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Wie kann man sich mit einer Tauchsäge und Sägeschiene beim Eintauchen in die Hand sägen?

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  • Zitat von JoergC Beitrag anzeigen

    Schon klar, aber von der Drehrichtung des Sägeblattes hätte ich eher damit gerechnet, dass die Säge nach vorne Abhaut, oder das Werkstück nach hinten schießt.
    Oder habe ich das einen Denkfehler ...?
    Ja. Hast Du.
    Wenn, dann schießt das Werkstück in Laufrichtung des Blattes - und das ist hier nach vorne. Da hier die Führungsschiene angepresst wurde, schießt die Säge nach hinten.

    Warum? Das Blatt dreht sich von hinten nach unten und die Zähne gehen vorne wieder ins Gehäuse der Säge. Tritt das Blatt nun beim Tauchschnitt nun auf das Holz kommt es zum Druck nach hinten, weil der Zahn des Blattes nach vorne schneidet. Verhakt er sich nun, gibt es den Gegendruck nach hinten.

    Tritt er unten aus und verhakt sich dort, haut es die Säge nach oben wie bei der Kettensäge. Dann ist meist nur ne Scharte im Holz oder man hat wenn man zu nahe dran war ein blaues Auge.

    Das sind die zwei potenziellen Gefahrenmomente der Tauchsäge: Eintauchen und Austritt unten am Werkstück.

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    • Ich Dödel! Klar,die Säge steht ja, im Vergleich zur Tks, auf dem Kopf,

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      • Beim Eintauchen wirkt zusätzlich zur normalen Handkreissäge noch die Kraft der hinteren Zähne, die vertikal vom Werkstück wegzeigt und damit die Säge abstoßen will.

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        • Muss gestehen das ich meine Führungschiene nie fest zwinge und Sie auch nur fest presse. Der Truppe von LB sägt aber auch immer ohne Spaltkeil verweist allerdings auf die Gefahr hin und zieht das Ganze dann wieder durch den Kakao. Habe Ihn früher mehr geschaut, zur Zeit weniger weil ich finde das er immer mehr abheben tut.
          Zuletzt geändert von –; 08.11.2019, 18:29.

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          • Das Video überzeugt, besser aufpassen und auf alles achten und vorsichtig sein

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            • Ein Spaltkeil hätte ihm da auch nichts gebracht. Werkstück nicht fixiert, Werkstück kleiner als die Auflagefläche der Schiene, dazu nicht eben. Schiene nicht fixiert. Körperhaltung durch den Versuch mit der anderen Hand die Schiene zu fixieren nicht optimal, da der Körper von der Sägerichtung weggedreht ist. Ich weiß jetzt nicht ob er Links- oder Rechtshänder ist, aber ich stehe bei der Hand- oder Tauchkreissäge nie auf der abfallenden Werkstückseite.

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              • Ich habe zwar dieses Video nicht gesehen, aber zu meinem Leidwesen schon das eine oder andere Video von Truppe. Wenn man sieht, wie er da rumkaspert und unkonzentriert umherhechtet, ist es eigentlich ein Wunder, dass es nicht schon vorher zu viel schlimmeren Verletzungen bei ihm gekommen ist. Der Mann ist ein fleischgewordenes Sicherheitsrisiko.

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                • Er hat ja schon eine Eigenbaubandsäge. Wird also sicherlich noch was folgen

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                  • Zu dem Herrn T. fällt mir kaum mehr ein als selbst schuld, so hart es für den einen oder anderen klingen mag. Wie diverse andere hier schon schrieben: Er ist die fleischgewordene Ignoranz was Sicherheitsbestimmungen angeht und macht sich auch noch über die entsprechenden Hinweise seiner Anschauer lustig. Das ging dann soweit, dass ich mein Abo gekündigt habe und ihn hier auf Igno stehen habe. Der Mann ist in meinen Augen absolut untragbar für die Öffentlichkeit. Ich möchte gar nicht mehr dazu schreiben, sonst falle ich womöglich wieder aus meiner Rolle...

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                    • Eigentlich wollte ich keine Diskussion über Herrn Truppe entfachen. Wie schon von mir eingangs erwähnt gibt es User die ihn mögen und andere widerum nicht. Das sein Rumgekaspere nicht gerade zur Sicherheit beiträgt dürfte fast jedem klar sein. Mir ging es hauptsächlich um Gründe wie so ein Unfall passieren kann. Ich glaube auch das es in unserem Forum bestimmt auch User gibt die das Gefahrenpotential einer Tauchsäge nicht richtig einschätzen. Es sieht alles immer so easy aus. Doch wenn man genau hinterfragt gibt es Denkfehler bei der Rückschlagrichtung und zugegebene Nichtfixierung der Sägeschiene und ich will nicht wissen wieviele einen Tauchschnitt unbewusst leichtfertig ohne Stoppblock schon gemacht haben, um nur Einiges zu nennen. Versteht mich bitte nicht falsch, ich möchte hier nicht mit erhobenen Zeigefinger als Oberlehrer angesehen werden, mir geht es vielmehr darum das man bevor man eine Maschine einschaltet sich Gedanken macht ob man alles richtig im Griff hat und wenn man nicht sicher ist, sich vorher informiert.
                      LG Holzpaul

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                      • Zitat von Holzpaul Beitrag anzeigen
                        Doch wenn man genau hinterfragt gibt es Denkfehler bei der Rückschlagrichtung und zugegebene Nichtfixierung der Sägeschiene und ich will nicht wissen wieviele einen Tauchschnitt unbewusst leichtfertig ohne Stoppblock schon gemacht haben, um nur Einiges zu nennen.
                        Ich spanne die Führungsschiene auch nicht jedesmal, geht auch nicht immer, z.B. Ausschnitt aus Küchenarbeitsplatte. Aber ich vergewissere mich vor dem Sägen ob sie vollständig und rutschfrei aufliegt, d.h. Gummilippen sauber, Werkstück staubfrei. Ich nutze auch nicht immer den Stopper, weiß aber in diesem Moment: Höchste Aufmerksamkeit und vor allem, niemals nie nicht in die Versuchung kommen noch ein Fitzelchen rückwärts zu sägen weil man zu weit vorne eingetaucht ist.
                        Die Säge vermittelt einem genügend Informationen um die Situation zu erkennen, z.B. Kreischen, benötigte Vorschubkraft, ruckelige Führung.
                        Eine Kreissäge ist eben wie ein Hund: Behandelt man sie falsch, beißt sie.

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                        • Wir können froh sein, dass es ihn gibt! Durch seine Erfahrungen kann jeder was lernen, selbst wenn es um seine Fehler geht. Selbst die, die sich gerne mit ihrem Besserwissertum abheben und auf ihre Vorfahrt beharren bis einer Stirbt, können aus seine Videos was lernen.

                          Hauptsache man schaut mit der Geschwindigkeit 1,75x

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                            Holzpaul Ich finde es gut und richtig, daß du das hier eingestellt hast. Natürlich hat er gravierende Fehler gemacht. Aber wir alle ( ich auf jeden Fall ) waren sicherlich schon in Situationen, in denen man sich selbst hinterher ehrlicherweise sagen muß: Glück gehabt, Depp! Es schärft das Bewußtsein, Gefahrenquellen vorher zu eruieren und zeigt wieder einmal: Ein Elektrowerkzeug hört nicht auf zu laufen, bloß weil es dem Anwender weh tut.

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                            • Ich finde solche Kanäle gefährlich, weil Anfänger es nicht besser wissen, und genau diese Fehler dann lernen. Auch Fortgeschrittene machen Fehler, weil sie etwas schon oft genug gemacht haben, dann wird man leichtsinniger, aber man muss erst einmal das Grundwissen haben, was ist ein Muss an Sicherheit und wo kann man mit Erfahrung etwas anders machen.

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                              • Das ist ja nicht nur beim Truppe. Auch die ganzen Ami-Kanäle ... kaum Sicherheitseinrichtungen und mit den Fingern gefährlich nah am Sägeblatt ... da brauch ich keinen Gruselfilm mehr ...

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