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Kaufberatung Winkelschleifer

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  • Kaufberatung Winkelschleifer

    Hallo zusammen,

    mein Sohn möchte seinem Vater einen Winkelschleifer zur Holzbearbeitung kaufen. Zum Beispiel möchte er Schalen und Tröge damit bearbeiten.

    Es soll auf jeden Fall ein Kabelgebundenes Gerät sein. Worauf muss er achten? Der Winkelschleifer sollte maximal 150 Euro kosten.

  • Die Frässcheiben von Arbotech gibt es bis 125mm Durchmesser, da die Scheiben meist eine maximale Drehzahl haben würde ich auch auf eine Drehzahlregelung achten. Bei der Grösse kommt es halt darauf an wie groß die zu bearbeitenden Werkstücke sind. Zur Leistung kann ich nur sagen man kann nie genug haben. Ich würde mich für die 125er mit möglichst viel Leistung entscheiden, die wird dann auch nicht gleich warm wenn man mal viel schleift oder mit den Scheiben von Arbotech abeitet.

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    • Bei der Holzbearbeitung sind Winkelschleifer als Verschleissteil zu betrachten. Sie "sterben" für gewöhnlich an Überhitzung. Das liegt an der Bauart und liegt daran, dass die Lüftungsschlitze sich zusetzen. Natürlich ist es Modellabhängig wie lange sie halten und es ist immer gut mindestens ein Ersatzgerät parat zu haben denn, diegeben den Geist fast immer mitten in der Arbeit auf.

      Mein Rat wäre also; kauft Billige Geräte (um 30,- €) und investiert lieber in gute Schneidwerkzeuge. Für das Carven empfehle ich die Scheiben von Arbortech und Kaindl. Darüber hinaus, gibt es gute Raspelscheiben, die aber recht teuer sind wenn es gute sein sollen.

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      • Die Überhitzung liegt aber meiner Meinung nach an der zu geringen Leistung der Maschine, wenn ich eine Maschine lange an ihrer Belastungsgrenze betreibe stirbt sie halt den Hitzetot. Dann kommt auch noch die Einschaltdauer zum Tragen, die meisten sind nicht für den Dauerbetrieb ausgelegt so daß man nach einer gewissen Zeit eine Arbeitspause einlegen sollte.
        Wenn ich jetzt eine Maschine mit einer großen Leistung habe, ist die Wahrscheinlichkeit das ich sie an die Belastungsgrenze bringe geringer und die meisten Markengeräte haben im Gegensatz zu den Nonamegeräten auch eine höhere Einschaltdauer beides zusammen erhöht die Lebenserwartung.

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        • Dann sollten die Ansaugschlitze zur Motorkühlung eng sein, damit keine Späne angesaugt werden können. Ich hab den Grünen von Bosch und höchst zufrieden: https://m.bosch-do-it.de/de/de/bosch...355-199914.jsp

          Den Vorteil sehe ich in der langen Bauform und dem angenehm ergonomischen Griff für die hintere Hand. Die Schutzhaube lässt sich per Hebel werkzeuglos verstellen, Sanftanlauf, elektronische Regelung und läuft auch bei langer Nutzung nicht heiß. Der Griff ist hat nen Schwingungsdämpfer und die Lüftungsschlitze lassen keine Späne rein.

          Gib ihm bitte den Rat: Egal welche Scheibe. Immer Handgriff rechts und die linke Hand hinten. Wenn die Scheibe mit der Maschine ausbricht, springt sie nach links. Und das wäre für die linke Hand fatal.

          Sodann: Definitiv niemals diese Scheiben mit Kettensägegliedern verwenden. Das ist viel zu gefährlich. Da gibt es regelmäßig Kick-Backs.

          Die Arbotec habe ich kürzlich ebenso wie die von Kaindl live gesehen und die sind definitiv ungefährlicher. Wobei die zwar gut kosten, aber dafür auch recht ordentliches Schnittbild bieten. Da sind Sägeketten wahre Spreiselerzeuger.

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          • Danke bisher für eure Erfahrungen!

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            • Ich habe zwei blaue BOSCH seit einiger Zeit in Gebrauch. Zwar nicht für Holzbearbeitung, aber im wesentlichen für Metall (Trennen und schrubben) sowie für Beton/Steine etc. Hier besonders Trennen und "Feinschliff" beim Verlegen von Kantsteinen etc. Die waren beide mal im Angebot bzw. sind nicht sooo sehr teuer. Die genauen Bezeichnungen kann ich da wohl mal raussuchen. Ich weiß aber noch aus dem Kopf, dass die kleine 750 Watt hat und stationär in einem Metalltrenner eingebaut ist und die große hat 1000 Watt und wird mobil benutzt. Und die muß richtig arbeiten mit Staub und Dreck und allem. Da ist auch noch nix verreckt wegen Hitzestau oder irgendwas. Außerdem haben die alle nen Überhitzungsschutz drin. Der springt halt mal raus und dann läßt man die Mschine abkühlen und weiter gehts.
              Die einzige Maschine, die mir bislang verreckt ist, ist die grüne BOSCH... Die hats kurz mal abgeraucht beim Steinetrennen... War wohl bißchen viel Staub in der Luft

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              • Ich habe mal die blauen angeschaut. Im Vergleich zum oben grünen verlinkten gibt es nichts vergleichbares zu einem guten Preis. Kickback-Control - das ich bei dieser Arbeit als sehr wichtig einschätze - ist beim GWS 13-125 CI Professional

                vorhanden, aber er hat leider nicht die Griffform des grünen, die bei längerer Arbeit sehr geschickt ist. Hat sicher auch Vorteile bei filigranen Arbeiten. Und die Ansaugschlitze sind beim blauen ungeschickterweise groß genug für Späne.

                Fazit: Der grüne PWS 1300-125 CE hat gegenüber blau m.E. die Nase vorn. Schön, dass es das auch mal so ist. Und beim Preis bist Du bei 125 Euro. Meine Kaufempfehlung.
                Zuletzt geändert von –; 30.11.2019, 09:44. Grund: Preis.

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                • Die Leistung des Geräts spielt bei der Holzbearbeitung eher eine untergeordnete Rolle. Mein erstes (Bosch grün) hatte nur 600 Watt und hat am längsten durchgehalten. Es ging erst nach etwa drei Jahren Holzbearbeitung in den ewigen Jagdgründen. Die Geräte überhitzen, weil sie an Luftmangel zu leiden haben. Die Späne setzen sich überall ab und behindern die Luftzufuhr. Mitunter bemerkt man es rechtzeitig und kann etwas dagegen unternehmen bzw. die Späne entfernen doch irgendwann bekommt man es einfach nicht und der Motor überhitzt.

                  Beim Einsatz der Woodcarverscheiben wird dem Gerät nicht so viel abverlangt wie man denkt. Es ist auf jeden Fall schonender als eine normale Trenn- oder Schruppscheibe für Metall.

                  In mein Projekt Didgeridoobau habe ich ein Abschnitt zu genau diesem Thema eingebracht.

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                  • Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
                    Dann sollten die Ansaugschlitze zur Motorkühlung eng sein, damit keine Späne angesaugt werden können. Ich hab den Grünen von Bosch und höchst zufrieden: https://m.bosch-do-it.de/de/de/bosch...355-199914.jsp

                    Den Vorteil sehe ich in der langen Bauform und dem angenehm ergonomischen Griff für die hintere Hand. Die Schutzhaube lässt sich per Hebel werkzeuglos verstellen, Sanftanlauf, elektronische Regelung und läuft auch bei langer Nutzung nicht heiß. Der Griff ist hat nen Schwingungsdämpfer und die Lüftungsschlitze lassen keine Späne rein.

                    Gib ihm bitte den Rat: Egal welche Scheibe. Immer Handgriff rechts und die linke Hand hinten. Wenn die Scheibe mit der Maschine ausbricht, springt sie nach links. Und das wäre für die linke Hand fatal.

                    Sodann: Definitiv niemals diese Scheiben mit Kettensägegliedern verwenden. Das ist viel zu gefährlich. Da gibt es regelmäßig Kick-Backs.

                    Die Arbotec habe ich kürzlich ebenso wie die von Kaindl live gesehen und die sind definitiv ungefährlicher. Wobei die zwar gut kosten, aber dafür auch recht ordentliches Schnittbild bieten. Da sind Sägeketten wahre Spreiselerzeuger.
                    Geräte mit solch ein Griff (Schalter) sind für die Künstlerische Holzebearbeitung eher ungeeignet. Der Schalter verhält sich wie ein Totmannschalter und das verhindert ein gutes Hantieren mit dem Gerät bei der Arbeit damit.

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                    • Hallo George,
                      aufgrund dieses Threads bin ich auf Dein Projekt Didgeridoobau gestossen. Was für ein Hammerprojekt, ich hatte es die ganze Zeit einfach übersehen. Dazu hast Du auch sehr informativ über sog. Woodcarving Scheiben geschrieben. Vielen Dank dafür. Das wird mir auf jeden Fall in meinen nächsten Carving Scheiben Versuchen helfen. Ich habe mir erst vor kurzem die neue Kaindlscheibe besorgt.
                      LG Paul

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