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Bauworkshop 3D-Druck - Frage an die 3D-Drucker-Experten

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    Bauworkshop 3D-Druck - Frage an die 3D-Drucker-Experten

    Beim Stöbern durch das das neue VHS-Programmheft entdeckte ich gerade einen 3D-Druck-Bauworkshop als Wochenendseminar.
    In der Beschreibung zu diesem Workshop steht folgendes:


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bildschirmfoto 2019-08-13 um 19.46.52.png Ansichten: 2 Größe: 203,2 KB ID: 3802181

    Zusammen mit meinem 16j. Sohn (11. Klasse Gymnasium - Fachrichtung Technik) seit längerem über die Anschaffung eines 3D-Druckers am überlegen, stellen sich nun für mich folgende Fragen:
    1. Kann dieser Workshop hilfreich beim Start im Umgang mit 3D-Druckern sein?
    2. Sind 3D-Drucker als Selbstbausatz vergleichbar gut mit "normalen" 3D-Druckern (Druckqualität, Anwendung, Programmierung ect.)?
    3. Wenn Selbstbausatz, welcher bzw. von welchem Hersteller?
    4. Worauf ist unbedingt bei einem Selbstbausatz zu achten? Welche Merkmale sind wichtig zu beachten?
    5. Auf der Website Warentest.de habe ich einen Vergleich der (angeblich?!?) sieben besten 3D-Drucker 2019 gefunden. Kann man sich auf diese Vergleichsangaben verlassen, sprich: sind die wirklich objektiv und neutral?

    Wer mich hier aus dem Forum mittlerweile etwas kennt, weiß, dass ich mich nicht ganz ungeschickt im Umgang mit neuen Technologien anstelle, mich relativ schnell selbständig darin einarbeiten kann und mir insofern schon zutraue, einen 3D-Drucker aus einem Selbstbausatz eigenständig zusammenzusetzen, sowie anschließend damit auch arbeiten/drucken zu können. Im Umgang mit zum 3D-drucken erforderlichen Grafikprogrammen, wie SketchUp und CorelDRAW bin ich sehr vertraut und stellen keine Probleme für mich da.

    Wäre daher überhaupt die Teilnahme an diesem VHS-Seminar notwendig oder eher vertane Zeit, die ich besser darin investieren könnte, einen 3D-Drucker-Bausatz alleine zusammenzusetzen und mich in den Umgang selbständig einzuarbeiten?
    Laut VHS-Angaben findet der Workshop an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden über Inges. vier Tage mit 26 Stunden statt > Teil 1 (Freitag) 18-22 Uhr - Teil 2 (Samstag) 9-18 Uhr - Teil 3+4 (Samstag) 9-15:30Uhr

    Da es hier ja nun doch einige sehr fundierte 3D-Druckexperten gibt, die über viele selbstgemachten Erfahrungen verfügen und man sich auf deren Wissen und Informationen in diesem Bereich sehr gut verlassen kann, wäre ich - und natürlich auch mein Sohn - euch sehr dankbar, wenn ihr uns etwas zu den gestellten Fragen Antworten geben und darüber etwas schreiben könnt, wonach ich nicht gefragt habe, aber dennoch eurer Meinung nach wichtig zu wissen ist.

    Ich bin nun nicht 24/7 im Forum, deswegen seid bitte nicht irritiert oder verstimmt, wenn ich nicht immer direkt auf eure Kommentare reagiere, klicke mich aber definitiv mehrfach täglich oder auch des Nächtens in unregelmäßigen Abständen in diesen Thread hinein, um eure Informationen zu lesen, zu beantworten oder auch Fragen dazu zu stellen.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von –; 13.08.2019, 20:45. Grund: Textergänzung

    Also meiner wäre der Prusa MK 3... auf den spare ich hin

    Kommentar


      Kommt halt drauf an. Vom Angebot scheint es interessant. Aber wenn da nicht mal bekannt ist, welcher Drucker gebaut werden soll und zu welchen Kosten, wäre ich da skeptisch.

      Kommentar


        Annette, das ist sehr schwer zu beantworten. Grundsätzlich ist fremde Hilfe, die beim Bau neben dir steht sicherlich sinnvoll. Die ersten beiden Termine gehen wohl schon für den Bau des Druckers drauf.
        Aber viel wichtiger ist die Hilfe beim einrichten und problemlösen des Druckers. Dafür finde ich solch einen Kurs des VHS nicht schlecht.
        Da du jetzt aber noch nicht einmal weißt um welchen Drucker es sich handelt und was für kosten da dann noch zusätzlich auf dich zukommen, würde ich dies erst mal versuchen in Erfahrung zu bringen.

        wenn es nach mir ginge würde ich die 165,- € Kursgebühr in einen hochwertigeren Drucker stecken. Generell würde ich immer einen Bausatz vor einem fertigen Drucker vorziehen. Da du dabei alle Elemente kennenlernst und dich somit bei der Fehlersuche viel leichter tust als jemand der einen fertigen Drucker gekauft hat.

        Welcher Drucker der für dich beste ist, das ist eine Glaubensfrage. So wie beim Autokauf. Wenn ich dir einen empfehle, dann nur den Original Prusa I3 MK3S. Aber dies ist nur meine Meinung.
        Die Aufbauanleitung ist vorbildlich bzw. ich habe noch nie eine bessere gesehen. Der Service ist 24/7 erreichbar. Und es gibt eine Riesen Community für diesen Drucker. Aber wie gesagt, nur meine Meinung. Es gibt noch viele andere die in dieser Liga spielen. Aber lass die Finger von Druckern welche unter 200 öken kosten. Da wird aus drucklust sehr schnell druckfrust!

        Kommentar


          Ich finde das Angebot auch etwas fragwürdig, da nicht erwähnt wird, welcher Drucker hier montiert wird. Ich habe keinen Marktüberblick über die 3D-Drucker, weiß aber, dass meißt bei den gelieferten nicht mehr viel zusammenzubauen ist. Oft muß nur noch die Z-Achse montiert, ein paar Kabel angesteckt und die erste Justierung vorgenommen werden. Da kann Rat von einem Experten helfen, aber zu fast jedem 3D-Drucker existieren Videos, die das auch erklären.
          Hinsichtlich der Vermittlung von Grundlagen, Vermeidung von Fehlern und anzupassenden Einstellungen, wenn doch Fehler auftreten, ist ein Wissender vor Ort aber hilfreich. Sich das alles selber / autodidaktisch anzueignen, kann mühsam sein. Ich spreche da aus Erfahrung, denn ich habe mich auch fast ein Jahr mit einem Drucker rumgeplagt, der irgendwie nicht zu mir gepaßt hat und dessen Druckergebnisse teilweise unterirdisch waren.
          Den Vergleichstest finde ich auch unvollständig. M.E. wurden hier nur sog. Chinadrucker im Preissegment bis 300 Euro verglichen. Mein Drucker (Prusa MK3 I3) taucht im Vergleich nicht auf, ist aber auch etwas teurer. Vom Testsieger Anycubic I3 habe ich bisher aber nur Gutes gelesen und ein paar User aus dem Forum haben den auch.

          Meinen Prusa habe ich selber zusammengebaut. Ich habe mich aber bewußt beim Kauf für den Bausatz entscheiden, weil der deutlich preiswerter war, als die zusammengebaute Variante und weil ich so viel über die Funktionsweise des Druckers und Abhilfe bei möglichen Fehlern gelernt habe. Die Montageanleitung war aber auch vorbildlich, komplett in deutsch, reich bebildert und zu jedem der durchnummerierten Montageschritte gab es passend beschriftete Kisten und Beutelchen mit den jeweiligen Teilen.

          Wie der "Beste Drucker 2019" ermittelt wurde, kann ich anhand des Links nicht ganz nachvollziehen. Ob z.B. Filament beigelegt ist oder nicht, hat nichts mit der Qualität des Druckers zu tun. Ich würde bei der Auswahl des passenden Druckers eher auf diese Merkmale achten:
          Druckraum (wie groß / hoch können die Drucke sein), Lautstärke, Druckqualität, Bedienkomfort, Updatefähigkeit, Filamenterkennung, Crash-Erkennung, Auto-Nivellierung des Druckbetts und Art des Druckbetts.

          Ein Beispiel zum Komfort: Meinen vorheriger Chinadrucker (ein Creality CR-10) hatte z.B. eine Glasplatte als Druckbett. Die war leicht gewölbt, was das Nivellieren des Druckbetts nicht erleichtert hat. Jedes Mal, wenn der Drucker neu gestartet worden war und das Druckbett vorgeheizt war (was auch recht lange gedauert hat), mußte das Druckbett eingerichtet werden. Und zwar per Hand mit Stellschrauben an jeder Ecke. Zusätzlich mußte das Druckbett auch noch mit eine Haftschicht versehen werden, damit die Drucke beim Drucken auch hielten. Und um die fertigen Drucke vom Druckbett abnehmen zu können, mußte ich oft den mitgelieferten Spachtel verwenden.
          Mein Prusa nivelliert sich selbst und die magnetische Druckplatte wird nach dem Druck einfach abgenommen und gebogen und die Drucke springen ab. Und vor dem nächsten Druck wird sie mit Isopropanol einfach nur entfettet.
          Zuletzt geändert von –; 13.08.2019, 22:35. Grund: Fehlerkorrektur

          Kommentar


            Ich habe gestern Abend noch auf den AB des Kursleiters der VHS gesprochen und um Rückruf gebeten. Zum einen wegen der widersprüchlichen Gebühren/Kosten für den Kurs. Im Text steht "Gebühr: 165 Euro zzgl. Kosten für den Bausatz", während unten unter der Kursnummer die Kosten mit 0 Euro zzgl. der Kosten für den Bausatz angegeben sind.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Bildschirmfoto 2019-08-13 um 19.46.52.jpg
Ansichten: 116
Größe: 315,3 KB
ID: 3802208

            Zum anderen wegen genauerer Informationen, um welchen Bausatz es sich handelt, ob man zwischen versch. Modellen auswählen oder ggf. auch einen selbst gekauften Bausatz mitbringen kann.

            Ich hoffe, das ich heute im Laufe des Tages zurückgerufen werde und genauere Auskünfte darüber erhalte, was ich dann direkt in diesem Thread weitergeben werden.

            Kommentar


              Ic würde auch von dem Kurs abraten, da der dort gekaufte Drucker einer der billigen Arnet A6 oder A8 sind oder dessen Chinaclones. Mit den Druckern wird man nicht wirklich glücklich und man muss viel investieren, um aus den Billigteilen etwas brauchbares zu schaffen. Das Geld kannst du lieber in einen vernünftigen Drucker investieren.
              Ich habe den Anycubic I3 und bin von dem Drucker und seinen Ergebnissen noch immer begeistert. Der Drucker hatte im letzten Jahr bei einigen Tests als bester Drucker unter 300€ abgeschnitten. Man bekommt ihn zwischen 220 und 280€, je nach Händler. Das einzige, dass ich an dem Drucker verändert habe, war der Filamenthalter, ein andere Luftführung für die Nozzle und die Firmware. Später habe ich noch die Motortreiber und ein paar Lüfter getauscht. Das war allerdings nur, um den Drucker leiser zu machen und hatte nichts mit der Druckqualität zu tun.
              Der I3 hat kein automatisches Bedleveling, aber mit der Marlin-Firmware kann man die Unebenheiten des Druckbettes über die Software ausgleichen, was nochmal ein riesen Sprung bei der Druckqualität gebracht hat.
              Das Wissen rund um den 3D-Druck ist hier im Forum schon recht gut, so dass dir bei Fragen auch hier gut geholfen werden kann. Die gängigen Drucker sind auch auf Youtube stark vertreten, so dass auch da einiges an Know-how transportiert werden kann.

              Zu einem guten Druckergebnis gehört auch das „richtige“ Filament. Ein passendes zu seinem Drucker zu finden kann etwas dauern, denn nicht alle Filamente verhalten sich auf allen Druckern gleich.
              So funktioniert das günstige Owl-Filament bei mir überhaupt nicht und ich habe mit dem Zeug ständig mit Warping zu kämpfen. Mein Lieblingsfilament von CCTREE macht dagegen bei mir bei unveränderten Bedingungen einen perfekten Job. Das hochgelobte Janbex läuft bei mir unter Mittelmaß.
              Aber das kann beim nächsten Drucker ganz anders aussehen.

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                Guten Morgen
                Der Kursleiter hat mich gerade eben angerufen und jetzt nur auf dieses Telefonat bezogen, wie er gesprochen und mich informiert hat, habe ich in diesem Moment einen recht guten Eindruck und dass er nicht nur über rein theoretisches Wissen verfügt, sondern auch im praktischen Umgang.

                Die Informationen habe ich nun von den Kursleiter erhalten:
                • Bei dem 3D-Drucker-Selbstbausatz handelt es sich um den P3STEEL by HTA3D - DIY Kit für aktuell 295 Euro zzgl. ca. 50 Euro für ergänzende Bauteile.
                • Vergleichbar ist er mit dem Prusa I3.
                • Mir den Drucker genau anschauen und das eine oder andere dazu erklären lassen kann ich in der 3D-Druck-Sprechstunde, die der Kursleiter regelmäßig in der VHS anbietet ("Sie haben Probleme mit Ihrem 3D-Drucker, dann haben wir für Sie unsere 3D-Druck-Sprechstunde eingerichtet. Sie können, falls möglich, mit Ihrem Drucker zu uns kommen und sich an folgenden Terminen beraten lassen ...")
                • Die Firma HTA3D hat ihren Sitz in Spanien. Ob die Bauteile dort auch angefertigt oder zugekauft werden, weiß ich allerdings nicht.
                • Die 3D-CAD/CAM-Software, mit dem er in den Workshops und selber auch arbeitet, ist Fusion 360 . Aufgrund seiner eigenen Erfahrungen und auch durch die der Teilnehmer in seinen Workshops, ist Fusion 360 um einiges einfacher zu verstehen und man kann sich wesentlich schneller darin einarbeiten, als es bei SketchUp der Fall ist.
                • Der Kurs geht über die gesamten vier Tage mit inges. 26 Stunden > Teil 1 (Freitag) 18-22 Uhr - Teil 2 (Samstag) 9-18 Uhr - Teil 3+4 (Samstag) 9-15:30Uhr
                • Die Kosten für den Kurs betragen 165 Euro, wobei es möglich ist, dass mein Sohn und ich zusammen an dem Kurs teilnehmen können

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                  Ich habe gerade eben auf der Seite der VHS Leer noch Videos zu/über diesen 3D-Druck-Bauworkshop gefunden.
                  Die Videos sind unten auf der Seite nach einigen Grundinformationen über 3D-Drucker, sowie über Filament.







                  Kommentar


                    Zitat von anmaro69 Beitrag anzeigen
                    Aufgrund seiner eigenen Erfahrungen und auch durch die der Teilnehmer in seinen Workshops, ist Fusion 360 um einiges einfacher zu verstehen und man kann sich wesentlich schneller darin einarbeiten, als es bei SketchUp der Fall ist.[/LIST]
                    Haha, ich musste echt schmunzeln als ich das gelesen habe!
                    Wenn du CAD/CAM Erfahrung hast ist das sicherlich zutreffend. Ich selbst benutze ebenfalls für die Erstellung meiner Vorlagen für den 3D Druck Fusion 360.
                    Jedoch hat Fusion 360 überhaupt nichts mit Sketchup gemeinsam. Ich möchte mal behaupten, das die Eingewöhnungszeit bei Sketchup wesentlich schneller geht als mit Fusion 360.
                    Dazu ist das Programm einfach zu mächtig. Aber wenn du es erst mal drauf hast ist es ganz klar die bessere Wahl. Aber lass dich nicht täuschen, bei Fusion bewegst du dich ein einem komplett von der Orientierung abhängigen Raum. Hier muss alles durch Koordinaten klar vorgegeben werden, wo hingegen Sketchup total tolerant ist!
                    Des Weiteren empfehle ich dir, da Fusion ein vollwertiges CAD Programm ist, schaffe Dir dafür eine spacemouse an. Ansonsten wirst du nicht viel Spaß an dem Programm haben.
                    Es geht zwar auch mit der normalen mouse und Tastaturkürzel aber da du dich dort im 3D Raum bewegst ist eine spacemouse unabdingbar.

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                      Ich würde sagen, mach den Kurs und mach dann eine kurze Berichterstattung, wenn er dem Prusa gleich sein dürfte. Denn der Preisunterschied von 400 Euro ist da schon heftig

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                        Zitat von saberlod Beitrag anzeigen

                        Haha, ich musste echt schmunzeln als ich das gelesen habe!
                        Wenn du CAD/CAM Erfahrung hast ist das sicherlich zutreffend. Ich selbst benutze ebenfalls für die Erstellung meiner Vorlagen für den 3D Druck Fusion 360.
                        Jedoch hat Fusion 360 überhaupt nichts mit Sketchup gemeinsam. Ich möchte mal behaupten, das die Eingewöhnungszeit bei Sketchup wesentlich schneller geht als mit Fusion 360.
                        Dazu ist das Programm einfach zu mächtig. Aber wenn du es erst mal drauf hast ist es ganz klar die bessere Wahl. Aber lass dich nicht täuschen, bei Fusion bewegst du dich ein einem komplett von der Orientierung abhängigen Raum. Hier muss alles durch Koordinaten klar vorgegeben werden, wo hingegen Sketchup total tolerant ist!
                        Des Weiteren empfehle ich dir, da Fusion ein vollwertiges CAD Programm ist, schaffe Dir dafür eine spacemouse an. Ansonsten wirst du nicht viel Spaß an dem Programm haben.
                        Es geht zwar auch mit der normalen mouse und Tastaturkürzel aber da du dich dort im 3D Raum bewegst ist eine spacemouse unabdingbar.
                        Das kann ich so nicht alles bestätigen. Ich habe versucht, mich in Sketchup einzuarbeiten, was ich schrecklich und sehr umständlich empfand. Danach habe ich noch ein paar andere freie CAD-Programme, wie auch TinkerCAD, ausprobiert und bin schließlich bei Fusion gelandet.
                        Ja, das Programm ist sehr mächtig und besitzt sehr viele Funktionen, aber ich habe mit Fusion schneller als mit allen anderen Programmen meine ersten Modelle erstellt, die auch druckbar waren. Und auf Youtube gibt es sehr viele, auch deutsche, Videos zu Fusion.
                        Eine Spacemouse habe ich bisher nicht vermisst. Sicher würde das eine oder andere vielleicht einfacher gehen, aber vermutlich nur, wenn man versucht, alle Möglichkeiten der Software auszuloten. Mit einer normalen Maus und Tastatur kommt man als Einsteiger sehr gut zurecht.
                        Ich persönlich arbeite schon sehr lange nur mit Trackballs, mit denen Positionierungen noch ein Stück schwerer sind; und auch damit funktioniert es sehr gut.

                        Sketchup und Fusion sind zwar beides CAD-Programme, aber für ganz unterschiedliche Einsatzzwecke konzipiert. Wer mit Sketchup zurechtkommt, sollte da auch gerne bleiben und ein Umstieg ist durch die sehr unterschiedliche Bedienung sicher nicht leicht. Aber Angst vor Fusion braucht niemand zu haben, der von null einsteigt.

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                          Erstmal mein Senf bzgl. Fusion360 und SketchUp.
                          Ich gebe saberlod in allem Recht. Ich arbeite mit freien Versionen von SketchUp schon viele Jahre und steige gerade auf Fusion360 um, auch weil mit SketchUp Make Vieles nicht geht oder ggf. umfangreiche Nacharbeiten notwendig sind, um ein druckfähiges Objekt zu bekommen und ich hier zunehmend an Grenzen stoße. SketchUp ist aber m.E. sehr leicht zu erlernen und beherrschen und einfache Objekte sind schnell konstruiert.
                          Wenn aber kompliziertere Objekte erstellt werden sollen (und darauf läuft es zumindest bei mir hinaus), ist F360 die richtige Wahl. Der Einstieg / Umstieg ist aber nicht leicht, da F360 ein sehr mächtiges Programm ist.

                          Noch kurz zum Drucker, den ich mir noch nicht näher angeschaut habe. Der Original Prusa wurde von Josef Prusa 'erfunden', der wohl vergessen hat, sich seinen Namen schützen zu lassen (oder das nicht wollte). Deshalb ist es auch möglich, dass andere Hersteller die Bezeichnung Prusa (für ähnlich gebaute Drucker) verwenden, auch wenn diese Drucker nichts mit dem Original Prusa zu tun haben. Ist m.E. verständlich, da Josef Prusa mit seinem Drucker bzw. den weiter entwickelten Nachfolgern Maßstäbe gesetzt hat und andere davon profitieren wollen.

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                            Ich muss sagen,sehr Lehrreich dieser Thread.
                            Ein 3D drucker ist bei mir auch auf der Wunschliste,bisher hab ich mich da allerdings nicht rangetraut.

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                              Mein 3D-Drucker ist schon auf dem Versandweg. Ich bin mal gespannt, ob das meine Materie ist.

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