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  • chief wer soll den sonst eingreifen, wenn der Gesetzgeber es nicht machen soll? Der Verbraucher? Seit Jahren soll bei den Handys und Smartphone die gleiche Ladebuchse verbaut werden und was ist passiert. Nichts. Es muss ein umdenken stattfinden, mehr Nachhaltigkeit.

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    • Hier werden mir zu viele Dinge durcheinander geschmissen. Ein gemeinsames Akku-System für alle Hersteller oder eine gemeinsame Ladebuchse für alle Handys...
      Eigentlich ging es ursprünglich um ein Exzenterschleifer, welcher kurz nach Ablauf der dreijährigen Garantiezeit das Zeitliche gesegnet hat.

      Dann die Forderung aufzustellen, für solche Gerätschaften mindestens zehn Jahre Ersatzteile vorzuhalten oder ansonsten den Kaufpreis vollständig zu erstatten ist, mit Verlaub, völlig unrealistisch. Vielleicht sollte man mal versuchen das mit den Augen von Bosch zu sehen. Der Wunsch ist also, dass sie eine Lagerhaltung schaffen, welche nicht billig sein wird. Oder besser gesagt, schweineteuer. Und zwar, damit Geräte länger halten. Ergo, sie also weniger verkaufen. Aber die Gerätepreise sollen nicht steigen, oder? Denn würde man dieses Vorhaben auf den Gerätepreis umlegen, wäre keiner mehr bereit, selbigen zu bezahlen.
      Die zweite Forderung lautete, dass wenn die erste nicht eingehalten werden kann, der Kunde sein Geld zurück bekommt. Von wem denn? Von Bosch? Oder von dem Händler, der ihm das Gerät verkauft hat? Ich bin jetzt also mal der Werkzeugverkäufer. Und nach achteinhalb Jahren Nutzungsdauer bringt mir jemand einen 99 Euro Exzenterschleifer zurück. Fleißig genutzt und völlig runtergerockt. Jetzt ist er hinüber und nicht mehr reparabel. Und ich soll dem Kunden seine 99 € erstatten?
      Nein danke, sorry... Aber mit solchen Leuten habe ich regelmäßig zu tun. Da werden plötzlich nach 23 Monaten und zwei Wochen bei uns Dinge reklamiert, die erstens in ihrer Ursache nicht mehr nachvollziehbar sind. Und zweitens erwartet der Kunde dann eine volle Kaufpreiserstattung. Und wenn ich ihn dann sage dass ich für die Nutzung des Artikels jetzt leider über 90% des Preises abziehen muss, ist das Geschrei groß.
      Also, das hat nichts mehr mit Handel zu tun, sondern grenzt er an zinslose Warenvermietung.
      ​​​​​

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      • Kann ich nur bestätigen,bei "uns" als ich im Haushaltsgeräte Service war kamen Kaffeemaschinen an,kurz vor ablauf der Garantie mit der begründung "Beschichtung in der Thermoskanne löst sich" nur ist in der Edelstahlkanne nie eine Beschichtung gewesen.
        Aber wenn man nicht ab und an wenigstens die Kanne Ausspült kommen da dunkle Brocken raus.
        Und mit den 10 J Ersatzteilversorgung,in der Automobilbranche klappt das auch nur wenn die Zulieferer nachfertigen können.
        Keiner wird sich Teile "auf Lager"legen bei der Typenvielfalt und den Kosten.

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        • Sind in der Automobilindustrie nicht acht Jahre vorgeschrieben?

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          • Eigendlich war es 10J. nach Produktionsende,aber die Verträge mit den Zulieferern sind lassen da wohl "Interpretationsmöglichkeiten"zu.
            Ich hab 30 j. beim Zulieferer gearbeitet,wir hatten ein Ersatzteillager,bis es aus Kosten und Platzgründen "Ausgelagert"wurde.
            Seit die Produktion dann nach Osten verlagert wurde glaub ich nicht das da noch alles lieferbar ist.
            Nur was so noch im Versorgungssystem irgendwo in der Ecke liegt.

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            • chief aber es funktioniert und einige Firmen machen es vor. Puky bei Kinderfahrzeugen, Vorwerk bei Staubsaugern. Und und und. Oder schau dir Festool an. Da hab ich für meinen 30 Jahre alten Rutscher eine neue Schleifplatte gekauft. Das Rezept ist einfach, Versuch nicht jedes Mal, das Rad neu zu erfinden, sondern verbessere Kleinigkeiten und behalte das Grunddesign. Du weißt, ich habe meine Ursprünge auch im Handel, aber es gibt Hersteller, da funktioniert die Ersatzteilversorgung noch nach einem Jahrzehnt.

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              • Rookie
                Ja, aber was hat dein Rutscher von Festool vor 30 Jahren gekostet? Und wie groß war der Preisunterschied zu einem Schwingschleifer von Bosch grün? Und Hand aufs Herz...wärest du damals bereit gewesen, diesen Preis zu bezahlen?

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                • Hab grade mal geschaut,für die Waschmaschine meiner Mutter gibt es immernoch Ersatzteile,die Wama ist Bj.1977 !
                  Sie läuft halt,und meine Mutter mit 87 noch auf was modernes anlernen,ne da fehlen mir einfach die Nerven.

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                  • Zitat von chief Beitrag anzeigen
                    Rookie
                    Ja, aber was hat dein Rutscher von Festool vor 30 Jahren gekostet? Und wie groß war der Preisunterschied zu einem Schwingschleifer von Bosch grün? Und Hand aufs Herz...wärest du damals bereit gewesen, diesen Preis zu bezahlen?
                    Mit 13 nicht, nein! 😁
                    Jedoch sehe ich das jetzt anders. Aber früher hat Qualität noch funktioniert. Siehe ein altes Krupps Waffeleisen (mit Kochfunktion in Orange) aus den 70ern, welches ich letztes Jahr in den Kleinanzeigen voll funktionstüchtig verkauft habe. Klar, da gibt's sicher keine Teile mehr für, aber es funktioniert noch. Und dann liest man hier, dass ein drei Jahre altes Modell nur noch Schrottwert hat und es keine Teile mehr dafür gibt. Und wenn ich dann so etwas mitbekomme, stelle ich den Hersteller in Frage und schaue nach einem Mitbewerber.

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                    • Die Ersatzteil Lagerung und das ganze Handling sind zu teuer geworden.
                      Z.B.
                      Für den Preis einer Kolben und Zylindergarnitur einer Stihl Motorsense bekomme ich 2-3 China Motorsensen.
                      Gut,Handling Verarbeitung und so sind bei der Stihl auf ganz anderem Niveau.

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                      • chief Hier hat keiner gesagt das das Vorhalten von Ersatzteilen nichts kosten darf! Ich persönlich bin gerne bereit einen Aufschlag zu zahlen, wenn ich weiß das ich auch in naher Zukunft (Und das sind bei mir 10 Jahre) Ersatzteile erhalte. So eine Pflicht würde die Spreu von Weizen trennen. Was ich auch schon registriert habe das es einige Anbieter gibt, die eine Ersatzteile Garantie für eine bestimmte Zeit garantieren. Das wäre schon mal ein Anfang. Aber es kann nicht sein das man nach 3,5 Jahren keine Ersatzteile mehr bekommt und das auch noch von einer Weltfirma wie Bosch. Wenn es ein Discounterproduckt ist O.K. dann kann man das vielleicht noch akzeptieren aber nicht bei einer relativ hochpreisigen Marke wie Bosch. Gerade in Zeiten, wo es um Umweltschutz und Ressourcenschonung geht ist das ein No Go. Natürlich entstehen Lagerkosten und auch die Ersatzteile benötigen Ressourcen, aber wie kann es sein das es früher möglich war und heute nicht mehr Ersatzteile vor zu halten. Auch wenn die Produktpalette wesentlich größer ist als früher und das natürlich ein Argument ist, ist ja auch die Produktion günstiger geworden und Gewinne auf Grund des Wachstumes der Firma gestiegen. Gerade Robert Bosch hat sehr hohen Ansprüche auf seine Produkte gestellt und das der Kunde zufrieden ist. Das ist leider wohl dem Gewinn zuliebe zweitrangig geworden.

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                        • Ganz einfach, ein Ersatzteillager kostet. Die Mitarbeiter kosten auch. Deswegen heißt das Zauberwort Just in Time. Das die Kunden hinten runter fallen ist manchen Hersteller wurscht, er hat ja Kosten eingespart. Das das eine Milchmädchenrechnung ist spannen einige Manager nicht.

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                          • Heute noch etwas an meiner kleinen Dremel CNC gebastelt. Ich hatte vorher ein 12V 120W/10A Netzteil von Meanwell provisorisch dran. Nach dem ich die Ströme bei einem Testlauf gemessen hatte, stellte ich fest, dass ein kleineres 60W/5A Netzteil vollkommen ausreichend ist, da maximal 3,5A von der Maschine gezogen wird. Ein kleines, kompaktes noname China-Netzteil passend für das schon gedruckte Netzteilgehäuse gekauft und eingebaut.
                            Die ersten Bewegungen der Maschine vorgenommen, weil ich noch die Einstellungen für Endschalter und tatsächlich nutzbarer Tischgröße noch im GRBL eintragen wollte. Mitten im Test plötzlich ein lauter Knall, Gestank und Rauch aus dem Netzteil. Ein fetter Elko hat sich darin zerlegt.
                            Zum Glück hat weder der Arduino, das CNC-Shield, noch die Treiber bei dem unfreiwilligen Abgang des Netzteils Schaden genommen.

                            Jetzt ist (und bleibt) wieder ein Meanwell-Netzteil an der Steuerung. Allerdings eins Mit 8,5A, weil ich es noch liegen hatte.
                            Das explodierte und das zweite Mini-Netzteil, welches ich für eine andere Steuerung gekauft hatte, gehen wieder zurück an Amazon. Von dem erstatteten Geld wird ein weiteres Meanwell gekauft, auch wenn es deutlich größer und teurer ist.

                            Es geht doch nichts über Markenware. Und es zeigt wieder eindrucksvoll: Billig kauft man zweimal...

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                            • Nightdiver es ist doch immer wieder erstaunlich das solche sprichwörter sich bewahrheiten. Aber man fällt immer wieder darauf rein weil man hofft das es anders sein könnte. Ich bin aber tatsächlich soweit das ich dem billigkram abgeschworen habe und lieber etwas spare und mir was vernünftiges zu kaufen oder ein gebrauchtes Markengerät kaufe als ein neues billiges, wobei ich zugeben muss damit auch schon auf die Nase gefallen zu sein. Man steckt halt nicht drin. Aber Du hattest ja noch Glück das keine Folgeschäden entstanden sind. Und bei dem größeren Netzteil musst Du es wie mit den Sprichwort bei KFZ-Motoren sehen... Großen Hubraum kann man nur durch noch größeren Hubraum ersetzten. So entsteht wenigsten nicht soviel Wärme.

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                              • Jetzt wollte ich mal endlich meinen 3D Drucker reparieren und den neuen Termistor einbauen - passt nicht. Das Loch im Heatblock ist 1,75mm Durchmesser, der Thermistor ist aber ca. 2mm dick. Das passt nicht. Glücklicherweise kann ich die bei Amazon wieder zurück schicken. Jetzt muss ich halt schauen, dass ich die richtige Größe bestelle.

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