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Wie mit Rauchen am besten aufhören Erfahrungen?

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    Um wirklich aufzuhören muss der Kopf auch bereit dazu sein. Ich habe vor 16 Jahren mit einer echten Grippe rund 2 Wochen flach gelegen. Es schmeckte weder Essen noch die Zigaretten. Als ich nach 2,5 Wochen die erste Kippe versucht habe, wurde mir schlecht. Da haben ich dann auch den Sturz von rund 30-40 Zigaretten am Tag auf 0 geschafft und 13 Jahre durchgehalten, ABER auch rund 15kg auf die Hüften gelegt.
    Vor 3 Jahren dann stressbedingt wieder angefangen. Allerdings gleich mit der Dampfe und nicht mit der echten Zigarette. Ich komme gut klar damit. Auch mein Umfeld sagte damals, ich wäre ruhiger und ausgeglichener als vor dem Dampfen, was aber kein Anreiz sein soll, mit dem Zeug ohne Grund loszulegen.
    Zwischenzeitlich bin ich von 12mg auf rund 2,5-3mg Nikotin im Liquid runter (ich mische selbst, da gibt es immer kleine Schwankungen). Lungenfunktion und Blutwerte haben sich bei mir durch den "Wiedereinstieg" nicht verändert. Dampfen ist zwar nicht DIE Lösung, aber ist zumindest von der gesundheitlichen Seite die bessere Alternative.
    Wenn du aufs Dampfen umsteigts, mache nicht den Fehler und steige mit einem zu niedrigen Nikotinwert im Liquid um! Für den Anfang nimm eine Stzufe höher, als deine Zigartten haben. Sprich, wenn die Kippen 12mg haben, wähle ein 15mg oder sogar ein 18mg Liquid für den Einstieg, da das Nikotin im Liquid vom Körper wesentlich langsamer aufgenommen wird, als das der Zigarette und das Rückfallrisiko um ein vielfaches steigt.
    Nach einiger ZEit kannst du dann auf ein gerigeren Nikotingehalt umsteigen, bis du auf Null gehen kannst. Dann ist die Dampfe einfach nur noch ein Gerät, mit dem man seine Finger von Süßigkeiten fern hält, denn durch die Absetzung der Zigarette kommt der Geruchs- und Geschmackssinn wieder sehr stark zurück.
    Die Dampfe hat aber auch den "Nachteil", dass sie nicht hungerdämpfend wirkt, wie es eine Zigarette macht.

    Aber ob du jetzt von 100 auf 0 versuchst, oder mit der Dampfe die langsame Entwöhnung versuchen willst setzt aber immer eine wichtige Sache voraus: Deine echte mentale Bereitschaft und Durchhaltewillen!

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      Ich habe ja nie geraucht , aber ich kann mir das Verlangen vorstellen, bei mir sind es halt schon seit der Kinderzeit Süßigkeiten

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        Zitat von Janinez Beitrag anzeigen
        Ich habe ja nie geraucht , aber ich kann mir das Verlangen vorstellen, bei mir sind es halt schon seit der Kinderzeit Süßigkeiten
        Nö. Mit dem Verlangen nach Süßigkeiten kann man es - leider - nicht vergleichen. Eher wie der erste Atemzug nachdem man versucht hat die Luft so lange an zu halten wie man kann. Tut einfach nur gut

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          Der Kopf muss dazu bereit sein, sonst hat es null Sinn. Umgehe Situationen, wo es kritisch werden könnte. Stell dir ein Sparschwein auf und werfe das Geld hinein, was du wöchentlich sparst. Nach kurzer Zeit kannst du vom ersparten Geld schon in den Urlaub fahren.

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            Ich habe es mal mit Hypnose probiert. Nach der Sitzung bin ich keine 20 km auf dem Heimweg gefahren und schon hatte ich wieder ne Ziggi in den Händen. Muss aber auch sagen, dass ich an einer Hypnose nicht so richtig glaube.

            Werde es zur gegebenen Zeit mal mit Akupunktur versuchen. Da habe ich schon sehr viel gutes von gehört und gelesen. Aber wie bei allem, der Wille muss in jedem Fall vorhanden sein.

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              Ich habe aufgehört, als mir aufgefallen ist, daß ich manchmal einfach vergessen habe, zu rauchen. So schlimm konnte der körperliche Entzug also nicht sein. Die allermeisten Raucher können ja nachts auch durchschlafen und werden nicht von irgendwelchen Entzugssymptomen geweckt.
              Alles andere ist reine Kopfsache.
              Ich habe versucht, gewisse Rituale zu ändern, zu denen das Rauchen bei mir traditionell immer gehörte. Das wird bei jedem individuell verschieden sein, aber jeder Raucher weiß, was ich meine.
              Die Zigarette beim Kaffee nach dem Essen, nach der Arbeit und vor dem Aufräumen, bei Wartezeiten etc...oder: " Ich rauch jetzt eine und dann geh ich Rasen mähen, einkaufen, Brennholz holen oder was auch immer." Diese eingefleischten Abläufe gilt es zu durchbrechen.
              Was für eine Menge Aha- Erlebnisse gesorgt hat, war das Buch von Allen Carr: Endlich Nichtraucher!
              Kann ich jedem Betroffenen sehr empfehlen.

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                Ich habe vor 10 Jahren mit dem Rauchen aufgehört . Ich war in meiner Schicht so langsam der Letzte, der noch geraucht hat . Ein jüngerer Kollege hatte es geschafft, mit einer Show aus Nikotinpflaster und Kaugummi ... Dann machten es ihm zwei ältere Kollegen nach , mit ähnlichem Aufwand. Einer hatte sich sogar Pillen schicken lassen .
                Als Raucher wurde man immer mehr ausgegrenzt . Du darfst maximal da draußen oder da draußen rauchen .... Als ich schon aufgehört hatte , hat der Betriebsrat sogar eine " Zeitenregelung " zum Rauchen abgesegnet , damit auch wirklich niemand z.b. in der ersten Stunde nach der Pause schon wieder rauchen geht ... Da war ich froh, nicht mehr betroffen zu sein .
                Also ich war der Letzte und bemerkte, dass das Zeug mir nicht nur Geld, sondern auch so langsam die Leistung nimmt . Ich arbeite gern in unserer Firma , aber die Bezahlung ist mies . So rauchte ich schon den billigen Dreck aus den Dosen ...
                Im Februar stand eine Woche Resturlaub an und ich dachte mir, jetzt könnte ich es auch versuchen . In der Fa. würde es niemand erfahren, wenn es doch schief geht .
                Ich hab also so geraucht, dass ich Samstags morgens nichts mehr hatte und hielt mich mit Kaugummi und Bonbons am Pc bei Laune ...
                Meine Frau kam zu mir , und ich war etwas grimmig, als sie mich fragte , was mit mir los sei . Und sie kam mir auf die Schliche... ja, du hast ja heute noch gar nicht geraucht- toll Liebling ! Nun war es raus und ich wartete, was da nun auf mich zu käme . Aber es tat nicht weh und fehlte mir auch nicht wirklich . Ich habe sogar in einem Forum so eine Art Tagebuch darüber geschrieben , um mich abzulenken .
                Fazit, es war leichter, als ich gedacht habe und ich bin bis heute Nichtraucher geblieben . Was mich aber störte, war, mit Rauchern zu feiern . Mir wurde von ihrem Qualm nicht etwa schlecht, aber sobald ich zu Hause war, hab ich alles ausgezogen und erstmal geduscht ...
                Jetzt würde mir klar, welchen " Duft " ich stets bei mir getragen hatte .
                Heute bezeichne ich mich gelegentlich als alten Hund , der nicht mehr gut sieht und auch nicht mehr so gut hört , aber fabelhaft riechen kann .
                Man riecht plötzlich Sachen, die man all die Jahre nicht mehr so richtig wahrgenommen hatte . Man war ja mit anderem beschäftigt ...
                Mein Geruchssinn ist wirklich viel besser geworden , Blutdruck und Leistungsfähigkeit auch ...

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                  Bastelfreddy kann ich dir nachempfinden!
                  Nicht nur, dass man selber besser riecht , man riecht auch viel mehr und schmeckt viel mehr!

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                    Meine "Karriere" als Raucher dauerte rund 40 Jahre, davon ca. 30 mit Selbstgedrehten (Schwarzer Krauser). Ein Päckchen Tabak reichte für zwei Tage. Man kann also sagen, dass mich die Sucht lange und fest im Griff hatte.

                    Nach einem längeren Krankenhausaufenthalt und anschließender Reha habe ich dann von heute auf morgen aufgehört.

                    Der für mich entscheidende Moment war zu verstehen, dass vieles am Rauchen ritualisiert ist. Das heißt, dass zu bestimmten Gelegenheiten - mit hat dies drei Beiträge weiter oben bereits deutlich gemacht - geraucht wird, auch ohne dass der Genuss, den man ja immer als Begründung angibt, vorhanden wäre.

                    Die für mich wichtige Situation war gleichzeitig total banal und aufschlussreich. Ich saß auf der Terrasse und schaute meiner Frau zu, wie sie einen Bonsai beschnitt. Mein Gedanke: Jetzt könnte ich eine rauchen. Meine Frage an mich selbst: Warum? Antwort: Es gibt keinen Grund. Also kann ich es auch sein lassen!

                    Die Anfechtungen traten immer seltener auf. Bei mir dauerte es ca. zwei Jahre, bis mir das Rauchen weitgehend gleichgültig war. Weitgehend sage ich deshalb, weil es heute auch noch vorkommen kann, dass in Gesellschaft von Rauchern und nach Verzehr des einen oder anderen Bierchens wieder die Idee aufkeimt, man könne doch ausnahmsweise ...
                    Da heißt es dann, auch nach rund neun Jahren, standhaft zu bleiben.

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                      Zitat von Ottomar Beitrag anzeigen
                      Die Anfechtungen traten immer seltener auf. Bei mir dauerte es ca. zwei Jahre, bis mir das Rauchen weitgehend gleichgültig war. Weitgehend sage ich deshalb, weil es heute auch noch vorkommen kann, dass in Gesellschaft von Rauchern und nach Verzehr des einen oder anderen Bierchens wieder die Idee aufkeimt, man könne doch ausnahmsweise ...
                      Da heißt es dann, auch nach rund neun Jahren, standhaft zu bleiben.
                      Das ist der Punkt den es zu beachten gilt.

                      Ich habe lange überlegt ob ich hier was schreibe. Aber nun mache ich es.
                      Die ganze Rederei von wegen ist nur Kopfsache. Alles gerede von Leuten die nie wirklich geraucht haben. Bei einem Leidenschaftlichen Raucher ist es eben nicht nur Kopfsache. Es ist viel mehr.
                      Und die Hinweise wie Allen Carr o.ä. sind gut gemeint, wirken aber bei jedem anders. Ich habe das Buch gelesen, war zur Akupunktur, war bei einem Laberheini, einem Klopfer, habe es so probiert und zuletzt mit Pflaster. Ersten Erfolg hatte der Laberheini (8Wochen) gefolgt vom Pflaster (letztes Jahr 13 Wochen ohne Kippe). Alles andere war bei mir nur Zeitverschwendung. Mir gehts da wie Alpenjodel .... ich glaube nicht an diesen Psycho-Müll wie Hypnose oder Gerede.
                      Und Janinez glaub mir, du kannst dir das nicht vorstellen wenn du nie geraucht hast.
                      Ich für mein Teil weiß jetzt, mit dem Pflaster kann es klappen. Ich werde einen neuen Versuch starten wenn ich bereit dazu bin. Und genau das ist der Punkt. ICH muss bereit sein. Und ich weiß wann das ist.

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                        Das stimmt. Ohne dies geht nix.
                        Aber das alles von wegen Kopfsache nur Gerede von Leuten ist, die nicht wirklich geraucht haben, stimmt meiner Meinung nach nicht. Ich habe 30 Jahre lang 1-1,5 Päckchen am Tag geraucht und hatte trotzdem keine gravierenden körperlichen Entzugserscheinungen. Deshalb habe ich geschrieben, daß das Meiste reine Kopfsache ist.
                        Glaub mir, ich hatte auch meinen Kampf, auf die besagten Zigaretten innnerhalb der beschriebenen Riten zu verzichten, aber das ist mehr ein psychisches als ein physisches Problem.
                        Wäre es anders, hätte ich bei meinem Konsum ( 1-1,5 Päckchen pro Tag entspricht einer Zigarette alle 45 Minuten ) nie durchschlafen können. Wenn du wirklich körperlich süchtig bist wie bei anderen Rauschgiften, und die Entzugserscheinungen unangenehmer sind als Nervosität und Verlangen, wirst du alles tun, um deinen Drogenpegel im "Sollbereich" zu halten, auch wenn du nachts dafür aufstehen mußt.
                        Deshalb bin ich nach wie vor der Meinung, daß es mehr eine Kopfsache als eine der körperlichen Abhängigkeit ist. Beispiel hierfür ist, daß in bestimmten Situationen ( wie z. B. von Ottomar beschrieben ) die Versuchung größer ist, wieder eine anzustecken.
                        So gesehen ist es auch ein soziologisches Problem. Du hast es erheblich leichter, wenn du es beruflich u n d privat mit Nichtrauchern zu tun hast.
                        Zuletzt geändert von –; 17.09.2018, 21:46.

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                          Zitat von Toby Beitrag anzeigen
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                          Das ist der Punkt den es zu beachten gilt.

                          Ich habe lange überlegt ob ich hier was schreibe. Aber nun mache ich es.
                          Die ganze Rederei von wegen ist nur Kopfsache. Alles gerede von Leuten die nie wirklich geraucht haben. Bei einem Leidenschaftlichen Raucher ist es eben nicht nur Kopfsache. Es ist viel mehr.
                          Und die Hinweise wie Allen Carr o.ä. sind gut gemeint, wirken aber bei jedem anders. Ich habe das Buch gelesen, war zur Akupunktur, war bei einem Laberheini, einem Klopfer, habe es so probiert und zuletzt mit Pflaster. Ersten Erfolg hatte der Laberheini (8Wochen) gefolgt vom Pflaster (letztes Jahr 13 Wochen ohne Kippe). Alles andere war bei mir nur Zeitverschwendung. Mir gehts da wie Alpenjodel .... ich glaube nicht an diesen Psycho-Müll wie Hypnose oder Gerede.
                          Und Janinez glaub mir, du kannst dir das nicht vorstellen wenn du nie geraucht hast.
                          Ich für mein Teil weiß jetzt, mit dem Pflaster kann es klappen. Ich werde einen neuen Versuch starten wenn ich bereit dazu bin. Und genau das ist der Punkt. ICH muss bereit sein. Und ich weiß wann das ist.
                          Genau, das Thema Kopfsache ist Unsinn. Das zeigen ja auch schon deine mehrfachen erfolglosen Versuche, mit dem Rauchen aufzuhören, dass es absolut nichts mit dem Kopf zu tun hat.
                          Der körperliche „Entzug“ vom Nikotin dauert rund 48 Stunden. Dann ist der physische Teil durch. Wenn du dann aber nach 8 oder 13 Wochen wieder rückfällig geworden bist; womit hat es denn dann zu tun, wenn nicht mit dem Kopf? Sonnenwind, böse Geister, oder Mondschein?
                          Und ich habe über 20 Jahre geraucht und weiß wovon ich rede...

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                            @Nightdiver:

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                              Mein Bruder war jetzt schon 3x bei der Hypnose und hat alle Bücher diesbezüglich gelesen: er raucht immer noch. Oder wieder.

                              Wenn du Nichtraucher werden willst, musst du es WOLLEN. Und das ist eine reine Kopfentscheidung. Und es stellt sich natürlich die Frage, wie willensstark man ist!

                              wenn ich das geschafft hab, schaffen das andere Leute auch.

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                                Mein Mann hatte auch alles mögliche versucht, denn als mein Sohn da war, hab ich ihn nicht mehr im Haus rauchen lassen. Er hat zwar auch bemerkt, dass es im Haus anders roch, aber er ist nie wirklich von der Sucht weggekommen

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