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Anlegen einer neuen Terrasse - Teil 8 > 11. Arbeitstag

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    Anlegen einer neuen Terrasse - Teil 8 > 11. Arbeitstag

    Da es leider nur möglich ist, maximal fünf Bilder pro Thema mit einzustellen, die für diesen Projekt jedoch nicht ausreichen, splitte ich mein Tagebuch über das Anlegen einer neuen Terrasse in mehrere Teile. Die vorherigen und nachfolgenden Teile können über die Verlinkungen aufgerufen werden.

    EINFÜHRUNG
    Ein befreundetes Ehepaar hat ein älteres Haus gekauft und nach den ersten Umbau- und Renovierungsarbeiten im Haus dort im Herbst vergangenen Jahres einige Räume zu einem eigenen Frisörsalon umgebaut. Dadurch blieb bislang natürlich keine Zeit zur Gestaltung des Gartens und das Geld dafür fällt ja nun bekanntlich auch nicht vom Himmel ;-) Zudem ist meine Bekannte als selbständige Friseurin tagsüber an ihren Salon gebunden und ihr Mann leidet unter einer chronische Lungenerkrankung, weswegen er zur Zeit auch wieder einmal im Krankenhaus ist. Sofern er also gerne etwas im und ums Haus machen möchte, kann er es gesundheitlich kaum bis fast gar nicht.

    Als ich vergangene Woche dort zum Haarfarben und -schneiden war, habe ich spontan angeboten, eine neue Terrasse zu bauen und mich um den Garten soweit zu kümmern, dass dieser auch seinem Namen gerecht wird.

    Hier geht's zu den anderen Arbeitstagen
    • Arbeitstage 1 und 2 - Entrümpeln der Terrasse & Entasten von Bäumen und Sträuchern
    • Arbeitstag 3 - Planung und Entwürfe
    • Arbeitstag 4 - Fortsetzung vom Entasten der Bäume und Sträucher (oder auch "Wie gut, wenn man einen zuverlässigen Freund hat")
    • Arbeitstag 5 - Gießen der Betonplatte
    • Arbeitstage 6 und 7 - Aufräumen, Platz schaffen und ungenutzte Räume nutzbar machen
    • Arbeitstag 8 - Entrümpeln der Scheune
    • Arbeitstage 9 und 10 - Einrichten der Werkstatt in der Scheune und Abbau der Blockhütte
    • Arbeitstag 12 - "Mühsam ernährt sich das Einhörnchen" - oder wie wir Norddeutschen sagen "Löppt" (Läuft)
    • Arbeitstag 13 - Abbau der Holzterrasse vor der ehem. Blockhütte



    11. Arbeitstag

    - Restarbeiten zum Abbau der Blockhütte (oder auch: "Das Leben ist voller Überraschungen - nur kann man auf einige sehr gut verzichten") und Erweiterung der Werkbank -


    Da meine Tochter nach langer Zeit endlich mal wieder Zeit hatte, für ein paar Tage von ihrer Uni in Aachen nach Hause zu kommen, habe ich mir daher eine zweitägige Auszeit von der Baustelle gegönnt.

    Nachdem der Käufer die Blockhütte bis auf den Fußboden komplett abgebaut und abtransportiert hatte, ging es heute dabei, den besagten Fußboden abzubauen, damit anschließend der Boden darunter aufgearbeitet, mit Mutterboden aufgefüllt und Rasen angepflanzt werden kann.

    Ich war heute morgen recht frühzeitig vor Ort und hatte somit ein erweitertes Zeitfenster, welches ich für eine andere Aufgabe nutzen wollte:
    In der alten Blockhütte hatte ich beim Ausräumen jede Menge Werkzeuge, Schrauben usw. gefunden, die ich zunächst einmal in der Scheune auf einem Tapeziertisch grob sortiert abgestellt hatte. Den größten Teil der Maschinen und einiger Handwerkzeuge hatte ich bereits bei der Werkbank untergebracht. Was noch blieb, waren Schrauben (sortierten unsortierte), Dübel, Bohrer und Knarren/Ratschen u.ä. Weil mich das Suchen nach den passenden Schrauben usw. mittlerweile nervte, unnötige Zeit raubte und ich für mich einfach eine gewisse Ordnung und Übersicht haben muss, um vernünftig und zügig arbeiten zu können, habe ich also damit begonnen, die Werkbank um einige Ablageflächen zu ergänzen, um die genannten Dinge übersichtlich abstellen zu können und schneller griffbereit zu haben.


    Allmählich kommt System und Übersicht in den Werkstattbereich der Scheune

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2018-04-17 (13).jpg Ansichten: 1 Größe: 122,3 KB ID: 3674779Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2018-04-17 (14).jpg Ansichten: 1 Größe: 89,7 KB ID: 3674780Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2018-04-17 (17).jpg Ansichten: 1 Größe: 96,6 KB ID: 3674778

    Dies ist zwar keine Arbeit gewesen, bei der man hinterher großartige Veränderungen und Fortschritte stehen kann - zumindest kein Laie -, aber dennoch bringt mir diese "Kleinigkeit" für mein Weiterarbeiten eine große Erleichterung und erspart mir viel Zeit.


    Und so ging es dann anschließend wieder draußen weiter mit den Restarbeiten vom Abbau der Blockhütte, sprich dem Abbau der Fußbodenbretter:

    Der ursprüngliche Gedanke war, die Fußbodenbretter noch für andere Flickarbeiten o.ä. zu verwenden. Da die aber nicht nur mit unzähligen Schrauben verschraubt waren, sondern sich diese zu 75% nicht mehr herausschrauben ließen, habe ich kurzerhand meine Handkreissäge genommen und entlang der Kanthölzer gesägt, auf denen die Dielen verschraubt waren. Somit kann das Holz zumindest noch als Brennholz verwendet werden.
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2018-04-17 Collage 2.jpg Ansichten: 1 Größe: 227,1 KB ID: 3674781







    Die Überschrift des heutigen Arbeitstages hatte ich mit "Restarbeiten zum Abbau der Blockhütte oder auch: "Das Leben ist voller Überraschungen - nur kann man auf einige sehr gut verzichten" betitelt und DAS mit Grund!

    Während ich die ersten beiden Schnitte gemacht und die gesägten Bretter beiseite gelegt hatte, ahnte ich die Überraschung, auf die ich gerne verzichtet hätte. Nach einem weiteren freigelegten Meter wurde es dann klar:
    unter dem gesamten Fußboden kam eine 5 x 5 Meter und ca. 15cm dicke, massive Betonplatte zum Vorschein
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2018-04-17 (9.1).jpg Ansichten: 1 Größe: 191,8 KB ID: 3674782






    Damit hatte weder noch, noch meine Bekannten gerechnet . Weil die Vorbesitzer die Bodenplatte etwas zu klein gegossen hatten, standen die Außenwände an drei Seiten über die Bodenplatte, so dass wir davon ausgegangen waren, die Hütte stände lediglich auf Streifenfundamente. Ziemlich blöd gelaufen, sage ich mal, dennoch bleibt die Tatsache, dass die Betonplatte nun mal da ist.

    Anstatt problemorientiert herumzuhämmern, hilft nur eines: lösungsorientiert zu denken. Da die gesamte Fläche ja als Rasen (Grünfläche) hergerichtet werden soll/sollte, gehen unsere Gedanken nun dahin,
    • auf die Betonplatte soll ca. 10cm Mutterboden
    • der Rest des Garten soll ebenfalls mit Mutterboden aufgefüllt werden, der dann von der Bodenplatte mit leichtem Gefällen zu den Seiten auslaufen soll
    • auf der gesamten Fläche soll anschließend Rasen gesät werden.
    Eine andere Lösung ist uns bis dato nicht eingefallen, zumindest keine, die möglichst ohne zusätzliche Kosten verbunden ist


    Soweit die Ergebnisse dieses 11. Arbeitstages aus dem ich folgende Resümee ziehen kann:
    1. es kommt oftmals ganz anders, als man denkt
    2. ein altes bzw. älteres Haus zu kaufen, ist wie ein Überraschungsei > man weiß nicht, was wirklich drinsteckt
    3. ich lerne wieder mal enorm dazu

    Zum Glück hat zumindest mein Sohn heute fast freiwillig den Rasen bei uns zuhause gemäht - ok, bis auf den hintern Bereich, wo die Bäume stehen.
    Zuletzt geändert von –; 22.04.2018, 18:34. Grund: Verlinkung Tagebuch - Teil 10 > 13. Arbeitstag

    ja vor Überraschungen ist man bei solchen Tätigkeiten nie gefeit

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      Alle Achtung was du da so alles machst sieht ja fast wie eine Großbaustelle aus soviel arbeit und immer warten neue Überaschungen,
      aber auch dies schaffst du locker.

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        Ich hätte eine Alternative Idee für die Betonplatte. Wenn dein Bekannter lungen technisch nicht so auf der Höhe ist dann ist eine große Rasenfläche doch eher kontraproduktiv. Könnte man nicht aus Resten vom Baumarkt bruchfliesen holen oder ähnliches und damit die Platte belegen. Also irgendein schönes Muster machen. Eine Ecke vielleicht aufmauern und als Sitzecke nutzen? Grillplatz? Pool zum Aufstellen...

        Kommentar


          Zitat von 12Schraubendreher Beitrag anzeigen
          Ich hätte eine Alternative Idee für die Betonplatte. Wenn dein Bekannter lungen technisch nicht so auf der Höhe ist dann ist eine große Rasenfläche doch eher kontraproduktiv. Könnte man nicht aus Resten vom Baumarkt bruchfliesen holen oder ähnliches und damit die Platte belegen. Also irgendein schönes Muster machen. Eine Ecke vielleicht aufmauern und als Sitzecke nutzen? Grillplatz? Pool zum Aufstellen...
          Einen Pool hatte ich auch sofort als ersten Gedanken, genau wie eine Feuerstelle oder Grillplatz Fällt aber beides flach, genau wie eine Sitzfläche. Sitzfläche nicht, weil 5 Meter weiter ja bereits die Terrasse entsteht und somit 3/4 der Fläche hinter dem Haus dann mit Terrasse und Sitzfläche belegt wären. Rasen und Natur allgemein wirken sich bei meinem Bekannten gesundheitlich nicht negativ aus, eher positiv, weil er keine Allergie, sondern eine stark eingeschränkte Lungenfunktion hat.

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            Von einer Rasenanlage auf dem Fundament würde ich dir abraten. Da kommt es sehr schnell zu Staunässe, das Wasser kann nicht abfließen und binnen kurzer Zeit hast dort ein Sumpfbiotop.

            Ich würde da auch eher zum Ratschlag von 12Schraubendreher tendieren. Bruchplatten, Natursteine, oder seitlich der Platte Rasenkanten überstehend einsetzen, alles mit Kies auffüllen und darauf Pflanztröge, Springbrunnen, Sitzgelegenheiten etc. drapieren.

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              Ich hatte darüber nachgedacht, die Platte mit einem Presslufthammer wegmachen zu lassen, nur würde alleine die Entsorgung sicherlich 300 Euro und mehr verschlingen plus Kosten für jemanden, der die Arbeit mit dem Presslufthammer und das Aufladen in einen Container macht (das wäre eine Arbeit, die ich mir mit meinenzwei Bandscheibenprothesen dann wirklich nicht antuen würde).

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                Zitat von Woody Beitrag anzeigen
                Von einer Rasenanlage auf dem Fundament würde ich dir abraten. Da kommt es sehr schnell zu Staunässe, das Wasser kann nicht abfließen und binnen kurzer Zeit hast dort ein Sumpfbiotop.

                Ich würde da auch eher zum Ratschlag von 12Schraubendreher tendieren. Bruchplatten, Natursteine, oder seitlich der Platte Rasenkanten überstehend einsetzen, alles mit Kies auffüllen und darauf Pflanztröge, Springbrunnen, Sitzgelegenheiten etc. drapieren.
                Wenn wir aber den Mutterboden als Hügel auffahren, dann kann das Wasser doch zu den Seiten ablaufen, oder nicht?

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                  Ich würde die Platte auch lassen und eben eine kleine Terrasse machen

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                    Zitat von anmaro69 Beitrag anzeigen

                    Wenn wir aber den Mutterboden als Hügel auffahren, dann kann das Wasser doch zu den Seiten ablaufen, oder nicht?
                    Ich habe auch in einem Grundstück nur ein kleines Stück beton drin und da ist das Gras immer sumpfig, obwohl das nicht mal 1qm ist und wachsen tut es auch nicht gescheit

                    Kommentar


                      Zitat von Janinez Beitrag anzeigen

                      Ich habe auch in einem Grundstück nur ein kleines Stück beton drin und da ist das Gras immer sumpfig, obwohl das nicht mal 1qm ist und wachsen tut es auch nicht gescheit
                      Und wenn ich die Platte perforiere, also mit meiner Hilti und einem möglichst großen Bohrer oder einem Kernbohrer dort möglichst viele Löcher durchbohre, durch die das Wasser versacken kann?

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                        Zitat von anmaro69 Beitrag anzeigen

                        Und wenn ich die Platte perforiere, also mit meiner Hilti und einem möglichst großen Bohrer oder einem Kernbohrer dort möglichst viele Löcher durchbohre, durch die das Wasser versacken kann?
                        Dann kannst die Platte ja gleich wegstemmen
                        Das Wasser rinnt ja immer bis zum tiefsten Punkt. Selbst wenn du einen Hügel machst, staut es sich trotzdem.

                        Was du aber machen könntest, wäre die Investition in einen Kunstrasen. Da gibt es schon Produkte, die einem echten Rasen täuschend ähnlich sehen.
                        https://www.hornbach.at/shop/Kunstra...5/artikel.html
                        Zuletzt geändert von –; 18.04.2018, 07:26.

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                          Zitat von Woody Beitrag anzeigen

                          Dann kannst die Platte ja gleich wegstemmen
                          Das Wasser rinnt ja immer bis zum tiefsten Punkt. Selbst wenn du einen Hügel machst, staut es sich trotzdem.

                          Was du aber machen könntest, wäre die Investition in einen Kunstrasen. Da gibt es schon Produkte, die einem echten Rasen täuschend ähnlich sehen.
                          Oh, das wusste ich nicht ... und schon wieder etwas dazugelernt
                          Kann ich das einfach unter "Kunstrasen" googeln und worauf muss ich da evtl. genau achten?

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                            Hab dir oben noch einen Beispiellink dazugehängt. Unser Hornbach hat Muster aufliegen.

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                              Super, ich danke dir

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