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  • Zitat von Ekaat
    Es ist deprimierend, wie Fachbetriebe, wie Bosch, immer noch den Fehler machen, weiche Stahllegierungen als Eisen zu bezeichnen. Bis auf Leute, die mit Elektromagneten zu tun hatten, gibt es wohl niemanden, der einmal ein Stück Eisen in der Hand hatte. Auch das »Schnotteneisen«, auch als »Mistforken-Eisen« bezeichnete Material ist ein Stahl! Stahl besteht selbstverständlich überwiegend aus Eisen - aber Eisen ist im techischen Sinne eben keineswegs eine Legierung. Eisen ist Eisen und damit sog. Reineisen (Reinheitsgrad mind. 98%, wenn ich mich recht erinnere...).
    Eisenkrümel vom Magneten hatte ich auch schon in der Hand, damit kann man so lustiige Igel machen und im Blut sollten wir auch ausreichend davon haben

    Ich hab mich neugierigerweise mal schlaugegoogelt, weil ich der Meinung war, etwas aus "Schmiedeeisen" sein auch Reineisen - ist aber wohl doch nicht so. Aber reiner als das, was eben als "Eisen" geläufig ist... Im Kunstgewerbe wird aber oft Eisen eingesetzt, wenn ich das so richtig verstanden hab ...

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    • Zitat von sabolein
      ...etwas aus "Schmiedeeisen" sein auch Reineisen - ist aber wohl doch nicht so. Aber reiner als das, was eben als "Eisen" geläufig ist... Im Kunstgewerbe wird aber oft Eisen eingesetzt, wenn ich das so richtig verstanden hab ...
      Hast Du zwar richtig verstanden, aber die, die das geschrieben haben, hatten dann auch keine Ahnung von Metallurgie:
      Durch die Art der Verhüttung von Eisenerz entsteht zwangsläufig eine Legierung von Fe (Eisen) und C (Kohlenstoff). Ist der Kohlenstoff über ca. 2% Gewichtsanteil, spricht man von Roheisen, Gußeisen oder Gußstahl (wenn besondere Legierungselemente vorliegen). Im Bereich von 2% bis theoretisch 0,02% Anteil an C spricht man von Stahl. Dieser läßt sich kaltverformen, ab 0,22% härten oder vergüten (höhere Zugfestigkeit verleihen) und schmieden. Bis 0,25% C-Gehalt läßt er sich bei Raumtemperatur auch schweißen. Man unterscheidet zwischen Massenstahl, Qualitätsstahl und Edelstahl. Die ersten beiden Kategorien sind die in denen der Stahl dem Heimwerker meistens begegnet. Bei Edelstahl gilt es, ebenfalls ein großes Mißverständnis auszuräumen: Edelstahl ist nicht immer rostfrei! Zwar gehört der rost- und säurebeständige Stahl selbstverständlich zu den Edelstahlsorten - aber es gibt auch Edelstähe, die durchaus rosten: Die Vielzahl der Werkzeugstähle, das Material für Achsen, Messer oder andere Schneidwerkzeuge, ja auch die Spannbacken des Bohrfutters sind aus Edelstahl. Edelstahl bedeutet, daß ein Stahl mit besonderer Sorgfalt und Reinhait erschmolzen wurde. Darüber hinaus sind hochlegierte Stähle stets Edelstähle (z. B.Cr >5%).
      Ach, ich könnte noch seitenweise weiterschreiben, aber ich belasse es bei diesen Ausführungen...

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