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Hilfe zu Dekupier-Sägeblättern

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  • Hilfe zu Dekupier-Sägeblättern

    Hallo zusammen,
    ich habe eine Rexxon-Dekupiersäge. Naja, eine Dauerleihgabe meines Vaters, hätte ich sie gekauft, gphätte ich sie nach dem ersten Gebrauch gleich zurückgebracht. Wir werden definitiv niemals Freunde, aber im Sinne eines Zweckbündnisses haben wir uns irgendwie arrangiert, und da ich die letzten Tage allerhand mit ihr gesägt habe, stelle ich enorme Fortschritte fest. Ich kann inzwischen einer Linie - egal ob kurvig oder gerade ganz ordentlich folgen. Im Allgemeinen sollte man den Fehler bei sich suchen und nicht bei anderen oder den Dekupiersägen

    Aber dennoch brauche ich Eure Hilfe. Weniger beim Sägen, sondern vielmehr bei den Sägeblättern.

    Ich habe Sägeblätter mit einem Stift oben und unten. Da ist das Einfädeln in Löcher immer eine Quälerei. Insbesondere muss ich mindestens 5 bis 6 mm bohren um überhaupt in das Loch zu kommen. Ich säge vornehmlich Sperrholz 4 mm aber auch Multiplex 10 bis 12 mm.

    Ich habe schon mal so Spanner für stiftlose Sägeblätter gesehen. Wie heißen diese? Was könnt Ihr empfehlen? Sodann gibt es Rundsägeblätter. Taugen diese prinzipiell etwas? Macht die Anschaffung Sinn?
    Macht es überhaupt Sinn für so eine Säge Zubehör zu kaufen?

    Vielen Dank für Eure Unterstützung!
    Euer Rainer

  • Ich würde als erstes versuchen die Sägeblätterhalter Deiner Maschine gegen Klemmschrauben für stiftlose Blätter zu tauschen. Für Innenschnitte gibt es dann noch Schnellspannklemmen. Wie das aussieht, kannst Du Dir sehr gut auf der Hegnerseite bei Zubehör ansehen. Pegaszubehör geht beim Umbau nie, da das System von oben nach unten fädelt und beim Umbau Du nach oben fädelst.
    Ich weiß, dass es dazu bei Youtube etliche Filme gibt, wo eine Proxxonmaschine umgebaut wird. Vielleicht kannst Du Dir da was abgucken. Hast Du das Problem einigermaßen gelöst, dann kannst Du normale Blätter nehmen und die passen auch in kleine Löcher. Die Stiftsägeblätter sind von Haus aus qualitativ nicht so hochwerig und es gibt wenig Auswahl.
    Ob dann runde oder gerade Blätter, das ist teils Geschmacksache, teils gehen sie aber auch nicht überall.
    Tom sägt viel mit runden Blättern, ich nehme sie gar nicht. Die runden Blätter verzeihen Dir mehr Fehler, aber Du hast immer einen etwas breiteren Schnitt, da sie ja rund um das Blatt nach allen Seiten Material wegnehmen. Ich bevorzuge da lieber gerade Blätter und man kann ganz feine Schnittkanten bekommen.
    Wenn Du Deine Säge umrüsten konntest, dann schicke ich Dir gerne mal runde Blätter zum testen.

    Schlagworte wären für mich
    Schnellspannklemme für Innenschnitte
    Kulissensteine
    Umbau von Halter für Stifteblätter auf Spannklemmen

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    • Hallo Maggy, Danke für Deine Antwort. Die Suchworte checke ich jetzt mal.

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      • Beim Umbau auf Stiftlos bzw. Schnellspann solltest du aber schauen, ob die Aufnahmen der Säge kompatibel zu den Steinen sind. Die Rexxon-Modelle sind augenscheinlich Baugleich mit den Scheppach und Holzmann China-Böllern. Da findest du eher bei Scheppach, Record-Power oder Einhell die passenden Kulissensteine. Bei denen von Hegner oder Proxxon könnten möglicherweise größerer Umbauarbeiten an den Aufnahmen auf dich warten.
        Das wäre z.B. Ein passender Satz:

        https://www.amazon.de/Record-Power-S...ge+klemmsteine

        Runde Blätter finde ich sehr gewöhnungsbedürftig. Ich nehme lieber die normalen. Wenn du bei den einfachen Blättern dein Werkstück mal zurückschiebst, weil das Sägebaltt mal leicht verlaufen ist, schiebt es sich im alten Schitt zurück. Du setzt neu an, und gut. Machst du das mit einem Rundsägeblatt, hast du u.U. einen weiteren Schnitt, wo du ihn nicht haben willst, da das Rundblatt ja auch nach hinten schneidet.

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        • Rundsägeblätter hab ich bisher noch nicht ausprobiert, hätte aber die gleichen Befürchtungen wie Nightdiver.
          Die Stiftsägeblätter sind nix: feine Schnitte sind damit nicht möglich! Ich hab bei meiner Scheppach gleich etwas gebastelt damit ich stiftlose Blätter hernehmen kann.

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          • Hallo, habe auch gleich mal eine Frage.
            Weiß Jemand zufällig, ob man so eine Spannvkrrichtung auch für eine "Dremel moto saw" verwenden kann?

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            • Zitat von Lissy55 Beitrag anzeigen
              Hallo, habe auch gleich mal eine Frage.
              Weiß Jemand zufällig, ob man so eine Spannvkrrichtung auch für eine "Dremel moto saw" verwenden kann?
              Das Dremel-Ding ist ausschließlich auf die eigenen, kürzeren Sägeblätter mit Stift ausgelegt. Da wirst du leider kein Glück haben.

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              • Vielen Dank, Nightdiver .Schade, hätte schon ein bisschenn gehofft.

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                • Zitat von Nachtuebernahme Beitrag anzeigen
                  Rundsägeblätter hab ich bisher noch nicht ausprobiert, hätte aber die gleichen Befürchtungen wie Nightdiver.
                  Die Stiftsägeblätter sind nix: feine Schnitte sind damit nicht möglich! Ich hab bei meiner Scheppach gleich etwas gebastelt damit ich stiftlose Blätter hernehmen kann.
                  Dem muss ich gleich mal widersprechen!
                  Stiftsägeblätter gibt es wie stiftlose auch in allen Stärken von Grob bis Fein. Damit lassen sich hauchdünne Schnitte (besonders geraden Linien) sägen. Problem ist bei Innenschnitten nur das man, wie schon angesprochen, wegen der Stifte größere Löcher bohren muss.
                  Rundsägeblätter verwende ich oft, die gibt es genauso in allen möglichen Stärken. Vorteil: man muss nicht das Werkstück ständig drehen, für Kurvenschnitte also perfekt. Die Führung ist allerding etwas schwieriger, das muss man üben!

                  Ich hab meine Fein Deku auch umgerüstet mit den Klemmen für Stiftlose Blätter. Ich glaub die Adapter waren von Hegner und sind schweineteuer gewesen.

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                  • Ich habe mir die verschiedenen Blöcke oder Hegner Schnellspannvorrichtungen angesehen und es passt keine direkt. Ich müsste wirklich etwas konstruieren.

                    Danke für die Tipps. Meine Säge stammt übrigens laut Typenschild aus dem vorigen Jahrhundert: 1994.

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                    • Maschinenhandel Meyer soll sehr gut bei Service und Beratung sein. Selbst habe ich da noch keine Erfahrung mit der Firma, aber die haben die letzten Tage ein interessantes Video dazu veröffentlicht: https://www.youtube.com/watch?v=UfN30-DuKx0

                      Zu den Rundsägeblättern: Ich verwende die nur im Notfall, wenn ich bei großen Werkstücken sonst nicht um die Kurve komme. Rundsägeblätter sind prinzipbedingt ungenauer als gerade Sägeblätter. Ich habe hier noch ein paar rum liegen, aber nur ohne Stift, da kann ich Dir gerne mal ein paar zum ausprobieren schicken.

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                      • Danke Jörg! Ich könnte die bisherige Einhängevorrichtung abschrauben und durch ein Metall ersetzen, in das ich diese Schnellspanner einhängen könnte. Da sollte ein dünnes Flacheisen mit eingesägter Rille bereits genügen. Ich muss mir diese mal besorgen.

                        Bei Innenschnitten sind diese Imbusschrauben aber auch nervig. Oder? Hat da jemand eine andere Lösung? Rändelschraube? Oder ist da zu wenig Anpressdruck vorhanden?

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                        • Bei der Hegner arbeitest Du generell nur mit den Kulissensteinen. Da geht das Einspannen des Sägeblattes ganz fix. Bei Innenschnitten läßt Du den unteren Kulissenstein, und nimmst nur den oberen ganz weg. In die HLterung des oberen Kulissenstein setzt Du eine Schnellspannklemme ein. Das ist eine große runde Schraube mit Blatthalter und Du mußt an der nur eine halbe Umdrehung zumachen zum Einsetzen des Sägeblattes nach dem Einfädeln im Holz oder beim Lochwechsel wieder nur halbe Umdrehung aufmachen. Das geht echt schnell.
                          Die Spannung kannst Du nach dem Einspannen dann nachstellen, das ist kein Problem.

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                          • Das war bei mir das Aus für die Proxxon DSH.
                            Immer zu erst die Blattspannung hinten an der Säge lösen, dann mit Inbus das Sägeblatt lösen, ins nächste Innenschnittloch, wieder Inbus und wieder die richtige Blattspannung einstellen. Nicht nur, dass das ziemlich umständlich ist, sondern ruckzuck waren die Schrauben verschlissen.
                            Bei der Hegner: Schnellspanner auf, halbe Umdrehung an der Rändelschraube, Blatt umstecken, wieder halbe Umdrehung an der Rändelschraube, Schnellspanner zu (die Blattspannung stimmt dann automatisch wieder) und weiter geht's. Eine Sache von wenigen Sekunden. Bei der Proxxon schätzungsweise ein halbe Minute. Bei vielen Innenschnitten summiert sich die Zeit ganz schön ...

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                            • beim Schiffs-Modellbau arbeite ich nur mit der Laubsäge... auch bei den Handgeräten gibt es Unterschiede !
                              z.B. wie gut das Blatt ( meist im oberen Klemmteil ) zu Verschrauben ist ! deshalb wundere ich mich , wenn da Dekus mit Sägeblatt-Querstift benutzt werden...
                              eigentlich geht das selten ohne riesen Loch vorzubohren... verwendet wird bei mir meist die Zahnung 6-7... für Metall extra Blätter mit Zahnung 3 .. also recht fein !
                              Rundblätter sind recht GROB... kommen selten zum Einsatz !
                              geliebäugelt habe ich schon öfters mit solchem Gerät... aber wegen der verschiedenen Sägeblätter doch darauf verzichtet... Laubsägeblätter passen immer... und
                              der Einsatz ist recht gering... mal hie und da Ausschnitte sägen, dafür brauch ich keine Deku.. ist nicht mein " must have " !
                              Gruss....

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