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Elektronik - diverse Fragen

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  • Elektronik - diverse Fragen

    Hallo,

    ich habe seitdem ich vor zwei Wochen eine Fernbedienung für unseren Receiver repariert und das hat mir samt Löten richtig Spaß gemacht, wodurch ich Interesse an Elektrotechnik bekommen habe.

    Habe von der Materie allerdings so ziemlich gar keine Ahnung, lerne es quasi von Grund auf.
    Die Fernbedienung habe ich nur durch logisches Schlussfolgern reparieren können, indem ich eine zweite, alte, nicht mehr gebrauchte Fernbedienung ebenfalls auseinander gebaut habe und nach verschiedenen anderen Versuchen, wie z.B. Prüfung auf kalte Lötstellen, mit dem Multimeter direkt vorne an den Kontakten der Infrarot-LED mit niedriger/sensibler Volt-Zahl gemessen habe:
    Erst die sicher funktionierende FB -> Prüfkabel dran, wahllos Knopf gedrückt, Volt-Zahl wurde angezeigt (waren glaub ich um die 0,5V)
    Dann die defekte FB -> Prüfkabel dran, wahllos Knopf gedrückt, ähnliche Volt-Zahl wurde angezeigt. Dies zeigte mir, dass der Fehler direkt an der IR-LED liegen musste, da sie ja ein Signal bekommt, dieses aber nicht umsetzt.
    Habe dann beide ausgelötet und die intakte IR-LED in die Platine der zu reparierenden FB eingelötet. Hatte keine Ahnung, ob die LEDs überhaupt die gleichen technischen Werte hatten o.Ä., auch keine Ahnung, wie ich das hätte herausfinden können. Funktioniert hat es im Endeffekt, was mich gefreut und mir den Kauf eines neuen Receivers erspart hat.

    Sehe mir gerade ständig Youtube-Videos von Anleitungen zu verschiedensten elektrischen Anwendungen an oder auch einfach Reparaturen von E-Geräten, um einfach zumindest die Basics einfacher Schaltkreise zu lernen.

    So, die Frage nun...

    Habe mir die Tage ein günstiges Labornetzgerät bestellt und heute war es in der Post. Gleich getestet, zunächst mit einem Rauchmelder, da man gut an die Batterieanschlüsse herankommt. Angeklemmt, auf 9 Volt gestellt, funktioniert!

    Nächster Versuch war eine Ersatzbirne für meine Auto-Nebelscheinwerfer. Diese wird im Auto mit 12V Spannung betrieben, also habe ich die Birne angeschlossen und wollte die Spannung von 0 auf 12V hochregeln. Aber das Gerät ließ sich nicht über 3,5V hinaus regeln und es wurde zusätzlich ein in irgendeiner Relation stehender Ampere-Wert angezeigt, was beim Test des Rauchmelders nicht passierte. Die Birne glühte in gedimmten Zustand.

    Warum kann ich hier keine 12V einstellen, wenn ich die Birne angeklemmt habe? Das Gerät lässt sich eigentlich von 0-15V einstellen.
    Was hat es mit dem Ampere-Wert auf sich und warum wird dieser nicht angezeigt, wenn ich den Rauchmelder anklemme?

    Sind wahrscheinlich dumme Anfängerfragen, aber ich habe wie gesagt leider noch kaum Ahnung von Elektrik und den Traum vor Augen ein Kenntnislevel zu erreichen, welches mir ermöglicht, E-Geräte zu reparieren indem ich Platinen und Schaltpläne verstehe und eben auch mehr reparieren kann, als nur einen kaputten Kondensator. Möchte auch gerne selber irgendwelche Dinge basteln. Lerne viel durch Youtube und Internetseiten allgemein, werde aber immer wieder mal nachfragen müssen....

  • Also, eigentlich bräuchte man jetzt ein Video, auf dem alle deine Aktionen zu sehen sind, oder müsste Dich besuchen oder bräuchte eine Glaskugel...
    Ich versuchs mal mit der Glaskugel:

    Der Stromverbrauch deines Rauchmelders ist (moderat formuliert) seeeehr gering.

    Der Stromverbrauch deiner Lampe ist größer.
    Im Auto an angenommenen 12V bei angenommenen 48 Watt fließen da 4 A. Die Lampe hätte also einen Widerstand von 3 Ohm.
    Dein Netzteil sagt allerdings: bei 1V kommen 1,4A, bei 3V kommen 2,1A. Das ergäbe niedrigere Widerstandswerte. Das macht aber Sinn, da die Glüwendel deiner Autolampe aus Metall ist und somit der Widerstand bei steigender Temperatur ebenfalls steigt. Die Angabe auf der LOampe bezieht sich immer auf die Nennbedingungen.

    Aus der Beschriftung auf deinem Netzteil ziehe ich den Rückschluss, dass dieses als Spannungsquelle auf 0-15V eingestellt werden kann und dabei einen Strom von maximal 2A liefert.
    Wenn Du jetzt das Netzteil mit einem kleinen Widerstand belastest, scheint es zu erkennen, dass der Strom am Limit liegt und lässt eine Spannungserhöhung nicht mehr zu (oder die Spannung bricht zusammen und wird noch halbwegs genau ausgegeben).
    Probiers mal statt mit ner Scheinwerferbirne (50W) mit ner Blinkerbirne (5W) oder was ähnlichem. Dann dürften die Ergebnisse eher deinen Erwartungen entsprechen.

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    • Nachtrag: für den Anfang ist so ein 30W-Labornetzteil mit sicherer Kleinspannung gar nicht so verkehrt. Damit kannst Du zwar immer noch einige Bauteile Grillen, aber Dich höchstens mit kleinen Verbrennungen oder Splittern verletzen (es sei denn Du fütterst nen Schwingkreis...)


      Ach ja, und Elektronik ist Zauberei: die meisten Bauteile funktionieren ausschließlich durch magischen Rauch (meist blau). Ist dieser Rauch entwichen kann er nicht nachgefüllt werden und das Bauteil muss getauscht werden!

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      • Einfach gesagt, das Labornetzteil hat zu wenig Dampf.

        Die Lampe wird ca 50-55 Watt haben. Nach der Formel P (W) = U (V) * I (A), umgestellt I=P/U, braucht sie 4-4,6 A um normal zu leuchten.

        Der Rauchmelder wird nur ein paar mA brauchen (0,000 A) und dafür hat das Display keine Stelle mehr.

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        • Zum einarbeiten in die Elektronik gibt es nur viel Lesen und Lernen - was am Anfang recht hilfreich sein kann, sind Experimentierkästen - zB Conrad bietet da einen an mit vielen Experimenten - für 40 Tacken.

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          • Danke schonmal für die Informationen! Also nach der Formel von @freizeitholzwurm kann ich mir ja dann ganz einfach ausrechnen, was ich mit dem Netzgerät betreiben kann und was nicht. Habs soweit verstanden, melde mich bei der nächsten Frage

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            • Elektronik macht mit dem Grundwissen erst richtig spass... hierbei solltest Du Dich mal bei der VHS umschauen, ob da solche Kurse angeboten werden !
              denn die wesentlichen Bestandteile und deren Funktion... fängt bei der einfachen Diode an,
              geht weiter mit den meist verwendeten Transistoren ( PNP und NPN ) bis hin zu den unterschiedlichen Kondensatoren ... und natürlich den sogenannten passiven Bauelementen,
              den Widerständen z.B..... diese auch mit weiterführenden Experimenten richtig einzusetzen,
              dann kommt Freude auf, vor allem, wenn Du Deinen ersten selbstgebauten Multivibrator
              mit kl. Lautsprecher am BRUMMEN oder Piepen hast !
              Hierzu..... ( Netzteil ist schon mal OK ) brauchst auch einen möglichst regelbaren Lötkolben...
              und Lochraster-Platinen, sowie einen kl. Seiten-Schneider...Lötzinn ca. 1-1,5 D wird
              auch benötigt ! Gewöhn Dir gleich an, so was auf kl. Platinenstücke zu Löten, sonst
              verlierst den Überblick !

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