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Wie kann man sich mit einer Tauchsäge und Sägeschiene beim Eintauchen in die Hand sägen?

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  • Wie kann man sich mit einer Tauchsäge und Sägeschiene beim Eintauchen in die Hand sägen?

    Das hört sich zwar ein bißchen unglaublich an, aber ein Herr Truppe von LB hat es geschafft. Die einen mögen ihn andere weniger, doch ich glaube kein Heim-, Hand- und Holzwerker wünscht so etwas irgendjemanden. Er hat in einem Video seine doch größere Schnitwwunde gezeigt und meinte er hätte beim Eintauchen nicht die volle Umdrehungszahl seiner Tauchsäge abgewartet und hätte seine linke Hand hinter der Maschine gehabt. Bei einem Rückschlag ist im die Maschine über die Hand gefahren, So war seine Aussage zu diesem Unfall. Ich gehe mal davon aus das er einige Sicherheitsanweisungen ignoriert hat und doch glimpflich davon gekommen ist. Wie kann so etwas passieren?
    LG Holzpaul

  • Ich habe seine Hand gesehen und er hatte sehr viel Glück dabei! Das hätte auch anders ausgehen können.

    Ein anderes Beispiel (ohne Blut). https://youtu.be/yuWNEAlC2-0

    Wenn man den unbewussten Reflex des Nutzers der Säge anschaut und die fehlenden Sicherheitseinrichtungen an der Säge, weiß man so etwas besser zu beurteilen. Da sind wirklich Kräfte am Werk, die man so kaum vorher abzuschätzen weiß.

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    • Ich habe das Video auch gesehen und frag mich bis heute, wie die Säge diese Bewegung machen konnte.

      Den Fehler den er gemacht hat: er wähnte die Hand hinter der Säge sicher. Die Säge hat aber nicht umsonst 2 Griffe, auch wenn sie einhändig bedienbar ist.
      Bei mir wird die Anschlagschiene auch grundsätzlich festgezwingt.

      ... aber sicher gibt das hier wieder eine interessante Diskussion ...

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      • Rainer, das ist aber auch die Krankheit der Amis, die säge fast alle ohne Spaltkeil.

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        • Ich hab auch das Video gesehen. Hm, schon krass wie soetwas immer passieren kann. Wenn ich dran denk... mein Opa war auch sein Leben lang Schreiner und in einem Alter von ca. 75 hat er sich noch zwei Finger (an einer Tischkreissäge) abgesägt. Okay, da war sicherlich auch die körperliche Verfassung nicht mehr ganz so. Aber trotzdem, man sieht wie schnell so etwas gehen kann. Also, passt immer gut auf euch auf! Mir ist letzt auch erst ein kleines Holzstück um die Ohren geflogen als ich es an meiner kleinen Oberfräse vorbeischieben wollte. Die Kräfte sollte man nicht unterschätzen und etwas Respekt haben. Lieber Sachen festspannen. Da ist die Zeit besser investiert wie später dann im Krankenhaus zu sitzen und auf die Ärzte zu warten.

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          • In meinen Augen hat er wahrscheinlich sogar vier Fehler gemacht.
            1.Fehler Er hat die Schiene nicht richtig fixiert und mit der linken Hand hinter der Säge fest auf das Werkstück gedrückt.
            2.Fehler: Er wollte einen Tauchschnitt machen und hat keinen Stop hinter der Säge verwendet.
            3. Fehler: Er hat die Säge beim Eintauchen zu spät eingeschaltet oder da kein Stop leicht zurückgezogen.
            4. Fehler: Er hat dadurch nur mit einer Hand gesägt und bei dem resultierenden Rückschlag die Maschine nicht mehr kontrollieren konnen
            Letztendlich hat er imho einfach aus Bequehmlichkeit und auch Unachtsamkeit den Unfall provoziert.
            LG Paul
            Zuletzt geändert von –; 08.11.2019, 15:47.

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            • Zitat von thelittleDevil Beitrag anzeigen
              Ich hab auch das Video gesehen. Hm, schon krass wie soetwas immer passieren kann. Wenn ich dran denk... mein Opa war auch sein Leben lang Schreiner und in einem Alter von ca. 75 hat er sich noch zwei Finger (an einer Tischkreissäge) abgesägt. Okay, da war sicherlich auch die körperliche Verfassung nicht mehr ganz so. Aber trotzdem, man sieht wie schnell so etwas gehen kann. Also, passt immer gut auf euch auf! Mir ist letzt auch erst ein kleines Holzstück um die Ohren geflogen als ich es an meiner kleinen Oberfräse vorbeischieben wollte. Die Kräfte sollte man nicht unterschätzen und etwas Respekt haben. Lieber Sachen festspannen. Da ist die Zeit besser investiert wie später dann im Krankenhaus zu sitzen und auf die Ärzte zu warten.
              Auf den Arzt warten ist da noch das kleinere Problem. Abhanden gekommen Gliedmaßen lassen sich halt nicht so einfach ersetzen.

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              • Zitat von Holzpaul Beitrag anzeigen
                In meinen Augen hat er wahrscheinlich sogar vier Fehler gemacht.
                1.Fehler Er hat die Schiene nicht richtig fixiert und mit der linken Hand hinter der Säge fest auf das Werkstück gedrückt.
                2.Fehler: Er wollte einen Tauchschnitt machen und hat keinen Stop hinter der Säge verwendet.
                3. Fehler: Er hat die Säge beim Eintauchen zu spät eingeschaltet
                4. Fehler: Er hat dadurch nur mit einer Hand gesägt und bei dem resultierenden Rückschlag die Maschine nicht mehr kontrollieren konnen
                Letztendlich hat er imho einfach aus Bequehmlichkeit und auch Unachtsamkeit den Unfall provoziert.
                LG Paul
                und wie sich zeigte Fehler 5: die Hand hatte dort nichts verloren.
                Wobei ich gestehen muss, ich hätte auch nicht damit gerechnet, dass die Säge in die Richtung abhaut.

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                • Möglicherweise hat er auch so Manches nicht gewusst oder "erfahren" , dafür gibt es eine BDA.
                  JoergC Bei einem Rückschlag geht es immer nach hinten los- Bei einer Tischkreissäge das Werkstück und bei HKS und Tauchsäge die Maschine!
                  LG Paul

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                  • Zitat von Holzpaul Beitrag anzeigen
                    Möglicherweise hat er auch so Manches nicht gewusst oder "erfahren" , dafür gibt es eine BDA.
                    JoergC Bei einem Rückschlag geht es immer nach hinten los- Bei einer Tischkreissäge das Werkstück und bei HKS und Tauchsäge die Maschine!
                    LG Paul
                    Schon klar, aber von der Drehrichtung des Sägeblattes hätte ich eher damit gerechnet, dass die Säge nach vorne Abhaut, oder das Werkstück nach hinten schießt.
                    Oder habe ich das einen Denkfehler ...?

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                    • Zitat von JoergC Beitrag anzeigen

                      Auf den Arzt warten ist da noch das kleinere Problem. Abhanden gekommen Gliedmaßen lassen sich halt nicht so einfach ersetzen.
                      Ja, da war nichts mehr zu machen. Die zwei waren dann ab und da war wohl nichts mehr dran zu machen.

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                      • Zitat von Holzpaul Beitrag anzeigen
                        In meinen Augen hat er wahrscheinlich sogar vier Fehler gemacht.
                        1.Fehler Er hat die Schiene nicht richtig fixiert und mit der linken Hand hinter der Säge fest auf das Werkstück gedrückt.
                        2.Fehler: Er wollte einen Tauchschnitt machen und hat keinen Stop hinter der Säge verwendet.
                        3. Fehler: Er hat die Säge beim Eintauchen zu spät eingeschaltet oder da kein Stop leicht zurückgezogen.
                        4. Fehler: Er hat dadurch nur mit einer Hand gesägt und bei dem resultierenden Rückschlag die Maschine nicht mehr kontrollieren konnen
                        Letztendlich hat er imho einfach aus Bequehmlichkeit und auch Unachtsamkeit den Unfall provoziert.
                        LG Paul
                        100% Zustimmung. Jeder Sägezahn erzeugt Kräfte. Bei niedriger Drehzahl und zu hohem Vorschub/Eintauchen kann der Zahn nicht das geforderte Volumen zerspanen ergo wird die Gegenkraft eben größer.

                        Kategorie: Routinierter Leichtsinn. Wie der Elektriker der 100x mit dem rechten Finger auf Spannungsfreiheit prüft. Irgendwann erwischt es ihn.

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                        • Schwierig wird es, wenn etwas passiert mit dem man nicht rechnet.
                          ich versuche immer darauf zu achten, an der TKS nicht in der Schussbahn des Werkstücks zu stehen. Bedeutet, ich stehe immer rechts vom Anschlag. Wenn da was durch die Gegend fliegt, fliegt es an mit vorbei.
                          Bei der HKS bin ich auch nie dahinter sondern daneben und zwinge meine Führungsschiene fest.

                          Mir sind auch schon öfter kleine abgetrennte Stücke durch den Raum geflogen (immer die links vom Blatt) oder sie haben eine Ehrenrunde mit dem Kreissägeblatt gedreht und flogen dann an mir vorbei. Aber da ich nie dort stand und je nach Schnitt damit schon gerechnet habe, ist nichts passiert.

                          Das Problem ist, wenn man sich zu sicher oder man zu müde ist. Die Konzentration lässt nach und man macht Fehler. Und so ein Kickback geht so dermaßen schnell, dass man kaum bis gar nicht reagieren kann.

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                          • Zitat von Rookie Beitrag anzeigen

                            Das Problem ist, wenn man sich zu sicher oder man zu müde ist. Die Konzentration lässt nach und man macht Fehler. Und so ein Kickback geht so dermaßen schnell, dass man kaum bis gar nicht reagieren kann.
                            Richtig: deshalb ist eine der wichtigsten Sicherheitsregeln: Wach sein! Wenn ich merke, dass ich müde und unkonzentriert werde, arbeite ich nicht mehr mit den Maschinen.

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                            • Zitat von JoergC Beitrag anzeigen
                              Richtig: deshalb ist eine der wichtigsten Sicherheitsregeln: Wach sein! Wenn ich merke, dass ich müde und unkonzentriert werde, arbeite ich nicht mehr mit den Maschinen.
                              Vollkommen richtig. Wenn man müde ist bitte mit scharfen Handwerkzeugen auf einer wackeligen Leiter arbeiten

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