

                Im Prinzip stimme ich Dir voll zu, bei langen Gefässen, großen Schalen usw. braucht man Röhren mit langem Stiel, ebenso bei Aushöhlhaken. Trotzdem greife ich aber, wenn ich die Wahl habe, lieber zu den kleineren Längen. Trotzdem kann ich am Körper noch abstützen. Vielleicht ist die Bevorzugung kurzer auch mehr typisch Frau, weil ich kleine Hände habe.

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                • @Maggy,
                  ich denke, es ist eher eine Frage der persönlichen Vorlieben und Erfahrungen. Bezüglich "typisch Frau" würde ich Dir gern folgenden Link empfehlen wollen. Auch, wenn das gesprochene Englisch ist, so wirst Du durch die Bilder sehr viel wahrnehmen.

                  Drechseln ist längst keine reine Männerdomäne mehr

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                  • Drechseln nur Männersache - oh nein, ich habe schon ganz viele Frauen ganz tolle Sachen drechseln gesehen. Aber meine Bemerkung: Vorliebe für kleinere Griffe wäre vielleicht typisch Frau bevor sich mehr auf die Handgröße, denn meistens haben Frauen kleinere Händfe als Männer und ich ganz bestimmt.

                    Dein Video ist sehr interessant, danke. Aber bei so großen Objekten muß man auch ganz schön viel Kraft aufbringen, das wäre nichts für mich

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