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  • An die Touren-Biker unter uns

    Wie sieht es da bei euch aus, wenn ihr eine Tour mit dem Rad macht, verwendet ihr da eine Navigation mit dem Smartphone oder mit Faltkarten? Bei größeren Touren, plant ihr die vorher am PC?

    ich verwende zur Zeit die von Komoot, weil die kostenlos ist 😃

  • Ich habe vor Jahren ein Garmin Etrex Navi gekauft, mehr um die gefahrenen Touren aufzuzeichnen als damit zu fahren. Die aufgezeichneten Touren habe ich abgespeichert in Garmin Basecamp, die Fotos eingefügt und Kommentare dazu und so wußte ich auch noch nach Jahren, wie diese oder jene Tour verlaufen ist. Allerdings ist der Bildschirm des Etrex sehr klein und anstrengend um darauf abgespeicherte Touren abzufahren. Großer Vorteil des Etrex ist aber, dass es mit normalem Nitiumbattrien, 2 Stück, weltweit überall erhältlich, funktioniert und die 2 - ich verwende wiederaufladbare Akkus - mindestens 2 ganze Tage durchlaufend halten.
    Möchte ich nach Navi auch fahren, verwende ich Komoot. Dafür habe ich mir einmal für 29€ die Weltkarte gekauft und lade nur jeweils die -sektoren aufs Handy, wo ich gerade bin und brauceh.
    Übrigens Komoot ist nur in der Planung zuhause auf dem PC kostenfrei. Wenn Du danach navigieren möchtest benötigst Du eine Region, nämlich die, in der Du dich befindest. Eine Region bekommst Du als Starter neu geschenkt, weitere mußt du dazu kaufen. Und bevor ich zig Regionen einzeln kaufe gebe ich lieber einmal 30€ aus und hab die ganze Welt. Würde ich mir nur die Bayernkarten laden, kosteten die schon deutlich mehr als das Weltpaket.
    Trotz allem habe ich immer noch eine Radkarte dabei. Man weiß ja nie, ob mal das Navi ausfällt oder... und als Übersicht ist einfach eine Karte besser als zigmal im Handy zu scrollen.
    Größere Touren plane ich zwar am PC, aber nicht so, daß ich mir die Strecke aufs Handy lade. Ich habe ein ziemlich gutes Gedächtnis und merke mir einfach ein paar markante Punkte und dann fahren wir los. Zwischendurch wird dann mal in die Karte von Komoot geguckt, das läuft ja im Hintergrund mit, und schon weiß man wieder Bescheid.

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    • Fürs Rennradfahren habe ich auch Komoot auf dem Iphone. Funktioniert tadellos und größere Touren um die Welt habe ich nicht vor... Also zumindest nicht mit dem FAHRrad

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      • Meist nutze ich auch Komoot. Aber das Problem ist hier einfach der Akku, der hält eben nicht einen ganzen Tag mit GPS usw durch wenn das Display an ist. Eine Powerbank braucht es da schon. Aber was ich auch empfehlen kann sind diverse Radcomputer, da sind einige mit einem guten GPS dabei. Ich hab ihn selber nicht, aber Wahoo oder Garmin haben da wohl wirklich ausgegorene Geräte. Ich selber hab einen ROX 11, da ist die Navigation eher für die Tonne.
        Bei der längeren Tour demnächst haben wir aber mal wieder eine Karte dabei, das ist oft einfach entspannter wenn diese vorne direkt auf der Tasche ist und einsehbar.

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        • Bei meinem Smartphone geht zum Glück auch mit Komoot der Akku den ganzen Tag. Powerbank habe ich trotzdem dabei, denn wenn ich dann noch viel fotografiere, kann es schon kanpp werden. Aber mein Garmin verbraucht da trotzdem deutlich weniger Strom und geht mit ganz gewöhnlichen Batterien, das ist schon ein großer Vorteil. Aber wir haben auch immer noch eine Karte dabei.

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          • Kann man sagen, das Garmin da schon der Vorreiter unter den Navis ist? Oder gibt es da noch andere, gleichwertige Oder ist das einfach eine Glaubensfrage?

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            • Zitat von Alpenjodel Beitrag anzeigen
              Kann man sagen, das Garmin da schon der Vorreiter unter den Navis ist? Oder gibt es da noch andere, gleichwertige Oder ist das einfach eine Glaubensfrage?
              Also ich meine, das Komoot zur Zeit das Maß aller Dinge ist.
              Einziges Manko, der frisst Akku ohne Ende.
              Da musst du ein Kabel haben um es am Rad anzuschließen.
              Beim Bosch Intuvia kein Problem.

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              • Wie Einige ja schon wissen, machen wir (meine Frau und ich) jedes Jahr mindestens eine lange Radtour im Urlaub mit unseren Tourenrädern und Gepäck. Die Touren gehen dann meißt über 1000km und wir haben auf diese Weise auch schon viele fremde und auch exotische Länder besichtigt.
                Dass man heute mit dem Smartphone navigieren kann und und auch die Steigungen und Strassenbeschaffenheit sehen kann, ist ein Segen. Das war früher ohne Navigation ganz anders. Angefangen haben wir mit richtigen Landkarten, die klein gefaltet vorne auf die Lenkertasche geklemmt wurden. In manchen Ländern gab es nur Karten mit sehr grober Auflösung, 1cm Karte entsprach da manchmal 50km Strasse und richtig schwierig wurde es dann, wenn wir auch die Schrift nicht lesen konnten (China, Japan, Südkorea). Wir haben uns dann morgens, bevor es losging, die Zeichen für die Stadt eingeprägt, wo wir hinwollten und uns dann unterwegs immer richtig gefreut, wenn wir die auf Strassenschildern wiedererkannt haben; z.B. einen Tannenbaum und einen Fernseher, die auf einem Tisch stehen. - War unserer Interpretation.

                Mittlerweile nutzen wir auch komoot, die Weltkarte habe ich gekauft. Da bei langen Touren vorher zumindest feststeht, wo wir hinwollen, schaue ich mir die Route auch vorher bei komoot an. Einfach um rauszufinden, wie die Strassenbeläge sind und um die Etappen grob festzulegen. Wir kennen unsere Grenzen, das sind entweder 100km im Stück im hügeligen Gelände ohne nennenswerte Berge oder 1500 Höhenmeter auf maximal 50 km Strecke.- Im Herbst geht's z.B. nach Griechenland um Peloponnes zu umrunden. - Da gibt es ein Teilstück mit 89 km und 1700 HM. Da weiß ich schon jetzt, dass wir zwischendrin wild Zelten werden, denn das wird für einen Tagesritt zuviel und zwischendrin ist nichts ausser Natur.

                Mein erstes Smartphone mit dem ich navigieren konnte, war das XM5800 von Nokia. Da hatte ich immer ein zweites Akku dabei, um im Ernstfall wechseln zu können. Das Akku hat aber meist einen ganzen Tag gehalten, wenn ich navigiert habe.
                Später habe ich dann lange Zeit 'Here' (von Nokia) auf diversen Smartphones genutzt. Here war lange Zeit das einzige Programm, das kostenlos Karten von allen Ländern (bis auf ein paar Ausnahmen) bereit gestellt hat. Here hat aber im Gegensatz zu komoot nichts zu Strassenbeschaffenheit und Steigungen gewußt; war ein reines Navigationsprogramm. - Und trotzdem war es immer wieder erstaunlich, wie genau die Programme waren und dass selbst kleinste Nebenstrassen angezeigt werden, die nichtmal auf den Strassenkarten drauf sind, und das auf der ganzen Welt.

                Heuzutage habe ich mein Smartphone vorne am Lenker montiert und habe meißt auch ein Kartenprogramm mitlaufen. Da Echtzeit-Navigation viel Saft benötigt, habe ich mein Smartphone am Nabendynamo angeschlossen. Ganz früher über einen ZZing, dann hatte ich einen Bike-Harvester, aktuell nutze ich eine spezielle Lampe von B&M. Eine geladene Powerbank habe ich aber auch immer dabei. Zusätzlich schleppe ich noch einen Garmin Edge 500 mit, aber nur um aufzuzeichnen, nicht zum Navigieren. Der Edge hält im Gegensatz zu seinen Nachfolgern mehrere Tage durch.

                Als es erste Seiten im Internet gab, mit denen man Touren planen konnte, habe ich die natürlich auch genutzt, z.B. Ride-With-GPS oder Bike-Route-Toaster. Diese Seiten funktionieren aber auf Mobilgeräten nicht sehr gut, deshalb bin ich irgendwann zu komoot gewechselt und da geblieben.

                Eine Navigation funktioniert aber z.B. auch heute noch nicht in allen Ländern. In China z.B. wird die GPS-Position immer um ein paar 100 m versetzt angezeigt und man fährt dann nicht auf der Strasse, sondern eben die paar 100 m daneben. Das Problem ist hier, dass GPS eine amerikanische Erfindung ist und das mögen die Chinesen nicht so.

                Eine Faltkarte haben wir heutzutage übrigens immer noch dabei. Aber nur um einzuzeichnen, wo wir langgefahren sind incl. Kilometerangabe. Das ist immer eine schöne Urlaubserinnerung.

                Zwei Strassenfotos aus Japan + ein Bild vom damaligen Strassenatlas (2007)

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Strasse01.jpg Ansichten: 1 Größe: 171,2 KB ID: 3802950Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Strasse02.png Ansichten: 1 Größe: 1,05 MB ID: 3802952Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Strassenatlas.png Ansichten: 1 Größe: 1,41 MB ID: 3802951

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                • Sehr interessant eure Beiträge zu lesen. Wenn ihr das Smartphone zur Navigation verwendet, welche Haltung verwendet ihr? Eigentlich sind die Geräte ja nicht dafür gebaut, Erschütterung, Feuchtigkeit oder Hitze auf Dauer wegzustecken. Hattet ihr dadurch schon Ausfälle zu verzeichnen?

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                  • Zitat von Alpenjodel Beitrag anzeigen
                    Sehr interessant eure Beiträge zu lesen. Wenn ihr das Smartphone zur Navigation verwendet, welche Haltung verwendet ihr? Eigentlich sind die Geräte ja nicht dafür gebaut, Erschütterung, Feuchtigkeit oder Hitze auf Dauer wegzustecken. Hattet ihr dadurch schon Ausfälle zu verzeichnen?
                    Unsere Bekannte hatte das Smartphone in einer speziellen Halterung. Nach ca. 50 km Sonnenscheinfahrt ist das Handy dann ausgestiegen.
                    Wir haben unsere Smartphones in der Lenkertasche und Kopfhörer im Ohr. Komoot ist da wirklich sehr gut und genau. Wir navigieren alse nur nach Sprache.
                    Ich habe übrigens das weltweite Paket mal für 20 € gekauft.
                    Touren planen wir meist am PC, laden die dann zu Haus aufs Handy. So sind die Touren auch offline verfügbar.

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                    • Zitat von Alpenjodel Beitrag anzeigen
                      Sehr interessant eure Beiträge zu lesen. Wenn ihr das Smartphone zur Navigation verwendet, welche Haltung verwendet ihr? Eigentlich sind die Geräte ja nicht dafür gebaut, Erschütterung, Feuchtigkeit oder Hitze auf Dauer wegzustecken. Hattet ihr dadurch schon Ausfälle zu verzeichnen?
                      Mein Smartphone wird auf Reisen in einer wasserdichten Halterung vorne am Vorbau montiert. Es in die Tasche zu stopfen, halte ich für ungünstig, da ich damit auch fotografiere und es würde dann zu lange dauern, es für Schnappschüsse rauszuholen.
                      Wenn ich mit dem Rennrad unterwegs bin, navigiere ich nicht, da weiß ich wo es hingeht. Hier hatte ich auch mal eine Lenkerhalterung, aus der es aber rausgefallen war. Da war dann das Display gerissen. Seitdem lagere ich das Smartphone beim Rennrad in einer Tasche am Oberrohr.
                      Ich habe mir auch schonmal eine Halterung selber gedruckt (natürlich ). Die ist aber noch nicht ganz fertig, es fehlt noch die Befestigung am Rad. Die kommt auf's EBike.

                      Toby
                      Ihr navigiert beide mit Knopf im Ohr? - Bei uns navigiere nur ich.

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                      • Zitat von kaosqlco Beitrag anzeigen


                        Toby
                        Ihr navigiert beide mit Knopf im Ohr? - Bei uns navigiere nur ich.

                        Ich habe immer Musik laufen. Aber das sagst du Birgit lieber nicht

                        Wenn Birgit navigiert kann ich meckern wenn wir uns verfahren

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                        • Meine Frau kann ich nicht navigieren lassen, da ist sie talentfrei. Sie schafft es sogar, wenn wir nach einer Pause weiterfahren, in die Richtung zu fahren, aus der wir kamen...
                          Musik höre ich auch. Wenn wir zu zweit fahren aber nur in den Bergen, wenn jeder alleine gegen den inneren Schweinehund kämpft. Ansonsten möchte ich mich mit meiner Frau unterhalten können.

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                          • Zitat von kaosqlco Beitrag anzeigen
                            Eine Navigation funktioniert aber z.B. auch heute noch nicht in allen Ländern. In China z.B. wird die GPS-Position immer um ein paar 100 m versetzt angezeigt und man fährt dann nicht auf der Strasse, sondern eben die paar 100 m daneben. Das Problem ist hier, dass GPS eine amerikanische Erfindung ist und das mögen die Chinesen nicht so.
                            Eine kleine Korrektur zu deinen Ausführungen zum GPS:
                            Die Chinesen mögen ggf. amerikanische Positionierungssystem NAVSTAR GPS nicht, haben aber keinen Einfluss auf die Genauigkeit in ihrem Land. Die einzigen, die was an der Qualität des Signals drehen können, sind die Amerikaner, denen das System gehört.
                            Und ja, in vielen kommunistischen Ländern oder Regionen, in denen die Amis „Polizei“ spielen, wird das freie, nicht militärische Signal verschleiert, um eine fremdmilitärische Nutzung zu unterbinden.
                            Als alternative in den Ländern wäre die Nutzung der russischen GLONASS GPS, das europäische Galileo GPS oder das chinesische BEIDOU. Leider nutzen nicht viele (westliche) Navis die russische oder chinesische alternative; moderne Smartphones arbeiten aber in der Regel auch mit GLONASS und Galileo. Daher sollte es, sofern die Geräte sich manuell oder automatisch auf die Signale der anderen Systeme umstellen, auch dort eine recht genaue Navigation möglich sein.

                            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 30FCD2BA-CA9C-481A-9E36-57D6AA980A61.jpeg Ansichten: 1 Größe: 145,8 KB ID: 3802996 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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                            • Wenn man die Komoot-Karte ins Handy lädt kann man offline navigieren, mit allen Möglichkeiten. Das braucht auch weniger Akku, als wenn man die Karte nicht gekauft hat und im Internet sein muß. Trotzdem geht bei meinem Handy der Akkuverbrauch noch über den ganzen Tag akzeptabel. Kritisch wird es erst, wenn ich auch noch viel fotografiere. Aber wozu gibt es Powerbanks.

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