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Spiralbohrer Schärfgerät

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  • Spiralbohrer Schärfgerät

    Jeder hat es sicher schon mal in einschlägigen Werk- und Spielzeugkatalogen gesehen. Das 100000 fach bewährte

    Spiralbohrer Schärfgerät

    Ich als Metaller schleife natürlich alle meine Bohrer von Hand und kann dabei alle Winkel einhalten. Wie soll das aber bei dem Gerät funktionieren und funktioniert es überhaupt? Der Spitzenwinkel richtet sich bei dem Gerät nach der Form der Schleifscheibe. Frage mich zwar wie lange das funktionieren soll ohne die Scheibe abzuziehen, aber das ist erstmal was anderes. Wie wird aber der Freiwinkel eingestellt oder überhaupt geschliffen? Dazu müsste man beide Schneiden ja einzeln schleifen.
    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie das funktionieren soll. Hat jemand so ein Teil und kann mich aufklären?


    Bildquelle:
    Westfalia


    .

  • Ich bab so ein Teil noch irgendwo von meinem Vater,hab das mit dem Ding nie wirklich
    geschaft einen Bohrer so anzuschleifen das ich damit zufrieden wäre,mit einem normalen Schleifstein,Schleifbock krieg ich das problemlos hin.

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    • Hallo Ricc,

      habe Dir mal für das Bohrerschärfgerät S 41 von Bosch die Beschreibung beigelegt.

      Mit diesem Schärfgerät lassen sich nur 118° Winkel schleifen.

      Gruß
      Reinhold_A

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      • Ok,hatte nicht gesehen das das Teil von Bosch ist,das was mein Vater hatte ist ein Baumarkt billigteil.

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        • Danke Reinhold, mir fehlt aber die Beschreibung, wie die Freiwinkel entstehen. Werden die Bohrer schräg eingeführt?
          Wenn ich einen Bohrer von Hand schleife, muss ich zwei Bewegungen mit einem mal ausführen. Das ist bei dem Gerät nicht möglich.
          Wahrscheinlich muss ich das mal selber damit probieren oder so ein Teil zerlegen um die genaue Funktion zu verstehen und zu glauben.

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          • Die Winkel endstehen durch die Form der Schleifscheibe und mittels Drehung des Bohrers beim Schleifen.
            So jedenfalls in der Theorie,Praktisch hab ich das nie geschafft einen guten schliff hinzukriegen,kann aber auch sein das ich zu blöd bin für das Gerät.

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            • Die Bohrer werden auf dem Bild ja gerade eingeführt, muss also nur durch die Form der Schleifscheibe und das drehen des Bohrers funktionieren.
              Da ich mir auch nicht vorstellen kann wie das richtig funtionieren sollte hab ich bisher auch dem Kaufwunsch nicht nachgegeben.

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              • Stellt man den Bohrer aber nur gerade auf die Schleifscheibe auf und dreht ihn, entsteht ein Freiwinkel von Null. Also irgendwie muss der Bohrer schräg aufliegen. Dann muss man aber beide Schneiden einzeln schleifen und auch überprüfen, ob beide Schneiden gleich groß sind. Nur ich kann ja nicht reinsehen und kontrollieren wo der Bohrer gerade geschliffen wird.

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                • Für mich gehört das Teil in die Rubrik "Dinge die die Welt nicht braucht" .
                  Selber schleifen fehlt mir der Schleifbock und die Übung. Entweder nehm ich die Bohrer unserem Schlosser in der Firma mit oder ich werf sie weg und hol mir neue. Bis 5 mm sind die ja nicht so teuer und die ab 8 mm schleift er mir jederzeit nach. Zwischen 5 und 8 mm ist immer so ermessenssache, wie oft schon geschliffen und Gesamtzustand des Bohrers

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                  • Hallo Ricc,

                    hab es mal demontiert und Dir Bilder gemacht.
                    Die Bohrer werde gerade eingesetzt.

                    Gruß
                    Reinhold_A

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                    • Na das hilft doch mal weiter. Also werden die Bohrer geführt und man schleift beide Schneiden einzeln. Muss man nur aufpassen, dass beide gleich lang werden.

                      Nutzt du das Gerät öfters?

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                      • Hallo Ricc,

                        zu meiner Schande muss ich gestehen, ich hab's noch nie genutzt. Es ist Bestandteil meiner Arbeit und liegt bei mir als Demoobjekt rum.

                        Einen schönen Sonntag noch
                        Reinhold_A

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                          Also ich habe so ein Westfaia Schleifgerät seit ca.7-8 Jahren.
                          Den Schleifstein kann man nicht abziehen, da er dabei zerstört würde.
                          Bis jetzt ist bei mir noch der erste drinnen. Ein zweiter Reserve Stein habe ich noch.
                          Eigentlich ist bei dem Schleifgerät eigentlich nur die Kraftkopplung schlecht ausgeführt. Funktioniert mit anpressen des Bohrfutters an einen Gummiblock.
                          So la la halt.

                          Im Vergleich zum nachschärfen am Schleifbock geht das auch ohne entsprechende
                          Vorkenntnisse nach extrem kurzer Übungsphase.

                          Im Prinzip Bohrmaschienen Antrieb unter geringer Drehzahl an.
                          Dann Bohrer in passende Bohrung stecken und unter leichter Drehung entgegen der
                          Schneidrichtung (also linksdrehung) nachschärfen.
                          Nach ca. 30 sec. hat man einen scharfen Bohrer. Und im Gegensatz zum Handschliff
                          ist auch die Flanke auf gleicher Höhe wie die Schneide !!

                          Ich möchte das Teil nicht missen. Konnte schon so manches mal am WE nur deshalb
                          weiter arbeiten.

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                          • Wieso Schande? Wenn ich als Metaller sowas nutzen würde, wäre es eine Schande

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                            • Ok mit der Führung und dem einzelnen Schliff der Schneiden sieht das ganze anders aus. Ich dachte da ist so ein Kunststoffrohr da wird der Bohrer reingesteckt und einfach immer gedreht und irgendwann ist er dann vielleicht wieder scharf.

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