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Testbericht zur Dremel DSM20

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  • Testbericht zur Dremel DSM20

    Die DSM20 von Dremel ist eine neuartige Kompaktsäge,die mit Sägeblättern ohne Zähne arbeitet.

    Hier nun mein Erfahrungsbericht vom ersten Tag an:
    Die Umverpackung des DSM20 hat leider keine Öffnung vorgesehen und deshalb muss man den Karton leider entweder aufreißen oder mit dem Messer zu Werke gehen.
    Der Transportkoffer macht einen guten Eindruck und das Gerät liegt gut in der Hand.

    Natürlich wollte ich das gute Teil gleich mal testen, auch wenn ich heute wenig Zeit habe. Also erst mal eine Scheibe montieren. Das ist dann aber nicht ganz so einfach wie man vermuten sollte, obwohl ein passender Innensechskantschlüssel beiliegt und die Schraube sich auch mit einem passenden Ringschlüssel lösen lassen sollte...
    Sollte, das ist das richtige Wort.
    In der ganzen Aufregung über das schöne neue Werkzeug kann man schon mal vergessen, dass hier ein Linksgewinde wegen der Drehrichtung der Scheibe die einzige Lösung sein kann. Eine einfache Pappscheibe mit entsprechender Beschriftung ab Werk auf dem DSM20 montiert würde die Sache erheblich erleichtern.

    Nachdem ich die Scheibe dann fest hatte musste ein Funktionstest her... der Motor klingt schon mal recht kraftvoll.
    Ich freue mich schon auf den ersten Einsatz.

    TECHNISCHE DATEN
    Nenn-/Eingangsleistung 710 W
    Spannung 220 - 240 V
    Gewicht 1,70 kg
    Leerlaufdrehzahl 17.000 1/min

    Zuerst mal ist Holz dran.
    Es ist erstaunlich wie sauber und leicht sich die Säge durch verschiedene Arten von Holz frisst. Es franst nichts aus, man hat eine sehr gute Sicht auf den Schnitt beim sägen und man benötigt so gut wie keine Kraft.

    Diverse Kunststoffe lassen sich ebenfalls mit der beigelegten DSM500 Trennscheibe bearbeiten.

    Der beigepackte Anschlag um Parallelschnitte zu machen ist leider recht unpraktisch. Er ist etwas wackelig und kompliziert zu montieren.

    Nun zu Metall.
    Das erste Testobjekt ist ein 2mm Trapezblech, welches gekürzt und ausgeschnitten werden muss um mein Brennholz vor Regen zu schützen. Mit der ebenfalls beigelegten DSM510 sollte das kein Problem sein.
    Auch hier geht die Säge durch, wie durch Butter. Allerdings hat die Trennscheibe einen sehr hohen Verschleiß und ist schon nach einem Meter schneiden weg.
    Bei dünneren Blechen sieht die Sache schon wieder besser aus. Alu ist überhaupt kein Problem.
    Auch Beton soll das gute Teil laut Hersteller schneiden. Ich habs an einem Rasenkantenstein getestet.
    Es geht sehr gut mit der passenden Scheibe, die allerdings nicht im Lieferumfang dabei ist. Bei einer maximalen Schnitttiefe von etwa 20mm lässt sich allerdings der Rasenkantenstein nicht ganz durchsägen.
    Bei dünneren Materialien, wie etwa Fliesen oder Ähnlichem geht das aber super.

    Für Porenbeton oder Rigips hat Dremel die DSM520 vorgesehen (Zubehör). Sie schneidet solche Materialien sehr sauber, schnell und sicher.

    Durch den Staubsaugeranschluss ist die Säge auch wunderbar im Innenausbau zu verwenden.

    Mein Lieblingssägeblatt ist die DSM600 (Zubehör).
    Diese Scheibe ist zum Bündigschneiden gedacht und kann so auf der Maschine montiert werden, dass man direkt bündig an einer Wand schneiden kann.
    Außerdem gibt es ein Zubehörteil, mit dem man Gehrungsschnitte machen kann. Das Teil ist besonders gut geeignet um Sockelleisten mit einem 45 Grad Winkel zu versehen.

    Alles in Allem ist die Säge die perfekte Ergänzung zur Flex, Handkreissäge und Gehrungssäge. Sie ist sowohl im Innenausbau als auch im Modellbau sehr gut zu gebrauchen.

  • Hallo einricher,

    vielen Dank für Deinen ausführlichen Testbericht. Weiterhin noch viel Freude mit Deinem DSM20.

    Markus_H

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    • Hmm... fast 500 Aufrufe... nur eine Antwort und 3 Bewertungen.
      Was mache ich falsch? Ist mein Bericht nicht gut oder habe ich was vergessen?
      Bei so vielen Aufrufen in der kurzen Zeit scheint das Thema ja nicht soo uninteressant zu sein.
      Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn Ihr mir Tipps geben könntet, wie ich meine Berichte besser machen kann.

      Viele Grüße vom Einricher

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      • Der Bericht ist nicht schlecht, hab ihn eben erst entdeckt. Sag mal gab es da keinen Fragenkatalog vom Produktmanager zu beantworten?

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        • Nein... in dem Fall nicht. Der Test war auch nicht hier über das Forum gesponsort.

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          • hmmm dann versteh ich auch nicht, warum Du keine Bemerkungen bekommst, denn interessant ist der Bericht schon

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            • Sehr interessanter Test mit genügend Details.

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              • Mit was für einem Sägeblatt gibt es die schadfreien Furnier-Möbelholz-Schnitte?
                Wieso "Zahnlos"? Ich sah auch Sägeblätter die haben Zähne. Vergleichbar mit denen für die Multiwerkzeuge.
                Also dünn, schwarz, und feine Zähne, und drauf steht z.B. Holz/Kunststoff.
                Ich dachte gerade mit so einem Sägeblatt würde man sauber durch furniertes Möbel-Pressholz schneiden.
                Die Hand/Tisch-Kreissägen scheinen ja immer nur diese dicken Sägeblätter mit aufgesetzen Schlagzähnen zu haben.
                Und das scheint ja nie wirklich Sauber durch Furnier zu schneiden... Evtl. gibt es so feine Blätter für diese Sägen nicht, weil sie evtl. sonst "schlackern"...

                Kann man das Sägeblatt auch um 45° kippen?
                Das ist ganz wichtig. Ich will eine Schublade machen, und wegen dem Furnier alle 4 Seiten so sägen, dass diese zusammengeklebt ein durchgehendes Furnier haben (für den üblen Fall dass Spanholz durchblitzt wäre notfalls ein Stift da...)...

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                • Die DSM20 ist eine Mini-Tauchkreissäge, die können keine Gehrungsschnitte.

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                    Ich frag mich grad was Millionen von Schreinern für Zauberblätter haben müssen das sie es schaffen furnierte Presspappe sauber sägen zu können.....

                    Was zu hinterfragen ist ja schön und gut aber wenns immer von den gleichen unbelehrbaren kommt frag ich mich halt was das eigentlich soll. Da solche Menschen eh mit keiner Antwort zufrieden sind könnte man sich die Mühe sparen ihnen zu antworten.....

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                    • Mit einer Handkreissäge (HKS) kannst Du auch Furnierholz ausrissfrei sägen, am besten gelingt das mit einer Führungsschiene bei der die Gummilippe mit der HKS gesägt wurde (hierbei ist zu beachten das für manch HKS für jeden Winkel eine extra Gummilippe benötigt wird). Dann ist auch noch das Sägeblatt zu erwähnen, in der Regel ist ein feingezahntes Sägeblatt besser für ausrissfeine Schnitte geeignet, da spielt aber auch noch die Zahngeometrie eine Rolle. Wenn Du aber die Schnitte ohne FS machen möchtest ist der Ausriss dein kleineres Problem.

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