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Shaper Origin - Hilfe?! Was ist das und muss ich es füttern? (Tagebuch)

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    Zitat von Rookie Beitrag anzeigen
    kaosqlco , ich meinte Fusion. Da hab ich auch die kostenlose Version (deren Trialphase jedoch noch nicht abgeschlossen ist). Somit funktioniert das Shaper Addon dort noch. Ich weiß nur nicht, ob nach der Trial dann Schluss mit lustig ist....
    Ich habe das Addon gerade mal installiert. Unter Werkzeuge gibt es jetzt

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 2022-01-18 18_36_14-Autodesk Fusion 360 (Persönlich - nicht zur kommerziellen Nutzung).png
Ansichten: 101
Größe: 323,3 KB
ID: 3949622
    Sollte also funktionieren.

    Jetzt brauche ich nur noch die Origin.

    Kommentar


      Zitat von kaosqlco Beitrag anzeigen

      Ich habe das Addon gerade mal installiert. Unter Werkzeuge gibt es jetzt

      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 2022-01-18 18_36_14-Autodesk Fusion 360 (Persönlich - nicht zur kommerziellen Nutzung).png
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      Sollte also funktionieren.

      Jetzt brauche ich nur noch die Origin.
      Juhu! Dann muss ich die Tage mal saberlod blöd von der Seite anquatschen! 😇

      Kommentar


        Zitat von Rookie Beitrag anzeigen

        Juhu! Dann muss ich die Tage mal saberlod blöd von der Seite anquatschen! 😇
        Nur wenn du dich rasierst

        Kommentar


          Zitat von saberlod Beitrag anzeigen

          Nur wenn du dich rasierst
          Darf ich dir dann auch feucht durchs Ohr wischen? Also, rasiert natürlich.

          Kommentar


            Zitat von Rookie Beitrag anzeigen

            Darf ich dir dann auch feucht durchs Ohr wischen? Also, rasiert natürlich.
            In dem Fall -

            Kommentar


              Heute hatte ich endlich Zeit, eines der gezeichneten Objekte von Seite 1 auch mal zu fräsen.

              Aus Ermangelung einer Werkstatt, habe ich es mir einfach in der leeren und noch lange nicht fertigen, dafür endlich trockenen, Wohnung unten in unserem Haus gemütlich gemacht. 😁 War recht nett, nur ein wenig staubig. 😷

              kaosqlco wollte wissen, wie das mit der Shaper überhaupt funktioniert und darauf versuche ich ein wenig einzugehen.

              Für die Shaper Origin gibt es ein essentiell wichtiges Zubehörteil (eher Verbrauchsmaterial) ohne das sie im Endeffekt absolut nutzlos und nur hübsch anzusehen ist.

              Es ist das so genannte Shapertape. Das ist ein Klebeband, auf dem Gebilde, ähnlich den Dominosteinen, abgebildet sind. Die Punkte auf diesen Dominos sind (wahrscheinlich pro Rolle) immer unterschiedlich.

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_20220123_193243.jpg Ansichten: 0 Größe: 614,4 KB ID: 3950548

              Das Tape wird dann auf das Werkstück geklebt. Hier kann man pro Bahn, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, 8-10cm Abstand lassen und muss auch nicht unbedingt darauf achten, dass man die Bahnen absolut parallel klebt. Das ist der Origin relativ egal. Auch muss man, wie ich es jetzt bei dem Teil gemacht habe, nicht unbedingt das komplette Werkstück bekleben. Wichtig ist nur, dass die Kamera der Origin beim Fräsen immer eine ausreichende Anzahl an Dominos erfassen kann.

              Und jetzt kommen wir zu dem, was in den offiziellen Videos immer ein wenig untergeht. Man bekommt den Eindruck, dass die Fläche, die man nach dem scannen auf dem Bildschirm sieht, einem Live-View entspricht. Dem ist jedoch nicht so. Es gibt also nur eine Kamera, die an der Front der Origin angebracht ist, und keine weitere am Fräser.

              Jede mit Tape beklebte Arbeitsfläche muss vor dem Fräsen gescannt werden. Der Scan ist im Endeffekt eine große Anzahl an Bildern, die die Kamera der Origin aufnimmt, während man die Origin über die Arbeitsfläche bewegt. Während man das macht, färben sich die erkannten (vollständigen) Dominos blau. Nicht erkannte bleiben schwarz. Das kommt z.B. vor, wenn ein Domino auf dem Band beschädigt oder nicht vollständig aufgeklebt wurde.

              Anhand der Dominos orientiert sich die Origin jetzt auf dem eingescannten Bild, in dem sie mit der Kamera durchgehend die Oberfläche vor dem Gerät scannt. Im Endeffekt wie eine Art Autopilot, der sich an den Fahrbahnmarkierungen orientiert

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_20220123_193324.jpg Ansichten: 0 Größe: 525,0 KB ID: 3950549

              So sieht das Ganze dann auf dem Bildschirm aus.
              Sobald man mit dem Scannen fertig ist, verarbeitet die Origin die ganzen Einzelbilder zu einer kompletten Oberfläche, auf der man dann sein zu fräsendes Objekt platzieren kann (es gibt verschiedene Möglichkeiten, unter anderem auch die Werkstückgröße vorher zu bestimmen und auch die Arbeit mit der Workstation bietet enorme Möglichkeiten, da gehe ich aber erst im Verlauf des Threads ein).

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_20220123_200009.jpg Ansichten: 0 Größe: 154,5 KB ID: 3950550

              Im Endeffekt ist damit die Vorbereitung beendet. Natürlich kann man, wie man auf dem Bild sieht, noch die Größe oder die Ausrichtung bearbeiten.

              Der nächste Schritt ist, die entsprechenden Fräsparameter einzustellen.

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_20220123_200729.jpg Ansichten: 0 Größe: 136,0 KB ID: 3950551

              Das wären, unter anderem, die Größe des eingebauten Fräsers, die Frästiefe, ein eventueller Versatz und natürlich, welchen Bereich man überhaupt fräsen möchte. Das grün umrandete Objekt oben soll eine Aussparung werden, durch die später Stoff geführt wird. Also wird dieser Teil komplett ausgefräst. Für die Origin fräse ich hier also "innen". Rechts daneben ist die Außenkontur des kompletten Werkstücks, die als "außen" an der Origin eingestellt wird. Blau auf dem Monitor bedeutet übrigens, dass ich diesen Bereich bereits gefräst habe. Und da man Multiplex (21mm) natürlich nicht in einem Zug fräsen kann, denkt die Origin mit und färbt den Blauton, je tiefer man fräst, pro Durchgang immer dunkler.

              Nachdem dann alles eingestellt ist, führt man noch den so genannten Z-Touch durch. Hier ermittelt die Origin den Nullpunkt auf dem Werkstück, damit die eingestellte Frästiefe dann auch passt.

              Tja, danach wird gefräst wie verrückt. Und hier kommen dann auch die Vor- bzw Nachteile der Origin zur Geltung.

              Wer regelmäßig Einzelstücke fertigt, benötigt für die Fräsvorgänge entsprechend länger und muss die Maschine per Hand führen. Dafür stellt man sich nicht die Werkstatt mit einer großen Maschine voll.

              Wer mehrere gleiche Teile in Kleinserie bauen möchte, stellt sich lieber mit der Origin eine Schablone her, sägt die Teile grob aus und bearbeitet den Rest am Tisch mit dem Bündigfräser. Hier spart man sich sehr viel Zeit.

              Wie geht es jetzt mit meinem Teil weiter? Ich säge den Rest jetzt mit der Stichsäge aus und gehe dann an den Tisch, um die Überstände mit dem Bündigfräser zu entfernen. Siehe oben, das spart Zeit 😉

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                Danke Rookie das ist die erste Erklärung von dem System, mit der ich was anfangen kann.
                Was kostet das Domino tape? Wird wohl auch nicht so billig sein

                Kommentar


                  Ok, danke. Ein Roman - nur für mich.

                  Das Bekleben der Arbeitsfläche dient also nur dazu, der Fräse mitzuteilen, wie groß die Fläche ist, auf der gefräst werden kann und die unterschiedlichen Dominos dazu, dass die Fräse weiß, wo sie gerade ist.
                  Daß man auf dem Display dann noch das zu fräsende Objekt positionieren muß, wusste ich bisher nicht. Ich dachte, diese Info wäre auch in den Dominos enthalten und habe mich die ganze Zeit gefragt, wie das bei den paar Punkten gehen soll.
                  Deshalb danke für's Aufklären.

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                    Zitat von Hoizbastla Beitrag anzeigen
                    Danke Rookie das ist die erste Erklärung von dem System, mit der ich was anfangen kann.
                    Was kostet das Domino tape? Wird wohl auch nicht so billig sein
                    Pro Rolle zählt die man um die 20€. Darauf sind dann 43 Meter. Wenn man also nicht so verschwenderisch damit umgeht, reicht es relativ lange.

                    Sobald meine Werkstatt fertig ist, werde ich für ein gewisses Plattenformat auch einen Bereich vorbereiten. Bedeutet: Dass man eine Aussparung lässt und die zu fräsende Platte einfach in die Aussparung legt. Das Tape wird nur einmalig drum herum geklebt.

                    In Kombination mit der Workstation benötigt man z.B. kein Tape. Die Oberfläche hat den entsprechenden Aufdruck.

                    kaosqlco der Roman war auch für alle, die es vielleicht interessiert. Aber er wurde mit Liebe geschrieben! 😍

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                      Hä? Workstation? Erkläre das bitte mal einem nichts ahnenden

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                        Zitat von Hoizbastla Beitrag anzeigen
                        Hä? Workstation? Erkläre das bitte mal einem nichts ahnenden
                        Mache ich beizeiten.

                        Ich muss Holzpaul Recht geben, sich nicht mit dem zeichnen neuer Projekte zu verzetteln. Mir fallen regelmäßig neue Dinge ein, die ich bauen könnte und bevor ich mich jetzt immer an den Rechner setze um sie zu zeichnen, schreibe ich die Idee erstmal auf. Sonst sitzt man irgendwann nur noch am Rechner und entwirft Dinge, die man nie baut.

                        ​​​​​​​Ich hatte in einem anderen Thread bereits erwähnt, dass bei meinem Angebot für die Origin eine Art Kurs mit enthalten war. Von dem war ich jetzt nicht so begeistert, da sind die Workshops auf dem offiziellen YouTube Kanal besser.

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                          Auch auf die Gefahr hin, hier das eine oder andere Selbstgespräch zu führen, ging es die Tage mit meinem Projekt weiter und da auch direkt mit einem kleinen Schreckmoment.

                          Ich habe in die Zeichnung die Position der Füße eingezeichnet und auch die Umrandung gefräst. Warum ich nicht direkt die entsprechenden Verbindungen eingefräst habe? Ja, da bin ich erst viel später drauf gekommen.

                          Als ich die Umrandung dann gefräst habe, ist das passiert:

                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_20220131_191841.jpg Ansichten: 0 Größe: 179,1 KB ID: 3952797

                          Was man dort sieht, ist das Ergebnis, wenn sich eines der Tapes verschoben hat und die Origin sich daran neu orientiert. Ich hatte eine Bahn Tape auf ein anderes Brett geklebt und das habe ich beim Umräumen etwas verschoben.
                          Das Tape habe ich dann einfach entfernt und nochmal die Umrandung gefräst. Zum Glück sieht man diesen Teil bald nicht mehr.

                          Hier sieht man einfach, wie wichtig dieses Tape für die Origin ist.

                          Nachdem das erledigt war, habe ich den Standfuß gefräst. Hier hatte ich mich bei meiner Zeichnung an das Original gehalten.

                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_20220131_191623.jpg Ansichten: 0 Größe: 264,7 KB ID: 3952798

                          Schön ist, dass man den im anderen Beitrag beschriebenen Scan der Oberfläche bzw des Tapes im Nachhinein noch erweitern kann. Da die Abstände relativ groß waren und ich einiges an Tape durch die Kreise "kaputt" gefräst habe, konnte ich mit dieser Funktion neues Tape aufkleben und die bereits gescannte Fläche mit dem neuen Tape auffüllen.
                          Sehr praktisch wenn die Fräsarbeiten so richtig umfangreich und kompliziert werden.

                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_20220131_191637.jpg Ansichten: 0 Größe: 610,1 KB ID: 3952799

                          Hier noch ein Bild des oberen Verbinders. Schön ist tatsächlich die Qualität der Fräskanten.

                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_20220131_191540.jpg Ansichten: 0 Größe: 116,2 KB ID: 3952800

                          Im Endeffekt sind die Spiegelglatt und nicht mit meinen bisherigen Versuchen mit der Oberfräse zu vergleichen.

                          Hierbei kommt auch der so genannte Versatz zum tragen. Bedeutet: Man fräst nicht direkt das gewünschte Maß, sondern stellt in der Maschine einen Versatz von z.B. 0,2mm ein (andere Maße sind auch möglich). Erst im letzten Zug nimmt man diesen Versatz raus und fräst das endgültige Maß.

                          Die Tage geht es dann weiter mit der Verbindung zwischen Platte und Fuß.

                          Viele Grüße,
                          Markus

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                            Selbstgespräche sind es wenn niemand zuhört.
                            Ich lese hier schon mit, kann aber nichts beitragen. Das ist ne Welt wo ich mich nicht auskenne und nur staunend schaue.
                            Fast als würde saberlod was machen.

                            Kommentar


                              Zitat von Toby Beitrag anzeigen
                              Selbstgespräche sind es wenn niemand zuhört.
                              Ich lese hier schon mit, kann aber nichts beitragen. Das ist ne Welt wo ich mich nicht auskenne und nur staunend schaue.
                              Fast als würde saberlod was machen.
                              Sollten wir uns irgendwann mal treffen, darfst Du sie ausprobieren und wirst feststellen, dass das alles ganz einfach ist. 🤗

                              Beizeiten baue ich auch einen klappbaren MFT aus dem Shaper Hub nach. Der ist genau das, was ich für die zukünftige Werkstatt brauche. 😍

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                                Hallo Rookie,
                                bei mir führst Du auch kein Selbstgespräch. Ich bin für "neue" Techniken immer zu haben. Zwar kenne ich die Shaper schon einige Jahre und durfte sie auch live auf der Holzwerken-Messe bewundern, aber es interessieren mich immer Erfahrungen von Usern und nicht von Leuten die etwas verkaufen wollen.
                                LG Paul

                                Kommentar

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