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Anlegen einer neuen Terrasse - Teil 5 > 6. + 7. Arbeitstag

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    Anlegen einer neuen Terrasse - Teil 5 > 6. + 7. Arbeitstag

    Da es leider nur möglich ist, maximal fünf Bilder pro Thema mit einzustellen, die für diesen Projekt jedoch nicht ausreichen, splitte ich mein Tagebuch über das Anlegen einer neuen Terrasse in mehrere Teile. Die vorherigen und nachfolgenden Teile können über die Verlinkungen aufgerufen werden.

    EINFÜHRUNG
    Ein befreundetes Ehepaar hat ein älteres Haus gekauft und nach den ersten Umbau- und Renovierungsarbeiten im Haus dort im Herbst vergangenen Jahres einige Räume zu einem eigenen Frisörsalon umgebaut. Dadurch blieb bislang natürlich keine Zeit zur Gestaltung des Gartens und das Geld dafür fällt ja nun bekanntlich auch nicht vom Himmel ;-) Zudem ist meine Bekannte als selbständige Friseurin tagsüber an ihren Salon gebunden und ihr Mann leidet unter einer chronische Lungenerkrankung, weswegen er zur Zeit auch wieder einmal im Krankenhaus ist. Sofern er also gerne etwas im und ums Haus machen möchte, kann er es gesundheitlich kaum bis fast gar nicht.

    Als ich vergangene Woche dort zum Haarfarben und -schneiden war, habe ich spontan angeboten, eine neue Terrasse zu bauen und mich um den Garten soweit zu kümmern, dass dieser auch seinem Namen gerecht wird.

    Hier geht's zu den anderen Arbeitstagen:
    • Arbeitstage 1 und 2 - Entrümpeln der Terrasse & Entasten von Bäumen und Sträuchern
    • Arbeitstag 3 - Planung und Entwürfe
    • Arbeitstag 4 - Fortsetzung vom Entasten der Bäume und Sträucher (oder auch "Wie gut, wenn man einen zuverlässigen Freund hat")
    • Arbeitstag 5 - Gießen der Betonplatte
    • Arbeitstag 8 - Entrümpeln der Scheune
    • Arbeitstage 9 und 10 - Einrichten der Werkstatt in der Scheune und Abbau der Blockhütte
    • Arbeitstag 11 - Restarbeiten zum Abbau der Blockhütte (oder auch: "Das Leben ist voller Überraschungen - nur kann man auf einige sehr gut verzichten") und Erweiterung der Werkbank
    • Arbeitstag 12 - "Mühsam ernährt sich das Einhörnchen" - oder wie wir Norddeutschen sagen "Löppt" (Läuft)
    • Arbeitstag 13 - Abbau der Holzterrasse vor der ehem. Blockhütte



    6. + 7. Arbeitstag

    - Aufräumen, Platz schaffen und ungenutzte Räume nutzbar machen -


    Wie in dem Abschnitt des 3. Arbeitstages dieses Tagebuchs bereits erklärt, soll die blaue Blockhütte abgerissen und die Scheune restauriert werden, da sie später u.a. als Werkstatt genutzt werden soll. Dafür ist es erforderlich, dass
    • erst einmal beides ausgeräumt und alle unnützen Sachen entsorgt werden müssen
    und
    • die brauchbaren Sachen zwischengelagert werden
    Da ein Bekannter meines befreundeten Ehepaares, der mir bei der Pflasterung der Terrasse helfen soll, an diesen Tagen keine Zeit hat, bin ich mit dem Aus- und Umräumen der Scheune und der Blockhütte angefangen.

    Zum Zwischenlagern bot sich idealer Weise die noch vorhandene blaue Blockhütte an. Da diese jedoch mit so vielen Sachen vollgestellt worden war, dass man sie kaum betreten konnte, hatten wir bereits ein paar Tage vorher damit begonnen, all das auszuräumen, was auf die Mülldeponie gebracht werden konnte (mein 3 x 1,5m großer Anhänger war anschließend rundvoll mit Müll und Elektroschrott). Dadurch hatte ich nun etwas freien Platz, um mit dem Sortieren der verbleibenden Sachen nach deren Art und Nutzung anzufangen, also Werkzeuge u.ä. in die eine Ecke, Dekokram in die andere, Gartengeräte u.ä. in die nächste Ecke usw.

    Bei diesem Sortieren war nicht nur ich überrascht, was ich da alles an wertvollen Dingen gefunden hatte, allen voran nicht wenige und recht gute Werkzeuge und Maschinen:
    , , , , , , , u.ä. (interessanter Weise waren die Maschinen fast alle von Bosch ) ,
    ein nagelneues Dremel-Komplettset, Holz-, Metall- und Steinbohrer-Sets, Wandfarben und Malerzubehör, Reinigungsmittel u.ä., Herbst- und Weihnachtsdeko, drei bis vier Einkaufsboxen voll mit Geschenk-Schleifenbändern, Strukturpasten inkl. Acrylfarben und versch. Bastelmaterialien (Ich glaube, Woody hätte sich über den Inhalt dieser Kisten ein Loch in den Bauch gefreut ) und einiges mehr.

    Direkt am Haus befindet sich ein Heizungsraum, der nur von außen neben der Terrasse betreten werden kann und in dem neben der Heizungsanlage lediglich zwei Rasenmäher untergebracht waren. Da ich nun von den genannten Dingen aus der Blockhütte die Sachen, wie Dekomaterial, Bastelzeug, Farben usw. hinterher nicht in der Scheune unterbringen wollte, bot sich dafür der Heizungsraum ideal an (würde im Prinzip in den Wettbewerb "Ran an die ungenutzten Räume" diesen Monats passen ). Zwar hat der nur einen einfach gegossenen Betonboden und die Wände sind nicht verputzt, reicht für den Zweck aber alle mal aus.

    Jetzt hieß es anfangen und anfassen, schließlich räumt sich das ganze Zeug nicht von alleine auf
    Also bin ich angefangen,
    • das Fenster und das Lüftungsloch in der Wand mit Fliegengitter zu verkleiden, damit zukünftig dadurch möglichst kein Laub mehr dadurch hineinweht.
    • Zwei alte Regale aus der Blockhütte mit ein paar Schrauben und Querlatten wieder ausreichend stabilisiert, habe ich in den Heizungsraum gestellt, um sie als Ablageflächen nutzen zu können.
    • Für die Gartengeräte, wie Ast- und Gartenscheren, Harken, Spaten u.ä. habe ich Schrauben in die Wände gedübelt, damit man sie daran aufhängen kann, sie ihren festen Platz haben und nicht quer im Raum herumfliegen.

    Ordnung mit System im Heizungsraum
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2018-04-05 (3).jpg Ansichten: 1 Größe: 171,8 KB ID: 3667347










    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2018-04-05 Collage 4.jpg Ansichten: 1 Größe: 449,4 KB ID: 3667348












    Mein befreundetes Ehepaar hat nicht schlecht gestaunt, wieviel ich in den Heizungsraum habe unterbringen können und dann noch so übersichtlich nach Art und Verwendung der Sachen sortiert habe. Obwohl ich vorher gesagt hatte, dass dieser Heizungsraum enorm viel Platz dafür bietet, konnten sie sich das nicht vorstellen, weswegen die Überraschung und Freude bei den Beiden dann eben entsprechend groß war.



    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2018-04-05 Collage 3.jpg Ansichten: 1 Größe: 139,2 KB ID: 3667349In der blauem Blockhütte ist nun ausreichend Platz zum Sortieren der Werkzeuge und Maschinen, sowie zum übersichtlichen Zwischenlagern der Dinge aus der Scheune, die nicht entsorgt und nach Restaurierung der Scheune dort auch wieder untergebracht werden sollen.






    Aufgrund der Bilder kann man sich in etwa vorstellen, wie viel dort vorher rumgestanden hat, dass man kaum noch durchlaufen konnte

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2018-04-05 Collage 2.jpg Ansichten: 1 Größe: 123,2 KB ID: 3667350

    Obwohl wir ja ein paar Tage zuvor bereits einen ganzen Anhänger voll Müll aus der Blockhütte zur Mülldeponie gefahren haben, war mein Anhänger nach dem Umverlagern in den Heizungsraum ein weiteres Mal komplett mit Müll vollgepackt; mittlerweile also die vierte Tour zur Mülldeponie, davon alleine aus der Blockhütte gute 6 m³
    Zuletzt geändert von –; 22.04.2018, 18:36. Grund: Verlinkung Tagebuch - Teil 10 > 13. Arbeitstag

    Irgendwie erinnert mich das Projekt an die Sage von Herakles, der den Augiasstall ausmistet. Nur kannst Du leider nicht wie Dein Vorbild Flüsse durchleiten ...

    Großen Respekt!

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      Wirklich beachtliche Leistung. Da ich selbst schon etliche Kubikmeter entrümpelt habe, weiß ich, was du hier bewegt hast. Vor allem die Zeitspanne nötigt mir allen Respekt ab!

      Nur eine kleine Bitte: wäre es dir möglich, die Bilder so hochzuladen, dass man sie auch vergrößert ansehen kann?

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        Aufräumen und entrümpeln schafft eigentlich immer erstaunlich viel Platz! Da wir alle ca. 6 Jahre in ein neues Haus umgezogen sind (echt Ami) ist es bei uns zum Glück nie ganz so schlimm geworden. Vor jedem Umzug gab es aber auch einen Pinzgauer voll mit Müll der in die Entsorgung ging.

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          Mann echt anmaro ich bewundere dich - warum wohnst du nur sooo weit weg?

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            Entrümpeln ist immer gut, danach sieht alles schon schöner aus

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