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Wohin mit dem ganzen Sägemehl?

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  • Wohin mit dem ganzen Sägemehl?

    Hallo ihr Lieben,
    mich würde mal interessieren, wie und wo ihr euer Sägemehl entsorgt.
    Ich habe seit dem Wochenende eine neue Kapp- und Gehrungssäge, die scheinbar eine richtig gute Absaugung besitzt.
    Bedeutet, dass ich beim Aussägen von Verblattungen am Wochenende mal eben acht (8!) Staubsaugerbeutel gefüllt habe. Nachdem die dann nach dem dritten Mal aufgebraucht waren, stand ich gefühlt alle 30 Minuten an einem Sack und hab den Beutel geleert.
    Die Teile für meine Absauganlage sind jetzt unterwegs, jedoch wird der 30 Liter Behälter wahrscheinlich auch irgendwann voll sein und irgendwo muss das Zeug ja hin.

    Also, wie macht ihr das?

    Liebe Grüße,
    Markus

  • Bei mir kommt das in den Kompost, bzw. auf die Beete und unter die Stauden - außer es ist belastetes Holzmehl

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    • Wer ein Garten hat kann einiges an Sägemehl ohne Probleme dort unterbringen. Kompostieren geht am besten, wenn man es mit anderen Pflanzenabfälle mischt. Ich mache daraus auch Feueranzünder. Dazu nehme ich Eierkartons. Befülle sie mit Sägemehl und gieße dann geschmolzen Kerzenreste darüber. Funktionieren wunderbar.

      Sägemehl aus Naturhölzer ist unproblematisch. Sägemehl aus Spanplatten, Leimhölzer, OSB-Platten usw. dagegen sollten in den Restmüll.

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      • Mit Holzleim kann man damit auch seinen eigenen Holzkitt machen. Hat aber auch Grenzen, denn 30l Holzkitt wirst Du kaum brauchen.
        Ansonsten Kompost wie schon vorgeschlagen oder einfach als dünne Schicht im Blumenbeet verteilen / einarbeiten.

        Mich würde noch interessieren, wie Deine Säge heißt. - Von einer Kapp-Säge mit guter Absaugung habe ich noch nie gehört.

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        • Wenn es nicht zu viel ist, fein in die Beete einarbeiten, das geht aber auch nur bei kleineren Mengen oder großem Garten

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          • Kompost ist schon mal eine sehr gute Idee! Blumenbeete haben wir auch jede Menge. Dann einfach mit der Blumenerde vermischen oder wie darf ich das verstehen? Das Gartenthema wird von mir noch immer stiefmütterlich behandelt, deshalb bin ich für jeden Tipp dankbar!

            kaosqlco Holzkitt? Ich bin ganz Ohr!

            Ich habe mir von Metabo die 254M gekauft. Einfach weil es am Samstag im Baumarkt die einzige Säge war, die eine Schnitttiefe von 90mm besitzt. Sie hat hinten am Blatt aus Gummi eine Art Tülle die recht weit runter geht. Also gefühlt wurden 90% abgesaugt und damit kann ich mehr als leben! Und ich glaube, dass die acht vollen Beutel auch für sich sprechen.
            Die erste Verblattung hab ich an der PTS10 mit Schiebeschlitten ausgesägt und sah danach aus wie eine Sau.

            George1959 Gute Idee! Wir haben uns eine Feuerschale gekauft (die seit einem Jahr unbenutzt rumsteht), dafür ginge das ja auch.

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            • Jetzt wollte ich die Säge hier gerade verlinken, aber ich glaube das ist nicht erlaubt. Oder?

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              • Ich steue es entweder dünn über die Beete und gieße es ein, oder ich vermische es mit Erde und streue das darüber, oder ich arbeite es leicht in die Oberfläche ein

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                • Ein kleiner Teil kommt in den Garten und wird untergeharkt. Der Rest wird in einer Mörtelwanne gesammelt und auf dem Wertstoffhof in den Altholzcontainer gekippt.
                  Unbelastetes Sägemehl kann ich auch zum Nachbarn bringen, der streut es in die Pferdebox ein. Eventuell kann es auch ein Kleintierliebhaber brauchen, Hasen oder Hamster wühlen gerne drin herum

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                  • Meine Reste bekommt meine jüngste für ihre Meerschweinchen als Streu. Riecht gut und die Tiere fühlen sich wohl.

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                    • Wirklich das feine Mehl für die Tiere? Gut zu wissen. Ich habe nämlich vor, ein Gehege für Meerschweinchen zu gestalten und wenn ich das dafür nutzen kann, ist das gar nicht verkehrt.
                      Bei Multiplex, OSB etc bleibt mir dann wohl nur die schwarze Tonne.

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                      • Ich sammle es und dann im Herbst wird es zusammen mit den Hobel und Drechselspänen im Garten mit der Fräse in das Erdreich eingearbeitet. Man kann es auch gut zum Binden von Öl nehmen das auf den Boden gelaufen ist.

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                        • Mein Opa hat immer Sägemehl hergenommen und sich damit am Brunnen die Hände gewaschen, wenn er schmutzige vom arbeiten hatte. Aber dafür braucht man natürlich keinen Inhalt von 20 Staubsaugerbeuteln.
                          Verbrennen sollte man das Sägemehl auf keinen Fall, das kann zu schlimmen Verpuffungen führen.

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                          • Könnte man daraus nicht auch Kaminanzüger machen, wenn man das Sägemehl mit flüssigem Kerzenwachs vermengt und dann in Eiswürfelportionierer o.ä. aushärten lässt?

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                            • Bei mir landet Sägemehl von reinem Holz im Garten. Oder in Nachbars Garten. Ich säge draußen ohne Absaugung, da ist es gleich auf der Wiese verteilt (bei starkem Wind eben beim Nachbarn. Die Nachbarn haben kein Problem damit).
                              Behandeltes (Sperrholz, Multiplex, Laminat, imprägniertes) säge ich dann mit Absaugung (EasyVac 3 an PCM 8), die Beutel werden in die schwarze Tonne geleert und 2-3 Mal wiederverwendet. Was daneben geht liegt dann zwangsweise wieder im Garten.

                              Anzünder (von George1959 erläutert, von anmaro69 später nochmal vorgeschlagen) hab ich noch nicht gemacht. Das einzige was ich zünde ist mein Grill, und da kommen ca 50ml gekaufter flüssiger Sicherheitsgrillanzünder auf die Kohlen im Anzündkamin. Hierfür Wachs schmelzen und SägemehlWachsKlumpen produzieren wäre für mich nicht wirtschaftlich. Wer öfter seinen Kamin oder Holzofen zündet hat hier natürlich einen Vorteil.

                              Holzkitt mache ich selten aus Sägemehl sondern meist aus Schleifmehl. Meine Sägespäne sind mir dafür zu grob.
                              Aber man könnte natürlich darüber nachdenken, die Sägespäne mit Leim in Form zu pressen um ausgefallene Pressspanteile zu produzieren.
                              Schleifmehl-Häufchen in einer flachen PE-Schale (Rest einer Blister-Verpackung z.B.) machen, ein paar Tröpfchen Holzleim drauf und verrühren. wenn es klumpt mehr Holzleim. Wenn es zu flüssig ist mehr Schleifmehl. Dann verspachteln.
                              geht aber eigentlich nur, wenn das gekittete Teil unbehandelt bleibt oder deckend lackiert wird. Öl oder Beize nimmt dieser Kitt nicht an.

                              Im Notfall ist Sägemehl auch noch zum Aufsaugen von Öl recht gut geeignet (wenn beim Ölwechsel was daneben geht z.B.). Nur bitte beachten: ölgetränktes Sägemehl brennt sehr gut. Das durften meine Nachbarn in einer früheren Wohnung mal auf die harte Tour lernen Der Heizungsbauer hat Ölreste im Öltank aufgesogen, bevor er den Öltank mit dem Winkelschleifer zerteilt hat

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