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Welche Vorräte habt Ihr für den Notfall?

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    Welche Vorräte habt Ihr für den Notfall?

    Ich höre gerade 'Blackout' als Hörspiel (Hörbuch). Das Szenario - Stromausfall in ganz Europa für 12 Tage - kann einem Angst machen.

    Im Buch gehen vielen Leuten nach ein paar Tagen die Nahrungsmittel aus. Kühlschränke funktionieren ja auch nicht mehr. Supermärkte werden nicht mehr beliefert, verkaufen die Restbestände nur noch gegen Bargeld, Tankstellen funktionieren nicht mehr, Heizungen, Klospülungen, Wasser aus der Leitung, Internet, alles was mit Strom aus der Steckdose funktioniert ... alles offline.

    Ich weiß nicht, wie wahrscheinlich das im Buch beschriebene Szenario ist. - Es muss aber kein europaweiter Stromausfall sein. Ein Sturm, Unwetter, Hochwasser, Lockdown reicht ja schon.

    Wie seid Ihr auf solche Notfälle vorbereitet?
    Welche Vorräte habt Ihr zu Hause? Könnt Ihr im Notfall auch kochen, heizen, Strom erzeugen; wenn ja wie?

    PS: Ich habe auch schon 3 Teile der Mini-Serie geschaut, die auf dem Buch basiert. Die Serie ist nicht schlecht; das Hörspiel aber um Klassen besser.

    Bis zum 14.07. waren wir eigentlich gar nicht vorbereitet. Das hat sich jetzt nach der Flutkatastrophe und vier oder fünf Tagen ohne Strom geändert.

    Lebensmittel sind für ca. 14 Tage vorhanden. Dazu genügend Gas um die Speisen und auch das Wasser zu erhitzen (wichtig, falls es kontaminiert ist).
    Wasser ist natürlich auch vorhanden.

    Ein leistungsstarkes Notstromaggregat fehlt jedoch noch, das wird aber noch angeschafft.

    Ach und hinter dem Haus ist ein riesengroßer Acker, den kann man dann in der Zeit "düngen".. 🤫

    Und falls hier irgendwelche Leute auftauchen, die hier nichts zu suchen haben, hab ich auch ein paar nette Überraschungen da.

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      Diese Schreckensszenarios mag ich mir eigentlich nicht vorstellen. Für unwahrscheinlich halte ich das aber nicht.
      Ich denke, so für 15-20 Tage könnten wir durchhalten. Konserven, Pasta und eingekochtes haben wir zu Hauf.
      Ebenso Fleisch welches in der Gefriertruhe liegt. Das müsste zügig zubereitet werden. So 2-3 Tage wird der Gefrierschrank halten, dann müsste er leer sein.
      DutchOven habe ich einige. Ebenso reichlich Eierkohlen und Gas. Holz liegt hier für 2 Jahre. Wasser sind immer so 7-8 Kisten im Haus.

      Die Frage ist, wie lange kann man das verteidigen wenn das wirklich passiert?

      Wenn alle Stricke reißen, dann geh ich an die Schnapsvorräte

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        Also ich hab ein Stromaggrgat, zwar nur ein kleines, aber für die Basics reicht es, Benzin ist für 2 Wochen daheim. Kochen kann ich auf Holz und mit Gas. Wasser habe ich nen Brunnen, und WC, ja da gibt es halt Kübel... Also beim Haus bin ich eigentlich gut aufgestellt.
        Bei der Wohnung sieht es noch etwas schlechter aus, aber da stocke ich mir eine Notfallkiste zusammen. Aber wenn es hart auf hart kommt, in meinen Autos ist immer soviel Treibstoff, dass ich zumindest zum Haus komme...
        Und Toby hat es angerissen... Die Verteidigung ist da nicht außer Acht zu lassen

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          Seitdem meine beiden älteren Kinder vor einigen Jahren auf einem belgischen Campingplatz eine Vergiftung durch verseuchtes Grundwasser erlitten haben, halte ich nichts mehr für unmöglich. Und erinnert ihr euch an den Winter, in dem durch die Schneelasten im Münsterland einige Strommasten umgeknickt wurden und viele Haushalte für mehrere Tage ohne Strom da standen? Bei diesem verrückten Wetter könnte auch so etwas noch einmal passieren.
          Wir sind vorbereitet, aber machen uns nicht verrückt. Wir haben Lebensmittel für ca. 14 Tage hier, 40 Liter Wasser und einen Gaskocher mit einigen Kartuschen. Außerdem einiges an Brennholz, Holzkohle und einen Dutch Oven.

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            Hörspiel ? Von wem ist das ? Höre auch gerne Hörbücher und das ist bestimmt interessant
            Stomausfall ? Hmmm da komme ich zumindest nicht mehr an mein Grundwasser Ansonsten haben wir für 10-12 Tage genug Dauerlebensmittel zuhause, Dosenfleisch , Fisch , Nudeln , Faferflocken usw,
            Beim Wasser sieht es eher mau aus , es sei denn ich nehme das aus meiner Wassertonne die mit Grundwasser gefüllt ist 200 Liter und dann habe ich noch den Teich mit 45 000 Liter voll. Das könnte man abkochen. Zum Kochen haben wir hier im Garten immer 4 Gasflaschen wo die Heizung , Ofen und Herd mit bedient werden kann . Bei LIcht da müssen halt Kerzen herhalten. Und Toilette da haben wir noch eine Chemietoilette , ansonsten würde auch der Komposter als Trockentoilette auch herhalten müssen.

            Als Verteidigung hätten wir auch noch etwas aber ich hoffe das es nie soweit kommen wird . Aber man weiß ja nie wie die Leute ausflippen.

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              Zitat von Bine Beitrag anzeigen
              ... aber ich hoffe das es nie soweit kommen wird . Aber man weiß ja nie wie die Leute ausflippen.
              Das hoffe ich auch.

              Kommentar


                Lebensmittel haben wir für mehrere Wochen, nur mit dem Trinkwasser sieht es eher schlecht aus. Da müssen wir unsere Nudeln halt in Bier oder Limo kochen, was beides immer reichlich vorhanden ist. Heizen und kochen können wir mit dem Schwedenofen oder mit dem Gasgrill.
                Hundefutter ist meistens für mehrere Monate vorrätig.
                Toilette muss halt dann auch mal im Garten gehen.
                Und zur Verteidigung liegt auch einiges bereit.

                Mit dem Trinkwasser müssen wir uns echt mal was überlegen. Wie lange ist Wasser in Flaschen denn haltbar?
                Im Notfall haben wir eine Regentonne im Garten und einen Bach in ca. 150m Entfernung, das Wasser muss man halt dann abkochen.

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                  Bine Blackout von Marc Elsberg. Es ist ein richtiges Hörspiel mit vielen Sprechern und Hintergrundgeräuschen. Absolut fesselnd.

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                    Wenn es wirklich mal zum Äußersten kommen sollte, haben wir Brennholz für 1 - 2 Jahre liegen, mit dem man zur Not auch grillen kann ( nur Laub ). Außerdem liegen immer ca. 15 Sack Grillbriketts. Ich habe außerdem einen Gasgrill und immer 2 Flaschen. Frieren brauchen wir also nicht und warmmachen bzw. abkochen ließe sich auch einige Zeit.
                    Wasser stehen normalerweise 4 Kästen und ein paar Kästen mit anderen Getränken.

                    Den Inhalt der Bar könnte man zum Reinigen oder Desinfizieren zweckentfremden ( nur im äußersten Notfall!).

                    Der Gefrierschrank ist voll mit Fleisch und zubereitetem Essen, wäre aber ohne Strom unmöglich in den wenigen Tagen aufzubrauchen. Wenn es also länger als max. 3 Tage dauern würde, würde es schwierig werden.

                    Nahrungsmittel wie Nudeln, Reis etc. haben wir zwar auch einiges liegen, aber bei Wasserknappheit auch nicht die beste Wahl. Mit Konserven sieht es eher mau aus.

                    Das Hauptproblem nach wenigen Tagen wäre halt Wasser in unbedenklicher Qualität.

                    Ich hoffe jedenfalls, daß so ein Fall nie eintreten wird und wenn doch, daß die Ordnung wenigstens soweit erhalten bleibt, daß man sich nicht auch noch verteidigen muß.

                    Das einzige, was ich zur Verteidigung einsetzen könnte, wäre mein zuverlässiges Schweizer Messer...

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                      Zum Thema Wasser habe ich es mir einfach gemacht. Bei dm oder Rossmann habe ich Babywasser in 1-Liter-Tetrapaks gekauft. Das kostet ca. 50 Cent pro Liter und ist mindestens 2 Jahre lang haltbar. Es gibt auch diese 3-5 Liter Wasserkanister bei Real usw., aber die sind mir zu unhandlich.

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                        Ich find's erstaunlich, wie gut ihr alle gerüstet seid.

                        Über umfangreichere Vorratshaltung haben wir uns erst mit Beginn des ersten Lockdowns bzw. damit einhergehend HomeOffice Gedanken gemacht.
                        Vorher war das kein Thema - wir wohnen ja schließlich in der Großstadt und Supermärkte haben hier fast um die Uhr geöffnet.

                        Seit März 2020 gibt es einen Vorratsschrank mit Dosen, Nudeln, Reis, Suppen im Glas etc.
                        Seit ein paar Jahren backe ich mehrmals in der Woche Brot, habe also immer auch genügend Mehl da. - Ich müsste nur mal checken bzw. testen, wie man Brot im Gas-Grill bäckt Hat hier Jemand Erfahrung diesbezüglich?

                        Ich habe zwar einen Brunnen im Garten; das Wasser müffelt nur leider etwas nach faulem Ei. Zum Giessen ist es gut genug, Trinken müssen möchte ich es aber nicht.
                        Deshalb habe ich letzte Woche 25l Wasser in 5l-Flaschen eingelagert.

                        Nur bzgl. Notstrom sieht es mau aus. Perspektivisch wollen wir eine Solaranlage auf's Dach machen. Vielleicht sollte ich vorab schonmal mit einer kleinen und mobilen Anlage üben, die man dann auch zum Campen mitnehmen könnte?

                        Zum Glück habe ich mir letztens bei ebay Kleinanzeigen einen USB-Adapter für die grünen 18V-Akkus geschossen. Damit lassen sich zumindest USB-Geräte laden oder betreiben.

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                          Zitat von Tscharlie Beitrag anzeigen
                          ...

                          Mit dem Trinkwasser müssen wir uns echt mal was überlegen. Wie lange ist Wasser in Flaschen denn haltbar?
                          Im Notfall haben wir eine Regentonne im Garten und einen Bach in ca. 150m Entfernung, das Wasser muss man halt dann abkochen.
                          Ich habe gerade gelesen, dass Wasser in Flaschen quasi unbegrenzt haltbar ist, wenn keine Luft rankommt.

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                            Zitat von mit Beitrag anzeigen
                            ...

                            Nahrungsmittel wie Nudeln, Reis etc. haben wir zwar auch einiges liegen, aber bei Wasserknappheit auch nicht die beste Wahl. ...
                            Gutes Argument. Wobei man mit Nudelwasser sehr gut Brot backen kann.

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                              Zitat von kaosqlco Beitrag anzeigen

                              Ich habe gerade gelesen, dass Wasser in Flaschen quasi unbegrenzt haltbar ist, wenn keine Luft rankommt.
                              Aber wie kommt es denn, dass sie im Laufe der Zeit Kohlensäure verlieren? Da muss es doch einen Luftaustausch geben.

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