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+++ Bosch Bilanzpressekonferenz 2013 +++

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  • +++ Bosch Bilanzpressekonferenz 2013 +++

    "Mit dem Internet der Dinge und Dienste, dem sogenannten Web 3.0, wird das Leben kommender Generationen sicherer oder auch effizienter und einfacher. Bosch ist dafür wie kaum ein anderes Unternehmen prädestiniert.“ Das sagte Bosch-Chef Volkmar Denner bei der Bilanzpressekonferenz in der Unternehmenszentrale in Gerlingen.
    http://bit.ly/Zzd5gT


    Was ist Eure Meinung: Wie und in welchen Bereichen wird die zunehmende Vernetzung unser Leben verändern?


  • Frag lieber wo nicht...

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    • In den Bereichen der Industrie ist der Grad der Vernetzung bereits sehr hoch, bei der weiteren Dezentralisierung der Energieerzeugung wird hier eine Steigerung des Vernetzungsgrad sehr wichtig sein und muss ausgebaut werden (Stichworte Zwischenspeicherung, KleinBHK in Wohngebäuden), angedacht sind auch Vernetzungen mit Elektrofahrzeugen, was sicherlich auch Einflüsse auf den Bereich der Mobilität haben wird.
      In Gebäuden wird dies sicherlich sehr langsam Einzug halten, weil einerseits die Mietobjekte sicher nicht so aufgerüstet werden und bei Eigenheimen ein gewisser Spieltrieb bzw. eine Notwendigkeit der Automatisierung/Vernetzung notwendig sein wird.
      Von den Dingen, was mein Kükrschrank mir zu sagen hat, oder Licht anschalten von unterwegs halte ich nicht so viel.

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      • Wir sind technisch weiter als mach einer sich je träumen lies. Wenn man dies mal genau betrachtet ist es fast erschreckend, was alles möglich ist.Wollen wir hoffen das dies nur für das Wohle der Menschheit genutzt wird.

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        • wenn sich der Volkmar da nicht irrt.
          Die groessten Veränderungen wird es im Bereich der Mobilität geben.

          In den anderen Bereichen ersetzen vernetzte Systeme Systeme lediglich Althergebrachtes.
          Bus-Systeme für Steuerungen im Haushalt gibt es seit Jahrzehnten - technologisch ein Quantensprung, aber mit relativ geringem empfundenen Nutzen für die "breite" Schicht der Bevölkerung.
          Bei der Energiegewinnung geht es leider mehr darum, Subventionen abzuzocken. Niemand investiert in eine Zukunft, die seine Urenkel als Rentner erleben (fast niemand ;-).

          Gefährlich unterschätzt wird die wachsende Anfälligkeit und Abhängigkeit der Menschheit.
          Schon kleine Krisen (natürlicher oder politischer Art) werden zu Katastrophen, weil die Fähigkeit zur Selbsthilfe systematisch abgebaut wird.
          Wer traut sich (ausser mir ;-)) noch mit einem Auto ohne Navi nach Moskau?

          Interessant ist, dass der Bereich "Medizin" in der Betrachtung fehlt.
          ;-)

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          • Die Vernetzung wird unser Leben dadurch verändern, dass wir an immer mehr Stellen plötzlich mit Bedrohungspotentialen zu tun haben über die wir uns noch nie einen Kopf haben machen müssen. Vor ein paar Tagen gab es ja passende Meldungen bei denen die Heizungsanlagen eines namhaften Herstellers betroffen waren.

            Für die Hersteller ist Sicherheit der Vernetzung in einem Umfeld das immer nur auf den Endpreis schielt leider ein Kostenfaktor, der lieber mit Security By Obscurity kaschiert wird. Wer behauptet heute im Besitz einer preiswerten Sicherheitslösung zu sein die länger als 12 bis 24 Monate hält (wenn überhaupt) dem glaube ich nicht. Bei einem langlebigen Gut das 10 bis 20 Jahre in Betrieb sein soll, ist das schlicht inakzeptabel.

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            • ich glaube schon, daß die Änderungen in den Immobilien in den nächsten Jahren doch sehr zunehmen werden, bes. bei Neubauten

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              • Na dann hoffen wir doch mal dass Bosch vor lauter Euphorie das Sicherheits- und Datenschutzthema nicht genauso aussen vor lässt wie andere Hersteller.

                Soll ja in jüngerer Zeit schon namhafte deutsche Hersteller gegeben haben die meinen dass ein paar Zeilen Code und eine Internetverbindung ihre Heizung intelligent machen wünde. Aber die leider keine Ahnung von der Komplexität der Materie hatten bzw. nur dass implementierten was sie vermeindlich können (dem Ingenör ist nichts zu schwör).

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                • Bei Vernetzten Systemen hab ich immer die Nackenhaare etwas steiler,das geht mit meinem
                  Netzwerk zu hause los.Irgendeiner kann nicht Drucken oder kann nicht auf den Server zugreifen.Die Fehlersuche wird immer komplexer,und die auswirkungen sind ja auch Vernetzt.Wenn die Kaffeemaschine nicht funktioniert hab ich wenigstens noch den Herd.
                  Beim Auto genauso.Es brennt eine rote Lampe,die Motorsteuerung wechselt in Notlauf,es geht nur noch mit max.80km/h.Was wars ? ein fehlerhafter Stecker am Heitzmodul für den Kraftstofffilter,der ja nur im Winter gebraucht wird,aber vom System beim Start mitgeprüft wird.

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                  • Ja die zunehmende Vernetzung hat Auwirkungen. Ob ich das will, hat mich leider nie einer gefragt. Unser Neubau wurde 2009 errichtet und bis 2011 ausgebaut. Ich habe auf sämtliche Netwerktechnik im Haus bewusst verzichtet. Wenn ich meine Heizung neu einstellen will (war bisher nicht der Fall), gehe ich den Keller und warte nicht bis der geneigte Hacker von nebenan, das für mich macht. Ich brauch auch keine App, mit der ich die Heizung hoch und runter, oder das Licht im Kühlschrank an und aus machen kann. Das sind ja alles nette Spielereien, aber von wahren Nutzen konnte mich noch niemand überzeugen. Ich hab ne normale Telefonleitung und W-Lan. Seit neustem bin ich im Besitz von iphone und ipad. Sehr lustige Sachen, muss ich schon zugeben, aber das Haus damit vernetzen, macht für mich keinen Sinn. Und ob mit der neuen Technik alles wirklich effizienter wird, wage ich auch zu bezweifeln. Im ebenfalls neuer TV hat W Lan und kann ins Internet. Wenn ich will kann ich per App vom Klo aus den Fernseher, lauter Stellen, erklär mir da einer den Sinn ;-)
                    Was in meinen Augen immer unter den Tisch gekehrt wird, sind die Betriebskosten solcher Anlagen. Ich muss ja einen Server den ganzen Tag mitlaufen lassen, auch der läuft mit Strom. Natürlich ist das nicht die Welt, aber wenn ich Investitions und Betriebskosten mal den "möglichen" Spareffekten gegenüberstelle, schrumpfen die oftmals ganz schön zusammen

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                    • Genau für das Thema Smart Home und Smart Grid habe ich gearbeitet.
                      Hochinteressant, doch da gibt es noch einige technische Hürden zu nehmen und auch die Angst vor Datensicherheit. Viele Nutzer wollen Komfort aber keine offenen Datenstellen.

                      Das was kommt ist sicher, in welchen Umfang meiner Meinung nach Ungewiss.

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                      • Ich trenne hier mal zwischen Mobilität (also Auto oder unterwgs) und Vernetzung zu Hause.
                        Zukünftig wird das Heimnetzwerk (LAN oder WLAN oder kombiniert) sicherlich eine zentrale Rolle spielen. Einige haben sich schon Heimnetzwerke aufgebaut, andere noch nicht. Los geht es mit dem Fernseher, der ins Internet kann. Das Internetradio, WLAN Boxen, MediaPlayer, Heimüberwachung mittels Webcam/Kamera, Kühlschrank, SmartGrip für Stromeinsparungen oder intelligente Lichtsteuerungen, um hier nur einige zu nennen.
                        Wer in seinen eigenen Heimnetzwerk heute schon die angemeldeten Geräte zählt, wird sich wundern, wie viel es doch sind.

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                        • Zitat von Munze1
                          Das was kommt ist sicher, in welchen Umfang meiner Meinung nach Ungewiss.
                          Wenn man 10 bis 15 Jahre zurück denkt: Internet kannte kaum einer, Handy`s hatten nur wenige.
                          Da die Entwicklung aber nicht langsamer wird, sonder eher schneller, kann sich jeder selber überlegen, was es in 15 Jahren alles geben wird.
                          Technische Spielerei ist sicher "toll", aber es sollte auch nicht zu umständlich sein. Mit dem Smartphone die Heizung oder den Fernseher zu bedienen mag vielleicht befremdlich wirken, ist aber auch positiv zu sehen: Nur noch eine Bedienung, die auch um "die Ecke" herum funktioniert. die Musik im MediaPlayer kann gesteuert werden, während man im Haus rumläuft. Und warum unterwegs nicht das wohnzimmer überwachen, ob dort nicht gewollte Personen rumlaufen?

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                          • Das Web 3.0 wird, wie schon das Web 2.0, vor allem eines bringen:
                            Riesige Mangen persönlicher Daten, die irgendwelchen Unternehmen nutzen - im besten Fall für immer bessere Steuerung des Konsumverhaltens - im schlimmsten Fall zur totalen Überwachung.

                            Aber die Endkunden werden die neuen Features willkommen heißen und nicht mehr ohne sie leben wollen. - Wie sinnvoll sie auch sein werden und ohne über die Nebenwirkungen nachzudenken.

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                            • Solange man sich nicht auf einen gemeinsamen Standard einigen wird, wird das eh nichts. Ganz gut zu sehen ist das beim Thema Smart Home, das Munze1 schon angesprochen hat. In der letzten c't waren mehrere Artikel dazu, die verschiedene Systeme vorgestellt haben. Das hervorstechendste Merkmal war, dass sie zueinander nicht kompatibel sind.

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