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GLM120C als Ersatz für den PLR50C gekauft

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  • GLM120C als Ersatz für den PLR50C gekauft

    Hallo allerseits,
    den Laser Entfernungsmesser PLR50C hatte ich ja nun bereits einige Jahre im Einsatz und dabei (wie seinerzeit schon in dem Produkttest festgestellt) hatte dieser doch einige Schwächen, mit denen ich mich nun nicht länger herumschlagen wollte, zumal ich in nächster Zeit doch häufiger Aufmaße und ähnliches machen muss. Daher habe ich mal nach einem brauchbaren Ersatz geschaut...

    Die Schwachstellen des PLR50C:
    • Nur Batterien, kein Akku verfügbar
    • Geringe Lebensdauer der Batterien
    • Etwas umständlich in der Bedienung (z.B. Längen / Flächen addieren)
    • Hohe Selbstentladung der Batterien, wenn diese im ausgeschalteten Gerät verbleiben
    • Measure & Go App hat zu wenige Funktionen und ist ebenfalls relativ umständlich zu bedienen
    Das neue Gerät musste die o.g. Funktionen also besser gelöst haben und definitiv über einen Akku verfügen. Ich habe ein wenig herum gesucht und mich schließlich für den GLM120C von Bosch Professional entschieden, da dieser Laser Entfernungsmesser einer der wenigen ist, der mit einem Akku ausgestattet ist (3,1Ah Lithium-Ionen). Mit diesem Akku macht man mühelos mehrere hundert Messungen am Stück, was bei Aufmaßen schon extrem hilfreich ist.

    Besonders begeistert hat mit die Funktion "Wandflächen", mit der man wirklich in Windeseile mehr oder weniger beliebig viele Längen hintereinander weg bemessen und aufaddieren kann. Einfach einmal eine Dummy-Höhe messen und dann nur noch mit einem einzigen Knopfdruck Längen messen, die dann automatisch in einer gesonderten Summe addiert und angezeigt werden. Das Gesamtergebnis ist die Fläche resultierend aus der einmalig erfassten Höhe und der Summer der Längen. So machen Aufmaße richtig Spaß!!!

    Eine super Sache ist auch die eingebaute Kamera mit Zoomfunktion:
    Selbst weiter entfernte Ziele (bis 120m!!!) können anvisiert und über die Zoomfunktion ziemlich gut korrekt bemessen werden.

    Nachteile (also zumindest mal aus meiner Sicht nicht zu Ende gedachte Funktionen) habe ich bei dem GLM120C aber auch gefunden:
    Addition der einfachen Längenmessungen:
    Hier sind max. nur 30 Messungen möglich, danach wird das Display kommentarlos wieder auf Null-Werte zurückgesetzt. Ein Anruf beim Bosch Service brachte das Ergebnis, dass dieses Verhalten korrekt ist, mehr als 30 Längenadditionen sind in der Funktion nicht vorgesehen... Das mehr geht sieht man an der Funktion Wandfläche, mit der (wie oben beschrieben) mehrere hundert (mein Test ging bis zu mitgezählten 233 Messungen) nacheinander möglich sind.
    Addition / Subtraktion von Wandflächen
    Diese Funktion ist nicht implementiert, Schade. Anwendungsfall: einen Raum mit Fenstern und Türen aufmessen, dabei einmalig die Höhe des Raumes erfassen und alle Wandflächen (auch die mit Fenstern und Türen) addieren. Dann Subtraktion aus wählen und eine neue Höhe (gleichhohe Fenster z.B.) messen. Anschließend dann alle Fenster vermessen, die Fläche wird automatisch korrigiert. Danach mit den Türen im Raum in gleicher Weise verfahren. Danach Addition der Wandfläche und ggfs. die Decken- / Fußbodenflächen vermessen...

    Ihr wollt weiteres zu dem GLM120C wissen? Schreibt mich gerne hier über das Forum an...
    Zuletzt geändert von –; 08.11.2019, 12:44.

  • Hallo,
    toller Beitrag !
    Scheint so, als wärst du mit dem Gerät soweit zufrieden ...
    Ich habe mich hier Link entfernt, bitte die AGB beachten!!! etwas umgesehen und spiele mit dem Gedanken mir auch einen Entfernungsmesser von Bosch zu kaufen. Das scheinen mir die besten Gräte zu sein. Kannst du mir ein bestimmtes Gerät empfehlen ? Da es nicht für den professionellen Eindruck gedacht ist, sollte es nicht allzu teuer sein. Danke vorab für Tipps !

    Gruß, Franz
    Zuletzt geändert von –; 06.01.2020, 09:37. Grund: Spam entfernt

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      • Ich bin jetzt ein wenig irritiert. Meiner Erfahrung nach haben Batterien bei gleicher Ladungs-Staerke wesentlich mehr Power als gleichwertige Akku's. Wenn ich früher mit einem mit Batterien bestücktem Blitzlicht ca. 500 Blitze hatte waren es mit Akku's maximal 350. Sollte sich das wirklich so geändert haben?

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        • Zitat von Wolfgang111 Beitrag anzeigen
          Ich bin jetzt ein wenig irritiert. Meiner Erfahrung nach haben Batterien bei gleicher Ladungs-Staerke wesentlich mehr Power als gleichwertige Akku's. Wenn ich früher mit einem mit Batterien bestücktem Blitzlicht ca. 500 Blitze hatte waren es mit Akku's maximal 350. Sollte sich das wirklich so geändert haben?
          Grundsätzlich nein, wenn wir von klassischen Zink-Kohle Batterien und NiCd bzw. NiMH-Akkus in den AAA, AA, B, C und D Bauformen ausgehen.
          Durch schon der geringeren Baisispannung von 1,2V zu 1,5 gegenüber den normalen Batterien, fehlen den Akkus im Betrieb schon 0,3V. Diese geringere Spannung lässt dann ein z.B. Blitzgerät mit Akkus schneller die Spannung erreichen, an dem die Elektronik es nicht mehr schafft, die Kondensatoren für den Blitz aufzuladen.
          Bei Lithimzellen verhält sich das etwas anders. Durch die höhere Zellenspannung (3,7V) und deutlichst höhere Energiedichte der Zellen, hätte eine Lithimzelle in einer identischen Bauform zu den normalen AA-Zellen, wie sie ja in Blitzgeräten verwendet werden, bis zu 4x mehr Leistung.

          Bei Lithiumzellen wird aber auch unterschieden, wieviel Strom sie maximal abgeben können. Es gibt Zellen in der Bauform 18650, die bis zu gerechneten 30A an Dauerlast abgeben können, ohne Schaden zu nehmen, haben aber nur eine Basisleistung von rund 3Ah. Solche hochstromfähigen Zellen werden daher hauptsächlich für Maschinen- oder auch in Auto- und Fahrradakkus verbaut.
          Andere Zellen in der gleichen Bauform können bis zu 6,5Ah Basisleistung besitzen, aber haben nur eine maximale Dauerlast von 300-500mA, die u.a. in Notbeleuchtungen oder in leistungsschwächeren Taschenlampen verwendet werden. Diese Akkus verfügen i.d.R. Auch über eine Schutzschaltung, die die Stromabgabe begrenzt oder die Stromabgabe unterbricht, um die Zelle vor Überhitzung und somit auch einer Explosion der Zelle zu schützen.
          Und sowas passiert leider unweigerlich, wenn die Stromentnahme die Leistung der Zelle überschreitet. Das ist dann für die Zelle wie ein Kurzschluss, mit den entsprechenden Folgen.

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          • Naja, Alkaline habe sich in den letzten Jahrzehnten nicht wesentlich geändert. So eine AA-Zelle hat je nach Qualität so 2500-3000mAh. Da kamen bis vor ein paar Jahren die NiCd-Akkus einfach nicht mit, die hatten ja oft nur 600-800mAh.
            Mit dem Aufkommen der NiMH-Zellen wurde das schon besser, die lagen am Anfang so bei 1200mAh und haben heute so im Schnitt bis 2000mAh. Neueste Modelle kommen auch schon auf über 2500mAh, und sind damit in die Spären der herkömmlichen Alkaline-Zellen vorgedrungen.
            Ein großes Manko, was die Akkus auch heute noch haben: die geringe Spannung. 1,2V gegen 1,5V klingt zwar nicht viel. Aber schon wenn man 3 Batterien braucht, um auf 4,5V zu kommen, sind das bei Akkus dann nur noch 3,6V. Und da gibt es Geräte, die damit nicht auskommen.

            Li-Ionen Akkus sind eine andere Liga. Die haben schon eine andere Zellenspannung und die gibt es deswegen auch nicht als AA oder AAA.

            Aber wenn ich das richtig verstanden habe, dann wollte NorbertB die Akkus wegen der Wiederaufladbarkeit und nicht wegen mehr Power.

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            • Zu den NiMH Akkus, im Modellbau gehen die deutlich weiter rauf, bis 5300 mAh... Meinen Crawler füttere ich mit 3600 mAh (wenn er fährt) , wobei da gibt es noch welche mit mehr Leistung...
              Ist halt wie immer, ne Preis Leistungs Sache
              Zuletzt geändert von –; 14.01.2020, 07:18.

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              • Nightdiver, JoergC,
                danke für eure Erklärung. Hb, mit Modellbau habe ich es ja auch, allerdings baue ich nur noch Standmodelle. Ist mir aufwendig genug.

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