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HT-Rohre einer Absauganlage erden - Wie gehe ich da richtig vor?

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    Ich würde gern etwas zum Thema "Überflüssig" oder nicht sagen.

    Stromer führt an, dass eine solche Anlage im Heimwerkerbereich keine zusätzlichen Erdungsmaßnahmen bedarf. Dies wird durch diverse Publikationen mehr oder weniger bestätigt allerdings, ist fast immer zu lesen "unwahrscheinlich" "nahezu unmöglich" aber komplett ausschließen will es niemand. Es besteht also trotz aller Unwahrscheinlichkeiten doch noch ein gewisses Restrisiko. Würde ich also gut schlafen wollen dann würde ich meine Anlage (die ich nicht habe) einfach vorsichtshalber erden.

    Hier hätte etwas zum Thema zu lesen. Dauert nur wenige Minuten und darin wird auf eine ganz andere und realistischere Gefahr hingewiesen.

    Kommentar


      Zitat von anmaro69 Beitrag anzeigen
      [...] sondern nur von Außen an die Rohre verlegt und an die Rohrschellen verbunden. Und das reicht deinen Erfahrungen nach für die Ableitung auch aus, oder?
      Hast Du das Projekt von cyberman durchgelesen? Das steht, wie ich Dir auch ausführlich geantwortet hatte: "dieser wird an die Erdung angeschlossen." Wie soll Ladung über Plastik Rohrschellen abfließen? Und dann wäre sie in der Wand, welche nicht leitet.

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        ElseKling

        So, wie kommst Du nun mit dem Ableiter in die "Erde"?
        1. Der einfachste Weg ist eine Steckdose. Der Schutzleiter (grün/gelb) kurz PE (für protective earth) ist wie der Name schon sagt geerdet, durch eine Tiefen- oder Flächenerdung.
        Ich denke, ich habe da eine gute Möglichkeit zur Erdung gefunden. Unter der Decke ist eine Verteilerdose für das Garagentor. An dessen Schutzleiter kann ich den Draht anklemmen. Das ist der kürzeste und einfachste Weg, wo zudem das der Draht nicht stört und durch das Verrücken von Maschinen o.ä. auch nicht beschädigt werden kann.
        Damit müsste ich das eigentlich gut gelöst haben, oder?!?

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Name: IMG_0676.jpg
Ansichten: 282
Größe: 60,6 KB
ID: 3905533
        Zuletzt geändert von –; 16.03.2021, 14:04. Grund: Foto hinzugefügt

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          Aaaalso: Ich hatte auch so einen Draht an meinen HT-Rohren. Das Problem mit dem "Hängenbleiben" von Staub oder auch mal größeren Stücken ist tatsächlich nicht zu unterschätzen, also sollten die Schrauben nicht zu lang gewählt werden und ich schließe mich auch der Tatsache an, dass möglichst keine 90 Grad Winkel genutzt werden sollten. Ich hatte so eine Stelle und es war immer dieselbe die dann wieder zugestopft war.
          Ansonsten hatte ich es auch einfach am Heizungsrohr dran, das "geerdete" Rohr lief genau durch meinen Keller.

          Über Sinn und Unsinn brauchen wir gar nicht zu sprechen, denn auch da schließe ich mich dem bisher gesagten an: Es ist ein kleiner Draht der etwas (gefühlte) Sicherheit bringt. Es passiert nicht oft (oder überhaupt?), kann aber "vielleicht" und "unter Umständen" doch passieren. Von daher: Safety First! Und Aufwand ist es gar nicht wirklich im Gegensatz zu so viel anderem was wir zu in der Werkstatt alles machen.
          Ist nicht auch "Frensh Cleat eigentlich total doof, weil man ständig putzen muss? Schon, aber es ist auch einfach praktisch, wenn die Sachen immer griffbereit sind. Okay, ein schlechter Vergleich (Sicherheit vs. Praktikabilität), aber ihr wisst was ich meine.

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            Zitat von anmaro69 Beitrag anzeigen

            cyberman
            Zunächst einmal: deine Werkbank sieht echt klasse aus, hast du wirklich toll gemacht
            Nun zu der Erdung: Wie ich es auf den Fotos und aus der Beschreibung heraus erkennen kann, hast du die Enden der Kupferdrähte nicht in die HT-Rohre gesteckt, wie es fuffy1963 gemacht hast, sondern nur von Außen an die Rohre verlegt und an die Rohrschellen verbunden. Und das reicht deinen Erfahrungen nach für die Ableitung auch aus, oder?
            Da ich die Rohre mit leitenden Graphit-Lack lackiert habe sind diese schon mal leitend, an den Verbindungen der Rohre sind ja Gummimuffen, die leiten nicht, darum habe ich auf die ganze Länge zwischen die Rohre und den Schellen einen blanken Kupferdraht geklemmt. Dieser Kupferdraht ist dann an drei Stellen mit dem Schutzleiter in Abzweigdosen / Steckdosen verbunden. Ich bin auch der Meinung daß sich Heizungsrohre nur dann als Erder anbieten wenn man sicherstellen kann das die Verrohrung Komplet aus Metall besteht und ganz wichtig auch an den Erder angeschlossen sind, heute werden viele Heizungen mit Kunststoffrohr hergestellt, bei den modernen Kupferverrohrungen wird nicht mehr verlötet sondern eine Verpressung mit Dichtring gemacht. Das wäre mir zu unsicher, u.U. wird ja auch mal was an den Rohren repariert und durch Kunststoff ersetzt und keiner denkt daran diese Stelle mit einem Schutzleiter zu brücken.

            Ob man den Aufwand jetzt treiben muss oder nicht ist ja jedem selbst überlassen, wenn man die Absaugrohre neu verlegt ist der Aufwand ja eher gering.

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              Zitat von George1959 Beitrag anzeigen
              Ich würde gern etwas zum Thema "Überflüssig" oder nicht sagen.

              Stromer führt an, dass eine solche Anlage im Heimwerkerbereich keine zusätzlichen Erdungsmaßnahmen bedarf. Dies wird durch diverse Publikationen mehr oder weniger bestätigt allerdings, ist fast immer zu lesen "unwahrscheinlich" "nahezu unmöglich" aber komplett ausschließen will es niemand. Es besteht also trotz aller Unwahrscheinlichkeiten doch noch ein gewisses Restrisiko. Würde ich also gut schlafen wollen dann würde ich meine Anlage (die ich nicht habe) einfach vorsichtshalber erden.

              Hier hätte etwas zum Thema zu lesen. Dauert nur wenige Minuten und darin wird auf eine ganz andere und realistischere Gefahr hingewiesen.
              Ob nun eine Erdung der HT-Rohre überflüssig ist oder nicht, darüber kann man viel im Internet lesen und es teilen sich in diesem Punkt die Meinungen. Ich selber sehe die Gefahr einer Staubexplosition (bei meiner Anlage) auch nicht als besonders groß bis hin zu eigentlich gar nicht ein. Ein Restzweifel bleibt aber dennoch bei mir hängen. Wenn das Risiko nun vielleicht auch nur 0,0001% groß sein sollte, habe ich mich dennoch zur Erdung entschlossen. Die Arbeit, der zeitliche Aufwand und die Materialkosten in Verhältnis zu denen der Absauganlage nebst allem Zubehör dafür sind verschwindend gering. Daher nehme ich das gerne in Kauf alleine aus den Gründen, mir wirklich sicher zu sein, dass nichts passieren kann und dieses, wenn auch geringe Risiko ausschalten zu können.

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                Zitat von anmaro69 Beitrag anzeigen
                ElseKling

                Damit müsste ich das eigentlich gut gelöst haben, oder?!?

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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                Damit ist es perfekt gelöst.

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                  Zitat von anmaro69 Beitrag anzeigen
                  Wenn das Risiko nun vielleicht auch nur 0,0001% groß sein sollte.....
                  Das ist aber nicht Dein Ernst, oder? Da gibt es als Heimwerker wesentlich größere Risiken! Sägen, Bohren, Fräsen.....



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                    Zitat von Stromer Beitrag anzeigen
                    Das ist aber nicht Dein Ernst, oder? Da gibt es als Heimwerker wesentlich größere Risiken! Sägen, Bohren, Fräsen.....


                    Und man sollte wirklich ALLE ausschließen die man kann

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                      Zitat von George1959 Beitrag anzeigen
                      Ich würde gern etwas zum Thema "Überflüssig" oder nicht sagen.

                      Stromer führt an, dass eine solche Anlage im Heimwerkerbereich keine zusätzlichen Erdungsmaßnahmen bedarf. Dies wird durch diverse Publikationen mehr oder weniger bestätigt allerdings, ist fast immer zu lesen "unwahrscheinlich" "nahezu unmöglich" aber komplett ausschließen will es niemand. Es besteht also trotz aller Unwahrscheinlichkeiten doch noch ein gewisses Restrisiko. Würde ich also gut schlafen wollen dann würde ich meine Anlage (die ich nicht habe) einfach vorsichtshalber erden.

                      Hier hätte etwas zum Thema zu lesen. Dauert nur wenige Minuten und darin wird auf eine ganz andere und realistischere Gefahr hingewiesen.
                      Ich denke, diese "Weichmacher" sind da nur mit drin, weil sich niemand in die Nesseln setzen will, und das zu 100% garantiert.

                      Die von Stromer zitierten Argumente sind mit ein wenig physikalischem Sachverstand valide. Also ich werde in meiner kleinen Werkstatt nicht extra die Absaugung erden.

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                        Antistatischer Schlauch ..... nur mal so eine Idee.

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                          Zitat von Toby Beitrag anzeigen
                          Antistatischer Schlauch ..... nur mal so eine Idee.
                          Kann zumindest praktisch sein, damit sich nicht von außen auch noch der Staub statisch anhaftet. Aber ich wage die Behauptung, dass zur Vorbeugung einer Staubexplosion in der Hobbywerkstatt nicht notwendig ist.

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                            Zitat von Toby Beitrag anzeigen
                            Antistatischer Schlauch ..... nur mal so eine Idee.
                            Funktioniert nicht oder nur bedingt. Bosch Advanced Vac 20 am Zyklon + Blechtonne und daran noch ein Schlauch vom Advanced Vac = Ich bekomme regelmäßig einen um die Ohren und das nicht gerade wenig. Vor zwei Wochen meine Holzmann aussaugen hatte was von Masochismus. So oft und so stark hab ich es da auf's Maul bekommen.

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                              Zitat von Rookie Beitrag anzeigen

                              Funktioniert nicht oder nur bedingt. Bosch Advanced Vac 20 am Zyklon + Blechtonne und daran noch ein Schlauch vom Advanced Vac = Ich bekomme regelmäßig einen um die Ohren und das nicht gerade wenig. Vor zwei Wochen meine Holzmann aussaugen hatte was von Masochismus. So oft und so stark hab ich es da auf's Maul bekommen.
                              Wenn Du drauf stehst ...

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                                Und genau aus dem Grund hab ich auch meine Anlage geerdet. Hatte nämlich keinen Bock mehr drauf jedes Mal bei größeren Reinigungsgeschichten eine gedonnert zu bekommen.
                                Vor einer Staubexplosion hab ich keine Angst. Das ist zu weit hergeholt.

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