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Wie mit Rauchen am besten aufhören Erfahrungen?

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    Ein guter Freund war schon zweimal für je zwei Monate in der Hustenburg. (Stgt-Schillerhöhe) Sein Zustand ist inzwischen so schlecht, dass er nur noch mit zusätzlichem Sauerstoff überleben kann. Und trotzdem raucht er weiter. Soll ich ihm jetzt etwas erzählen über Krankheit? Also bitte, jedem Tierchen sein Pläsierchen.

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      das stimmt, entscheiden muss jeder für sich selbst

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        Hallo, Mir hat Finanzminister Waigel beim Aufhören geholfen. Danke dafür
        Ich war Stress- und Langeweileraucher, das kam im Job als Servicetechniker immer mal beides vor.
        Ich habe 1975 -82 teilweise 40-60 Zig/Tag geraucht . mehrfach versucht aufzuhören, das ging immer 60-40-20-40-60-40-20. einmal 1/2 Jahr aufgehört einmal mit Kollegen ´ne Kneipentour, und wieder voll drauf. Dann kam Waigel und erhöhte die Steuer, so dass die Schachtel von 3,- D-Mark auf 4,- stieg und ich saß bei der Steuererklärung. Plötzlich waren abends die Kippen alle, und ich stand schon in der Jacke an der Wohnungstür, da traf mich die Erkenntnis: Du bist doch blöde !!!! du streitest dich mit dem Finanzamt um jede Mark; und jetzt willst Du freiwillig die Steuer in den Automaten stecken gehen?? Jacke aus, und wieder an die Steuererklärung gesetzt und soviel wie möglich rausgeholt. Ich hab mich danach 1 Jahr lang belohnt und jeden Tag einen Heiermann ( 5,- D-Mark ) für ins Sparschwein gesteckt, das waren dann über 1800 D-Mark die ins Hobby gesteckt wurden. Für mich hats bis heute gewirkt, Kopf und Geiz haben da wohl gut zusammengearbeitet und bin heute froh dass ich es geschafft habe. Wenn ich mir ansehe dass Sie jetzt bald 7,- € kosten sollen würde ich heute jeden Automaten als Raubritter bezeichnen.
        Was für mich das Beste war: nach 1/2 Jahr kam der Geschmack fürs Essen zurück. Man sah es auf der Waage (+14 Kilo), aber das hat sich reguliert.

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          Dann hattest du genau den richtigen Anreiz

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            Eiguggema :
            Deine Story am Anfang ist schon auch sehr heftig. Ich freu mich für dich, dass du da denn richtigen Schritt so konsequent durchgezogen hast. Das wollte ich ja auch einige male wie gesagt, aber vielleicht ist es ja auch die "Ernsthaftigkeit" des gesundheitlichen Zustandes, die einem in dem Moment noch viel Angst macht und man dadurch auch noch (zum Glück) gestärkt wird.

            ascii4711 : Ich weiß, Dampfen ist nun auch viel mehr in die Mode gekommen und auch viel zugänglicher als früher, aber das ist nicht so meins und einen Umstieg will ich mir auch sparen.

            Baustellenkuki : Also die Geschichte habe ich nun auch noch nie gehört. Ein "Ultimatum" kann da sicher auch helfen. Aber ich rauche ja nicht mehr sooo viel und meine Partnerin würde mich wegen des Rauchens nun auch nicht verlassen. Aber lieber wärs ihr natürlich schon, wenn ich nicht rauchen würde.

            @Bastelfreddy: Ich denke auch, dass man sich da auch mit anderen Mittel helfen kann. Wieso auch nicht? Da gehts ja auch nicht um das "wer hört am besten und schnellsten auf?" freu mich auch für dich, dass es bei dir funktioniert hat. Und JA, die Kleidung am nächsten Tag nach einem längeren Abend mit viel Rauch stinkt wie die Hölle.

            Heldroog : Ja klar, jeder Körper tickt etwas anders (weils ja zum Großteil vom Rechenzentrum "oben" abhängt) und da wird sich auch jeder seinen Weg bei Aufhören suchen. Du hast also auch den gesellschaftlichen Druck postiv für dich ausgenutzt...auch nicht blöd Allgemein bin ich ja eh nicht gegen Hilfsmittel die einem dabei helfen...auch wenn man nun den ein oder anderen Euro dafür ausgibt...man muss das nur mit den ausgegeben "verrauchten" Geld für die Zigaretten vergleichen. Wenns wirklich hilft, dann ist es auch keine schlechte Investition. Wenn man sich damit besser fühlt und die Gedanken von den Dingern etwas wegkriegt dann hat man sicher schon mal den ersten Schritt gemacht.

            dani781 : Ich kanns nur bestätigen...was die nun für eine Schachtel verlangen ist nicht nur teuer sondern unverschämt!

            Noch ein Kommentar: Hab mir echt nicht gedacht, dass die Diskussion hier so aktiv ist. Aber auch gut so...darüber zu reden und auch andere Stories zu lesen und wie sie (bzw. ihr) damit umgegangen seid hilf jetzt schon mal...kein Scherz.

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              Ich rauche auch nicht mehr und da war der steigende Preis und eine Krankheit schuld dass ich aufgehört habe. Konnte etliche Wochen nicht rauchen und schaffte es danach nicht wieder anzufangen. Während meiner Krankheiutspause war auch der Preis pro Schachtel erhöht worden. das Geld habe ich gespart und dann meine damalige Freundin, jetzt Frau zum essen eingeladen. Als sie merkte, dass ich nicht mehr rauchte, wurde der Kontakt gleich besser.

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                Na dann will ich auch mal meinen Kommentar abgeben:
                Ich habe einige Jahrzehnte geraucht, mal mehr (1.5-2 Schachteln / Tag), mal weniger (8-12 Zigaretten/Tag), aber immer auch mit Phasen (z.B. während des Urlaubs) ohne Zigarette, aber es hat immer geschmeckt und die Gewohnheitsauslöser (mit anderen Rauchern zusammen sein, ein Bierchen, etc) haben immer genug Anreiz gegeben, um sich eine anzustecken.
                Irgendwann dann mal beim Arzt gewesen wegen geschwollenen Lymphknoten (ne Erkältung?), und der Arzt sagt: Sie haben Krebs!
                Aber ich habe mir gesagt, da ich sowieso im Leben vom permanenten Glück begleitet werde, gehe ich jetzt durch die Chemo und Bestrahlung durch und dann ist gut. Habe sogar während der Chemo teilweise weitergeraucht (ja, ich sollte mich mal auf meinen Geisteszustand untersuchen lassen..).
                Nach der Behandlung (und 30 kg weniger) habe ich mir ein paar grundsätzliche Fragen gestellt. Eine Antwort war: das Leben ist zu schön (und zu kurz) um es nicht in jeder Minute zu geniessen, und die Zigarette hat nichts mit Genuss, sondern nur mit Gewohnheit zu tun (ich möchte jetzt nicht allgemein sprechen, ich kann nur für mich selbst urteilen). Also Kippen weggeschmissen und nie wieder geraucht. Fühle auch keine Lust mehr, wenn ich das Bierchen trinke, oder mit anderen Rauchern zusammen bin.

                Ist jetzt 13 Jahre her, und ich bin froh, dass mich diese Last nicht mehr verfolgt.

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                  Zitat von frenchi38 Beitrag anzeigen
                  Na dann will ich auch mal meinen Kommentar abgeben:
                  Ich habe einige Jahrzehnte geraucht, mal mehr (1.5-2 Schachteln / Tag), mal weniger (8-12 Zigaretten/Tag), aber immer auch mit Phasen (z.B. während des Urlaubs) ohne Zigarette, aber es hat immer geschmeckt und die Gewohnheitsauslöser (mit anderen Rauchern zusammen sein, ein Bierchen, etc) haben immer genug Anreiz gegeben, um sich eine anzustecken.
                  Irgendwann dann mal beim Arzt gewesen wegen geschwollenen Lymphknoten (ne Erkältung?), und der Arzt sagt: Sie haben Krebs!
                  Aber ich habe mir gesagt, da ich sowieso im Leben vom permanenten Glück begleitet werde, gehe ich jetzt durch die Chemo und Bestrahlung durch und dann ist gut. Habe sogar während der Chemo teilweise weitergeraucht (ja, ich sollte mich mal auf meinen Geisteszustand untersuchen lassen..).
                  Nach der Behandlung (und 30 kg weniger) habe ich mir ein paar grundsätzliche Fragen gestellt. Eine Antwort war: das Leben ist zu schön (und zu kurz) um es nicht in jeder Minute zu geniessen, und die Zigarette hat nichts mit Genuss, sondern nur mit Gewohnheit zu tun (ich möchte jetzt nicht allgemein sprechen, ich kann nur für mich selbst urteilen). Also Kippen weggeschmissen und nie wieder geraucht. Fühle auch keine Lust mehr, wenn ich das Bierchen trinke, oder mit anderen Rauchern zusammen bin.

                  Ist jetzt 13 Jahre her, und ich bin froh, dass mich diese Last nicht mehr verfolgt.
                  gut, dass du alles so gut überstanden hast

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                    Alle Raucher, die hier antworten sind froh, aufgehört zu haben. Ich bin es auch. Aber besonders gross ist die Versuchung wenn wir wo sind wo geraucht wird und einem dann noch die Schachtel hingehalten wird.

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                      Zitat von CAnd Beitrag anzeigen
                      Alle Raucher, die hier antworten sind froh, aufgehört zu haben. Ich bin es auch. Aber besonders gross ist die Versuchung wenn wir wo sind wo geraucht wird und einem dann noch die Schachtel hingehalten wird.
                      Das Hinhalten von Schachteln oder Zigaretten zu Ex-Rauchern halte ich für eine Frechtheit. Warum sollen sie verführt werden, wenn sie endlich davon weg sind?

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                        Vielleicht ist es das mehr eine automatischen Handlung mancher Raucher, die sich gar nichts dabei denken, sondern nur gedankenlos handeln. Bösartigkeit wollte ich da gar nicht unterstellen.

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                          Als ich mir den Oberschenkel gebrochen hatte hab ich 1 Woche nicht geraucht,dann durfte ich aufstehen und rumlaufen.
                          Am 3 Tag war ich dann aus langeweile doch in der Raucherecke gelandet.

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                            da sieht man wieder, was die Gewohnheit so anrichtet

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                              Klar, zum Schluss zählt nur der Wille das rauchen aufzuhören, eben genauso wie es ein Wille war, das rauchen anzufangen!

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                                nur denke ich, das Anfangen war für alle Raucher einfacher

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