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Bau eines Frästisches - ein Projekt in mehreren Akten

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    Bau eines Frästisches - ein Projekt in mehreren Akten

    Da ich mir den Frästisch aus den Ideen hiesiger Forenten baue, und das ganze sich über Wochen dahin zieht,will ich kein eigenes Projekt hier einstellen, sondern einzelne Schritte hier als eine Art Tagebuch einstellen und wenn ich Fragen habe, hier zu diskutieren. Ich habe auch einen eigenen Blog, der von unseren drei haarigen Mitbewohner handelt. Dort berichte ich auch über meine Tätigkeiten im Keller. Die entsprechenden Beiträge kopiere ich daher hier hinein. Ich hoffe, das ist okay so. Falls nicht: BItte Löschen des Beitrages. ;-)

    Da ich für die Erneuerung unserer Küchenfronten einen Frästisch für die Oberfräse brauche, entschloss ich mich, diesen als Erstes zu bauen. Denn über 100 Schlitze fräsen bzw. Eckverbindungen herstellen, ist mir mit der handgeführten Oberfräse zu heikel. Das Heimwerker-Forum, in dem ich seit dem Sommer Mitglied bin, ist ein Füllhorn mit guten Tipps und Ideen. Der Parallelanschlag für den Frästisch habe ich nun fertig gestellt. Mangels Erfahrung und fehlerhaftem Arbeiten ist er nicht so toll geworden, wie ich es mir gewünscht hätte. Allerdings stimmt die Winkelgenauigkeit zur Tischplatte. Aber die Funktion steht an erster Stelle und wenn er fertig ist, kann ich mit den neuen Küchenfronten beginnen.
    So sieht der Anschlag nun aus:

    Vorderseite mit Alu-Schiene für Featherboard
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Anschlag.jpg Ansichten: 1 Größe: 109,2 KB ID: 3554266
    Rückseite mit Saugeranschluss


    Heute habe ich dann die Fräsanschlagschienen und die Führungsschiene für den Queranschlag eingebaut. Zunächst beklebte ich die Anreißzonen mit Malerkrepp, da man die Anrisslinien auf der Siebdruckplattenoberfläche kaum sehen kann. Diesmal dachte ich auch daran, nachdem ich die Anschlagbretter ausgerichtet und befestigt hatte, das Kreppband vor dem Fräsen abzuziehen. Beim letzten Mal gab es ja ein Debakel, weil ich es vergessen hatte…
    Da sich der Parallelanschlag der Bosch als zu kurz erwies, spannte ich zwei gerade gesägte Multiplexreste als Fräsanschlag auf meinen Arbeitstisch. Sowohl ein Anschlag parallel zur zu fräsenden Nut, als auch ein Anschlag als Fräslängenbegrenzung. Ich sollte mal über diesen Führungsschinenadapter von Bosch nachdenken. Der kostet aber auch 60 Öcken.
    Gestern Abend, als ich mir die Arbeitschritte durch den Kopf gehen ließ, wollte ich diese Schinen von einem Ende der Platte zum anderen Ende fräsen. Aber heute überlegte ich mir das, das die Führung auf der Fläche vor dem Fräser ja sinnfrei sind. Deshalb fräste ich nur 28cm kurze Sack-Nuten. Deren Ende bearbeitete ich mit einem Beitel und machte aus dem runden Ende ein Eckiges, so dass die Alu-Schinen gut hinein passten. Die Alu-Schienen klebte ich mit Pattex in die gefrästen Nuten ein und schlug sie mit dem Hammer und einem Steckschlüsel (der passte so eben noch in die Nut) ganz tief ein. Die Schienen sind 17x11mm. Ich nutzte einen 17mm Fräser und fräste, als die Nut nach drei Fräsvorgängen die richtige Tiefe hatte, die 2/10mm versetzt noch einmal nach, da die Alu-Schienen sonst nicht rein passen. Auch hatte ich eine Frästiefe von 11,3mm eingestellt, damit sie auf keinen Fall über die Tischplattenoberfläche heraus ragen.
    Das Fräsen mit der Bosch GOF-1250 LCE erwies sich als nicht ganz einfach. Die Säulenführung klemmt oft, obwohl ich heute ein wenig Öl darauf gegeben habe. Das darf einfach nicht sein. Der Feststellmechanismus des Vertikalhubs ist auch ungünstig angebracht. Am Ende eines Fräsvorganges ist meine Nut daher immer etwas „versaut“, da der Fräserkopf nicht sofort herauf flutscht, sonder etwas hakt. Das blödeste an der Maschine ist aber, dass sie trotz Staubsaugeranschluss Dreck ohne Ende macht. Die Späne fliegen an der gegenüberliegenden Seite des Saugeranschlusses heraus. Vielleicht mache ich aber auch etwas falsch. Als Nächstes muss jetzt die Alu-Platte für die Oberfräsenbefestigung eingefräst werden. Aber die ist immer noch nicht da. Auch auf die Sterngriffe warte ich noch. 😦


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: schlitznut_anschlag.jpg Ansichten: 1 Größe: 105,1 KB ID: 3554262
    Die Oberfräse habe ich an das linke aufgespannte Brett gedrückt.


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: beitelarbeit2.jpg Ansichten: 1 Größe: 95,5 KB ID: 3554263
    So passt die Alu-Schiene gut hinein


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: schlitz2.jpg Ansichten: 1 Größe: 45,5 KB ID: 3554264
    Auf die Sterngriffmuttern warte ich noch




    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: führungsnut1.jpg Ansichten: 1 Größe: 69,6 KB ID: 3554265
    Nuten gefräst und Schienen eingeklebt
    Zuletzt geändert von –; 20.01.2018, 14:44. Grund: Stichworte nachgetragen...

    Ich setz mich mal auf die Bank und gebe ein Fass Bier von unserm Dorfbräuhaus aus und werde das mal hier aufmerksam verfolgen.

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      Ich stell mal ne Kanne Kaffee dazu.....

      Hätten es Flügelschrauben nicht auch getan statt der Sterngriffe? Wobei man Sterngriffe auch auf verschiedene Arten einfach und günstig selbst machen kann.

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        Flügelmuttern sind mir zu klein. Die schneiden dann immer so in die Finger beim Anziehen. Und die Sterngriffmuttern habe in der Bucht bestellt: 5 Stück für 8,50 Euronen einschl. Versand. Da lohnt es sich m.M. nach nicht, sie selber zu machen. ;-)
        Zuletzt geändert von –; 14.01.2018, 18:25.

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          Sieht doch gut aus bis jetzt!
          Nur mal so als Tipp, den Adapter kann man auch selbst bauen, im Netz findet man jede Menge Anleitungen dazu

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            Zitat: > Das blödeste an der Maschine ist aber, dass sie trotz Staubsaugeranschluss Dreck ohne Ende macht. Die Späne fliegen an der gegenüberliegenden Seite des Saugeranschlusses heraus.<

            Das passiert mir auch ständig. Ist wohl eine Fehlkonstruktion der Absaugung. Daran mußt du dich gewöhnen, und immer wieder die ganze Werkstatt saugen.

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              Jau, habe ich eben hier entdeckt.
              Ich dachte auch schon mal daran, mir ein Aluminium Formrohr 100 x 40 x 4,0 x 2000mm als Anschlag zu kaufen.
              Kostet aber auch 60 Öcken...

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                Der Sauger war eine der lohnenswertesten Dinge für die Werkstatt überhaupt. ;-)
                Und die MIckey Mouse, die ich jetzt auf den Ohren habe. Oberfräse plus Sauger ist infernalisch laut.
                Gut, dass ich keine Nachbarn im Haus habe. :-)))

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                  Warum Du nicht durchgefräst hast und die Schienen über den ganzen Tisch verlegt hast, leuchtet mir nicht ein. Klar brauchst Du sie aktuell nicht, aber wenn es mal soweit sein sollte, hast Du sie nicht.
                  Ich hätte die Schienen auch nicht tiefer als exakt 11mm eingelassen. Ich hatte auch mal welche tiefer als 11mm eingeklebt (war aber wegen eines Fräsfehlers). Irgendwann kamen die wieder hoch und wurden locker, wenn ich was darauf gespannt hatte.
                  Sterngriffe finde ich auch viel besser als Flügelmuttern. Die sollten auch nicht zu klein sein; mit größeren kann man mit weniger Kraftaufwand dosierter spannen.

                  So, jetzt lehne ich mich zurück und schaue zu, was weiter so geboten wird.

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                    Im Augenblick fällt mir keine Situation ein, wo ich vorne Schienen brauche. Aber falls Du Recht hast, kann ich sie nachträglich immer noch einfräsen. Die sind doch nur für den Längsanschlag gedacht und dafür eigentlich schon viel zu lang.
                    Die Sternmuttern haben einen Durchmesser von 40mm.

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                      Die Schienen sind letztlich 11,5mm tief geworden:

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 5zehntel.jpg
Ansichten: 104
Größe: 134,9 KB
ID: 3554456

                      Ich will übrigens noch meine Schleifhülsenvorrichtung in den Tisch vorne einbauen:
                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: schleifhülsenvorrichtung.jpg
Ansichten: 105
Größe: 77,5 KB
ID: 3554457
                      Dann habe ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. ;-)

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                        Mach mal schön weiter, wir lesen gerne mit und wenn nötig helfen wir gerne.

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                          Sieht vielversprechend aus! Sternknöpfe mache ich nur noch selbst denn die kosten mich eine Schlosschraube oder eine Einschlagmutter und ein paar Minuten Arbeitszeit. Der Rest ist Material das sonst im Müll gelandet wäre. Immer wenn ich kleine Reste habe bohre ich da gleich die Rohlinge.

                          Wenn die Schienen nicht genau bündig mit der Oberfläche sind und Du ziehst was kräftig an dann biegen sie sich gerne nach oben. Ich fräse meine zwar auch eine Spur zu tief aber die werden auch mit eingedicktem Epoxy montiert. Oben wird an beiden Enden eine Platte "aufgeschraubt" und dann wird das Ganze ins Epoxy gedrückt.
                          Zuletzt geändert von –; 14.01.2018, 21:37.

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                            Bin schon auf deinen nächsten Auftritt gespannt.

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                              Zitat von kaosqlco Beitrag anzeigen
                              Warum Du nicht durchgefräst hast und die Schienen über den ganzen Tisch verlegt hast, leuchtet mir nicht ein. Klar brauchst Du sie aktuell nicht, aber wenn es mal soweit sein sollte, hast Du sie nicht.
                              Da muss ich widersprechen! Ich hab meine Schienen auch durchgehend bis zur Querschiene gezogen, würde ich heute aber auch nicht mehr machen. Anfangs hab ich gedacht es wäre sinnvoll, falls ich den Fräsanschlag mal rumdrehen müsste. War bis jetzt aber noch nie der Fall.

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