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Projekt Badezimmer - vom Rohbau zum Vollbad!

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    Projekt Badezimmer - vom Rohbau zum Vollbad!

    Teil 1
    In Sachen Heimwerken bin ich zur Zeit mit unserem großen Badezimmer beschäftigt. Als wir ins neu Haus einzogen musste es schnell gehen und wir konnten nur das kleine Bad fertig machen. Dies ist, nunja, eben klein und es fehlt eine Badewanne.

    Ende letzten Jahres konnten meine Frau und ich endlich mit dem großen Bad anfangen. Bisher haben wir die Wände verputzt, die Vorwand gefliest und und die Trennwand zwischen Badewanne und Dusche gemauert.

    Das größte Problem bisher, geht auf einen Konstruktionsfehler im Bad zurück. Unter der Badewanne laufen die Rohre der Lüftung. Als das eingebaut wurde haben wir uns da nicht viel bei gedacht, aber als die die Lüftung lief, viel auf dass die Badewanne leicht vibriert. Das Abluftrohr vibriert nämlich leicht und der Wannenträger lag auf. Es war ziemlich schwierig das in den Griff zu bekommen.

    Eine Idee war das Wannenloch mit Estrich zu füllen, und die Wanne da drauf zu stellen, dann hätten aber die Wasserleitungen verlängert werden müssen weil die Wanne dann ja höher gestanden hätte.

    Am Ende haben wir den Wannenträger rausgerissen und die Wanne auf Füsse gestellt. So hat sie keine Verbindung mehr zum Lüftungsrohr und es ist auch leicht an das Abwasserrohr unter der Wanne zu kommen falls mal was kaputt geht. Das anbringen der Füsse war ein wenig nervenaufreibend - eine Schraube in die Wanne zu bohren fühlt sich einfach falsch an.

    Hier ein paar Bilder zum aktuellen Stand. Der Beitrag findet sich auch in meinem Blog: https://www.benjaminfleckenstein.name/de/badezimmer1.html

    Teil 2
    http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p=821941
    https://www.benjaminfleckenstein.name/de/badezimmer2.html

    Teil 3
    http://www.1-2-do.com/forum/showthre...280#post828280
    https://www.benjaminfleckenstein.name/de/badezimmer3.html


    Alle Teile lassen sich auch 'am Stück' lesen unter:
    https://www.benjaminfleckenstein.name/de/tag/projektbadezimmer/

    na wichtig ist, Du hast eine brauchbare und zufriedenstellende Lösung gefunden

    Kommentar


      Hehe... die Vibrationen sind doch eine prima Massagefunktion...

      Ich habe bei unserem Bad auch keinen Wannenträger verbaut, damit die Zugänglichkeit einigermaßen gewahrt bleibt.

      Kommentar


        Zitat von Kneippianer
        Hehe... die Vibrationen sind doch eine prima Massagefunktion...
        Stimmt - nur das Abschalten ist ein wenig unpraktisch, im Bademantel in den Heizungsraum zu rennen um die Lüftung abzuschalten - aber gut, vielleicht findet man dafür auch noch ne Lösung

        Kommentar


          Hallo,

          Die Nische für die Wanne gefällt mir gut!
          Wie gestaltet ihr die Wände? Fliest ihr bis ganz oben?

          Beste grüße

          Kommentar


            Zitat von schoenpetertir
            Wie gestaltet ihr die Wände? Fliest ihr bis ganz oben?
            Nein, um die Wanne kommen 60cm fliesen, darüber evtl. eine Hartholzzierleiste und darüber bis zur Decke Farbe.

            Vor die Wanne soll - nach aktuellem Stand eine Holzverkleidung aus Bootsparkett wie hier: http://specials.obi.de/obi_selbstgemacht/idee_detail/660/0/0/0/1/1/badewannenverkleidung-%2B-waschtisch-mit-bootsparkett.html

            Aber 100%ig sicher ist das noch nicht.

            Kommentar


              So einfach die Wannenträger auch sind, haben sie auch einige Nachteile, wie ich deinem hier geschilderten Fall.

              Das Problem habt ihr super gelöst.

              Wenn ihr die Möglichkeit habt, die Wanne nochmal aus der Nische zu nehmen, könntet ihr mit der Dichtschlämme bis unterhalb der Wannenoberkante gehen, besser sogar noch bis ganz unten. Diese kleine Vorsichtmassnahme wäre es mir wert.
              Ringsum unter dem Wannenrand ein Winkelprofil an die Wände montiert, auf dem die Wanne zusätzlich aufliegt, erhöht zusätzlich die Stabilität und entlastet die Auflageflächen der Wannenfüsse.

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                Zitat von RedScorpion68
                Wenn ihr die Möglichkeit habt, die Wanne nochmal aus der Nische zu nehmen, könntet ihr mit der Dichtschlämme bis unterhalb der Wannenoberkante gehen, besser sogar noch bis ganz unten. Diese kleine Vorsichtmassnahme wäre es mir wert.
                Theoretisch würde die Wanne wieder rausgehen, allerdings mit nicht unerheblichen Aufwand und vor allem mit nicht zu vernachlässigender moralischer Zermürbung.

                Ich hatte vorher auch überlegt ob ich ne Abdichtung unter die Wanne mache, das hätte den Vorteil dass eben erstmal kein Wasser durch die Decke kommt. Allerdings fürchte ich würde im Fall der Fälle das Wasser auch unter der Wanne stehen bleiben ohne dass ich es merke. Da war mir die Schimmelgefahr zu hoch. Lieber tropft mir was durch die Decke (wir haben im Erdgeschoss keine Sichtbalken, d.h. der Schaden würde sich optisch einfach beheben lassen) als dass ich irgendwo Schimmel im Bad bekomme.

                Zitat von RedScorpion68
                Ringsum unter dem Wannenrand ein Winkelprofil an die Wände montiert, auf dem die Wanne zusätzlich aufliegt, erhöht zusätzlich die Stabilität und entlastet die Auflageflächen der Wannenfüsse.
                Ich hatte Metalleisten gekauft wo die Wanne aufliegen kann. Allerdings ist rings um nur Fermacellwände bzw. eben die 7,5er Duschtrennwand. Der Trennwand traue ich bzgl. Gewicht nicht soviel zu wie den Wannenfüssen. An der Rückseite hätte ich die Metalleisten mindestens einmal nur ins Fermacell schrauben müssen weil der Abstand der Holzständer zu groß ist. An der kurzen Stirnseite ist gleich gar kein Holzständer in 'Anbohr'-Position. Alles in allem glaube ich deshalb dass die zusätzlichen Leisten wohl nicht wirklich viel Stabilität gegeben hätten.

                Ich hab heute allerdings nochmal Wannenträger an der langen Seite befestigt, so dass die Wanne bei Belastung nicht aus der Nische wandern kann. Die erste Füllung der Wanne war auch ok, die Wanne hat sich gesenkt oder sonst wie bewegt. Das heißt zwar nicht dass sie es nicht auch in Zukunft tut, aber ich bin erstmal halbwegs beruhigt.

                Kommentar


                  Zitat von bfnbkr
                  ...
                  Ich hatte vorher auch überlegt ob ich ne Abdichtung unter die Wanne mache, das hätte den Vorteil dass eben erstmal kein Wasser durch die Decke kommt. Allerdings fürchte ich würde im Fall der Fälle das Wasser auch unter der Wanne stehen bleiben ohne dass ich es merke. Da war mir die Schimmelgefahr zu hoch. Lieber tropft mir was durch die Decke (wir haben im Erdgeschoss keine Sichtbalken, d.h. der Schaden würde sich optisch einfach beheben lassen) als dass ich irgendwo Schimmel im Bad bekomme...
                  Ich meinte auch nur die Abdichtung der Wände, nicht am Boden.
                  Stauwasser bei Undichtigkeit am Boden ist nicht so gut.
                  Die Metallleisten hätten vielleicht nicht viel gebracht, aber zumindest minimal zur Funktion der Gewichtsverteilung beigetragen (und ein beruhigerendes Gefühl)

                  Kommentar


                    Teil 2

                    Am gestrigen Samstag wurde zwar viel getan, rein optisch hat sich aber wenig getan. Im einzlnen haben wir:



                    • Die Duschtrennwand verputzt (inkl. Eckwinkel setzen)
                    • Wannenanker angebracht
                    • Die Lüftungsrohre unter der Wanne mit Schallschutzschaum ausgekleidet
                    • Alle Wände und die Decke mit Tiefengrund behandelt
                    • Acryl in einigen Ecken eingebracht.


                    Die Wannenanker habe ich an der langen Seite der Wanne montiert, damit sich diese beim befüllen nicht herausbewegen kann. Es war nicht ganz einfach die Wannenanker fest zu bekommen da ich nur gerade so mit dem Oberkörper zwischen Wanne und Wand passte. (Die zwei Kilo Weihnachtsspeck die ich über Weihnachten angesammelt habe, trugen bei dem diesem Problem auch das ihre bei.)

                    Da es nicht klappte die Wannenanker direkt in die Wand zu schrauben habe ich mit meinem Uneo Maxx Bohrhammer die Löchervorgebohrt und mit einem Holzstück die Anker in Position gehalten. Dann konnte ich die einfach festschrauben ohne dass die Anker (noch) dreimal runterfielen.

                    Am Anfang dachte ich die Wannenanker würden eigentlich nicht viel an Stabilität bringen, da die Wanne ja bereits zwischen drei Wänden 'eingeklemmt' ist, als ich aber den ersten dran hatte und ein wenig an der Wanne wackelt habe ich gemerkt dass die Ecke mit Anker doch wesentlich fester an der Wand hält.
                    Das verspachteln der Vorwand war einfach - da hab ich inzwischen genug Übung drin um aktzeptable Resultate hin zu bekommen. Allerdings war das notwenig abschleifen mal wieder eine Staubschlacht. Meine Vollschutzatemmaske inkl. P3 Partikelfilter kam da zum Einsatz, sonst würde ich jetzt noch husten.

                    Der Schallschutzschaum hat die Lautstärke der Lüftung etwas gedrosselt - glaube ich zumindest. Die Wirkung ist auf dem 'Das Zeug war teuer, also muss es helfen!'-Niveau. Könnte also auch Einbildung sein. Alles in allem ist die Lüftung im Bad so laut wie man das von Lüftung kennt die in Badezimmern ohne Fenster verbaut werden. Ist nicht wirklich lästig, allerdings wenn man berücksichtigt, dass man die Lüftung im Rest des Haus im 'Tagesbetrieb' überhaupt nicht hört ist es doch vergleichsweise Laut.

                    Hier ein paar Bilder zum aktuellen Stand.

                    Der Text findet sich auch auf meinem Blog:
                    https://www.benjaminfleckenstein.name/de/badezimmer2.html

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                      Teil 3

                      Am Wochenende hatte ich eine hässliche kleine Erkältung. Deshalb bin ich nicht zu allen Dingen auf der Todo Liste gekommen, aber das wichtigste ist erledigt. Die Duschschnische und die Wannennische ist mit Wanddicht bestrichen.

                      Das Zeug riecht komisch, ist sauteuer und wenn man es an die Finger bekommt, braucht man ewig um es wieder ab zu bekommen. An die Ecken musste ich zusätzlich noch Dichtband einbringen.

                      Die Anleitung sagt, dass man das eine Schicht Wanddicht auftragen soll und dass Dichtband quasi da rein kleben soll. Bis ich die Ecke allerdings mit Wanddicht einpinselt hatte, hatte selbiges schon soweit angezogen dass das Dichtband nicht mehr hilt. Also musste ich immer ein kleines Stück der Ecke mit Wandicht einstreichen, dann den obersten Teil des Dichtbands einkleben und mich Stückweise nach unten arbeiten. Das war nervig, aber nach der ersten Ecke kam ich ganz gut klar.

                      Das Bad kann im nächsten Schritt gefliest werden.

                      Dieser Text findet sich auch unter:
                      https://www.benjaminfleckenstein.name/de/badezimmer3.html

                      Anbei ein Bild von der Duschnische nach der ersten Schicht Wannendicht.

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                        Man kann doch schon Fortschritte erkennen.......................................... ..........

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                          Zitat von Janinez
                          Man kann doch schon Fortschritte erkennen.......................................... ..........
                          Ja, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber es geht voran!

                          Kommentar


                            wirst sehen, wenn es fertig ist, freut es Dich umso mehr..........................

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                              Teil 4

                              Lange hat es gedauert aber endlich sind die Fliesen an den Badezimmerwänden. Neben beruflichen Verpflichtungen, gab es auch einige technische Dinge die mich beim Verlegen der Fliesen ausgebremst haben.

                              Das größte Problem war die Duschwanne. Wir hatten eine Duschwanne von Bette Floor gekauft, welche sich laut Anleitung auch nach dem Fliesen einbauen lässt. Das funktioniert aber nur bei Eckduschen, wir haben aber an drei Seiten eine Wand. Das bedeutete, dass ich die unteren Fliesen in der Duschnische nochmal abschlagen musste.

                              Weitere Schwiergkeiten machte das Sägen der Löcher in die Fliesen. Ich hatte mich dazu entschlossen die Löcher mit einem Diamantfräser für meinen Dremel zu machen. Das funktioniert zwar an und für sich recht gut, aber wegen der Staubentwicklung musste ich das draussen machen. Außerdem passten die Löcher meist nie auf Anhieb, wodurch ich ständig hin und her laufen musste. So habe ich für eine Fliese stellenweise eine halbe Stunde gebraucht bis diese dran hatte.

                              Das 'Hau die Fliese an die Wand' war dagegen recht einfach. Ich habe Dots der Firma Tes statt Fliesenkreuzen verwendet. Dadurch hatten die Fliesen einen gleichmäßigen Abstand zur Wand und untereinander.

                              Als ich dann endlich alle Fliesen dran hatte, war das verfugen nur noch eine Kleinigkeit und ging leicht von der Hand. Ingesamt bin ich mehr als zufrieden mit dem Ergebniss. Anbei noch ein paar Bilder.


                              Dieser Text findet sich auch unter:
                              https://www.benjaminfleckenstein.name/de/badezimmer4.html

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