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Plastikmodellbausätze - bei Euch ein Thema?

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  • Zitat von chief Beitrag anzeigen
    ...Im Gegensatz zu den Herren von der Luftwaffe musste ich für meinen Sold arbeiten..
    Ich war ja noch schlimmer. Ich war Nachschieber und Waffenfuzzi im Stab. Außer täglichem Durchgang durch die Waffenkammern und ein paar Anforderungs- und Verlustmeldungen war da nicht viel.

    Krusse
    Mein Vater war Berufssoldat. Von daher hatte ich damals vielleicht eine andere Einstellung zum Bund. Verpflichtet habe ich mich, weil ich mit den paar Mark Wehrsold nie hingekommen wäre. Für den BS war ich damals aber schon zu alt. Aber wenn ich sehe, wo die Bundeswehr mittlerweile hingesteuert ist (ich meine vom Ansehen, nicht die Einsatzbereiche) bin ich ganz glücklich, dass ich nur 4 Jahren gemacht habe.

    Ein Bekannter hat sich mit 49 Jahren im letzten Jahr tatsächlich wieder verpflichtet. Hätte nie geglaubt, dass das geht. Er ist als Oberbootsmann bei der Marine eingestiegen. Hat Nachrichtentechniker gelernt, war jahrelang im Vertrieb und ist jetzt als Nachrichtentechniker zur See auf einem Versorger. Aber er musste für die Neuverpflichtung tatsächlich die Grundi, wie jeder andere Bundi auch, neu machen. Ich hätte es sicher nicht gemacht, aber ist absolut glücklich und seine Familie steht da hinter ihm.

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    • BUND? Nö.
      Verweigert aus Überzeugung. Lieber Ersazdienst. Erst MSHD, später individuelle Behindertenbetreuung.
      Fand ich sinnvoller.

      Plastikmodelle -- ja klar doch!

      Hauptsächlich diverse Zerstörer, Flugzeuge und Hubschrauber.
      Krönung war damals die Gorch Fock, den Bausatz hab ich mir von meinem ersten selbstverdienten Geld (Zeitung austragen mit 12 Jahren oder so) gekauft.
      Genialer Bausatz, das.
      Ging leider beim 1. Umzug (vom Kinderzimmer ins Dachgeschoss) kaputt.

      Die anderen Modelle haben natürlich auch nicht überlebt.
      ist auch schwer möglich, wenn der kleine Tobias diese mit seinem besten Kumpel unter Zuhilfenahme von diversen Chinaböllern und Kanonenschlägen in die Luft sprengt. Undenkbar heute...


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      • Hab als Kind viele Flugzeumodelle und auch Panzer gebaut,sind aber irgendwie alle nicht mehr da.
        Beim Bund war ich nie,ausgemustert aus Gesundheitlichen Gründen.
        Mein Lieblingsmodell war damals der Faun Kraka mit dem 700 BMW Motor,heute würd mich das ding als Oldtimer im Original reizen.

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        • Zitat von Nachtuebernahme Beitrag anzeigen
          BUND? Nö.
          Verweigert aus Überzeugung. Lieber Ersazdienst. Erst MSHD, später individuelle Behindertenbetreuung.
          Fand ich sinnvoller.

          Plastikmodelle -- ja klar doch!

          Hauptsächlich diverse Zerstörer, Flugzeuge und Hubschrauber.

          ... unter Zuhilfenahme von diversen Chinaböllern und Kanonenschlägen in die Luft sprengt. Undenkbar heute...

          Irgendwie ist in Deiner Aussage da ein gewisser Widerspruch.

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          • Als ebenfalls Zivi muss ich sagen: nein, kein Widerspruch.

            Die Verweigerung bezieht sich darauf, dass man Waffensysteme nicht anwenden will.
            Das hat aber nichts mit einer ästhetischen Wertschätzung oder technischen Anerkennung (bis zur Begeisterung) zu tun.
            Zuletzt geändert von –; 29.06.2020, 22:53.

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            • Zitat von JoergC Beitrag anzeigen

              Irgendwie ist in Deiner Aussage da ein gewisser Widerspruch.
              War auch mein erster Gedanke. Aber da man in den letzten 2 Jahrzehnten vor der Aussetzung der Wehrpflicht de facto einfach wählen konnte, was man wollte und die Verweigerung nicht ernsthaft begründen musste (der Gewisssensausschuss wurde glaube ich, in den 80ern abgeschafft), muss man den vermeintlichen Widerspruch wohl ausblenden.
              Das will ich ausdrücklich nicht als Kritik oder Vorwurf an die hier anwesenden KDVler verstanden wissen!

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              • Oh ja, daran kann ich mich auch noch sehr gut erinnern. Ich hab in meiner Jugend wirklich alles quer durch den Gemüsegarten durchgeklebt. Aber irgendwie waren das alles Kriegsmodelle.
                schon lustig wie sich die Zeiten ändern.
                Heute sieht man davon nichts mehr in den Regalen. Selbst die Aufkleber auf den Modellen waren damals noch sehr authentisch, das ist heute undenkbar.
                irgendwann hab ich alle Modelle mittels Böllern in die Luft gejagt War irgend so eine Phase ???

                Zum Thema Wehdienst. Ich hatte eine Einberufung nach Calw zu den Fallschirmjägern, jedoch hatte ich einen Tag davor einen schweren Motorradunfall und somit war ich dann aus dem Thema raus.

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                • Ich baue Tamiya R/C-Autos. Deren Polycarbonat- und Polystyrol-Karosserien sind im Vergleich zu den Autos anderer R/C-Hersteller recht hoch detailliert und müssen selbst zusammengebaut, bemalt und gestaltet werden. Gilt das auch schon als Plastikmodellbau?

                  Für die Modellbahn bastele ich das ein oder andere Gebäude und statte es mit LED-Beleuchtung aus.

                  Derzeit baue ich außerdem einen Masterpiece Models Velociraptor-Schädel in Maßstab 1:1 (!) und ein Hasegawa Macross YF-19 Egg Plane.

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                  • Für mich kein Thema

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                    • Revell kenne ich auch noch, und die Firma gibt es immer noch. Ich habe erst meinem Patenkind zum Geburtstag einen Bausatz geschenkt, nur haben sich die Preise stark verändert.

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                      • Zitat von Spengla Beitrag anzeigen
                        Revell kenne ich auch noch, und die Firma gibt es immer noch. Ich habe erst meinem Patenkind zum Geburtstag einen Bausatz geschenkt, nur haben sich die Preise stark verändert.
                        Ja, viele Modelle waren damals durchaus taschengeldkompatibel.

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                        • Zitat von JoergC Beitrag anzeigen

                          Ja, viele Modelle waren damals durchaus taschengeldkompatibel.
                          Der Bausatz für den Jung hat knappe 60 gekostet, zu meiner Zeit war ich mit einem 10er schon in guten Ebenen

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                          • Siehe Modelleisenbahn. Märklin zum Beispiel hat die Produkte im Laufe der Zeit derart verteuert, dass es als Kinderspielzeug unbezahlbar geworden ist. Das ist einer von mehreren Gründen, warum der Kundenkreis immer älter und kleiner geworden ist. Viele Anbieter sind dabei auf der Strecke geblieben (Vollmer, Pola, Kibri...)

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                            • Ja, das hat mich auch erschreckt, als ich vor einiger Zeit mal rein aus Interesse mal geschaut, wie da der Markt momentan aussieht.
                              Es ist ja nicht nur so, dass alles deutlich teurer geworden ist, die Modelle, also Lokomotiven und Wagen sind auch gefühlt massiv ausgedünnt.
                              Unter den Umständen da momentan in das Hobby einzusteigen erscheint nicht sonderlich attraktiv.

                              Wobei auch schon vor 30 Jahren das schon nicht mehr wirklich was für das Taschengeld war. Auch damals hat eine gute Lok schon weit über 100 DM gekostet, das war damals viel. Auch das Gleismaterial, Signale und Weichen waren nicht gerade preisgünstig. Ich kann mich noch an Minitrix erinnern, mit dem ich gebaut hatte, da lag ein Signal je nach Ausführung schon bei 15 - 25 DM (wenn mich meine Erinnerung nicht trügt). Und man braucht da für eine Anlage ja nicht nur eins.

                              Die Häuser von Vollmer waren mir damals auch die liebsten, die hatten einfach die beste Qualität. Da konnte Faller nicht mithalten.

                              Gut dass ich momentan da weder Platz noch Zeit dafür habe. Spart mir eine Menge Geld.

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                              • Oh ja, bei mir waren es in erster Linie Schiffe, Bismarck, Scharnhorst und andere Kriegsschiffe. Und am liebsten alte Segelschiffe. Nur leider hat meine Mutter immer dafür gesorgt daß ich ständig Nachschub brauchte. Die sind beim Staubputzen irgendwie nicht überlebensfähig gewesen. Bis ich dann so mit 13/14 anfing mit Holzmodellen. Da habe ich mich dann mit einem Zweihänder, ich konnte den Trumm kaum heben, davorgestellt und Wache geschoben. Aber ich habe letztens in einem Fachforum gesehen was Kollegen aus einfachen Plastikmodellen gemacht haben. Der wahre Irrsinn. Upgrades, da habe ich ehrfurchtsvoll gestaunt. Innenräume aufgepimpt, Taue zum laufen gebracht, Geschütze zum Drehen gebracht und und und. Dann habe ich an meine Kindheit gedacht und war froh das Mama so tolle Modelle nicht kaputt gemacht hat.

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