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Grundausstattung: Welche Sicherheitsausrüstung sollte in einer Werkstatt nicht fehlen

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    Grundausstattung: Welche Sicherheitsausrüstung sollte in einer Werkstatt nicht fehlen

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ID: 3835914

    In dieser kleinen Serie möchte ich gerne einen Leitfaden mit euch erarbeiten, der es dem Einsteiger in unser Hobby erleichtert, sich für die richtige Ausrüstung zu entscheiden. Hier soll es nicht um den Vor- oder Nachteil einzelner Produkte oder Hersteller gehen, sondern eher darum mit welcher Ausrüstung der Einstig in unser Hobby am besten gelingt.


    Heute soll sich alles um die PSA (Persönliche Schutzausrüstung) drehen, also z.B. Gehörschutz,... kurz gesagt: welche Ausrüstung sollte man beim Arbeiten in einer Werkstatt haben.

    Natürlich kommt es auch sehr auf die zu verrichtende Tätigkeit an, welche Ausrüstung gebraucht wird, aber eine gewisse Grundausstattung hat sich bisher immer bewährt.
    Lasst uns also zusammen einen Leitfaden erstellen den es Einsteigern leichter macht sich zu orientieren.

    Über sachliche Beiträge freue ich mich.

    Geprägt durch einige Unfälle die ich in meiner Jugend gesehen habe weiß ich, dass Augenschutz unabdingbar ist. Mein Großvater war durch seine Arbeit nahezu Gehörlos geworden also weiß ich, dass Gehörschutz ebenfalls sehr wichtig ist. Schutzschuhe, können nie schaden obgleich, diese nicht immer erforderlich sind.

    In meiner Werkstatt habe ich an allen Stationen jeweils Schutzbrillen liegen. So muss ich sie nicht suchen und habe sie immer zur Hand. Gehörschutz liegt auch in mehrfacher Ausführung vor, sodass z. B. auch Besucher ausgestattet werden können.

    Schutzhandschuhe in unterschiedliche Ausführungen für unterschiedliche Aufgaben sind auch vorhanden.

    Es kann auch nicht schaden ein Feuerlöscher in der Nähe zu haben und in jede Werkstatt gehört für mein Verständnis ein Ersthilfekasten.

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      Also bei uns Holzwürmern ist absolutes Muss eine Staubschutzmaske mit mindestens FFP 2, besser noch FFP 3, um die Stäube insbesondere bei Harthölzern bestmöglich zu filtern, damit sie nicht auf die Lunge gehen.

      Ferner ist ein Gehörschutz absolut von Nöten. Da kann jeder wählen, ob Micky-Mäuse oder Gehörschutzstöpsel. Wichtig ist, dass die Teile einen relativ hohen Dämmwert haben und ab einem Lärmpegel von ca. 80 dB getragen werden sollten.

      Wichtig ist auch eine Schutzbrille (egal ob an der TKS, der Oberfräse oder an der Kappsäge) gegen plötzlich umherfliegende Späne oder Holzabschnitte. Man hat nur ein Augenlicht........das kann u.U. nie mehr wieder zurückgebracht werden im schlimmsten Fall.

      Ich persönlich trage auch immer eng anliegende Handschuhe aufgrund scharfer Kanten nach dem Schneiden bzw. bei OSB wegen der sich lösenden scharfkantigen Späne, die so wunderbar im Finger stecken bleiben .

      Das wäre mal zu Anfang meine 2 Cents......

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        Bei Holzarbeiten:
        Staubschutzmaske, Gehörschutz (an Maschinen, selbst wenn da der Staubsauger am lautesten ist), bei Arbeiten, wo mir was entgegen fliegen kann, gerne auch eine Maske.
        Handschuhe werden nur beim Lackieren oder Ölen getragen. In der Werkstatt ist auch eine Filteranlage (die Grüne, die jeder kennt).

        Metall:
        Schutzbrille, Gehörschutz (je nach Arbeit), vernünftige Handschuhe (beim Flexen etc) und auch hier gerne eine Maske. Die Funken kommen an Stellen, die nie zuvor ein Mensch gesehen hat 😉

        Gehörschutz und Schutzbrillen habe ich auch in mehrfacher Ausführung hier, wenn meine Kinder mitmachen oder ich Besuch habe.

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          Was ich ebenfalls dazuzähle:

          Erste Hilfe Ausrüstung

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          Brandschutz

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ID: 3835930

          ...und was ebenso wichtig ist.
          Das passende Wissen dazu.
          Wir hatten erst am Samstag Ersthelferschulung und ich bin Brandschutzhelfer.

          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20200125_112208753_iOS.jpg Ansichten: 0 Größe: 198,9 KB ID: 3835929



          Zuletzt geändert von –; 29.01.2020, 12:57.

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            Zum Thema PSA möchte ich folgende Dinge aus eigener Erfahrung dazugeben:

            Die Schutzausrüstung sollte nicht irgendwo ganz ordentlich in einer Schublade verstaut sein, damit die Werkstatt schön aufgeräumt aussieht. Denn meiner persönlichen Erfahrung nach nutzt man diese dann sehr viel seltener.
            Vor allem Schutzbrillen, Staubmasken und Gehörschutz sollten leicht zugänglich und vor allem sichtbar sein. Denn nur dann bin ich (trifft zumindest bei mir zu) auch bei kleinen, kürzeren Einsätzen bereit mal eben schnell den entsprechenden Schutz aufzuziehen.
            Muss ich ihn erst aus einer Tüte, die irgendwo in einer Schublade verstaut ist rausholen, dann ist es mir häufig zu viel Aufwand und ich denke mir "ach, für die 5 Schnitte brauche ich den Gehörschutz jetzt auch nicht extra rausholen"

            zum Thema Handschuhe und generell Kleidung:
            Guter Einwand von Mixbambullis ENG (!) anliegende Handschuhe sind bei sehr vielen Maschinen äußerst wichtig. Bei vielen Maschinen - gerade bei drehenden - ist es häufig sogar ratsam die Handschuhe auszuziehen. Denn kommt man mit dem Handschuh beispielsweise in eine Kreissäge oder eine große Bohrmaschine kann es sein, dass die gesamte Hand reingezogen wird. Ohne Handschuh wäre es vielleicht nur ein Kratzer oder eine Schnittwunde gewesen.

            Für Langhaarige: Haarband/-gummi bei ebensolchen Maschinen ... sehr ratsam

            Gute Zugänglichkeit trifft übrigens auch auf Erste-Hilfe-Kästen etc. zu. Angenommen ich habe mich geschnitten sollte ich schnell und einfach an ein Pflaster o.ä. ran kommen. Muss ich erst noch einen Schrank, eine Schublade und dann einen Beutel oder Verbandskasten mühsam öffnen...tja...

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              Auch wenn ich Erste-Hilfe-Material, Feuerlöscher und Löschdecke für wichtig halte fallen sie für mich nicht unter "Schutzausrüstung".

              Schutzausrüstung ist für mich alles das, was Schäden vermeiden oder reduzieren soll und werden daher (idealerweise) immer benutzt wenn sie angemessen sind. Erste-Hilfe-Material und Löschmittel kommen erst zu Einsatz, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist und sollen Auswirkungen reduzieren.

              Schutzausrüstung, die ich für die heimische Werkstatt nutze:
              • Kleidung.
                anliegend aber nicht beengend; lieber Baumwolle als Kunstfaser
                Ich will nirgends hängen bleiben; wenn Reibung, Funkenflug oder Feuer im Spiel sind will ich etwas eher schwer entflammbares als etwas schmelzendes auf der Haut
              • Handschuhe
                Je nach Bedarf Nitril gegen Chemie, PVC gegen bestimmte Chemie, Stoff und Leder gegen Hitze und scharfe Kanten, Stoff und Antirutschpolymere zum Heben
              • Schutzbrille
              • Atemschutz
                nicht nur FFP2/FFP3 gegen Partikel, sonder z.B. beim Lackieren auch A2 gegen Lösungsmittel
                Ich bevorzuge meine Halbmaske, Einwegfilter hab ich nur noch für Besucher/Helfer ein paar da (und dann nur FP2/FP3)
              • Sicherheitsschuhe
                oder zumindest festes Schuhwerk. Mit Schlappen stolpert man einfach leichter als mit Turnschuhen, die Füße bekommen aber mehr Luft als im S3-Stiefel. Wenn mir aber Ziegel auf die Zehen fallen könnten dann die Stiefel
              • Gehörschutz
                Kapsel und Stöpsel, je nach Arbeit und Verfügbarkeit
              • Wissen
                Welche Arbeit mache ich wie? Welche lieber gar nicht? Wann lass ich meinen Sohn helfen und wann schick ich ihn aus dem Raum?
                Vielleicht keine Ausrüstung im klassischen Sinn, aber irgend wie halt doch
              • geeignetes Werkzeug
                Werkzeug in gutem Zustand richtig eingesetzt vermeidet mehr Unfälle als man denkt. Wer ist noch nicht mit dem falschen Schraubenzieher abgerutscht? Mit der stumpen Axt oder dem stumpfen Messer sich ("erfolgreich" oder fast) verletzt?
              Worüber ich zusätzlich nachdenke
              • Helm
                OK, trag ich eigentlich nur, wenn ich mit meinem Vater im Wald bin
              • Gesichtsschild
                bräuchte ich höchstens selten, aber manchmal schon vermisst. beim Drechseln nach dem was ich gesehen habe fast unverzichtbar...
                evtl. doch mal über ne Vollmaske als Kombi von Gesichtsschild und Atemschutz nachdenken?
              • Lederschürze
                wer viel schweißt oder flext sollte drüber nachdenken. Beim Schmieden wäre das wohl eher eine Selbstverständlichkeit

              Aber auch das Umfeld gehört dazu
              • Hilfs/Rettungsmittel
                EH-Kasten, Feuerlöscher, Beatmungsmaske, Telefon
              • Helfer/Retter
                Wenn ich mich verstümmelt und in Flammen gesetzt habe muss jemand anders die Hilfs- und Rettungsmittel einsetzen können.
              • "Aufsicht"
                Es muss ja erstmal jemand merken, dass was schief ging. Und zwar nicht erst 3 Stunden nach Arbeitsbeginn, wenn es Zeit für´s Abendessen wäre.
                Es muss also jemand in der Nähe sein, der weiß was ich tun will und ne Chance hat zu merken wenn ich deutlich vom Plan abweiche. Ob das mein Helfer direkt am Ort des Geschehens ist, oder meine Frau die irgend was anderes tut und sich wundert wenn der erwartete Lärm ausbleibt
              • sicheres Arbeitsumfeld
                Stolperfallen und rutschige Untergründe vermeiden; unnatürliche/unbequeme/unergonomische Haltungen vermeiden, Werkstücke wenn möglich fixieren

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                Zitat von MichaelJo Beitrag anzeigen
                Für Langhaarige: Haarband/-gummi bei ebensolchen Maschinen ... sehr ratsam
                Wie konnte ich diesen Punkt nur vergessen?
                An windigen Tagen ergänze ich den Haargummi auch mal mit ner Wollmütze, wo dann alle Haare drunter gestopft werden. Fühlt sich für mich besser an als Haarnetz


                Ach, und dann war da noch die Schutz-Chemie.
                Schutzcremes gibt es nicht nur gegen UV-Belastung, sondern auch gegen Schmutz oder um Eindringen von Chemie zu reduzieren.
                Nicht zu verwechseln, sondern zu ergänzen mit Pflegeprodukten später.
                Und eigentlich fällt dann auch das Waschbecken mit der Seife irgend wie noch mit in diese Kategorie. Chemie (egal ob Harze, Lacke, Kleber oder was auch immer) hört auf schlimmer zu werden wenn man die Rückstände los wird...

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                  Ach ja, auch wenn es für einige vielleicht übertrieben ist, ich trage in der Werkstatt so gut wie immer Arbeitsschuhe und eine Arbeitshose (wobei ich die auch in der Tagespflege trage. Die gehen eben weniger schnell kaputt als Jeans 😉)

                  Verbandszeug habe ich auch griffbereit und in einer Schachtel, die ich zur Not mit den Zähnen öffnen kann (übertrieben ausgedrückt).

                  Kommentar


                    Zitat von Rookie Beitrag anzeigen
                    Ach ja, auch wenn es für einige vielleicht übertrieben ist, ich trage in der Werkstatt so gut wie immer Arbeitsschuhe und eine Arbeitshose.
                    Korrekt, vor Eintritt in meine Werkstatt wird sich umgezogen!

                    Kommentar


                      Eigentlich ist da alles genannt, was die PSA für Hobbyisten angeht. Alles weitere wäre dann wieder sehr speziell.

                      Aber arathorn76 hat noch einen wichtigen Punkt genannt: halbwegs Ordnung in der Werkstatt!
                      Eventuelle Stolperfallen so möglich gleich im Vorfeld zu eliminieren ist eklatant wichtig!

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                        Bei meiner Figur liegt die Kleidung eh eng an

                        Gehörschutz habe ich zwei Varianten: an der TKS und Oberfräse nehm ich die Mickymaus, bei nicht ganz so lauten Sachen reichen die kleineren Ohrstöpsel, die sind dann auch angenehmer zu tragen. Gehörschutzfaustregel: wenn die Maschine lauter ist als die Musik in der Werkstatt ...

                        Ich habe in einem Praktikum beim Sägen von Metall mit der Stichsäge mal trotz Schutzbrille (die war nicht rundum dicht genug) einen Metallsplitter ins Auge bekommen. Die Erfahrung muss ich kein 2. Mal haben. Schutzbrille ist mir deshalb auch wichtig.

                        Handschuhe nur da wo man sich schneiden oder pieksen kann. Und nicht an den Maschinen wo sich was dreht.

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                          Atemmaske, Gehörschutz und Schutzbrille sind bei mir ein unbedingtes MUSS. Verbandskasten auch. Dann gehört aber auch noch das Handy dazu, damit ich im Notfall, falls möglich, wenigstens in der Wohnung oben anrufen kann, sonst merkt ja keiner wenn mit mir im Keller was los ist. Außerdem gehe ich auch ungern in die Werkstatt, wenn mein Mann außer Haus ist. Wenn er da ist, fühle ich mich sicherer.
                          Dazu kommt noch wie bei mir, im winter mit klammen Händen durch ungeheizte Werkstatt vorsichtig arbeiten.

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                            Zitat von Maggy Beitrag anzeigen
                            Dann gehört aber auch noch das Handy dazu,
                            Handyempfang im Keller? Nicht schlecht!

                            Habe ich glücklicherweise auch, aber eher schwach.

                            Kommentar


                              Zitat von JoergC Beitrag anzeigen

                              Handyempfang im Keller? Nicht schlecht!

                              Habe ich glücklicherweise auch, aber eher schwach.
                              schwach aber ausreichend, da sind keine guten Gespräche möglich weil es knattert und rauscht und immer wieder kurz weg ist, aber zum Alarm melden reicht es

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