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Winkelschleifer - Drehzahlregulierung?

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  • Winkelschleifer - Drehzahlregulierung?

    Hallo Leute,

    zu Beginn ich beschäftige mich erst seit paar Tagen mit dem Heimwerken und den Werkzeugen dazu. Ich möchte mir einen Winkelschleifer zulegen, welchen ich ab und zu zum Trennen von Stahl und Holz brauchen werde. Habe mich dazu im Internet informiert und gelesen, dass der Winkelschleifer eine Drehzahlregulierung haben sollte, da z.B. VA Stahl überhitzt (ich habe auch vor, Gewindestangen aus Edelstahl zu kürzen) und dadurch den Rostschutz verlieren kann und auch weil manche Scheiben eine niedrigere, festgelegte Drehzahl brauchen. Stimmt das mit dem VA Stahl und ist das mit den Trennscheiben für Holz, die solch eine Drehzahl benötigen? Denn hauptsächlich die beiden möchte ich mit dem Winkelschleifer kürzen/trennen.

    Ich bedanke mich im Voraus für eure Hilfe und Zeit.


    LG

  • Zitat von unins000 Beitrag anzeigen
    ... ich ab und zu zum Trennen von Stahl und Holz brauchen werde. LG
    Was und wie willst Du beim Holz mit dem Winkelschleifer TRENNEN ? Du meinst vermutlich solche Schruppscheiben oder täusche ich mich hier?
    VA = Rostfreier Stahl, Edelstahl sowieso. Du verwechselst das vmtl. mit verzinkten Rohren, die nach dem trennen/schleifen dort rosten können.
    ....und wenn man wie ein Stier draufdrückt, dann wird alles heiß/überhitzt.
    einen Gewindestab sägt man auch mit einer Metallbügelsäge (mit Stahlblatt natürlich), dazu muß man nicht immer den WS herausholen, wenn es nicht xxx-Stücke sein sollen.

    "...weil manche Scheiben eine niedrigere, festgelegte Drehzahl brauchen" ist aber nur vom Durchmesser abhängig. und da passen normalerweise keine größeren Scheiben mit niederer Drehzahl rein. Oder sollte ich mich da neuerdings irren?
    Zuletzt geändert von –; 22.04.2020, 20:15.

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    • Als Beispiel eine Massivholzplatte zuschneiden. Oder eine Spanplatte. Zu VA: Heißt, konkret für Gewindestangen ist keine Drehzahlregulierung vonnöten?

      Zu der Metallbügelsäge: Durch die miese Qualität meiner Wände hält leider nichts mit einem Dübel unter 10mm Durchmesser was etwas Gewicht hat oder halten soll. Ich werde also in Zukunft des öfteren Gewindestangen brauchen, die ich natürlich kürzen möchte.
      Zuletzt geändert von –; 22.04.2020, 20:30.

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      • Spanplatten und Massivholz werden gesägt! Eine Flex dreht selbst in niedriger Einstellung viel zu schnell. Und eine Holz-Trennscheibe ist mir auch nicht bekannt.

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        • Hm okay. Danke für den Hinweis. Aber Fliesen geht damit schon, oder?

          Eine Flex dreht selbst in niedriger Einstellung viel zu schnell.
          In Bezug auf was genau? Holz?

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          • Kleine Korrektur, ich musste mal schauen, wie weit man die Leerlaufdrehzahl bei Bosch Blau runterregeln kann. Bei der GWS 13 125 CIE kann man tatsächlich bis auf 2800 U/min runterregeln. Trotzdem halte ich einen Winkelschleifer für das falsche Werkzeug um Holzplatten zu zerteilen.

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            • Holztrennscheiben gibt es schon und sind bei manchen Arbeiten auch ok, z.B. die multiweehl oder speedcut usw. ... aber um an Holzplatten gerade Trennschnitte zu tätigen ist natürlich eine HKS das richtige, oder ggf. noch Stichsäge.

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              • MrDitschy

                Habe mich gerade im Netz eingelesen und für Massivholzplatten stand fast nur die HKS im Raum. Damit wäre das auch erledigt.


                Kommen wir zum Winkelschleifer zurück:
                Drehzahlregulierung - ja oder nein?
                Wenn ja, bei welchen Materialien?

                Ich frage deshalb, weil das für mich preislich einen großen Unterschied macht und ich natürlich auch das richtige Werkzeug haben möchte.
                Zuletzt geändert von –; 22.04.2020, 21:44.

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                • Ich nutze fast nur noch einen regelbaren Winkelschleifer, denn bei vielen Kleinigkeiten braucht man seltenst die volle Drehzahl und es ist wesentlich angenehmer zu arbeiten, also passe das an die Arbeiten an und wenn nötig, drehe ich halt auf Vollgas.
                  Somit ein gutes Allroundmodell für Trenn- und Schleifarbeiten von Metall und nicht Metallen, um Materialien nicht zu überhitzen.

                  Und wie oben schon jemand erwähnt, ist das verglühen bei verzinkten Eisen zu vermeiden, dafür dann zum regelbaren WS zusätzlich die 1mm Scheiben verwenden - Sprich Reibung erzeugt nun mal Hitze.

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                  • Alles klar. Damit ist die Frage für mich geklärt.


                    Kurz zur HKS/Stichsäge:
                    Gibt es eine Stichsäge, die "stark" genug für beispielsweise eine Massivholzplatte aus Buche mit einer Stärke von 26mm ist? Soweit ich weiß, ist die Stichsäge gerade für Heimwerker ein beliebter Allrounder und wenn ich mit der auch meine Massivholzplatte bearbeiten kann, würde ich das schon gerne eher in Betracht ziehen als direkt eine HKS.

                    Kommentar


                    • Massivholz Buche mit der Stichsäge. Kann man machen, man braucht nur das richtige Sägeblatt. Lang sollte es sein. Wenn an einem Anschlag, sollte es geschränkte Zähne haben.

                      Aber das geht immer auf die Geradlinigkeit und die Winkeltreue. Du wirst rasch feststellen, dass es Freihand nicht gut wird.

                      Eine günstige Handkreissäge schafft Buche problemlos. Und dann wird es an einem Anschlag oder einer Führungsschiene auch gerade. Hilfreich wäre auch hier eine Drehzahlregulierung und ein scharfes Blatt. Deshalb gleich ein hochwertiges Feinzahnblatt dazu kaufen. Buche verbrennt leicht. Dann die Drehzahl herunter regeln und eben etwas langsamer sägen.

                      Sichsäge als Allrounder? OK, wenn es um Kurven und Ausschnitte geht. Ansonsten verwende ich sie nicht. Und ich habe ein teures Profigerät. Daran liegt es nicht, sondern daran, dass Stichsägen eben für gerade Schnitte nur bei Not oder wo es nicht darauf ankommt verwendet werden.

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                      • Also du empfiehlt grundsätzlich eher eine HKS? Alles klar. Das mit der Führungsschiene habe ich mitbekommen. Werde mich noch einlesen wie besagte Schiene genau funktioniert.


                        Danke für eure Hilfe.

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                        • Ja, kommt eben immer auf dein Bedarf an ... es gibt z.B. noch breite Stichsägeblätter, die sollen ein verlaufen des Sägeblattes beim Sägen ohne Pendelhub vermeiden. Ob es aber hilft weis ich nicht, bin wenn eher ein Freund vom einem guten Sägeblatt, das geht einigermaßen - doch perfekt gerade an einer Schiene entlang geht meist nicht.

                          Mit Vorsicht zu genießen wäre evtl, noch eine Staubschutzhaube für Winkelschleifer, da hättest eine gerade Auflage, mit der kann man auch bedingt gerade Schnitte an einer Schiene entlang machen (geht und ist ähnlich einer Mauernutschlitz zu sägen, nur in Holz... musst aber selbst entscheiden, ob das etwas für dich ist, 26mm müssten gerade so bei 125mm WS reichen) ... für Ecken kannst dann eine Stichsäge nehmen, oder Multitool.

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                          • Zitat von unins000 Beitrag anzeigen
                            Kommen wir zum Winkelschleifer zurück:
                            Drehzahlregulierung - ja oder nein?

                            [...] preislich einen großen Unterschied macht
                            kürzlich bei Norma: Winkelschleifer 125mm Scheibendurchmesser, Drehzahl regulierbar ca. 4000 - 12000 U/min, 30 oder 40 Euro
                            Wahrscheinlich nicht direkt mit Bosch blau vergleichbar. Aber wenn der Preis eine entscheidende Rolle spielt höchstwahrscheinlich ausreichend für die allermeisten Heimwerker-Flex-Nutzungen

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                            • Geplant war ein Akku-Winkelschleifer von Einhell, die haben aber alle keine Drehzahlregulierung. Habe mir nun vorerst den AdvanvedGrind 18 geholt, mit Akku und Ladegerät extra, finanziell hat es leider nicht für mehr gereicht. Das war der Grund für den preislich hohen Unterschied.

                              Ich werde aber vielleicht in naher Zukunft zu Blau wechseln.

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