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Warum Bandsägen niemals driften!

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  • Warum Bandsägen niemals driften!

    Gestern habe ich ein hochinteressantes Video zum Thema Bandsägedrift gesehen. Hier wird demonstriert das keine Bandsäge von Haus aus eine Sägedrift hat. Es ist weder die Bandspannung noch die Bandführungen oder die Sägebandposition auf den Laufrädern dafür zuständig. Doch seht selbst:



    LG Holzpaul

  • Ich verwende meine Führungen nur wenn kurven schneiden will. Bei gerade Schnitte brauche ich (die Maschine) sie nicht. Immer schön das Blatt scharf halten

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    • ok, das war jetzt mal echt interessant!
      Aber eigentlich ja auch logisch.

      Muss nur schauen, wie ich das bei meiner BS umsetze: zum Auftrennen von Bohlen benötige ich einfach irgendeine Führung.

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      • Super interresant, das erklärt auch warum der Drift beim Freihandsägen nicht vorhanden ist.

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        • Also, wenn ich mir die Säge so anschaue, dann schätze ich mal das die Rikon nicht mehr in das „normale“ Heimwerker Budget passt. Zumindest nicht in dieser Ausstattung. Leider sind bei Rikon auf der Website im offenen Bereich keine Preise zu finden. Der Schiebeschlitten ist allerdings genial ausgedacht. Gibt es den irgendwo anders? Die Drift entsteht durch den seitlichen Druck den wir selbst auf das Material (wenn auch unbewusst) ausüben.

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          • In der neusten "Holzwerken" ist gerade ein Bericht zum Thema Bandsäge. Hier wurde bei solch ähnlichen Schnitten das RRR-Plus (Bandbreite 10mm, Dicke 0,65mm, 4 ZpZ Hookzahn) empfohlen, dagegen ist ein Schnitt mit einem Uddeholm-Bandsägeband mit 20mm Breite, 0,5 mm Dicke und 4 ZpZ stark verlaufen bis unmöglich gewesen.
            LG Holzpaul

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            • Zitat von Wolfgang111 Beitrag anzeigen
              Also, wenn ich mir die Säge so anschaue, dann schätze ich mal das die Rikon nicht mehr in das „normale“ Heimwerker Budget passt. Zumindest nicht in dieser Ausstattung. Leider sind bei Rikon auf der Website im offenen Bereich keine Preise zu finden. Der Schiebeschlitten ist allerdings genial ausgedacht. Gibt es den irgendwo anders? Die Drift entsteht durch den seitlichen Druck den wir selbst auf das Material (wenn auch unbewusst) ausüben.
              Ja der Schiebeschlitten ist schon genial. So einen ähnlichen könnte man schon selber bauen. Das passende Sägeband dazu und man hat Sägespass pur. Das non plus ultra wird irgendwo dazwischen liegen.
              LG Holzpaul

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              • Zitat von Wolfgang111 Beitrag anzeigen
                Also, wenn ich mir die Säge so anschaue, dann schätze ich mal das die Rikon nicht mehr in das „normale“ Heimwerker Budget passt. Zumindest nicht in dieser Ausstattung. Leider sind bei Rikon auf der Website im offenen Bereich keine Preise zu finden. Der Schiebeschlitten ist allerdings genial ausgedacht. Gibt es den irgendwo anders? Die Drift entsteht durch den seitlichen Druck den wir selbst auf das Material (wenn auch unbewusst) ausüben.
                Schau mal auf Youtube, da gibt es etliche die einen Schiebeschlitten gebaut haben, z.B. dieser:
                https://www.youtube.com/watch?v=ncUHAiQRkgc

                Suchbegriff: bandsaw milling sled

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                • Danke! Ein tolles Video!
                  Und wenn man das paar Mal am Anschlag gemacht hat sind die Zähne auch schon perfekt für den Drift ausgerichtet und man sägt auch Freihand schief.

                  Das Ass muss ich echt mal testen. Ist schon der Hammer, wie locker das Band ist.

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                  • Sehr cool! War auf jeden Fall lehrreich und irgendwie auch logisch. Zum Glück gibt’s solche Videos wo andere für mich über sowas nachdenken! Das werd ich für die Zukunft echt beherzigen. Danke Paul

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                    • Danke sehr, das Video ist echt interessant! Ich brauche so einen Schiebeschlitten.... Kommt wohl auf die lange ToDo Liste.

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                      • Paul, vielen Dank für das Video!

                        Alles, was Ethan vorführt, widerspricht allem, was ich bisher meinte, beachten zu müssen. Aber irgendwie klingen seine Ausführungen logisch.

                        Die Jungs von FineWoodworking setzen andere Prioritäten. Sie legen Wert auf die exakte Ausmittlung des Sägebandes auf der oberen Rolle und auf eine ebenso exakte Parallelausrichtung von Sägeband und Tisch.

                        https://www.youtube.com/watch?v=vNdrkmx6ehI

                        Dies sind Fehlerquellen, die Ethan gar nicht anspricht. Eher im Gegenteil ...

                        Ich bin verwirrt.

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                        • Er redet von Mythen dieser Fehlerquellen, d.h. sie werden stark überbewertet. Hier geht es auch lediglich um gerade Schnitte in unförmigen Holz d.h. ohne plane Seite um es an einem Anschlag entlang zu führen. In der neusten Holzwerken geht es beim Titelthema um ein ähnliches Problem. dort wird es mit einem RRR-plus Sägeband das eine Stärke von 0,65mm hat und dadurch verwindungsstärker als ein Uddeholm Universalband ist, gelöst. Ansonsten spielen bei Kurvenschnitte die Seitenführung , die Sägebandspannung und richtige Position auf den Bandagen schon eine Rolle.
                          LG Paul

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                          • Er hat auch ein sehr grobes Blatt aufliegen. Bei Fichte würde das Blatt ganz sicher der Maserung/dem weicheren Holz folgen. Der Schnitt ist extrem grob. Wobei das rasch abgerichtet ist.

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                            • Wie Holzpaul geschrieben hat dient diese Führung als Hilfe bei dem Zuschneiden unförmiges Material. Hierfür finde ich sie auch recht gut gelungen und es scheint sein Zweck zu erfüllen. Wo ich mit meiner Ansichten abweiche ist, dass diese Führung das "Driften" verhindern soll. Ist das Blatt auf eine seite stumpfer wird es auch hier zum Driften kommen.

                              Ich hatte in mein frühere Antwort geschrieben "Immer schön das Blatt scharf halten" und hierin liegt letztlich das Geheimnis gegen Driften. Drechsler die viele Rohlinge für Schüsseln schneiden kennen dieses Phenomän nur allzu gut. Wenn viele Rohlinge an der Bandsäge in einer Runder Form geschnitten werden dann erfährt das Sägeblatt eine wiederholter einseitige Belastung. Die Folge ist, dass eine Seite der Schränkung stumpfer wird als das andere. Anschließend damit ein gerader Schnitt ausführen zu wollen ist nahezu unmöglich. Abhilfe schaft in solchen Fällen nur eine Behandlung in Form von Neuschränkung und oder Schärfen.

                              Wenn man ein gut geschränktes und scharfes Sägeblatt verwendet dann gibt es kein Driften. Auch dann nicht wenn man die normale Anschläge verwendet.

                              Rainerle Die Holzart spielt hierbei keine Rolle. Entscheidend ist, dass eine Zahnung passend zur Aufgabe bzw. Materialstärke gewählt wird. Sofern diese stimmig sind muss man dann nur noch das Blatt die Arbeit machen lassen und nicht zu viel Druck ausüben.

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