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  • Empfehlung Tischkreissäge

    Hallo zusammen,

    habe mich dazu entschlossen mir eine Tischkreissäge für meine im Bau befindliche Werkstatt anzuschaffen.
    Allerdings stellt sich mir die Frage, welches Modell aus welcher Preisklasse es sein soll.

    Relativ viel hört man von den folgenden 3 Modellen:

    Bosch PTS 10 (ab 270€)
    Bosch GTS 10 J (ab 555€)
    Bosch GTS 10 XC (ab 670€)

    Gibt es darüber hinaus andere Modelle/Marken mit denen ihr gute Erfahrungen gemacht habt?

    Ich kann mir denken, dass ihr mir wahrscheinlich empfehlt für den Einstieg erstmal ein günstiges Modell zuzulegen. Das mag auf der einen Seite vernünftig sein, allerdings habe ich natürlich aber auch keine Lust mir eine Maschine anzuschaffen, mit der das Arbeiten aufgrund der Ungenauigkeit etc. einfach keinen Spaß macht - und die ich dann sowie zeitnah durch ein teureres Modell ersetzen müsste.
    Lassen sich mit der PTS 10 gute Ergebnisse erzielen? Oder lieber gleich eine GTS?

  • Mit der PTS10 lassen sich gute Ergebnisse erzielen, wenn man eine Maschine erwischt, die keinen Fehler hat. Viele User von hier, wie auch ich, haben eine PTS10. Meine war und ist i.O. und ich habe auch schon etliche Verbesserungen vorgenommen, die das Arbeiten erleichtern und vor allem die Staubverteilung in der gesamten Werkstatt verhindern.
    Fehlerhafte Maschinen (unebener Tisch usw.) werden in der Regel schnell vom Bosch-Service abgeholt und auch wiedergebracht.
    Wenn es Dein Budget hergibt, solltest Du m.M.n. aber eins der beiden teureren genannten Geräte kaufen, zu denen ich selber aber nichts dagen kann, da ich sie nicht kenne. Von der XC habe ich aber schon viel Gutes gehört.

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    • Begonnen hatte ich mit einer Sch.... doch nach ein paar Schnitten hat sie es nicht lange geschafft in meiner Werkstatt zu bleiben. Danach kam die PTS 10, die da ja schon um Welten besser war. Diese TKS hatte ich 4 Jahre und war damit, nach ein paar Kinderkrankheiten, sehr mit zufrieden. Nun habe ich seit 2017 die GTS 10XC. Nach dem auspacken und aufstellen kontrollierte ich alles was es zu kontrollieren gab und es musste nichts nachgebessert werden. Das sagt doch schon alles, oder?

      Wenn du also das Geld für eine GTS 10 übrig hast, dann kauf dir gleich die.

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      • Ich bin auch einer derjenigen, die die PTS10 ihr eigen nennen.
        Für mich und meine Bedürftnisse ist sie völlig ausreichend und ich bin recht zufrieden damit!

        Natürlich wäre eine Unterflur- Zugsäge toller, von einer Formatkreissäge ganz zu schweigen! Da die aber nicht in meinem Budget lagen (und auch mein Platz recht begrenzt ist), habe ich mich für die PTS10 entschieden.
        Wenn das bei dir weniger die Rolle spielt, gibt es mit Sicherheit deutlich bessere Maschinen!

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        • Ich möchte Dir raten, dir auf YouTube den sehr umfangreichen TKS Vergleichstest von "Bauforum24" anzuschauen. Da wurden auch andere Fabrikate vorgestellt, die meiner Meinung nach auch Beachtung finden sollten.

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          • Die Dewalt DW 745 hat in diesem Vergleichstest von Bauforum24 sehr gut abgeschnitten.

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            • Die Frage ist natürlich auch: was hast Du mit der Maschine vor? Davon hängt halt auch ab, was Du an Kraft und Präzision brauchst.
              Ich habe auch die PTS10 und bin eigentlich soweit zufrieden. Wenn man mal gelernt hat, mit der Maschine umzugehen und wo die Schwächen sind, kann man die auch umschiffen.

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              • Zitat von 3radfahrer Beitrag anzeigen
                Die Dewalt DW 745 hat in diesem Vergleichstest von Bauforum24 sehr gut abgeschnitten.
                ....wobei mich die Metabo 254 noch mehr überzeugt hat. ...

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                • Auch wenn es hier schon fanatisch anmutende PTS10 Jünger gibt, würde ich chiefs Rat folgen, und kir das Video ansenen.
                  Die PTS10 hat zwar sehr viele Anhänger, aber fast genauso viele Schwächen. Um sie wirklich brauchbar hinzubekommen, muss man viel Bastelarbeit in die Säge stecken, wie viele Threads zu dem Thema allein hier im Forum belegen. Ein „Vorteil“ ist natürlich, dass es kaum Macken gibt, die bisher unentdeckt geblieben sind; aber ob das wirklich ein Trost ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
                  Solltest du dich trotz aller Macken auf die PTS10 einschießen, gehe mal in einen Baumarkt und befingere die Maschine ausgiebig und entscheide erst dann.

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                  • Also: um mich gleich mal zu outen: Ich bin einer der "fanatisch anmutenden PTS10-Jünger" Und ja, ich stehe dazu.

                    Warum das Ganze? Ganz einfach: Die PTS 10 hat Schwächen. Punkt. Da gibt es nichts zu deuteln. ABER: Man zeige mir eine Säge, die ein besseres Preis/Leistungsverhältnis aufweist. Letztlich muß man sich im Klaren sein, dass es sich bei der PTS 10 um eine BAUkreissäge handelt... Das ist keine Formatsäge und auch keine Hochpräzisionssäge. Man kann mit ihr ordentlich arbeiten, wenn man weiß wie. Es sind bestimmt einige Sachen zu verbessern, aber das gros stimmt einfach.
                    Ich habe mich seinerzeit für die Säge entschieden, da sie einen Schiebetisch besitzt. Haben viele andere Sägen nicht. Und das hat mich einfach gereizt, auch wenn ich diesen Tisch nicht ständig nutze, so doch regelmäßig.
                    Dreckschleudern sind sie alle, die einen mehr, die anderen weniger. Ich denke, es gibt keine Säge, die tatsächlich komplett ohne Staub und Späneschmeißen auskommt. Selbst die ach so berühmten und hochgelobten GTS-Sägen machen Dreck. Isso. Mal mehr, mal weniger

                    Letztlich muß sich jeder selbst fragen: Was will ich eigentlich haben? Wofür brauche ich die Säge? Was will ich sägen? Will ich meine eigenen Ansprüche so hoch schrauben, dass ich Tischler (Schreiner) Qualitätsniveau erreichen will? Dann sind ALLE Sägen aus dem BOSCH Programm definitiv falsch. Da sollte man sich dann im Preisbereich 5k aufwärts umschauen und nicht <1k...
                    Für das normale Heimwerkerarbeiten ist die PTS 10 zumindest nach meiner Erfahrung vollkommen ausreichend.
                    Danke für ihre Aufmerksamkeit

                    Gruß

                    Christian

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                    • Ich schließe mich Cnpeanut an. Ich habe sie und nutze sie mittlerweile weniger, da ich mir eine sehr gute Kappzugsäge gegönnt habe. Kleines wird damit gesägt, großes mit der Handkreissäge und Führungsschiene, das dazwischen mit der PTS 10.

                      Wichtig ist viel weniger die Säge, sondern eher der, der davor steht. Man muss ordentlich einstellen - Parallelanschlag oder andere Hilfsanschläge, den selbst gebauten Schiebetischaufsatz ... besser immer am Blatt nachmessen, notfalls einen Testschnitt mit einer Dachlatte machen um zu sehen, dass es passt. Beim Kellerregal sind 1 mm Abweichung auch nicht dramatisch, dazu gebe ich mir auch keine Mühe, soll es aber exakt sein, stellt man vorher exakt ein. Und dann ist Präzision auch keine Besonderheit bei der PTS 10.

                      Holzwerken ist Hobby, oft eine Herausforderung und am Ergebnis zeigt sich, wie sorgfältig man gearbeitet hat. Und da ist letztlich egal welche Maschinen man verwendet hat. Man kann auch mal nen Millimeter mehr stehen lassen und hinterher abhobeln oder schleifen bis es genau ist. Ich bekomme keinen Stundenlohn und habe Zwit zum genauen Einstellen, aber für einen erheblichen Mehrpreis einer anderen Maschine könnte ich mir auch noch anderes Werkzeug in guter Qualität kaufen. Wie zum Beispiel einen guten Hobel mit dem ich nacharbeiten könnte, eine Oberfräse mit der ich nuten kann ... Und wäre ich universeller und habe letztlich mehr davon. Es ist auch immer eine Platzfrage, ob ich eine größere Säge überhaupt unterbringen könnte.

                      Für mich ist die PTS 10 ziemlich alternativlos in diesem Segment, Sägeblätter kann man problemlos nachkaufen (hin und wieder bei Netto oder anderen Discountern), der Parallelanschlag ist gut, wenn man weiß wie er zu bedienen ist, ist er exakt im Winkel (Beim Anspannen Druck gegen den Tisch), paar Modifikationen wie ein Klebeband unter den Tisch, Malerkrepp vor die Schlitze an der Vorderseite geklebt und schon fliegt da fast nichts mehr an Spänen durch die Gegend.

                      Mein aktuelles Werkbankprojekt habe ich unter anderem an der PTS 10 realisiert und war hierbei durchaus zufrieden. Mein Problem waren viel eher die billigen Leimholzbretter vom Baumarkt, die weder winkelgerecht noch gleich breit waren. Häufig musste ich erst eine Kante parallel beschneiden, weil da durchaus auf 120 cm 5 mm Abweichung vorhanden waren. Gut, ich hätte auch das teurere Holz kaufen können, aber mit der PTS 10 wusste ich, dass ich mit dieser das gut hinbekomme, die Platten sollten nur nicht zu groß sein.

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                      • Ich werde mir nicht anmaßen, über die PTS 10 zu urteilen, da ich sie nicht selber besitze. Als ich vor ein paar Jahren eine TKS suchte, war sie keine Option. Damals habe ich mich in die PPS 7 verguckt und war im Nachhinein genauso enttäuscht wie viele PTS 10 Nutzer.
                        Würde ich aber heute eine suchen, würden mich die vielen Negativberichte zur PTS ausreichend abschrecken, um sie auszuschließen. Und das Argument, man müsse nur ein wenig nacharbeiten und sich kleine Helferlein bauen, lasse ich nicht gelten. Auch wenn die PTS 10 ausstattungsbereinigt günstigersein mag als andere Produkte, so ist sie immer noch teuer genug, dass ich erwarte, dass sie anständig funktioniert. Ich rede hier nicht von kleinen Justierarbeiten, die muss ich bei anderen Maschinen auch erledigen. Aber nicht plane Sägetische, unpräzise Parallelanschläge usw halte ich auch in dieser Preisklasse für inakzeptabel. Verschlimmert wird es durch die von Bosch nicht gezeigte Bereitschaft die Säge, die nun lang genug am Markt ist und deren Mängel häufig genug vom Kunden aufgezeigt wurde, entsprechend zu verbessern.

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                        • Chief, da gebe ich Dir recht, allerdings ist mein Tisch plan und der Anschlag passt.

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                          • Jup, bei mir gab es dahingehend auch keine Probleme. Die Rumsauerei ist bei mir da absolut größte Problem gewesen und halbwegs im Griff mittlerweile.

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                            • Zitat von Cnpeanut Beitrag anzeigen
                              Also: um mich gleich mal zu outen: Ich bin einer der "fanatisch anmutenden PTS10-Jünger" Und ja, ich stehe dazu.

                              ... Letztlich muß man sich im Klaren sein, dass es sich bei der PTS 10 um eine BAUkreissäge handelt... Das ist keine Formatsäge und auch keine Hochpräzisionssäge. ,,

                              Gruß

                              Christian
                              Also unter einer Baukreissäge verstehe ich etwas anderes, Das ist normalerweise eine sehr robuste Säge mit 450mm Sägeblattdurchmesser also .ca 15cm Sägehöhe möglich, meistens eine 400V- Maschine. Ansonsten ist das Gehäuse auch komplett aus Metall und nicht wie bei der PTS10 aus Plastik bzw. Kunststoff.
                              Ich bin zwar kein PTS10 Besitzer, aber für mich ist sie eine günstige Einsteigermaschine die je nach Serie so ihre Macken hat und man deshab bereit sein muss auch ziemliche Absstriche zu machen.
                              LG Holzpaul

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