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    Hallo zusammen,
    ich habe seit einer Weile auch angefangen mit einem Billig- Brandmalkolben zu malen.
    Ich habe jetzt ein paar Fragen zu dem Thema:

    1. Braucht man ein etwas teureres Gerät (Station) oder tut es das Billigteil vom Baumarkt? Wie sind eure Erfahrungen....

    2. Welches Holz nehmt ihr? Habe bereits verschiedenes versucht und nie wird es richtig schön.... vllt ist Sperrholz gut?

    3. Gibt es irgendwelche sonstigen besonderen Tricks, die ihr rausbekommen habt?

    Würde mich sehr über Antworten freuen, da ich überlege mal ein etwas größeres Malprojekt zu machen..... Vielen Dank!

  • Gute Fragen! Ich habe mir vor einigen Tagen ein Set für 6,50 Euro gekauft. Aber weniger zum Malen. Ich will mir einen Stempel machen um meine Werkzeuge oder „Werke“ zu kennzeichnen. Aber die Antworten interessieren mich.

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    • Ich schließe mich an. Ich habe nämlich auch noch einen jungfräulichen Billig-Kolben hier rumfliegen und möchte mich demnächst damit auseinandersetzen.

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      • Grüß Dich Sachi,
        ich habe mit mit meinem Schülerbrandkolben für 8 Mark, gekauft 1959, wieder begonnen. Damals habe ich ihn für den Werkunterricht der Schule geschenkt bekommen, danach hat er im Speicher geruht. Als ich vor 7 Jahren mit Holzarbeiten begann, habe ich ihn wieder hervorgeholt und damit gemalt. Kleine Zeichnungen auf weichem Pappelsperrholz gehen damit sehr gut, aber es geht schlecht damit in unterschiedlichen Holztiefen oder Straffierungen zu malen. Der Unterschied zwischen hell und dunkel gemalt, geht damit sehr schwer. Dein Projekt mit dem gebrannten Teelicht war ein gutes Beispiel dafür, dass es nicht am Kolben lag sondern an der Übung (sorry, wenn ich zu ehrlich bin). Du kannst mit viel Übung alle fast Mängel des einfachen Lötkolben ausgleichen. Das Problem geht dann dort an, wo Du nur über die Temperatur gezielte Ergebnisse haben möchtest, weil die billigen nicht temperatursteuerbar sind. Solange Du nur einfaches Sperrholz brennst, kannst Du das mit Übung immer ausgleichen und auch ganz helle Partien sehr gut zeichnen. Aber ab dem Moment, wo Du anderes Holz brennen möchtest, wird es sehr schwierig bis unmöglich. Ich habe letztes Jahr sehr, sehr aufwendig gebrannt. Das Projekt ist etwas jahreszeiten bezogen und kommt dementsprechend. Der Brennvorgang war sehr anspruchsvoll. Ich hätte bei diesem harten Holz nie mit einem Brennkolben ohne Temperaturregelung arbeiten können. Ausserdem werden bei billigen Brennkolben bei längerer Benutzung die Finger warm.
        Dazu möchte ich aber sagen, dass ich bei meinem Brennkolbenprojekt mit Brennpeter Junior gearbeitet habe. Der Brennkolben war ca 30 min in Betrieb auf höchster Temperatur, dann war der Kolben hinüber weil er laut Hersteller nicht auf Dauerbetrieb ( bei Brennpeter maximal 15 min) ausgelegt wäre. Der Hersteller hat leider nicht über Kulanz mit sich reden lassen. Bei den billigen Produkten hast Du dieses Problem nie.
        Mein Rat: versuche Erfahr ung zu sammeln mit deinem Billigteil. Wenn D u dann merkst, ui, das gefällt mir super gut, dann akufe Dir ein besseres Gerät, aber erst dann, wenn Du überzeugt bist, dass Du ohne nicht mehr auskommen könntest.
        Wärest Du hier in Oberbayern würde ic h Dir einfach mal für 4 Wochen meinen Brennpeter zum testen gebe und Du könntest selbst ausprobieren.

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        • Nachtrag: Ich bin momentan noch nur mit Handy unterwegs. Sobald ich wieder zuhause bin schicke ich Dir einen link, wo Du Dir ein Buch übers brennen herunterladen kannst. Hier mobil kann ich keine PDF senden, aber ab Sonntag habe ich wieder Zugriff auf meinen PC und dann sende ich Dir gerne diesen link, denn die Anleitung ist echt gut.

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          • Hallo Sachi ,
            ich habe auch Jahrelang mit dem Billigbrandmalkolben gebrannt und bin auch darin immer besser geworden .
            Allerdings muss ich Maggy recht geben , das bei Hartholz der Billige Kolben an seine Grenzen kommt . Er hat nicht genug Temperatur um Hartholz zu brennen . Bei zu weichem Holz war er zu heiß und hat zu tief gebrannt oder unschöne Ränder hinterlassen .
            Ich habe letztes Jahr eine Brandmalstation gekauft , nicht die von Brennpeter sondern von Weldinger . Hier haste mal den Testbericht von mir ---> Brandmalstation von Weldinger


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            • Maggy, an dem Link wäre ich auch interessiert, weil ich auch mal so richtig in das Thema einsteigen will

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              • Somit wären wir 3, ich wäre nämlich auch interessiert

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                • Also mein Brennpeter junior hat durchwegs auch schon mal 1 bis 2 Stunden durchgeackert, sogar mit Kindern, die ja doch etwas fester aufdrücken, und das hat er ohne Probleme überlebt. Ich würde ihn mir wieder kaufen, und da ich eher beim Geschäft kaufe, wo man mich kennt, hätte ich sicherlich keine Probleme mit Garantie ...
                  Wenn ich was übers Netz bestelle, dann kann es schon vorkommen, dass der Händler auf stur schaltet. Aber ich habe dort meine Bandsäge und meine Deku gekauft, also doch schon etwas Geld dort gelassen.

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                  • Das hatten wir doch vor einigen Wochen schon mal gründlich durch geackert.
                    Hallo Zusammen, ich trage mich ja schon länger mit dem Gedanken, mir ein Brandmalgerät zuzulegen. Jetzt wurden in der aktuelle Feinschnitt creativ zwei

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                    • Ohh ich sehe schon, ich bin nicht der Einzige der sich mit dem Thema beschäftigt.
                      Danke Maggy für die Erklärungen und Bine für den Testbericht.
                      ​​​​​​​Auch JoergC danke für den Link, hab das voll übersehen. Werde dann erst mal dort nachlesen, ob ich die Antworten finde die ich such.

                      Also bis jetzt sieht das für mich so aus: mit billigen Kolben kann man durchaus Sperrholz brennen (ich versuch mal Pappelsperrholz), aber auch weiche Hölzer gehen mit Übung ganz ordentlich. Bei Harthölzern ist eine Station (höhere Temp.) nötig oder mind. sinnvoll.

                      Ok ich mach mich mal ans Üben​​​​​​​

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                      • Zitat von Sachi Beitrag anzeigen
                        Also bis jetzt sieht das für mich so aus: mit billigen Kolben kann man durchaus Sperrholz brennen (ich versuch mal Pappelsperrholz), aber auch weiche Hölzer gehen mit Übung ganz ordentlich. Bei Harthölzern ist eine Station (höhere Temp.) nötig oder mind. sinnvoll.

                        Ok ich mach mich mal ans Üben

                        und läßt uns bitte an den erfolgen teilhaben.....

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                        • Zitat von Sachi Beitrag anzeigen
                          Also bis jetzt sieht das für mich so aus: mit billigen Kolben kann man durchaus Sperrholz brennen (ich versuch mal Pappelsperrholz), aber auch weiche Hölzer gehen mit Übung ganz ordentlich. Bei Harthölzern ist eine Station (höhere Temp.) nötig oder mind. sinnvoll.

                          Ok ich mach mich mal ans Üben
                          und läßt uns bitte an den Erfolgen teilhaben.....

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                          • So, ich bin wieder zu Hause und kann daher auf meinen PC zugreifen.
                            Hier ist der link zu dem Buch, das ich sehr empfehlen kann.

                            Pyrografie - von Simon Easton

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                            • Zitat von Maggy Beitrag anzeigen

                              und läßt uns bitte an den Erfolgen teilhaben.....
                              Is ja klar....sobald es was Größeres gibt

                              Danke für den Link

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