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tropffreie Heißklebepistole?

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  • Ich mag meinen GluPen auch. Das Tropfen hält sich Grenzen. Aber da habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass von den Stiften abhängig ist.

    Das der Stift nicht nachgeführt wird hatte ich auch schon. Da war die Mechanik "verrutscht "
    Das konnte ich aber wieder richten. Hatte das Gerät eh gerade auf, weil ich einen neuen Akku eingebaut habe.

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      Zitat von Bine Beitrag anzeigen
      ..... Aber für mich ist er 1000 x besser als der GluePen ..... und die Sticks fallen nicht hinten raus......
      Danke. Das ist doch schon mal ein Hinweis.

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      • Den Gluepen nutze ich auch und versuche die Spitze etwas höher abzulegen. Dann hält sich die Tropferei in Grenzen. Aber ich lege immer ein Stück Küchrolle darunter.

        Wobei ich gerade überlege eine entsprechende Ablage für den Gluepen zu bauen.

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        • Ich bin mir nicht sicher, ob das nicht auf Dauer kontraproduktiv sein könnte, die Pistole oder Pen mit Spitze nach oben abzulegen. Es hat evtl. Einen Grund, dass die Pistolen alle so konstruiert sind, dass beim Abstellen die Spitze nach unten zeigt.

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          • Zitat von Pim Beitrag anzeigen
            @ George1959: Wenn Dremel Bosch ist, ist Dremel dann auch dieselbe Technik?
            Da kann ich nur Mutmaßen doch ich wäre schon überrascht wenn die sich technisch unterscheiden.

            Es gibt bei allen Klebegeräte etwas was viele nicht wissen. Wenn man zu stark auf den Fördergriff drückt dann kann es passieren, dass flüssiger Klebstoff hinter der Dichtung der innenliegende Heizkammer gerät. Wenn das passiert kommt es sehr oft zu Ausfälle die sich z. B. darin bemerkbar machen, dass der Stiftvorschub nicht mehr richtig funktioniert. Die Hersteller geben eine Vorheizzeit für ihre Geräte an und man tut sehr gut daran diese einzuhalten bzw. noch etwas länger zu warten. Dann muss man die Klebeleistung beachten. Diese sagt aus, wie viel Klebstoff in einem bestimmten Zeitraum durch die Heizkammer fließen kann. Versucht man mehr als angegeben durch zu drücken dann reicht die Heizleistung nicht mehr aus und es kommt innerhalb der Kammer zum Klebstoffstau. Dies wiederum kann dazu führen, dass man noch stärker drückt und dann kann (wie oben beschrieben) Klebstoff hinter der Dichtung geraten.

            Wenn ein Klebegerät die Stifte nicht mehr fördert dann sollte man (sofern man sich traut) diese durchaus zerlegen und das innere anschauen. Man sieht meist, dass Klebstoff dort zu finden ist wo keines sein darf. Diese entfernen bringt fast immer die Lösung.

            Beim Umgang mit Heißklebegeräte muss man die Stiftförderung immer mit Gefühl betätigen. Alsbald es stockt ist die Heizleistung nicht ausreichend und dann sollte man lieber etwas warten als noch stärker zu drücken.

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            • Schön beschrieben @ George - bissel Gefühl in den Fingern schadet nie was

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              • Zitat von Funny08 Beitrag anzeigen
                Schön beschrieben @ George - bissel Gefühl in den Fingern schadet nie was
                Genau. Die Werkzeuge sollen uns das Leben erleichtern und nicht erschweren aber, man muss auch damit umgehen können

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                • George1959
                  Das hast Du gut erklärt, das wußte ich noch nicht. Ich warte zwar immer die Vorlaufzeit korrekt ab, bis es grün leuchtet, aber vielleicht drücke ich dann zu fest.

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                  • Würde eh nix bringen die Vorlaufzeit zu missachten , da ist der Klebstoff noch nicht weich genug und ich drücke mir die Finger platt .
                    @ George , vielen Dank für den Hinweis

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                    • Zitat von George1959 Beitrag anzeigen
                      Viel wichtiger ist der verwendete Klebstoff und da gibt es große unterschiede. Nach meine Erfahrungen tropfen die Billigheimer am meisten. Teurere Markenstifte tropfen zwar auch aber meist nicht so viel wie die billigen.
                      Das kann ich nur bedingt bestätigen. Was den Kleber anbelangt, kaufe ich auch nur Markensticks. Derzeit habe ich die Steinel. Die klaren Stifte sind sehr gut und Tropfen sehr wenig beim Aufheizen. Zusätzlich nutze ich noch die schwarzen Klebestifte. Das Zeug ist die Hölle. Ich habe mir für die schwarzen schon eine Klebepistole mit Temperatureinstellung gekauft, weil sie in den ungeregelten regelrecht ausliefern. Auch mit der geregelten ist es kaum besser. Selbst runtergeregelt ist der schwarze von Steinel noch sehr dünnflüssig. Die schwarzen von Pattex sind deutlich besser.

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                      • Ich habe inzwischen mit dem Gluey, dem Gluepen und der PKP 3,6 LI gearbeitet. Die PKP liebe ich am meisten. Sie heizt genauso superschnell auf wie die anderen, tropft aber am wenigsten. Und die Heissklebestifte werden damit am gleichmäßigsten befördert.

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                          Zitat von George1959 Beitrag anzeigen
                          ..... Versucht man mehr als angegeben durch zu drücken dann reicht die Heizleistung nicht mehr aus und es kommt innerhalb der Kammer zum Klebstoffstau. Dies wiederum kann dazu führen, dass man noch stärker drückt und dann kann (wie oben beschrieben) Klebstoff hinter der Dichtung geraten.
                          Wenn ein Klebegerät die Stifte nicht mehr fördert dann sollte man (sofern man sich traut) diese durchaus zerlegen und das innere anschauen. Man sieht meist, dass Klebstoff dort zu finden ist wo keines sein darf. Diese entfernen bringt fast immer die Lösung.
                          Jepp!!!! George1959, Ich glaube, das war's! Ich habe das Teil mal vorsichtig zerlegt. Ganz vorne saß bombenfest der Rest eines Klebesticks. Den entfernt und alles wieder gängig gemacht funktioniert der GluePen jetzt wieder wie am ersten Tag. Der neue Klebestift wird korrekt eingezogen, das Tropfen hält sich in durchaus erträglichen Grenzen. Bleibt zu hoffen, dass der jetzt einliegende Klebestift, wenn er verbaucht ist, nicht wieder blockiert. Allerbesten Dank für deinen Tipp!
                          Aber auch Deine Hinweise zur Funktionsweise und zum sorgfältigen und korrekten Umgang mit der Pistole sind mir sehr wertvoll. So muß ich einräumen, in meinem Fall war wohl einmal mehr der Anwender und nicht das Gerät das Problem ;-) . prima und danke, Gruß, Jochen.

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                          • Pim

                            Freut mich sehr das eine Lösung gefunden wurde.

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                            • Hatte nur mal Probleme, wenn eine Heißklebe umfällt und man die nicht schnell genug wieder aufrichtet, dann der Kleber nach hinten läuft und irgendwann blockiert.

                              Habe aber auch schon einige Pistolen probiert, doch meine alte Metabo Akku-Heißklebepistole mit den Metabo Sticks, ist die einzigste die nicht tropft.
                              Sprich selbst meine Steinel Neo3 Akku-Kkebepistole mit den Steinel Sticks tropft (obwohl ich gelesen hatte, dass die Mechanik beim loslassen des Hebels den Stick immer leicht zurückzieht, um dass das tropfen verhindert wird).

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                                und genau darauf hatte ich nie so recht geachtet, habe mir überhaupt keine Gedanken gemacht, dass da im Innenleben der Pistole etwas passieren könnte. Man lernt eben nie aus, nur dazu ...

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