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Kleinunternehmerregelung - alles nicht so einfach bzw. nicht möglich :(

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  • Kleinunternehmerregelung - alles nicht so einfach bzw. nicht möglich :(

    Moinsen zusammen!
    Einige von euch haben es ja mitbekommen. Seit geraumer Zeit spiele ich mit dem Gedanken, neben meinem Beruf, ein Kleingewerbe anzumelden. Immer wieder fragen mich Leute und auch Geschäfte, ob ich nicht etwas Spezielles herstellen könnte. Ein Tisch, ein Side-Board, Regal oder einen Spiegel. Auch Küche aufbauen, Laminat verlegen oder ganz einfach Ikea-Möbel aufbauen... das habe ich bisher immer ablehnt, da ich ja kein offizielles Gewerbe habe und mir damit keine Probleme an Land holen wollte. Nun ist aber ein Punkt erreicht, wo ich sage.... "Ich probiere das mal aus mittels Kleinunternehmerregelung"

    Eigentlich ne saubere Sache. Wenig Aufwand, wenn man im gewissen finanziellen Rahmen bleibt. Nach mehrere Gesprächen mit Freunden, dachte ich mir, informiere dich richtig, frag deinen Arbeitgeber und dann fälle eine Entscheidung.
    Mein erster Anruf heute morgen,w ar dann auch wohl mein letzter
    Anruf bei der Handwerkerschaft ob es dafür irgendwelche Zulasungsbeschränkungen gibt. Und ja, die gibt es! Meisterbrief oder sechsjährige Erfahrung als Tischlergeselle. *Rumms"
    Das wars mit meinem kleinen Traum - schade, sehr schade...

  • Hallo
    wir haben einen Busfahrer, der nebenberuflich auch solche Handwerkerleistungen erbringt. Er berechnet seinen Stundensatz, schreibt eine Rechnung aus und gibt das in der Steuererklärung als bezahlte Hilfe bei Hausarbeit an. Er hat auch in Briefkästen seine Visitenkarte geworfen, wo zwar kein Gewerbe drauf steht, aber steht, daß er bei allen Arbeiten , die im Haus anfallen hilft und dann Beispiele ähnlich Deinen oben genannten
    Vielleicht wäre das für Dich eine Lösung. Da hast Du zwar kein eigenes Gewerbe könntest aber trotzdem die Arbeit machen und Dir bezahlen lassen.

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    • Das wird, in meinem Fall,nicht klappen Maggy. Ich lebe "aufm Dorf" , irgendwelche Neider gibts immer, bzw. wollte ich ja auch mit Tischlereien zusammenarbeiten, besser gesagt, deren Maschinen nutzen. Das kann ich mir nicht erlauben, dass da etwas "nicht ganz korrekt" in der Gewerbeanmeldung angegeben ist. Erst recht nicht mit meiner Anstellung bei einem Landesamt.

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      • Frag mal bei der Handwerkskammer nach,es gibt auch beschränkungsfreie Gewerbe (die haben da ne Liste).

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        • Für Ikea-Möbel aufbauen braucht man keinen Meisterbrief oder 6 Jahre Erfahrung als Geselle.

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          • Zitat von Geronimo
            Für Ikea-Möbel aufbauen braucht man keinen Meisterbrief oder 6 Jahre Erfahrung als Geselle.
            Das kann ich mir auch nicht vorstellen...
            Mein Nachbar hat ein Kleingewerbe für Badsanierungen, Fliesenlegen und Arbeiten rund um und in Haus und Hof, wie z. B. Möbelaufbau, Regale montieren usw.
            Und der hat nicht mal eine abgeschlossene Lehre, von einem Meistertitel ganz abgesehen...

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            • Ich würde einfach mal zur Gemeindeverwaltung -Gewerbeamt- gehen und nach einer Gewerbeanmeldung nachfragen, vielleicht geht das einfacher als man denkt und man braucht keine Handwerkerschaft dazu. Ich habe im Leben die Erfahrung gemacht, man darf nicht zu viel herumfragen, einfach mal machen.

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                Frag mal auf der Gemeinde nach. Es gibt einige Dinge die man auch ohne Meisterbrief durchziehen kann. Die Handelskammer ist da nicht der richtige Platz weil die natürlich auf Meister stehen.

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                • Ich habe schon mit der Handwerkskammer gesprochen und ja ihr habt recht. Für IKEA-Möbel aufbauen brächte ich das nicht. Allgemein wenn es darum geht nur Möbel aufzubauen brauch ich keine Zulassung, sobald ich aber anfange Holz in irgendeiner Art zu verarbeiten oder zu veredeln fällt das unter das Tischlergewerbe und somit zulassungsbeschränkt

                  Zitat von Trahuettner
                  Ich habe im Leben die Erfahrung gemacht, man darf nicht zu viel herumfragen, einfach mal machen.
                  In so einem Fall muss ich dir da widerprechen. Hierbei geht es um Substantielles. Meine Anstellung ist mir heilig und ich werde das auf keinen Fall irgendwie aufs Spiel setzen.

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                    Wenn Du Möbel baust kommst Du um den Brief nicht herum. Eine Türe zu kürzen damit sie nicht mehr kratzt geht gerade noch ohne.

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                    • So... neueste Info´s
                      Nachdem ich mit dem Gewerbeaufsichtsamt, dem Steuerbüro, meinem Arbeitgeber und der Handwerkskammer gesprochen habe, haben sich für mich jetzt doch so einiges ergeben was ich machen darf
                      Anbei eine Auflistung der Bereiche die ich in irgendeiner Art und Weise berühre:

                      • Uhrmacher (Bau von Uhrengehäuse mit Einbau von Uhrwerken)
                      • Holzspielzeugmacher
                      • Bodenleger (Laminat verlegen mit Sockelleiste)
                      • Drechsler(Herstellen von Holzschüsseln, Kugelschreibern und Kugeln)
                      • Holzbildhauer (Deko-Artikel, Leuchten ohne Elektrik)
                      • Holzblockmacher(Schneidbretter)
                      • Holzleitermacher
                      • Gewerbe Einbau von genormten Baufertigteilen (Küchenaufbau ohne Elektrik, Zusammenbau von Möbel-Bausätzen(z.B. Ikea-Möbel))
                      • Schilder- und Lichtreklamehersteller (Hinweißschilder aus Holz/Plexiglas mit Beleuchtung
                      • Betonbohrer (Einbringen von Dübeln in Wände und Decken)
                      • Kabelverleger(Ohne Anschlußarbeiten)

                      Dann hab ich noch ein Gespräch mit einem Bekannten geführt, der Tischlermeister ist und Holzcarving betreibt. Das ganze läuft unter der Künstlerregelung. Das wäre in Teilen auch möglich... Montag werde dann wohl mein Kleinunternehmen anmelden wenn alles gut läuft.

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                      • Ach du herrje, ist das umfangreich und kompliziert....................................... .................

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                          Damit bist Du sicher schon gut ausgelastet wenn Du das alles machst.

                          Wenn Du Lampen mit Niederspannungs-LEDs machst solltest Du auch im grünen Bereich sein. Nur das Netzteil nicht mitliefern denn dann hat Dich CE schon wieder am Wickel. Offiziell dann als Batteriebetrieben deklarieren........

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                          • Zitat von derMoeller
                            So... neueste Info´s
                            Nachdem ich mit dem Gewerbeaufsichtsamt, dem Steuerbüro, meinem Arbeitgeber und der Handwerkskammer gesprochen habe, haben sich für mich jetzt doch so einiges ergeben was ich machen darf
                            Anbei eine Auflistung der Bereiche die ich in irgendeiner Art und Weise berühre:
                            • Uhrmacher (Bau von Uhrengehäuse mit Einbau von Uhrwerken)
                            • Holzspielzeugmacher
                            • Bodenleger (Laminat verlegen mit Sockelleiste)
                            • Drechsler(Herstellen von Holzschüsseln, Kugelschreibern und Kugeln)
                            • Holzbildhauer (Deko-Artikel, Leuchten ohne Elektrik)
                            • Holzblockmacher(Schneidbretter)
                            • Holzleitermacher
                            • Gewerbe Einbau von genormten Baufertigteilen (Küchenaufbau ohne Elektrik, Zusammenbau von Möbel-Bausätzen(z.B. Ikea-Möbel))
                            • Schilder- und Lichtreklamehersteller (Hinweißschilder aus Holz/Plexiglas mit Beleuchtung
                            • Betonbohrer (Einbringen von Dübeln in Wände und Decken)
                            • Kabelverleger(Ohne Anschlußarbeiten)
                            Dann hab ich noch ein Gespräch mit einem Bekannten geführt, der Tischlermeister ist und Holzcarving betreibt. Das ganze läuft unter der Künstlerregelung. Das wäre in Teilen auch möglich... Montag werde dann wohl mein Kleinunternehmen anmelden wenn alles gut läuft.
                            Musst du dann für jeden einzelnen Bereich einen Gewerbeschein lösen? Bei uns in Ö wäre das nämlich so und dann ist man auch bei jeder einzelnen Handwerkskammer zwangsvertreten (inkl. Mitgliederbeiträge). Ob das in D auch so ist, weiß ich aber nicht.

                            Vielleicht noch für andere als Begriffsabgrenzung: Kleinunternehmerregelung bedeutet m.W., dass man Rechnungen brutto für netto ausstellt (also keine Mehrwertsteuer auswirft), vice verse aber auch keine Mehrwertsteuer aus Einkäufen (Rechnungen) als Vorsteuer vom Finanzamt geltend machen kann. Bis zu einer bestimmten Umsatzgrenze pro Geschäftsjahr greift die Kleinunternehmerregelung. Wichtig ist auch auf den eigenen Rechnungen immer den Hinweis auf die Kleinunternehmerregelung anzubringen.

                            Noch so als Tip für dich Möller: schreibe dir einfach mal ein Geschäftsjahr in Excel so mit, wie wenn du Mwst erhalten würdest und stelle das dann aber auch der Vorsteuer aus Einkäufen (Material, Maschinen, Auto etc.) gegenüber. Vielleicht würde sich dann uU sogar eine richtige Firma mit Vorsteuerberechtigung rechnen.

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                              Woody, hier ist es etwas leichter und bis zu einem gewissen Umsatz (waren glaube ich 10k€) muß er die 19% USt. nicht verlangen kann aber die bezahlte auch nicht absetzen. Mann kann aber beantragen daß man die Steuer abführt und dann kann man die bezahlte auch absetzen.

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