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Selbstbau einer CNC Fräse

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    Zitat von thelittleDevil Beitrag anzeigen
    Hallo Holzpaul,

    na da geht es aber vorwärts. Gut.

    Bezüglich elektrischer Störungen hast du keine Probleme? Ich frag nur weil der FU direkt an der Maschine verbaut ist.

    Tastplatte: Ich hab mir auch mal eine gefräst. Hab sie ein oder zweimal benutzt aber das wars. Z-Höhe antasten ist gut. Das mit dem schrägen Winkel funktioniert auch. Aber bei mir macht die Anwendung eher weniger Sinn. So oft spann ich nicht schräg auf. Auf meiner Tischplatte ist der Fräsbereich ca.0,5mm tiefer als der Rest vom Tisch. Somit habe ich eine gerade Anschlagkante.
    Die Zeitersparnis hält sich bei mir somit stark in Grenzen. Aber es ist eine nette Spielerei. Bin schon am überlegen ob ich wieder von der Tastplatte zurück auf einen Höhensensor rüste. Der ist kleiner und handlicher.

    Hast schon was gefräst?
    Derzeit habe ich noch keine Störungen an der FU. Den FU-Halter kann ich jederzeit wieder entfernen Allerdings weiß ich derzeit noch nicht wirklich wo ich die CNC in meiner Werkstatt endgültig positionieren werde. Bis dahin sollte die FU an der CNC montiert bleiben.
    Die Tastplatte sollte eigentlich für die LowRider2 sein, aber da derzeit noch nicht Estlcam als Steuersoftware, die ich anscheinend dazu brauche, funktioniert, werde ich abwarten bis ich mein Open-CNC-Shield als Steuerplatine an der LR2 montiert habe da diese wiederum mit Estlcam bedienbar ist.
    Des weiteren habe ich an meiner Lifelatitudes die Steuerkabel für Tastplatte bzw. Werkzeuglängensensor nach aussen geführt und diese mit Dupontsteckverbindungen versehen, um ein schnelles Umstecken ohne das Elektrikgehäuse zu öffnen zu gwährleisten.
    LG Paul

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      Stimmt, da könnt ich ja auch einen Stecker rann machen. Da hab ich garnicht dran gedacht. Derzeit baumelt meine Tastplatte mit einem langen Kabel von der Platine bis in den Arbeitsraum herum.
      Jetzt weis ich schon was ich in dne nächsten Tagen irgendwann mal machen kann

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        Genau genommen besitze ich eigentlich 3 CNCs. Die LowRider2, die Lifelatitudes (hier der Thread) und eine CNC 3018 pro. Die CNC 3018 pro bekommt man als Bausatz komplett für ca. 150 Euronen. Hier anscheinend ein Topangebot . Man braucht für den Zusammenbau ca.3 Stunden. Natürlich hat sie nicht die Leistung und Größe wie meine beiden anderen Fräsen. Aber zum kleine Schilder gravieren und dünnes Sperrholz zu fräsen reicht sie allemal. Ich finde sie recht interessant als reines Einstiegsgerät um sich mit den Funktionen und Möglichkeiten einer CNC "anzufreunden". Sie funktioniert sogar als Stand-alone-Gerät oder mit PC und Estlcam.
        LG Holzpaul

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          Hier mal wieder ein kleiner Zwischenstand: Da die CNC nun fräsbereit ist habe ich eine Opferplatte aus MDF erst geplant und dann mit einem 12mm stirnschneidenden, zweischneidigen Nutfräser gelocht. In die Löcher werden Rampamuffen M8 (Innengewinde) eingedreht. Hierzu ein kurzes Video:



          LG Holzpaul, der mit dem Holz tanzt

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            Sind die Rampamuffen gut? Ich habe bei mir so Einschlaghülsen drin. Glaub M6. Da ist es mir leider schon öfters passiert, dass diese kaputt gingen. Die Schrauben haben gefressen. Und dann war das Problem, dass die Einschlaghülsen durchgedreht sind mit samt der Schraube. Da half dann nur noch die Flex. Anschließend steckte die abgeflexte Schraube noch lange im Tisch. Solange bis ich ihn wieder abmontierte und von unten diese doofe Hülse entfernte.
            Das gelbe vom Ei sind die nicht. Gut, vielleicht ist die Kombi Edelstahlschraube und Blecheinschlaghülse auch nicht die beste. Sollte vielleicht mal auf ``normale´´ Stahlschrauben umsteigen.

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              Zitat von thelittleDevil Beitrag anzeigen
              Sind die Rampamuffen gut? Ich habe bei mir so Einschlaghülsen drin. Glaub M6. Da ist es mir leider schon öfters passiert, dass diese kaputt gingen. Die Schrauben haben gefressen. Und dann war das Problem, dass die Einschlaghülsen durchgedreht sind mit samt der Schraube. Da half dann nur noch die Flex. Anschließend steckte die abgeflexte Schraube noch lange im Tisch. Solange bis ich ihn wieder abmontierte und von unten diese doofe Hülse entfernte.
              Das gelbe vom Ei sind die nicht. Gut, vielleicht ist die Kombi Edelstahlschraube und Blecheinschlaghülse auch nicht die beste. Sollte vielleicht mal auf ``normale´´ Stahlschrauben umsteigen.
              Ich habe mir gerade in der Bucht jeweils 50 Stück Rampamuffen mit Innensechskant bestellt. Und zwar M8 12x10mm und M8 12x13mm. ich hatte zwar noch ein paar und zwar M8 12x15mm, doch diese sind doch zu knapp bei einer 16mm MDF - Platte. Wenn man noch die Opferplatte abplanen will. Und ehe man es sich versieht schlägt der Fräser Funken.
              Bei Einschlaghülsen müsste man noch auf der Rückseite 2mm runde Taschen fräsen dass der "Teller" nicht übersteht. M6 ist schon etwas mickrig und reisst auch schneller aus als M8. Zudem sind meine Spannpratzen und Nutsteine von Wabeco auch für M8 vorgesehen.
              LG Paul

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                Zitat von Holzpaul Beitrag anzeigen

                Ich habe mir gerade in der Bucht jeweils 50 Stück Rampamuffen mit Innensechskant bestellt. Und zwar M8 12x10mm und M8 12x13mm. ich hatte zwar noch ein paar und zwar M8 12x15mm, doch diese sind doch zu knapp bei einer 16mm MDF - Platte. Wenn man noch die Opferplatte abplanen will. Und ehe man es sich versieht schlägt der Fräser Funken.
                Bei Einschlaghülsen müsste man noch auf der Rückseite 2mm runde Taschen fräsen dass der "Teller" nicht übersteht. M6 ist schon etwas mickrig und reisst auch schneller aus als M8. Zudem sind meine Spannpratzen und Nutsteine von Wabeco auch für M8 vorgesehen.
                LG Paul
                Also ich besitze seit Jahren M6 Einschraubmuffen auf allen Fräsen. M8 sind da etwas überdimensioniert. Diese lassen sich super "rechtwinklig" eindrehen da sie noch einen Kragen haben. Bei den Rampa Muffen ohne Kragen hast du schnell das Problem das du sie nicht wirklich winklig herein schraubst und sie sich schnell im Holz ausnuddeln. Von den Einschlagmuttern halte ich nix. Die fallen irgendwann nach unten raus und du musst das Bett abbauen wenn so etwas passiert.

                Die Einschraubmuttern oder egal was genommen wird gehören auf die Aufspannplatte und da wird nicht drübergefräst. Darauf kommt die Opferplatte mit NUR Bohrungen um an die Gewinde der unterliegenden Aufspannplatte zu kommen. Diese Opferplatte wird dann regelmäßig entweder abgeplant oder mal ersetzt wenn zu viele Furchen drin sind, das das Werkstück kippelt.

                Gruß Peik
                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20220220_110554.jpg Ansichten: 0 Größe: 330,6 KB ID: 3955950Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20220220_110534.jpg Ansichten: 0 Größe: 175,6 KB ID: 3955951
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                  Hallo Peik,
                  ich hatte mich hauptsächlich wegen meinen Wabeco-Spannpratzen und diverses Zubehörs für M8 entschieden. Das es Rampa Muffen in verschiedenen Ausführungen (Innensechskant, Schlitz, verschiedene Längen) gibt war mir eigentlich bekannt. Nun hatte ich mir wie bereits erwähnt in der Bucht jeweils 50 Stück M8 Innensechskant 12x10mm und 12x13mm bestellt. Ich selbst hatte noch einige von meiner LowRider2 M8 12x15mm. Nun als meine Bestellung ankam stellte ich fest, das leider mit "12" das Aussenmass gemeint ist und nicht das Bohrmaß das i.d.R. 2mm schmäler ist. Mein Restbestand war also M8 14x15mm und benötigt 12er Bohrlöcher. Die gelieferten benötigen lediglich 10mm Bohrlöcher. Wäre alles nicht so schlimm wenn ich nicht schon alles auf 12mm gebohrt hätte, Des weiteren habe ich danach keine M8 14x10 und 14x13 mit Innensechskant gefunden. Selbst welche wie meine restlichen M8 14x15 waren nirgends mehr zu finden. Wo ich sie ursprünglich her hatte weiss ich leider nicht mehr. Ich werde niemehr die Löcher bohren bevor ich nicht die richtigen Rampa Muffen in voller Anzahl in den Händen halte.
                  LG Paul

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                    Hier mal ein kleines Projekt zu meiner "neuen" CNC:



                    LG Holzpaul

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                      Aha, ein Tesa-Abroller. Oder Klebeband-Abroller. Cool.

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                        Ja, genau!

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Name: abroller.jpg
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Größe: 124,8 KB
ID: 3959353

                        LG Paul

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                          Wer sich schon einmal mit Schablonenherstellung und Butterflys beschäftigt hat, wird festgestellt haben das es sich in der Theorie immer einfacher anhört als es in der Praxis ist. Genauigkeit ist ein Muss, da jeder noch so kleinste Fehler sofort sichtbar wird. Die Herstellung von Butterflys und die Herstellung von Schablonen ist geradezu prädestiniert für eine CNC. Doch seht selbst.

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Name: butterfly-latitudes1.jpg
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ID: 3970673
                          Hier fräse ich Butterflys 80mmx40mm

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Name: Schablone-fraesen1.jpg
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ID: 3970674
                          Hier wird die Schablone für die Ausfräsungen gefräst.

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Name: Schablone-fertig2.jpg
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ID: 3970676
                          Die Schablone habe ich für einen 17mm Kopierring und einen 10mm stirnschneidenden Nutfräser erstellt

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Name: Schablone-fertig1.jpg
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ID: 3970675
                          Nun kann man mit dieser Schablone die passende Ausfräsung für die Butterflys mit der OF fräsen
                          LG Holzpaul, der mit dem Holz tanzt

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                            Ja, Schablonen mit der CNC zu fertigen ist genial. So habe ich für meine Verbindungen in der Küchenarbeitsplatte Schablonen gefräst.

                            Muß mit meiner demnächst auch unbedingt mal wieder Späne machen.

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                              So nun habe ich mir Alu und einige spezielle Fräser dazu bestellt und werde demnächst meine ersten Versuche mit Alu-Fräsen machen. Ich nehme an das hier doch der eine oder andere schon einige Erfahrung zu diesem Thema hat und mich vielleicht über Anfängerfehler aufklären könnte.
                              LG Holzpaul, der mit dem Holz tanzt

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                                Hallo Paul

                                Das grosse Problem sind die unterschiedlichen Alutypen, die sich mal besser oder schlechter bearbeiten lassen. Ich sprühe mit einer Flasche etwas Spiritus Wassergemisch auf den Fräser, besser wäre eine MMS. Was ich noch mache, den Arbeitsbereich mit Folie abdecken und auch um den Fräser rundherum. Alu und vor allem seine Späne machen eine grosse Sauerei.

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