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Negative Erfahrung mit Bosch Geräten

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  • Ich sehe die (wahrgenommene) Abnahme der Qualität nicht (nur) in der Verlagerung in asiatische Länder. Auch dort wird nach Vorgaben gefertigt. Wenn gewünscht auch auf europäischem Standard.

    Die Produktionsverfahren haben sich einfach auch geändert. Früher mussten Zahnräder aus Metall gefertigt werden, welches lange hielt. Heute ist es möglich und durch den Kostendruck nötig solche Komponenten aus Kunststoff herzustellen. Die Standzeit dieser Komponenten ist zwangsläufig niedriger.

    So weit, so gut wenn es den grünen Sektor betrifft. Mich wundert allerdings gleiche Tendenzen im teureren Profisegment zu beobachten.

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    • Wenn ich mir die „Probleme“ des TO durchlese, mag vielleicht das defekte Getriebe wirklich Grund zum Meckern geben.
      Das Thema Akku: Akkus haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Je nach Pflege (oder eben auch nicht) geht jedes Akku irgendwann kaputt. Da ist es egal, ob Makita, Bosch, DeWalt, Metabo oder sonstwer. Und 75€ für ein Akku kann ich mir nicht so wirklich vorstellen.
      Auch ein Kabelbruch kann bei jeder Maschine vorkommen, wenn das Kabel schlecht behandelt wird. Vorallem, wenn das Kabel eng um die Maschine gewickelt wird, kommt es im Bereich der Kabeleinführung ins Gerät, trotz Knickschutz, gerne mal zum Kabelbruch.
      Natürlich mag die Qualität früher höher gewesen sein, als noch alle deutschen Hersteller hier in Deutschland produziert haben. Heute wären solche Maschinen aber kaum zu bezahlen. Und da noch immer die „Geiz ist Geil“- Mentalität regiert, müssen die Hersteller, und dazu zählt auch Makita, in China, Taiwan, Indonesien oder anderen asiatischen Billiglohnländern produzieren, um auf dem Markt bestehen zu können.

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        Zweifellos hat die Qualität - aus Kostengründen durch Wettbewerbsdruck - nachgelassen. Ich habe auch einige Maschinen, die über 20 und teilweise über 30 Jahre alt sind. Diese laufen immer noch einwandfrei.
        Dies betrifft meiner Meinung nach alle Marken.
        Was aber meiner Meinung nach vollkommen vernachlässigt wird, ist die Pflege der Maschinen. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, die Maschinen nach Abschluß staubintensiver Arbeiten mit Druckluft auszublasen. Der Zeitaufwand hierfür ist minimal und Staub ( insbesondere Steinstaub ) ist eine Hauptursache für sich selbst unterhaltenden Verschleiß. Bei Kunststoffteilen neuerer Modelle reicht auch Holzstaub.
        Wer das bezweifelt, möge einmal z. B. eine ältere Schlagbohrmaschine ausblasen. Er wird ernüchtert feststellen, wieviel da herausgeflogen kommt.
        Ebenso fette ich regelmäßig freiliegende Metallteile, so die Bohrfutter und z. B. die Säule der Standbohrmaschine.
        Diese und ähnliche Maßnahmen verhindern natürlich nicht alle Defekte, tragen aber zu einer erheblich verlängerten Lebensdauer bei.
        Ich zumindest habe kaum Probleme mit meinen Geräten.
        Und es sind nicht nur Markengeräte, sondern durchaus auch NoName - Produkte.
        Es ist eine Tatsache, daß ein großer Teil der Kundschaft - auch ich - den Preis beachten muß.
        Vielleicht sollte man unter diesem Aspekt evtl. auch mal die " Vollkaskomentalität " überdenken.
        Wenn man sich günstigere Maschinen mit allen notwendigen Funktionen wünscht, muß man auch bereit sein, sein Scherflein dazu beizutragen, daß billigere Teile notwendigerweise auch etwas mehr Aufmerksamkeit und Pflege benötigen.

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        • Beim Ausblasen der Geräte mit Druckluft stellt sich mir immer die Frage ob man den Staub, zumindest teilweise, nicht an Stellen pustet an denen er sonst nicht hingekommen wäre.

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          • Zitat von cyberman Beitrag anzeigen
            Beim Ausblasen der Geräte mit Druckluft stellt sich mir immer die Frage ob man den Staub, zumindest teilweise, nicht an Stellen pustet an denen er sonst nicht hingekommen wäre.
            Stellt sich da wohl auch die Frage, ob die Hersteller dieses Vorgehen empfehlen. Ich denke wenn dem wo wäre würden sie es in Ihre Anleitungen erwähnen.

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            • Bei meiner PTS 10 war nach der 3 Woche der Exzenter von der Führungsschiene gebrochen.(War aber auch ersichtlich ,dass es eine gebrauchte(Rückläufer von Amazon war).Hatteauch reklamiert und dafür einen Preisnachlass bekommen,weil die Schiene nach 3Wochen Gebrauch ,auch nicht besser ausschaut.Nur dürfte Der oder Die, die Schiene öfter fallen gelassen haben.( Brach genau an der Bohrung ,wo der Spannexzenter befestigt ist.Ein Email mit Foto zum Bosch Kundendienst geschickt und sofort eine neue bekommen.ImAntwortmail stand wie sehr Bosch es bedauert,dass das Teil kaputt gegangen ist.Also nix mit unfreundlich,oder nicht kulant.Ich habe mich natürlich für den neuen Anschlag bedankt.Ich denke der Ton macht die Musik.Ich kann über den Kundendienst nur gutes sagen.Da habe ich schon ganz andere Firmen erlebt.Dass das Heimwerker Segment,nicht an Geräte die das doppelte kosten herankommen ist auch klar.Aber wer anspruchsvoller ist,für den gibt es ja Bosch blau.Ubrigens Makita ist auch schon lange nicht mehr das,was sie einmal waren

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              • Zitat von ConanDerBarbar Beitrag anzeigen
                Seitdem Bosch in China produzieren lässt, hat die Qualität merklich abgenommen. Das ist Fakt.
                Alt-Geräte von vor 20 Jahren wahren wirklich noch hochwertig. Aber gleiches kann ich auch von Makita und Metabo behaupten. Auch die sind nicht mehr das, was sie mal waren. Scheint wohl ein Trend zu sein, leider auf Kosten der Verbraucher.
                Das ist mir leider wieder zu pauschal. Wenn Du die Aussagen belegen kannst gerne. Ich vermute eher eine Meinung als eine Faktenlage. Denn dazu bräuchte es konkrete Fallzahlen und Studien. Denn Qualität äußert sich nicht in der Materialzusammenstellung wie mehr Kunststoff als Metall, sondern im Arbeitsergebnis und der Haltbarkeit. Ein Bohrhammer vor 20 Jahren hatte keine wirklich vergleichbare Leistung zu einem heutigen Gerät. Akkuschrauebr kamen gerade auf den Markt, kann man also auch nicht zum Vergleich heranziehen. Stichsägen waren damals viel einfacher gebaut als heutzutage, viele hatten gerade erst Pendelhub eingebaut bekommen. Exzenterschleifer hatten Zwangsführung, sind mit modernen also auch nicht zu vergleichen. Also komm bitte mit genauen Zahlen etc. bevor etwas Fakt genannt wird. Meines wissens gibt es nur ein Bosch-Gerät, das nahezu baugleich jetzt in China produziert wird und da ist mir nicht bekNnt, dass es hier jetzt ein Qualitätsproblem gibt, das es vorher nicht gab. Der Bandschleifer. Unten dazu mehr.

                Ich besitze aktuell 67 Elektrogeräte in Werkstatt und Garten, 31 davon sind Bosch-Grün. Ich heimwerke seit rund 30 Jahren und defekt gingen bei mir einige 10 bis 20 Euro-Geräte ohne Marke aus dem Baumarkt, eine Black&Decker Schlagbohrmaschine und eine Heckenschere, die ich in der Garantiezeit getauscht bekam. An Service habe ich Bosch ansonsten nur für Ersatzteilbestellungen (Häcksler Verschleißteil mehrmals) und für Zubehörbestellungen gebraucht.

                Ich kann zu obigem vermutlich erst in Jahren etwas sagen. Meine langjährigen Geräte laufen noch wie am ersten Tag und meine neuwertigen ebenso. Also wenn neuere Geräte in 20 Jahren auch noch laufen, müssen sie vermutlich den Vergleich zu den heute schon 20 jährigen Geräten nicht mehr scheuen. Falls es nicht so wäre, wäre ich nicht traurig. Denn wenn ich schaue, was vor 20 Jahren der Bandschleifer im Vergleich zum Einkommensniveau gekostet hat, dann würde ich sagen, dass er locker heute günstiger ist als damals. Da er praktisch immer noch baugleich ist, wird ein Neugerät wohl auch 20 Jahre in der Hobbywerkstatt halten, nur dass er günstiger produziert wird und rein preislich (mal abgesehen vom allgemeinen DMark/Euro-1:1-Umtauschkurs) nicht mal teurer wurde. Meiner hat damals etwas über 100 Mark gekostet. Heute sind das eben Euro.

                In einem Punkt gebe ich Dir recht, das hat aber mit China nichts zu tun, denn die Entwicklung sitzt im baden-württembergischen Leinfelden: Die Heckenscheren hatten früher einen Exzenter aus Eisen, heute ist dieser zum Teil aus Kunststoff. Und das nutzt sich schneller ab. Und viele Geräte werden heutzutage eben mit mehr Kunststoffen gebaut. Andererseits haben Kunststoffe aber auch Vorteile. Also muss nicht mal das ein Nachteil sein.

                Ich will Pauschalaussagen nicht einfach so stehen lassen.

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                • Interessant ist, dass Hermman auf die vielen Reaktionen kein Feedback gibt.

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                  • Zitat von cyberman Beitrag anzeigen
                    Beim Ausblasen der Geräte mit Druckluft stellt sich mir immer die Frage ob man den Staub, zumindest teilweise, nicht an Stellen pustet an denen er sonst nicht hingekommen wäre.
                    Ich bin mir da auch noch nicht sicher was da besser ist. Habe zum Beispiel zwei Exzenterschleifer mit denen ich jahrelang gearbeitet habe geöffnet und PlugIt!-Stecker von Festool eingebaut. Es waren konkret ein grüner Bosch und ein grauer von Kress. Nun sollte man meinen, dass ein Exzenterschleifer doch schon einiges an Staub abbekommt. Von Rigips über Spachtel zu Farbe und zu Holz ist ja alles dabei. Früher hat man so etwas ohne Absaugung mit den Stoffsäcken gemacht. Also war genug Dreck in der Kühlungsluft. Und nach dem öffnen war es im Gehäuse zwar staubig, aber nicht dramatisch. Und man muss bemerken, dass man die Geräte ja auch so gebaut hat, dass der Staub nicht viel anrichten kann. Die Lager sind gefettet und in der Regel durch Kunststoffe so weit abgeschirmt, dass sich dort ne harte Staubschicht bildet, die wiederum super abdichtet so dass kein weiterer Staub nachkommen kann. Kommt jetzt richtig Druckluft dran, muss das nicht wirklich hilfreich sein. Vermutlich passiert nichts. Warum dann aber überhaupt reinblasen.

                    Etwas Balistol aufgesprüht, mit dem Lappen drüber und ne Maschine schaut aus wie neu. Das Innenleben interessiert mich inzwischen nicht mehr.

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                    • Zitat von Samir Beitrag anzeigen
                      Interessant ist, dass Hermman auf die vielen Reaktionen kein Feedback gibt.
                      Das wundert mich auch a bisserl

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                      • Rainerle starkes Posting, habe Dir mal einen dafür da gelassen. Aber 67 Geräte? Also, bei Suchtproblemen hilft BZgA...

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                        • Sicher muß man sagen so manches Gerät, was mein Vater in der Werkstatt hat, wiegt etwa das doppelte der heutigen Versionen (da sind auch welche aus VolksEigenenen Broduktionen dabei).

                          Allerdings ist meine heutige Heimwerkerkarriere auch schon 15 Jahre alt und ich muß sagen. Die No-Name-Maschinen haben inzwischen alle das Zeitliche gesegnet, die Bosch-Reihe hat noch keine Ausfälle gehabt. Das ist zwar keine randomisierte Doppelblindstudie, aber meine eigene Empirik spricht für Bosch.

                          Ein Garantiefall meines Vater ist mir jedoch heute noch eindrücklich: Mein Vater kaufte sich unmittelbar nach der Wende in West-Berlin seine erste Bosch-Bohrmaschine. Nach einem Umzug, stellte sich heraus, daß das Bohrfutter ausgeschlagen war. Deshalb nahm er zum Service Kontakt auf. Die erklärten ihm, daß man nach 20 Jahren tatsächlich nicht mehr von Garantie sprechen kann, sie aber ihr Möglichstes tun würden. Die Bohrmaschine wurde eingeschickt und kam nach 2 Wochen wieder zurück mit einem neuen Bohrfutter. Kosten 20€! Die Maschine ist inzwischen 30 Jahre alt.

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                          • Das Thema hier ist ja jetzt auch schon einige Tage alt, und ich denke dass Rainerle und Nightdiver ziemlich klare und gute Antworten geliefert haben....
                            Ich habe allerdings schon mehrfach bei fast neuen blauen Bosch Akkuschraubern die Erfahrung gemacht, dass der Schalter nicht sofort bei Druck reagiert. Das heißt die Maschine schaltet erst nach einer halben Sekunde Verzögerung ein....
                            Wenn man da ein komplettes Dach mit Wellblech festzuschrauben hat nervt das ziemlich. Ich rede hier allerdings auch vom tagtäglichen Hard-Einsatz auf der Baustelle. Beim Heimwerken ist das denk ich weniger störend. Also wenn ein Akku von einem viel benutzten Schrauber fünf bis sechs Jahre hält bin ich voll zufrieden. Neue Akkus lohnen sich meiner Meinung nach kaum, eher gleich neues Gerät mit zwei neuen Akkus.
                            Es gibt Maschinen wie den Boschhammer wo Bosch absolut an der Spitze steht finde ich, aber wenn jemand Geld für einen Fein Akkuschrauber hat....ich arbeite zehnmal lieber damit als mit einem Bosch. Auch Makita finde ich absolut nicht schlecht. Zu anderen Marken kann ich nicht viel sagen, außer dass Hilti so gut wie unverwüstlich ist (natürlich überall gute Pflege vorrausgesetzt).
                            Vielleicht denkt jetzt der Eine oder Andere was will der junge Schnösel da erzählen.... Nun ich habe selber noch nicht eine Menge Erfahrung aber arbeite seit vier bis fünf Jahren "im Fach" und habe schon unzählige Konversationen mit Fachkräften über eben dieses Thema hinter mir.
                            Über den Kundendienst von Bosch würde ich mich sehr hüten runterzuziehen-der ist mega auch hier in Israel wie ich finde

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                            • Sachi , es kommt nicht auf das Alter, sondern auf die Erfahrung an

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