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Offene French Cleat Wand

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    Offene French Cleat Wand

    Hallo alle miteinander,

    wir haben vor etwas über einem Jahr ein altes Haus gekauft, seit dem bin ich eifrig am werkeln. Derzeit treibt mich das Thema Ordnung im Hobbykeller um. Derzeit ist alles noch chaotisch und provisorisch und ich möchte langsam anfangen eine Basis für die zukünftige Ordnung zum werkeln zu schaffen und dachte mir ich Fange mit einer/mehreren French Cleat Wänden an, im erstmal Werkzeug und Verbrauchsmaterial schneller auffindbar zu machen. Jetzt hab ich da gleich mehrere Probleme/Fragen:

    1. Wir haben einen Bruchsteinkeller der nicht 100% dicht ist, einmal alle 1-2Jahre drückt es bei Starkregen Wasser durch die Wand. Aufgrund dieses Umstandes möchte ich die French Cleat offen gestalten, einfach um eine gute Belüftung der Wand zu gewährleisten?

    2. der Bruchstein ist deutlich uneben, deswegen muss ich da was mit Ständern vor bauen... kann das funktionieren?

    3. der Keller ist relativ niedrig, gerade so Stehhöhe, Deckenlampen sind schon nicht mehr möglich. Sollte aber für die Wand erstmal keine Rolle spielen.

    Meine Idee ist, mit z.b. 70er Pfosten von Boden bis Decke mit Klötzchen/keilen an der Wand befestigen, und darauf dann die leisten Schrauben, so das ein offenes Gitter entsteht.

    Welchen Abstand für die senkrechten Pfosten würdet ihr empfehlen? reichen 50cm? Oder sollten die dichter stehen?
    Befestigung an der Wand reicht, oder sollte ich eine Form der Boden und Decken Befestigung mit einplanen?
    Wie würdet ihr die Pfosten dimensionieren? 70x70? Oder kann man etwas materialschonender daran gehen?
    ich würde gerne an einer Stelle ein altes Display aufhängen, 46Zoll gute 18kg schwer der Trümmer (für Anleitungen, Pläne etc)... hält das an der French Cleat Wand? Ggf an der Stelle verstärken?

    Oder habt ihr andere Ideen wie ich das Thema angehen sollte?

    schöne Grüße und vielen Dank schonmal für eure Inspiration, hab schon viele tolle Projekte hier gesehen...

    70x70 finde ich arg übertrieben, da reichen auch 60x40 locker aus.
    Die Abstände von 50cm sind okay, schwere Sachen dann einfach mittig auf einem Balken positionieren.
    Jedoch sollten die French Cleat Leisten dann nicht zu dünn sein.
    Meine hab ich damals aus 9mm Multiplex gesägt, das ist für dein Vorhaben zu dünn. Geh da ruhig auf 18mm.

    Schwierig wird sein, dass bei dir regelmäßig Feuchtigkeit, auch nicht zu knapp, ans Holz kommt. Da darf man die Lebenserwartung wohl nicht zu hoch ansetzen.

    Plan B wäre, sich erstmal ordentlich um die Wand zu kümmern (dafür gibt es hier im Forum einige Spezialisten) um dann einen vernünftig trockenen Raum zu besitzen. Dann leiden auch die Maschinen auf Dauer nicht.

    Kommentar


      Klingt irgendwie nach Tropfsteinhöhle ... sorry. Mit Holz würde ich da keine Ständerwand bauen, zumindest nicht die senkrechten Pfosten. Metall scheint mir besser geeignet zu sein. Allerdings sind die Metall-Ständer-Profile ohne Beplankung mMn. auch nicht sehr stabil.
      Ich würde mal bei Kleinanzeigen nach einem gebrauchten Schwerlastregal suchen und das als Basis nehmen.

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        Rookie
        danke für die guten Ratschläge und vor allem auch konkrete Einschätzung zu den Materialstärken. Das hilft mir bei meinen Ideen und der Planung schon sehr.
        kaosqlco
        die Idee mit dem Schwerlastregal finde ich sehr interessant, ich werd mich mal umschauen und das im Hinterkopf behalten. Grade beim Thema Arbeitsfläche könnte mir das sehr entgegen kommen.

        Was die Feuchtigkeit angeht, danke für die Hinweise, wir sind da tatsächlich auch schon gedanklich dran. Das Haus wird bald hundert Jahre alt und steht gut da (bis auf das man ggf nen Rinnsal aufwischen muss :-) ). In den letzten 18Monaten gab es das einmal und laut Vorbesitzer tritt es ein-, maximal zweimal im Jahr auf das das Wasser seinen Weg findet. Problem sehe ich eher das es kein moderner Keller mit weißer Wanne und Isolation ist. Die Wände sind bucklig und vor allem kalt. Deswegen möchte ich eine gute Hinterlüftung der French cleat wand sicherstellen. Beheizen, isolieren etc ist leider derzeit noch keine Option. Das Thema feuchte Wand bzw trocken legen behalten wir aber tatsächlich im Auge. Ich messe immer mal die Feuchtigkeit des Putzes, welche sich aktuell aber im normalen Rahmen bewegt (für einen alten nicht isolierten Keller).

        für weitere Tipps/Ideen/Anregungen bin ich ganz offen, es ist noch nichts top akutes (hab noch für die Kids im Garten und im Hauseingang zu tun ;-) ), aber ich muss gedanklich erstmal Struktur in meine knapp 16qm bringen da ich zuvor keinen dauerhaft als Werkraum nutzbaren Keller hatte.

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          Bei ausreichender Tiefe kannst Du auch ODB auf die Lattung schrauben (wenn man das derzeit überhaupt bezahlen kann).
          Wichtig ist dann, dass Du unten und oben Platz lässt, damit die Luft zirkulieren kann.

          Bei den von mir angesprochenen 60x40 hast Du ja sechs Zentimeter Abstand zur Wand und das sollte reichen.

          In trockenen Räumen nimmt man einfache Latten und schraubt dann seine OSB Wand dran, da auch dort für eine Hinterlüftung gesorgt werden muss. Hab ich in meiner nicht ganz trockenen Garage auch gemacht. Da hatten die Latten eine Stärke von 20mm.

          Der Vorteil dann ist, dass Du die Unebenheiten der Wand weitestgehend ausgeglichen hast und die ganze Fläche nutzen kannst.

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            Als ich unseren Kellerraum saniert habe (unser Haus ist von 1926 und mit Bruchsteinen gemauert), habe ich auch mit Spezialtiefengrund das komplette Mauerwerk eingestrichen, dann mit Dachlatten rundum eine Lattung angeschraubt und an diese Latten dann Gipskartonplatten geschraubt, verspachtelt und gestrichen. Genauso hatte ich es auch in meinem Werkstattraum gemacht.

            Anschließend habe ich alle Wände mit OSB-Platten (18mm Stärke) verkleidet. Sowohl im Kellerraum als auch im Werkstattraum ließ ich oben und unten (wie Rookie ) bereits geschrieben hat, ca. 50 mm Luft, damit letztere zirkulieren kann. Zusätzlich habe ich noch Lüftungsgitter im unteren Bereich der OSB-Wand eingebaut zur noch besseren Hinterlüftung.

            Seit 2017 alles paletti

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              Zitat von Rookie Beitrag anzeigen
              Bei ausreichender Tiefe kannst Du auch ODB auf die Lattung schrauben
              ODB = OSB? Hat sich der FInger verlaufen?

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                Zitat von Tiefcoolkost Beitrag anzeigen
                ODB = OSB? Hat sich der FInger verlaufen?
                ODB = Offizielles Deppen Brett....

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                  Zitat von Tiefcoolkost Beitrag anzeigen
                  ODB = OSB? Hat sich der FInger verlaufen?
                  Das ist ein neuer Dialekt hier. Bedeutet: Onglaublich deure Bretter

                  Ansonsten das, was chief bereits schrieb.

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                    Rookie
                    ja, das klingt recht vielversprechend, aber im Moment ist mir was offenes lieber, einfach weil ich die Wände im Auge behalten möchte, aber es hält mich ja nichts davon an aufs die Ständer irgendwann noch OSB zu Schrauben ;-)
                    bin grad in den ersten Zügen der Planung, im Moment hab ich nur zwei alte werkzeugschränke und ein paar billige Regale und tapeziertische wo alles irgendwie rumfliegt... keine Struktur, Werkbank oder stationäre Maschinen...

                    Mixbambullis
                    Unser Haus ist auch von 1926 rechte Winkel kennt das Haus nicht, aber das schöne ist, ich kann vieles selber machen und wenn es nicht so perfekt ist, fällt es nicht so auf
                    Bin lange kein perfekter Handwerker, gehöre eher zur Kategorie derjenigen die sich (meist) nicht Scheuen es selber zu versuchen.

                    bei ODB dachte ich jetzt an ordentlich dünnbretter für gleichnamige Bohrer ;-)

                    Kommentar


                      ..

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                        Zitat von BlueSun Beitrag anzeigen
                        Mixbambullis
                        Unser Haus ist auch von 1926 rechte Winkel kennt das Haus nicht, aber das schöne ist, ich kann vieles selber machen und wenn es nicht so perfekt ist, fällt es nicht so auf
                        Bin lange kein perfekter Handwerker, gehöre eher zur Kategorie derjenigen die sich (meist) nicht Scheuen es selber zu versuchen.

                        bei ODB dachte ich jetzt an ordentlich dünnbretter für gleichnamige Bohrer ;-)

                        Das alles perfekt wird, erwartet auch glaube ich niemand. Das wichtigste ist, dass es Dir und Deiner Familie gefällt und man schließlich mit der Eigenleistung einen Haufen Geld spart

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                          Mein Vorschlag wäre mit "A wie Aufspüren der Ursache" zu beginnen...

                          und auch den bisherigen Eigentümer zu befragen.

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