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Neujahrsgrüße um kleine Geschenke und Geld zu erhalten - kennt jemand den Brauch?

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  • Neujahrsgrüße um kleine Geschenke und Geld zu erhalten - kennt jemand den Brauch?

    Hallo Zusammen,

    zum Hintergrund, weil ich das Gefühl habe, dass das niemand mehr kennt...
    In meiner Kindheit war es üblich, an Neujahr bei befreundeten Familien und Verwandschaft Prost Neujahr zu schießen.
    Das lief so ab, dass man da hin ist, geklingelt/geklopft hat und wenn aufgemacht wurde, hat man fröhlich Prost Neujahr gewünscht und ein paar Schuss aus der Spielzeugpistole losgelassen. Nur wenn man ordentlich Krach gemacht hat, gab es dann je nachdem, etwas Kleingeld oder ein paar Süßigkeiten.

    Spielzeugpistolen waren damals noch nicht so verpönt wie heute und wurden insbesondere zu Fasching und Neujahr mit massig Zündplättchen betrieben.

    Ist der Brauch bei Euch bekannt? Wird der noch irgendwo so gelebt?
    (Ist ja quasi so ähnlich, wie die Kinder heute zu Helloween)

  • Bei uns im Norden gibt (oder eher gab) es den Brauch des Rummelpott-Laufens. Bevor Halloween aus den Staaten bei uns so groß (und lästig) geworden ist, liefen früher die Kinder zu Sylvester verkleidet und geschminkt durchs Dorf und haben mit Gesang oder dem Aufsagen von speziellen Rummelpott-Gedichten sich die Süßigkeiten verdient.
    Allerdings ist der Brauch hier nahezu ausgestorben, seit es die Halloween Betteleien gibt. Hier muss man ja weder singen noch Gedichte aufsagen...

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    • Den Brauch an Neujahr den Nachbarn, Freunden und Bekannten ein frohes Neues zu wünschen gibt es
      bei uns heute noch.

      Allerdings bekommen hier nur noch die Kinder Neujahrsgeld, ich denke das war früher nicht andes

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      • Ja, genau. Nur die Kinder haben dieses Neujahrsgeld bekommen.

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        • Dieser Brauch ist mir total unbekannt.

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          • Nö, das kannte ich nicht

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            • Zitat von Hoizbastla Beitrag anzeigen
              Nö, das kannte ich nicht
              Dann weißt du jetzt was du deinen Kindern an Neujahr gutes tun kannst
              Neujahrsgeld nennt man das

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              • Ich kenne den Brauch auch noch, nur war es bei uns etwas anders.Bei uns hieß der Brauch Dengeln. Die Mädchen waren Silvester dran und die Jungs durften zum 1. Weihnachtsfeiertag.
                Man hat einen Spruch aufsagen müssen, der mit diesem Brauch zu tun hatte und dann bekam man etwas.

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                • Bei uns gab es das auch am silvesternachmittag, aber eigentlich nur für Erwachsene. Da sind die jungen Burschen in kleinen Gruppen von Haus zu Haus gezogen und haben einen Spruch, ähnlich Schnaderhüpferl, gesungen. Dafür wurden sie dann hereingebeten, bekamen ein Schnapserl und ab und an auch eine kleine Brotzeit.
                  Leider ist das oft in etwas viel "Schnapserl" ausgeartet und der Brauch ist irgendwann gestorben.
                  Geld gab es aber keines.

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                  • Ich kenne das überhaupt nicht, fände es aber besser als Halloween

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                    • In dem Dorf, aus dem meine Eltern kamen und ein Großteil meiner Verwandtschaft wohnt, wurden am Silvestertag Tunscheren zu den Nachbarn gebracht. Auf ca. DIN A4 große Holzbrettern wurden diagonal zwei dicke, feste Drähte in Bogenform gesteckt und die Drähte mit Holzwolle oder bunten Seidenpapier umwickelt. Und unter diesen Bögen auf dem Brett kamen noch andere Kleinigkeiten, weiß aber nicht mehr genau, welches das waren. Wenn wir Kinder diese Tunscheren bei den Nachbarn abgaben, bekamen wir dafür Neujahrskuchen geschenkt, den Erwachsen blieb "leider" nur der eine und andere Pinnerken (auf Hochdeutsch: Schnapsglas) Schnaps, Likör o.ä. hochprozentigen

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                      • Zitat von anmaro69 Beitrag anzeigen
                        den Erwachsen blieb "leider" nur der eine und andere Pinnerken (auf Hochdeutsch: Schnapsglas) Schnaps, Likör o.ä. hochprozentigen
                        Auch eine Möglichkeit, für die Silvesterparty vorzuglühen.

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                        • Eigentlich ist es schade, wenn diese alten Bräuche verloren gehen

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                          • Ich denke, das ein Absterben dieser Bräuche auch an den vielen heutigen Medienmöglichkeiten liegt. Früher, als diese Bräuche noch aktiv ausgeübt wurden, hatte kaum jemand einen Fernseher und erst recht kein Handy und schnell mal eine Whatsappnachricht gesendet. Da wurde noch persönlich gesprochen.
                            Da war der Besuch, also auch die Stanzelsinger, eine Abwechslung. Die besuchten Leute haben sich am Silvesternachmittag schon darauf gefreut und den Schnaps und eine kleine Brotzeit vorbereitet gehabt und die Sänger hatten auch nichts anderes vor. Aber heute hat doch kaum mehr jemand Zeit, geschweige denn, dass man jemanden unangemeldet besucht. Zumindest war das früher hier auf dem Land so, in der Stadt hat es wahrscheinlich schon etwas anders ausgesehen.

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                            • Ich gehöre ja jetzt auch zu den älteren , aber diesen Brauch kenne ich auch nicht . Ist wohl eher in Dörflichen Gegenden so üblich gewesen Finde es aber einen sehr netten Brauch weil er einfach persönlich ist

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