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Bosch + Nachhaltigkeit = Blödsinn?

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    Bosch + Nachhaltigkeit = Blödsinn?

    Hallo zusammen,
    Bosch grün hat in letzter Zeit ein paar interessante Tools rausgebracht. Einmal die Pumpe, dann den EasyCut & Grind und jetzt den Brush.

    Was ich daran nicht verstehe ist, warum hier nicht auf das bestehende 12V System zurückgegriffen wird und man lieber "Wegwerfartikel" baut.

    Vielleicht kann da mal jemand das Produktmanagement fragen. Vor allem in einer Zeit, in der Umweltschutz in aller Munde ist und der Tatsache, dass man hier im Forum nicht mal fragen darf, wie man bitte die Batterie in solch einem Tool wechselt, ist das in meinen Augen der absolut falsche Weg.

    Die Tools können dann eine Weile genutzt werden und sobald der Akku schwach wird, landet das Gerät im Elektroschrott.

    Mal abgesehen davon, dass man immer eine Ladezeit Pause machen muss und nicht am Stück arbeiten kann.

    Also, warum entwickelt man diese Geräte nicht für das bestehende 12V System, stößt Nutzer dieses Systems damit vor den Kopf und nimmt es in Kauf, die Umwelt durch Wegwerfartikel mehr zu belasten als es nötig ist?

    Best Brand ist in meinen Augen was anderes.

    Mögen die Spiele beginnen...

    Soll die Pumpe nicht auch im 12V System rauskommen?

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      Sehr interessant was Bosch selbst zur Nachhaltigkeit schreibt.
      Frage mich nur wie das zusammen passt.

      https://www.bosch.com/de/unternehmen/nachhaltigkeit/

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        Ich hoffe das die nächste IXO-Generation mit Wechselakku ausgestattet ist.

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          Tolles Thema !!!!!
          Diese Frage stelle ich mir auch! Es könnten ja auch die Akkus aus der You Serie verwendet werden. Von der Größe her passen die mit Sicherheit und die gibt es doch eh schon.

          Auf eine Antwort vom Produktmanagement bin ich auch gespannt.

          Kommentar


            Der Gedanke drängte sich mir auch auf. Auf der einen Seite wird ne große Öko-Kampagne mit “One for all” aufgemacht, auf der anderen Seite werden verschweißte Wegwerfartikel gebaut. Das stellt sich dann wohl als “Greenwashing” heraus!?
            Dabei haben sie sogar die richtigen Wechselakkus im Programm, wie schon öfters erwähnt nämlich bei den You-Series.
            Wir haben hier schon öfters bemerkt, daß Bosch beim Thema Akku-Kompatibilität recht schmallippig reagiert und die alte “BlaufürProfisSpezielleAnforderungen....” Standardantwort raushaut.
            Ich persönlich verstehe es nicht, wenn gleichzeitig dafür gesorgt wird, daß die Profi-Serie auch im Baumarkt gekauft wird.

            Nochmal zurück zur Bürste. Kaufe ich mir wahrscheinlich nicht. Angenommen ich hätte die EasyPump und die EasyCut&Grind mit Wechselakku, dann käme das Gerät vielleicht doch in Frage. Denn daß ich den Akku gleichzeitig an allen Dreien gleichzeitig benutze ist eher unwahrscheinlich, und vermutlich wäre dann die Maschine ohne Akku auch günstiger.

            Kurzum, ein ernst gemeintes “One-for-All”, sähe für mich anders aus aus.
            Zuletzt geändert von –; 01.03.2021, 17:35.

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              @fredi_007 Du bringst es auf den Punkt.
              Wechselakkus würden sicher dazu beitragen, dass die Geräte aus dieser "Baureihe" mehr gekauft werden. So ist es doch auch in der 18 Volt Reihe.

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                So richtig schlimm finde ich, das im Baumarkt die Grünen neben den Blauen Tools aufgebahrt stehen. Und man die Akkus untereinander nicht tauschen kann.
                Ein Schelm wer die Akkus dort untereinander tauscht und dann den zuständigen um eine Demonstration bittet.
                Aber dieses Thema wurde ja bereits schon des Öfteren gestresst.
                Unter dem Gesichtspunkt Wasserdicht oder Spritzwasser resistent habe ich es bisher noch nicht betrachtet. Jedoch gibt es da sicherlich auch Möglichkeiten das dies durch Wechselakkus möglich wäre. Ich denke das Produktmanagement ist dazu sicherlich in der Lage.

                Ich habe es bei meinem Test mit der Easy Pump klar aufgezeigt das dort der Akku der YouSeries perfekt gepasst hätte. Hoffentlich nimmt Bosch hierzu bald die entsprechende Kurve.

                Ein klares Argument für mich ist, weitere Geräte zu kaufen, wenn diese auch ohne Akku angeboten werden, da ich bereits einige besitze. Und dies ist ein starkes Kaufargument, welches für Geräte mit fest verbauten Akku nicht gibt.

                Am nervigsten ist das Laden und das gerade dann wenn man das Tool gerade benötigt! Das wäre dann mit Wechselakku nicht passiert

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                  Ja, diese Frage hab ich mir gestellt, als ich das Easy Shear beim Projektwettbewerb gesehen habe.
                  1.) Warum gibt es das Teil überhaupt neben dem Isio?
                  2.) Warum kann das nicht einen 12V Wechsel-Akku haben? Dann wäre es wenigstens was anderes als das Isio.

                  Kommentar


                    Ich kann nur zustimmen. Ich verstehe das Konzept auch nicht.

                    Ich arbeite sehr gerne mit der Gartensäge Keo. Denn man kann die üblichen Säbelsägeblätter verwenden. Und ich säge damit fast ausschließlich in der Werkstatt: Zinkrohre, Winkeleisen etc. Schade ist dabei auch - wen wundert es - der eingebaute Akku. Wenn dieser leer ist, muss me andere Säge ran.

                    Verstehe es wer will, aber die besonderen Geräte mit bisher eingebauten Akkus könnten mit Wechselakkus Markentreue erzeugen. Wer 12 Volt-Akkus bereits hat, wird auch mal zu nem grünen 12 Volt-Gerät greifen und später vielleicht auch zu den 18 Volt-Geräten.

                    Und wer meint, die 12 Volt-Akkus wären nicht stylisch genug, braucht diese eben nur stylischer Form, Farbe) gestalten. Hauptsache sie passen in alle Geräte.

                    Ich empfinde den aktuellen Weg den Bosch geht nicht wirklich zukunftsfähig.

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                      Mir sind auch Wechselakkus lieber. Nichts ist schlimmer, als wenn dem Akku während der Arbeit die Luft ausgeht und man erstmal warten muß. Was die Wasserdichtigkeit angeht, wäre die Lösung zumindest bei Herstellern von Armbanduhren zu finden...

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                        Ich finde die Diskussionen über die Akku-Politik von Bosch müßig.

                        Es hat sich doch schon mehr als einmal gezeigt, dass es Bosch einen feuchten Furz interessiert, was die Community sich wünscht oder ob das pseudeo-grüne Gehabe der Realität entspricht.
                        So lange der Gesetzgeber die Firmen, und nicht nur Bosch, nicht zur echten Nachhaltigkeit verpflichtet, wird es weiter diese Einwegartikel geben. Nicht zuletzt, weil man die Technik in den Teilen eben nicht wirklich langlebig bauen muss, sondern sie nur auf die Lebensdauer des Akkus auslegt. Da muss nicht mehr wirklich Qualität verbaut werden. Wenn ein Akku als Beispiel 500 Stunden Lebenserwartung hat, brauchen die Technik und Motoren ja keine 10000 Stunden zu halten, wie es bei den echten Wechselakkugeräten sein müsste. Und wenn das Produkt kaputt ist und der Kunde sich dann ein komplett neues kauft, kann man doch viel mehr Umsatz machen. Was interessiert dann die scheiß Umwelt und die Nachhaltigkeit, wenn man Profit machen kann?

                        Aber diese Ignoranz ist ja nicht nur bei Bosch. Schaut euch die Handys von heute an. In welchem kann man den noch das Akku tauschen, ohne das Gerät, genau wie bei den Einweggeräten von Bosch, garantiezerstörend zu zerlegen?
                        Was wir brauchen wäre ein Gesetz auf EU-Ebene, die solche Geräte verbietet. Vom Akkuschrauber bis zum Handy, bei dem nicht das Akku vom Verbraucher selbst gewechselt werden kann müssen verboten werden. Nur so kann und wirklich funktionieren.
                        Erst dann wird auch Bosch sich bewegen und diese Geräte so konstruieren, dass es passt. Aber so lange die Lobby der Hersteller zu groß ist und die Politiker lukrative Nebenjobs als Aufsichtsrat in den Unternehmen haben, werden sie sowas im Sinne der Unternehmen zu verhindern wissen.

                        Wie lange hat es gedauert, bis man sich bei Handys auf eine verpflichtend einheitliche Lademechanik in Form des USB-C Steckers geeinigt hat, die selbst bis heute noch nicht wirklich komplett umgesetzt wurde? Das wird dann aber schon im nächsten Schritt von den Herstellern untergraben, in dem sie spezielle Ladetechniken verbauen, bei denen die Ladegeräte anderer Hersteller die Geräte nicht so schnell laden lässt, wie mit den eigenen.

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                          Für mich ist ein Akkugerät wo ich den Akku nicht tauschen kann raus, habe mal den Ixo-Schrauber gebraucht gekauft, er macht was er soll aber mehr als die fünf Euro die ich bezahlt habe würde ich nicht dafür ausgeben. Liebe Fa. Bosch ändert Eure Akkupolitik, dann überlege ich vielleicht auch wieder Akkugeräte von Bosch zu verkaufen. Derzeit habe ich alle meine Boschakkugeräte verkauft und bin auf einen anderen Premiumanbieter gewechselt, da ich es ein Unding finde das man zwei verschiedene Akkuserien zwischen Grün und Blau fährt. Das gleiche gilt für fest verbaute Akkus, da fühlt man sich ja an die Anfangszeit von Akkuschraubern versetzt, Quasi zurück zur Keule!

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                            So habe ich es tatsächlich auch mit meinem Mähroboter gemacht. Die Firma Worx steckt da nämlich ihre 18V Akkus rein und die beiden großen Modelle (1500+2000qm) unterscheiden sich tatsächlich nur im Akku (4Ah+5Ah).

                            Und wenn ich mir einige Maschinen von Worx anschaue, scheinen die ja auch nicht verkehrt zu sein.

                            Einen Ixo habe ich auch hier, den gab es für den Test und er wird ab und zu mal genutzt, wenn gerade nichts anderes greifbar ist.

                            Jedoch werde ich von den drei Geräten Abstand nehmen, weil mir der fest verbaute Akku einfach nicht passt. Schade, gerade der EasyCut & Grind hätte mich mit den ganz kleinen Scheiben interessiert, weil ich derzeit ganz dezentes Woodcarving betreibe und man damit sehr filigran arbeiten könnte. Könnte, wenn da ein 12V Akkupack passen würde. So muss ich auf die blaue 12V Flex zurückgreifen, die aber eine größere Scheibe hat. Ist also auch blöd.

                            Wenn ich nicht so begeistert von den blauen 12V GSRs wäre, würde Bosch bei mir langsam aber sicher aus der Werkstatt verschwinden. Andere Mütter haben ja auch schöne Töchter und da muss ich mich nicht zwischen zwei Farben von einem Hersteller entscheiden.

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                              Zitat von Nightdiver Beitrag anzeigen
                              Ich finde die Diskussionen über die Akku-Politik von Bosch müßig.

                              Es hat sich doch schon mehr als einmal gezeigt, dass es Bosch einen feuchten Furz interessiert, was die Community sich wünscht oder ob das pseudeo-grüne Gehabe der Realität entspricht.
                              So lange der Gesetzgeber die Firmen, und nicht nur Bosch, nicht zur echten Nachhaltigkeit verpflichtet, wird es weiter diese Einwegartikel geben. Nicht zuletzt, weil man die Technik in den Teilen eben nicht wirklich langlebig bauen muss, sondern sie nur auf die Lebensdauer des Akkus auslegt. Da muss nicht mehr wirklich Qualität verbaut werden. Wenn ein Akku als Beispiel 500 Stunden Lebenserwartung hat, brauchen die Technik und Motoren ja keine 10000 Stunden zu halten, wie es bei den echten Wechselakkugeräten sein müsste. Und wenn das Produkt kaputt ist und der Kunde sich dann ein komplett neues kauft, kann man doch viel mehr Umsatz machen. Was interessiert dann die scheiß Umwelt und die Nachhaltigkeit, wenn man Profit machen kann?

                              Aber diese Ignoranz ist ja nicht nur bei Bosch. Schaut euch die Handys von heute an. In welchem kann man den noch das Akku tauschen, ohne das Gerät, genau wie bei den Einweggeräten von Bosch, garantiezerstörend zu zerlegen?
                              Was wir brauchen wäre ein Gesetz auf EU-Ebene, die solche Geräte verbietet. Vom Akkuschrauber bis zum Handy, bei dem nicht das Akku vom Verbraucher selbst gewechselt werden kann müssen verboten werden. Nur so kann und wirklich funktionieren.
                              Erst dann wird auch Bosch sich bewegen und diese Geräte so konstruieren, dass es passt. Aber so lange die Lobby der Hersteller zu groß ist und die Politiker lukrative Nebenjobs als Aufsichtsrat in den Unternehmen haben, werden sie sowas im Sinne der Unternehmen zu verhindern wissen.

                              ...
                              Ja, die Diskussion ist müßig. Beim letzten Mal ging es allerdings eher darum, warum blau und grün eine andere Linie fährt.
                              Jetzt geht es ja darum, warum Bosch immer wieder auf die fest verbauten 3,6 V Akkus und nicht auf 12 V Wechselakkus geht.

                              Mit einem Handy, oder Rasierapparat komme ich durch den Tag, auch mit fest verbautem Akku.
                              Mein Problem ist, dass ich beim Isio, ASB und Easy Shear leider nicht durch den Tag komme.
                              (obwohl es nur ein Standard-Grundstück mit Standard-Garten ist)

                              Ein deutlich schwereres Gerät (Heckenschere) will die Frau nicht.
                              Somit bleibt in dem Fall nur der Wechsel auf einen anderer Hersteller.
                              Es gibt genügend Marken-Hersteller die Einhand-Gras-/Strauchscheren mit Wechselakku anbieten.
                              Bei Fadentrimmer und Heckenschere geht's ja auch mit Wechselakku, warum also nicht bei Isio, ASB oder Easy Shear?

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