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Brandmalerei [== UserTalk ==]

11.05.2017, 07:44


Vor dem 19. Jahrhundert wurde die Brandmalerei erst so richtig bekannt, und man behalf sich mit Benzin oder Spiritus betriebenen Brennapparaten. Erst sehr viel später verwendete man elektrisch aufgeheizte Stifte oder auch Metallstempel.

Daran hat sich bis heute eigentlich nicht viel geändert. Die elektrischen Geräte wurden natürlich verfeinert, wie etwa durch verbesserte Handhabung und Voreinstellung verschiedener Temperaturbereiche.

Es muss nicht immer ein High-End-Gerät sein, auch mit einem handelsüblichen Lötkolben kann man sehr gute Ergebnisse erzielen oder man bedient sich anderer Hilfsmittel wie etwa Heißluftföhn, Gasbrenner, Schleifgerät (z.B. Dremel), die man sich zu Nutze macht. Auch Bereiche des fertiggebrannten Bildes kann man mit farblichen Akzenten unterstreichen.


  • Hast du dich auch schon an der Brandmalerei versucht?
  • Welche Geräte oder Hilfsmittel verwendest du zum Brandmalen?
  • Zeig uns doch mal deine Projekte!

Welche Tipp's kannst du einem Anfänger geben, der es auch einmal mit dem Brandmalen versuchen möchte?
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Brandmalen, Brandmalkolben, brennen, Brennpeter, Lötkolben Brandmalen, Brandmalkolben, brennen, Brennpeter, Lötkolben
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73 Antworten
chief  
Normalerweise beteilige ich mich nicht an User Talks, aber hier mache ich mal eine Ausnahme. Ich habe bislang erst einmal etwas in Brandmalerei gemacht. Und zwar für das Vogelhaus das kleine Schild (Arbeitsschritt 9). Verwendet habe ich einen Lötkolben. Die Schrift wurde händisch aufgetragen und im Material vertieft, damit die Lötspitze etwas Führung hat. Das Ergebnis war zufriedenstellend, nur der letzte Buchstabe sieht etwas krümmelig aus.

 

Mein Rat wäre, sich ein vernünftiges Brennkolben zu zu legen und nicht irgend ein Billigprodukt. Ich habe eines den ich seinerzeit als Set erworben hatte. So richtig Glücklich wurde ich damit aber nicht weil es einfach nicht heiß genug wird. Das hatte zur Folge, dass ich nur langsam voran kam und die Ergebnisse waren auch nicht wirklich befriedigend. Am besten sind Geräte bei dem man die Temperatur einstellen kann weil jede Holzart ein anderes Brennverhalten aufweist.

Was auch nicht unwichtig ist, dass der Vorgang auch Rauch erzeugt und diese sollte irgendwo hin abgeleitet werden.

 

Bine  
Hallo Tom ,
ich brenne schon ein paar Jahre . Allerdings mit einem einfachen Brennpeter für knapp 20 Euronen der es für Anfänger auch tut .
Der original Brennpeter wäre natürlich ein Traum , allerdings etwas kostenintensiv
Ich ringe schon länger damit mir den doch anzuschaffen da ich doch mehr brenne als nur ab und zu.
Anfänger kann ich nur raten am Ball zu bleiben , mit der Zeit wird man immer besser

Hier mal ein paar Sachen von mir die ich gebrandmalt habe .



https://www.1-2-do.com/de/mybosch/#project/4005955

https://www.1-2-do.com/de/mybosch/#project/4005679

https://www.1-2-do.com/de/mybosch/#project/4004622

https://www.1-2-do.com/de/mybosch/#project/4002918

https://www.1-2-do.com/de/mybosch/#project/4001240

Mehr findet man unter meinen Projekten
https://www.1-2-do.com/de/mybosch/#myprojects

 

Janinez  
ich arbeite mit dem Brennpeter, einem NoName Produkt und dem Versatipp von Dremel.......

 

Ich habe einen No-Nam-Brennpeter. Leider gibt es dafür nicht viele Spitzen. Eigentlich würde es mir großen Spaß machen, aber ein teueren Brennpeter original ist derzeit nicht im Budget.

 

Meine erste Anschaffung war ein NoName Brennkolben, den habe ich nach dem ersten Versuchen gleich in die Tonne gekloppt. Dann kam der Versatipp von Dremel. Damit habe ich eine Zeit lang auch gebrannt, doch das "Gelbe vom Ei" war das für mich auch noch nicht. Also habe ich in die nächst höhere Schublade gegriffen und mir den Brenn Peter gekauft.

Das mit dem Temperatur einstelle finde ich sehr wichtig. Auf z.B. Nußbaum braucht man eben a bisserl mehr Dampf als auf Sperrholz/Pappel ....

Apropos Dampf - Ganz wichtig, dass man die Dämpfe nicht einatmet, die können wirklich sehr schädlich sein!!!!!

 

Zitat von chief
Normalerweise beteilige ich mich nicht an User Talks, aber hier mache ich mal eine Ausnahme.
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Mal eine Frage, die am Rande mit dem Thema zu tun hat.

Kennt jemand eine preisgünstige Möglichkeit, eine Art Brennstempel herstellen zu lassen?

Es dreht sich um eine stark abstrahierte Darstellung eines Uhus von einer maximalen Größe von 1,5 cm im Quadrat.

 

Zitat von Ottomar
Mal eine Frage, die am Rande mit dem Thema zu tun hat.

Kennt jemand eine preisgünstige Möglichkeit, eine Art Brennstempel herstellen zu lassen?

Es dreht sich um eine stark abstrahierte Darstellung eines Uhus von einer maximalen Größe von 1,5 cm im Quadrat.
Selber bauen? Kupferklotz, Bild spiegelverkehrt ausdrucken und auf den Klotz kleben und mit dem Dremel und HM- oder Diamantfräser die Konturen ausarbeiten wäre eine Möglichkeit.

 

Zitat von Ottomar
Mal eine Frage, die am Rande mit dem Thema zu tun hat.

Kennt jemand eine preisgünstige Möglichkeit, eine Art Brennstempel herstellen zu lassen?

Es dreht sich um eine stark abstrahierte Darstellung eines Uhus von einer maximalen Größe von 1,5 cm im Quadrat.
Du könntest (sofern Modelldaten vorhanden) eines Lasersintern lassen.

 

Maggy  
Ich arbeite auch noch mit dem Brenngerät meiner Schulzeit, aber so sehr zufrieden bin ich damit nicht. Dieses Gerät ist gut für gröberes, keine Frage, aber sobald ich Filigranes zeichnen möchte, ist es nicht mehr tauglich. Da Freunde einen richtigen Brennpeter haben, darf ich mir den manchmal ausleihen und der Unterschied ist wirklich spürbar.
Da ich aber nicht all zu oft brenne, habe ich immernoch keinen Brennpeter gekauft, obwohl ich es schon länger auf der Wunschliste habe.
Noch zu den giftigen Dämpfen/Rauchentwicklung:
Fuffy hat dazu mal ein tolles Projekt gemacht. Nur leider finde ich es mit dem Minidisplay des Handys nicht. Ich werde es heute Abend noch ergänzen.
Da ich für Ostern mir einen richtigen Brennpeter geliehen hatte, um Ostereier zu verzieren noch ein wichtiger Hinweis: Der Brennpeter (egal welches Modell) ist nicht für Dauereinsatz geeignet. Mir ist das Gerät wegen Überhitzung kaputt gegangen, weil ich eineinhalb Stunden am Stück mit hoher Temperatur gearbeitet hatte. Nun mußte ich dummerweise das Gerät ersetzen. Da es noch neu und mit Garantie war, hatte ich beim Hersteller angefragt. Aber der hat ganz klar ausgesagt, Betriebsdauer maximal 15-20 Minuten. Mein Handeln war unfachgemäßes Benutzen.

 

Maggy  
Ottomar
so eine ähnliche Frage hatte HB auch schon mal gestellt. Die preiswerteste Möglichkeit ist, sich einen Draht in Form biegen und als Spitze im Brennkolben verwenden. Das geht aber nur bei ganz einfachen Formen oder Monogrammen.
Die nächst günstige Möglichkeit wäre ein kleines Lasergerät, das kostet so um die 60€. Da man da aber meist die Gegenstände nicht hinein bringt, muß man hier ein kleines Holzplättchen signieren und dieses dann in den / auf den Gegenstand, der signiert werden soll, aufbringen. Diese Methode habe ich schon sehr häufig bei Drechslern gesehen, die in den Boden ihrer Werke dann auf diese Art ihr Monogramm bringen. Mit dem Forstnerbohrer kreisrund kleine Mulde bohren und Holzplättchen mit gleichem Durchmesser dort hinein versenken.
Die teuerste Variante dürfte sein, sich einen Brennstempel machen zu lassen. Das kostet je nach Aufwand ab/über ca 90€.
Da ich selbst hier noch am überlegen bin, habe ich mich ziemlich ausführlich schon damit beschäftigt.

 

Hallo an alle. Ich habe mir einen Brennpeter zum Geburtstag schenken lassen, habe aber bis jetzt noch nicht den Weg gefunden, damit anzufangen. Aber es kribbelt schon in den Fingern, endlich mal was schönes damit zu machen. Ein Grund warum ich nicht gleich losgelegt habe, war die Absaugung, die Maggy freundlicherweise hier schon erwähnt hat. Ich möchte ihr mal unter die Arme greifen, und den Link dazu hier veröffentlichen.
https://www.1-2-do.com/de/projekt/Ra...bauen/4006022/

 

Janinez  
uuups das ist ein guter Hinweis Maggy, ich wußte auch nicht, dass der nicht länger im Einsatz sein darf.................................

 

Maggy  
Zitat von Janinez
uuups das ist ein guter Hinweis Maggy, ich wußte auch nicht, dass der nicht länger im Einsatz sein darf.................................
Ich wußte das auch nicht und habe auch schon öfters so lange gearbeitet. Aber ganz offensichtlich sind da die billigen Geräte ohne Temperaturregler klar im Vorteil, da wird es heiß und ......basta.
Bei den teuren regulierbaren Geräten ist dann halt doch die vorhandeneElektronik empfindlich, dafür kann man aber die Temperatur steuern.
Leider mußte ich meine Erfahrung teuer bezahlen.

 

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