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HT-Rohre einer Absauganlage erden - Wie gehe ich da richtig vor?

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    Zitat von Holzpaul Beitrag anzeigen
    Hallo Annette,
    nun ist es vollbracht. Du hast Deine Absaugung als Projekt eingestellt. Ich habe absichtlich bis jetzt nichts dazu kommentiert. In meinen Augen ist das ganze Absauggedöns mit HT-Rohre und Zyklon nicht wirklich effizient. Zwar wird von den Erbauern immer das Gegenteil behauptet, wer gibt schon gerne zu, dass man bei diesem großen Aufwand mehr erhofft hätte. Sehe ich die sehr langen Wege der zweckentfremdeten HT-Rohre mit viel zu vielen 90° Winkeln bis unter die Decke, hin zum Werkstattsauger darauf noch einen Zyklonabscheider. Ich frage mich wie man damit eine stationäre Abrichte oder Hobelmaschine absaugen will. Mit anscheinend 50mm Durchmesser ist dieses nicht wirklich möglich. Bis Du Deine ganzen Schieber eingestellt hast , habe ich meine fahrbare Absaugung mit 2 Meter flexiblen 100er Schlauch an die richtige Maschine geschoben und eingesteckt. Ich bin wesentlich flexibler da sich die Position meiner stationären Geräte nicht auf festinstallierte Anschlüsse begrenzt und ich habe nicht das ganze Geraffel an der Wand, Decke und sonstwo hängen. Es ist eben immo nur eine Bastellösung die möglicherweise Spass gemacht hat zu konstruieren. Eine effiziente stationäre Absaugung bedarf einer strömungstechnischen Berechnung sämtlicher Faktoren um das richtige Saugaggregat mit ausreichender Leistung zu ermitteln. Das sind in meinen Augen bestimmt keine HT-Rohre, Zyklonabscheider und Werkstattsauger.
    LG Paul
    Aber wenns doch Spaß macht.

    Ich weiß ja nicht was da für Unterdruck sorgt weil ich mir das Projekt nicht angeschaut habe, aber meist hängt ja ein kleiner Sauger an einer solchen Anlage. Und da frage ich mich auch, was will man da auf die Kilometerlange Rohrstrecke noch absaugen?

    Egal. Ich habe weder den Platz noch die Muse so etwas zu bauen.
    Nicht umsonst ist der Spruch: Wo gehobelt wird da fallen auch Späne.

    in diesem Sinn
    Grüße vom Heinzelmann

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      Mit einem Sauger wie der, der hier verwendet wird, saugt man eher keine Hobelspäne ab... Sondern den Sägestaub und die Sägespäne von Sägen. Dafür reicht der 50er Durchmesser allemal aus. Ich persönlich habe 75er Rohre genommen, allerdings auch nen anderen Sauger dran. Damit kann ich dann schonmal meine paar Hobelspäne durchziehen.
      Annette saugt damit hauptsächlich ihre GTS bzw die ZKGS und ihre Schleifer ab wenn ich das so richtig gelesen habe, und das so, dass sie nicht ständig den Sauger durch die Werkstatt schieben muss. Dafür ist das allemal ok. Sobald es um "richtige" Späne geht, nämlich eben vom Hobeln, bin ich ganz bei dir Holzpaul . Dann muss da bisserl was größeres ran sonst droht die Verstopfung.
      Zum Thema Statische Aufladung schreibe ich nix hier, dazu gibts hier zu viele Experten, die alle irgendwo mal irgendwas gelesen haben und jeder hat dazu seine eigene Meinung...

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        Zitat von Cnpeanut Beitrag anzeigen
        Mit einem Sauger wie der, der hier verwendet wird, saugt man eher keine Hobelspäne ab... Sondern den Sägestaub und die Sägespäne von Sägen. Dafür reicht der 50er Durchmesser allemal aus. Ich persönlich habe 75er Rohre genommen, allerdings auch nen anderen Sauger dran. Damit kann ich dann schonmal meine paar Hobelspäne durchziehen.
        Annette saugt damit hauptsächlich ihre GTS bzw die ZKGS und ihre Schleifer ab wenn ich das so richtig gelesen habe, und das so, dass sie nicht ständig den Sauger durch die Werkstatt schieben muss. Dafür ist das allemal ok. Sobald es um "richtige" Späne geht, nämlich eben vom Hobeln, bin ich ganz bei dir Holzpaul . Dann muss da bisserl was größeres ran sonst droht die Verstopfung.
        Zum Thema Statische Aufladung schreibe ich nix hier, dazu gibts hier zu viele Experten, die alle irgendwo mal irgendwas gelesen haben und jeder hat dazu seine eigene Meinung...
        Also ich habe in meiner Werkstatt als TKS eine Kity619 und sauge diese mit einer richtigen Kity Absaugung mit einem 100er Schlauch untertisch und einem 40er Schlauch übertisch am Sägeblattschutz ab. Meine kleine Einhell Kappsäge sauge ich direkt mit einem älteren Werkstattsauger ab der immer dort angeschlossen ist. Zwar fliegt ziemlich viel Späne hinter die Säge was aber bei einer Festverrohrung wie von Annette bestimmt noch schlimmer ist. Meine Bandsäge, stationäre Tischfräse und ADH sauge ich mit einer Elektra Beckum Absaugung (100er Schlauch) ab. Dieser ist in 5 Sekunden umgesteckt. Bräuchte eigentlich keine zwei große Absaugungen aber die Kity Absaugung war bei der Säge dabei die ich später gebraucht gekauft habe. Mein Oberfrästisch hat auch ein 100er untertisch Anschluss und einen übertisch Anschluss für meinen mobilen Werkstattsauger. Einen kleinen mobilen Luftreiniger, sowie einen stationären Luftreiner (unter der Decke montiert) sorgen für gute Luft in der Werkstatt. Das ganze Gedöns mit festverlegten Verrohrungen, Schieber, Zyklon etc. will und werde ich mir nicht antun. Also jedem das seine.
        LG Paul

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          Damit wir uns alle richtig verstehen, ich möchte hier keine Selbstbastellösung einer Absauganlage schlecht reden. Sind wir uns aber einmal ehrlich, hier geht es nicht um Saugleistung die immo vorrangig sein müsste, sondern um Bequehmlichkeit. Ich glaube die meisten hier waren es nur leid ihren mit Zyklon aufgemotzten Werkstattsauger hinter sich herzuziehen und ihn jeweils in die Stauberzeuger einzustecken. Hinzu kam auch ein gewisser Pioniergeist für sich eine optimale Lösung zu finden und dann auch hier zu teilen. Gerade eine TKS produziert bei Längsschnitten im Massivholz auch längliche Späne, die in Annettes Absaugversion durch einen flexiblen Schlauch bis an den HT-Ansaugstutzen, dann fast 3 Meter senkrecht hoch über einen 90° Winkel quer über die Decke wieder Winkel, Rohr;, Winkel, Schlauch, Stutzen, Zyklon,dann endlich der überforderte Werkstattsauger enden. Wenn ich sowieso schon Absaugprobleme habe wie bei der Bosch TKS und KGS, die oftmals hier als Dreckschleudern bezeichnet werden, ist immo die beste Option an den Geräten direkt abzusaugen. Eine Festverrohrung geht schon rein physikalisch gesehen zu Lasten der Saugleistung. Ein weiterer erheblicher Nachtei ist, dass man mit seinen Geräten an den HT-Übergabepunkte gebunden ist, also weniger Flexibilität. Mir wäre es auch zuviel Umstand die etwaigen Verstopfungen, die nicht ausbleiben werden, zu lokalisieren und mit der Leiter irgendwo überkopf die HT-Verbindungen öffnen um diese zu beheben. Ich wünsche allen Erbauern von Absaug-Selbstbaulösungen das die Leistung ihren einfachen Ansprüchen genügen werden und immer ein "freies Rohr"! In diesem Sinne.
          Euer Holzpaul

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            Ich habe auch einen fest installierten Zyklon in der Werkstatt. Jedoch habe ich daran einen 50er Spiralschlauch der sich maximal auf 5 Meter ziehen lässt.
            Zum Glück ist meine Werkstatt so klein, das ich mit dem Schlauch überall hinkomme und somit diesen je nach Maschine einstecke bzw. umstecke.
            Damit komme ich bestens zurecht und hatte bisher noch nie Verstopfung. Selbst beim Hobel funktioniert das noch sehr gut ist aber anhand der Menge an Spänen Grenzwertig. Aber es geht und somit bin ich persönlich damit glücklich.
            Eine Festverrohrung würde mich zu sehr einschränken und bis ich da jedesmal die Schieber geöffnet bzw. Geschlossen habe ist der Schlauch schon umgesteckt!
            3D Druck macht es möglich das überall der gleiche Anschluss vorhanden ist und das nenne ich dann Flexibilität!

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              Ich habe bei mir drei Sauger stehen.
              Einen Scheppach mit 100er Schlauch, der die Holzmann unten absaugt (ab und zu auch meinen Scheppach Hobel), dazu ein grüner Advanced Vac 20, den ich an einem Zyklon habe und einen CTL Midi, der als Freelancer fungiert, jedoch den Schwerpunkt durch den Schlauch in der Absaugung meiner Handschleifer und meiner Tauchsäge hat.

              Den Bosch schließe ich auch an die Spanhaube meiner Holzmann an, da deren Lösung (Abzweig unten am Hauptanschluss mit einem sehr starren Schlauch) eher bescheiden ist. Das klappt gut, jedoch überlege ich mir da auch noch was. Mit der Saugleistung von Scheppach bin ich zwischendurch auch nur semizufrieden, jedoch habe ich in der Kombination endlich weniger Staub in der Werkstatt.

              Damals durch die ganzen Videos von allen möglichen YouTubern wollte ich auch was mit fester Verrohrung bauen, das lasse ich jedoch.

              Übrigens gibt es ein tolles neues Tool von Metabo, welches die Einschaltautomatik bei diesen Eigenbauten und auch bei anderen Saugern komplett überflüssig macht.

              Es ist eine Steckdose mit Sender. Der Sender hat zum einen einen Schalter, mit dem man dann die Steckdose starten kann, zum anderen, und hier wird's spannend, einen Vibrationssensor. Den schnallt man sich einfach an den Saugschlauch.

              Bedeutet: Sobald man ein Akkugerät, oder irgendwas anderes was vibriert (🤫) einschaltet, startet der Sensor durch die Vibrationen die Steckdose und der Sauger geht an. Das klappt auch an der Spanhaube der TKS und sonst überall.

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                Zitat von saberlod Beitrag anzeigen
                Ich habe auch einen fest installierten Zyklon in der Werkstatt. Jedoch habe ich daran einen 50er Spiralschlauch der sich maximal auf 5 Meter ziehen lässt.
                Zum Glück ist meine Werkstatt so klein, das ich mit dem Schlauch überall hinkomme und somit diesen je nach Maschine einstecke bzw. umstecke.
                Damit komme ich bestens zurecht und hatte bisher noch nie Verstopfung. Selbst beim Hobel funktioniert das noch sehr gut ist aber anhand der Menge an Spänen Grenzwertig. Aber es geht und somit bin ich persönlich damit glücklich.
                Eine Festverrohrung würde mich zu sehr einschränken und bis ich da jedesmal die Schieber geöffnet bzw. Geschlossen habe ist der Schlauch schon umgesteckt!
                3D Druck macht es möglich das überall der gleiche Anschluss vorhanden ist und das nenne ich dann Flexibilität!
                Hallo Stefan,
                ich glaube Dir gerne, dass Du mit Deinem Zyklon und 50mm Flexschlauch in 5 Meter Länge zufrieden bist. Du gibst hier auch zu dass bei Hobelspänen die Geschichte schnell an ihre Grenzen kommen kann. Mein mobiler Werkstattsauger hat ab Werk auch einen 5 Meter langen Schlauch drann und ich bin auch zufrieden. Das Problem ist bestimmt nicht der Zyklon sondern die langen Verrohrungen mit Wnikel, T-Stücken, Schieber etc. Ich würde mir das ganze Geld, die Planung und Ausführung sparen und dieses in eine gescheite mobile Absaugung mit Spanfangsack und 100er Saugschlauch investieren. Diese sind auch nicht so teuer. Man ist flexibler und der Spänesack hat auch mehr Volumen und ist vom Handling her recht einfach. Man verunstaltet nicht seine Werkstatt und vor allem ist die Saugleistung mal richtig effizient.
                LG Paul
                Zuletzt geändert von –; 03.04.2021, 20:04.

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                  Rookie Da es für einen Aprilscherz zu spät ist, hätte ich gern einen Link zu dem Tool von Metabo, um es mal zu beäugen.

                  Kommentar


                    Zitat von kaosqlco Beitrag anzeigen
                    Rookie Da es für einen Aprilscherz zu spät ist, hätte ich gern einen Link zu dem Tool von Metabo, um es mal zu beäugen.
                    Schicke ich dir gleich!

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                      Zitat von Rookie Beitrag anzeigen
                      Der Sender hat zum einen einen Schalter, mit dem man dann die Steckdose starten kann, zum anderen, und hier wird's spannend, einen Vibrationssensor. Den schnallt man sich einfach an den Saugschlauch.

                      Bedeutet: Sobald man ein Akkugerät, oder irgendwas anderes was vibriert (🤫) einschaltet, startet der Sensor durch die Vibrationen die Steckdose und der Sauger geht an. Das klappt auch an der Spanhaube der TKS und sonst überall.
                      An dieser Stelle klingelt es und der Postbote steht vor der Tür.



                      (kleiner Insider)

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                        Ich kann Holzpaul und Rookie nur zustimmen. Ich habe auch drei Sauger in der Werkstatt. Zwei davon sind in Unterschränken verbaut. So sind sie deutlich leiser. Geschaltet werden diese über Funksteckdosen und Fernbedienung. An einem hängen Zyklon und dann TKS und Kappsäge oder Frästisch (Schlauch wird umgesteckt). An einem ausgedienten Handstaubsauger hängen Bandsäge, Band- und Tellerschleifer. Auch da wird umgesteckt. Der dritte Sauger hat nen langen Schlauch, der meist für die Schleifer an der Decke an zwei Haken befestigt wird. Am Schlauch ist das Kabel mit Festool-PlugIt so dass ich schnell Schleifer wechseln kann. Meine Nicht-Festool-Schleifer und Flachdübelfräse habe ich auf PlugIt umgebaut, so dass ich was ich flexibel absaugen will immer schnell umgerüstet habe. Einen vierten Sauger von Kärcher benutze ich beim Baustelleneinsatz.

                        Insofern ist ein Rohrsystem für mich auch eher obsolet. Nimmt nur Platz weg und ist zu unflexibel. Und der Weg vom Sauger zum Werkzeug ist so kurz wie irgend möglich zu halten: So sind meine Schläuche meist nur zwischen 80 und 120 cm lang. Also optimale kurze Wege. Und: Mein Schleifsauger hat nen antistatischen Schlauch. Und gerade das schätze ich enorm, ohne das bekommt man sonst gerne mal eine gewischt.

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                          Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
                          .... Und: Mein Schleifsauger hat nen antistatischen Schlauch. Und gerade das schätze ich enorm, ohne das bekommt man sonst gerne mal eine gewischt.
                          Ursprünglich ist auch dieses das Hauptthema hier im Thread gewesen. Es ging hier hauptsächlich um Erdung zur Vermeidung von Staubexplosionen was ich absolut für übertrieben halte, denn ich kenne keinen einzigen Fall im Heimwerkerbereich. Einen antistatischen Schlauch halte ich aber schon für sinnvoll überhaupt wenn man sehr sensibel bei statischen Entladungen ist.
                          LG Paul

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                            Der beste antistatische Schlauch bringt nix, wenn die Schuhe nicht antistatisch sind. Habe ich letzte Woche feststellen müssen, als ich in der Schreinerei von der mobilen Absaugung 3x gewaltig eine gewischt bekommen habe. Dem Lehrling (mit S3 Schuhen) ist überhaupt nix passiert.
                            Mit normalen Turnschuhen lang' ich das Ding nicht mehr an, wenn es läuft...

                            Kommentar


                              Gestern habe ich kniend um ein Gussabflußrohr herum mit dem Kärcher-Sauger abgesaugt und habe dabei das Rohr berührt. Unglaublich was ich für nen Schlag bekam. Da lobe ich meinen guten Sauger mit Antistatikschlauch. Aber der ist mir für Bauschutt zu „heilig“.

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                                Zitat von Nachtuebernahme Beitrag anzeigen
                                Der beste antistatische Schlauch bringt nix, wenn die Schuhe nicht antistatisch sind. Habe ich letzte Woche feststellen müssen, als ich in der Schreinerei von der mobilen Absaugung 3x gewaltig eine gewischt bekommen habe. Dem Lehrling (mit S3 Schuhen) ist überhaupt nix passiert.
                                Mit normalen Turnschuhen lang' ich das Ding nicht mehr an, wenn es läuft...
                                Wenn die mobile Absaugung auf isolierenden Rollen steht, was soll denn da ein Antitstikschlauch noch nützen? Nicht umsonst verweisen alle Hersteller von solchen Anlagen auf separate Erdung des Gerätes.

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