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Festsitzende Schraube lösen

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  • Festsitzende Schraube lösen

    Ich habe einen Fahrradgriff incl. Barend, den ich gern am Fahrrad montieren möchte. Leider sitzt die 6er Inbus-Schraube zum Festschrauben des Griffs so fest, dass ich sie nicht mehr lose geschraubt bekomme. Und der Inbus ist völlig ausgeleiert, so dass der passende Inbus-Schlüssel nicht mehr greift.
    Ich habe in den Schraubenkopf schon einen Schlitz gesägt, um die Schraube mit einem Schlitzschraubendreher schrauben zu können - geht leider auch nicht, die Schraube sitzt fest. Die Schraube ist etwas eingelassen, deshalb komme ich auch mit einer Zange nicht ran. Schraubenausdreher habe ich leider keine.

    Hat jemand eine Idee, wie ich die Schraube trotzdem raus bekomme? - Ist Ausbohren eine Option? - Wie gehe ich da vor, denn das habe ich noch nie gemacht?


  • Ausbohren würde ich als ultima ratio erstmal zurückstellen.

    Ich würde erstmal
    • WD40 oder Ballistol in den Rezess geben wo der Schraubenkopf sitzt falls du auch direkt an das Gewinde kommst um so besser
    • Das kleinste Torx-Bit das gerade so nicht in den ausgeleierten Sechskant passt mit dem Hammer reinzwingen
    • Dann vetsuchen damit die Schraube zu lösen (Ratsche, falls vorhanden Schlagschrauber)

    Wenn ausbohren: 6er Schraube 5-5,5er Bohrer mittig in den Schraubenkopf. Möglichst gerade. Sobald der Kopf sich löst müsstest du denn Lenker abbekommen und kannst dich dann den Rest der Schraube widmen.

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    • Ballistol, WD40 wurde schon genannt, du kannst es auch mit Hitze und Kälte probieren. Die Schraube dehnt bzw zieht sich zusammen und sollte sich leichter lösen lassen.

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      • Ich würde auch die Schraube erwärmen, falls man überhaupt dran kommt. Wenn die Schraube sich mal gedehnt hat, dann schafft sich sich Platz, der Rost lockert sich, und man sollte die Schraube ausdrehen können. Was man auch noch machen könnte, das wäre für mich aber eher die letzte Option. In die Schraube ein Loch bohren, und mit einem Linksdreher versuchen die Schraube aus zudrehen. Aber da ist bei so einem Durchmesser schon Fingerspitzengefühl gefordert, denn der Linksdreher kann schnell abbrechen.
        Die Idee von arathorn76 mit dem Torxbit finde ich auch nicht schlecht

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        • Danke Euch für die Tipps. Werde ich nachher gleich probieren.
          Und ich habe vielleicht nicht deutlich genug geschrieben, dass der Griff aktuell nicht am Fahrrad befestigt ist. - Ich kann also fleissig damit experimentieren.

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          • Annu dazumal haben wir Caramba als erstes versucht, dann einen Hammer und danach wurde ausgebrannt. Jaja, lange ist's her.

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            • An den Inbus-Schraubenkopf mit nem Lötkolben ran... recht lange Aufheizen.. aber nur, wenn da kein Gummi.. oder Plastik in der Nähe ist...
              wenn auch das Umfeld ( Rohr oder ähnliches ) heiß geworden ist... mit dem Lötkolben bei der Schraube bleiben... und das Rohrsegment mit sehr
              kalten ( nass ) Lappen umwickeln... und alles wieder Abkühlen lassen... Der Überdehnungs-Stress verdichtet die Roststelle, sodaß
              die Schraube wieder rausgeht... ! wenn doch gebohrt werden muss... nur im Bohrständer, von Hand wird das nix... Inbusschrauben sind ( meist )
              in besserer Stahlqualität ( 8 G z.B. )
              Gruss....

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              • Zum Lösen einer super verrosteten Schraube in einer Brunnenpumpe, hab ich nen Rostlöser vom Würth benutzt (Boltex). Denke mit Rostlöser, WD oder nem Kriechöl kommst du weiter. Nur bisschen Geduld brauchst du.

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                • Zitat von ferdi_007 Beitrag anzeigen
                  Zum Lösen einer super verrosteten Schraube in einer Brunnenpumpe, hab ich nen Rostlöser vom Würth benutzt (Boltex). Denke mit Rostlöser, WD oder nem Kriechöl kommst du weiter. Nur bisschen Geduld brauchst du.
                  Ich muß dringend mal eine Inventur machen!
                  Ich habe in meinem Giftschrank tatsächlich eine Spraydose Hochleistungsrostlöser gefunden (Nigrin) und jetzt die Schraube - soweit ich rankam - großzügig damit eingesprüht. Und jetzt warte ich.
                  Heute abend werde ich den Griff in den Schraubstock spannen und versuchen, die Schraube zu drehen.

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                  • Zum Ausbohren noch folgendes: Willst du nur den Kopf abbohren oder die ganze Schraube raushaben? Wenn nur Kopf, dann zentriert mit einem Bohrer der dem Außendurchmesser des Schraubenkopfes entspricht.
                    Wenn komplett ausbohren empfehle ich zunächst eine sehr kleine Zentrierbohrung zum Beispiel mit 2,5 oder 3mm Bohre vorab. Dann langsam größer werdend bis zum max Bohrdurchmesser. Bei M6 dürftest du max 4,8mm bohren ohne die Steigung zu erwischen

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                    • Meine erste Wahl wäre vereisen mit einem technischen Eisspray, dadurch habe ich schln festzitzende Schrauben an Oldtimer gelöst, der Rost zwischen Schraube und Umgebung wird "gesprengt"

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                      • Wieder was gelernt, auf vereisen wäre ich nie gekommen

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                        • Vorsicht, dass bei zu viel Vereisen nicht auch das material stark geschädigt wird (Versprödung).
                          Abkühlen ok, aber nicht so weit, dass es wirklich vereist - wäre zumindest meine Empfehlung.

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                          • Und zum Kühlen hervorragend geeignet: Druckluft aus der Klapperdose. Nur dass da keine Klapperkugeln drin sind. Und dass da keine Druckluft, sondern ein hoch entzündliches Gas drin ist.

                            Für die Leute, die vielleicht Druckluftdosen aber keine Kühlspray-Dosen haben...

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                            • Zitat von arathorn76 Beitrag anzeigen
                              Und zum Kühlen hervorragend geeignet: Druckluft aus der Klapperdose. Nur dass da keine Klapperkugeln drin sind. Und dass da keine Druckluft, sondern ein hoch entzündliches Gas drin ist.
                              Kein ungefährlicher Rat - da kann es schnell mal "hell" werden im Keller!

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