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Welches Ortungsgerät kaufen?

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  • Welches Ortungsgerät kaufen?

    Nach dem ich nun ein zweites mal eine Elektroleitung beim bohren getroffen habe will ich mir ein Ortungsgerät kaufen. Unser EDEKA bietet in einer Treueaktion den Multidetektor Bosch Truvo günstig ( ca. 30.00€) an. Oder sollte man direkt auf Bosch Blau gehen hier den GMS 120 oder GMS 100. Beide Geräte sind zwar fast 3 mal so teuer, aber bieten sie auch mehr Sicherheit?

    Meine 2.Frage ist: Was bedeutet geerdete Leiter? Wer benutzt denn heute noch eine Leiter ohne Gummi oder Kunststofffüsse. Reicht es wenn ich bei der Messung die zweite Hand an die Wand bzw. Decke lege?


  • Ich hatte mal solch ein Billigteil und es hat bedingt funktioniert und hat Leitungen bestenfalls bis 2 oder 3 cm unter der Oberfläche gefunden. Letztes Jahr habe ich mir dann eine GMS 120 zugelegt und es nicht bereut. Man muss aber mit den Dingern umgehen können und die Anzeigen richtige Deuten können. Hundert prozentige Sicherheit bieten keine dieser Geräte aber, sie sind eine große Hilfe. So hatte ich z. B. beim Anbringen eine Hängeschrank in unsere Küche folgendes Problem mit dem Gerät: Die erste Bohrstelle für die Schiene war kein Problem und da hat das Gerät korrekt angezeigt. Die zweite dagegen zeigte stets eine Elektrische Leitung an obgleich ich genau wusste das dort keines ist. Die Ursache für diese Fehlanzeige war der daneben stehender Kühlschrank welche das Gerät offenbar gestört hat. Trotzdem bohre ich heute nicht ohne vorher nach bestem Wissen und Gewissen geprüft zu haben.

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    • Ich selbst hatte mal ein uraltes Teil unbekannter Herkunft (von meinem Vater übernommen) mit manueller Empfindlichkeitseinstellung und war nie zufrieden.

      Irgendwann hab ich mir den PMD10 zugelegt, da mit die GMS120 zu teuer war. Damit bin ich sehr zufrieden. Und ja, die Hand an der Wand hilft auf alle Fälle.

      Später bekam ich als Prämie für einen Anwenderbesuch des Produktmanagements einen PMD7. Laut Aussage der Produktmanagerin enthält dieser neuere, bessere Technik als der PMD10. Aus irgendwelchen Gründen (Form, Größe, Anzeige, sonstige psychologische Faktoren) ist mir der PMD10 jedoch immer noch lieber. Vielleicht gibt mir das Display mit den Balkengraphiken einfach das Gefühl, mehr Information zu bekommen und dadurch mehr Glauben an die Ergebnisse. Faktisch habe ich zwischen diesen beiden Geräten jedoch noch nie Abweichungen festgestellt (hier bohren oder hier besser nicht). Und ja, ich habe beide an bekannten und unbekannten Installationen verglichen.

      Der einzige faktische Unterschied der mir so einfällt: mit einem der beiden Geräte kann man UK-Balken suchen.

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      • Es gibt von Bosch noch dasUniversalDetect 0603681300, dass preislich (Straßenpreis) zwischen den beiden PDMs liegt.

        https://www.bosch-do-it.de/de/de/bos...331-199930.jsp

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        • Zitat von Nightdiver Beitrag anzeigen
          Es gibt von Bosch noch dasUniversalDetect 0603681300, dass preislich (Straßenpreis) zwischen den beiden PDMs liegt.
          Edit: hier stand ein nicht zutreffender Einwand über geringere Erfassungstiefe. Nightdiver hat mich auf meinen Irrtum hingewiesen.
          Zuletzt geändert von –; 05.11.2018, 14:20.

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          • Die Erfassungstiefe bei dem Teil ist merkwürdig angegeben. Stromfühende Leitungen werden mit 50mm angegeben, Ferro- und NE-Metalle sollen aber bis zu 100mm geortet werden.

            "Detektion von Metallobjekten in allen gängigen Wandtypen bis zu einer Tiefe von max. 10 cm"

            Man könnte es so interpretieren, dass man stromführende Leitungen einfach abschaltet und damit die Erfassungstiefe einfach verdoppeln kann. Spätestens wenn man also eine Leitung, die 60mm unter Putz liegt und sie stromführend nicht geortet wurde, angebohrt hat und die Sicherung ist rausgeflogen, man die Leitung nach Entstehen des Schadens dann mit dem Gerät finden kann.

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            • Asche über mein Haupt, ich habe zu wenig gelesen.
              die etwas ausführlicheren techn. Daten lesen sich genauso wie beim PMD10. Ich schmeiß meinen Einwand oben raus.

              Zitat von Nightdiver Beitrag anzeigen
              Man könnte es so interpretieren, dass man stromführende Leitungen einfach abschaltet und damit die Erfassungstiefe einfach verdoppeln kann. Spätestens wenn man also eine Leitung, die 60mm unter Putz liegt und sie stromführend nicht geortet wurde, angebohrt hat und die Sicherung ist rausgeflogen, man die Leitung nach Entstehen des Schadens dann mit dem Gerät finden kann.
              Ist "anbohren" nicht die neueste Detektionsmethode?

              Aber im Ernst: aus der Erfahrung mit dem PMD10 kann ich sagen, dass eine stromführende Leitung gleichzeitig auch als NE-Metall angezeigt wird und dass (bei geringem Stromfluss) die NE-Detektion sich von dem Strom nicht stören lässt... anders gesagt die Leitung in 57mm Tiefe wird als NE-Metall gefunden, selbst wenn sie nicht als Strom erkannt wird.

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              • Richtig, eine andere Anzeige. Man sollte auch einen Verbraucher anschließen. „fließender“ Strom, so sagten mir die Produktmanager, wird besser erkannt als „ruhender“.

                Wichtig wäre zu sagen, dass man das Gerät beim Auffinden mehere Male über die Stelle führen kann - Scheibenwischerbewegung. Das Gerät „lernt“ und zeigt mit jedem Wisch genauer an.
                was zuvor 5 cm breit war kann dann zentimetergenau geortet werden.

                Keine Ahnung welches von Bosch grün ich habe, es hat kein Display und war sehr günstig. Aber ich kam bisher gut zurecht (hatte aber vielleicht auch nur Glück nichts angebohrt zu haben).

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                • Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
                  Richtig, eine andere Anzeige. Man sollte auch einen Verbraucher anschließen. „fließender“ Strom, so sagten mir die Produktmanager, wird besser erkannt als „ruhender“.
                  Wie! Der hat Dir wirklich was von "ruhendem" Strom erzählt? Diesem elektrotechnischen Phänomen sollten wir dringendst mal auf den Grund gehen!

                  Ehrlich? "Ruhender" Strom? Ich hau mich weg...

                  Gruß Jörg

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                  • Tja, so ist es. Strom fließt nun mal oder eben auch nicht. Je höher der Stromfluss umso besser die Detektorleistung.

                    Schau mal hier: https://www.elv.de/Stromdetektor-SDT...6/detail_32562

                    Und in der Anleitung zum UniversalDetect auf Seite 12:

                    Betriebsart „Strom“ (siehe Bild D)
                    Die Betriebsart „Strom“ ist ausschließlich geeignet, um einphasige spannungsführende Leitungen (110 – 240 V, 50 – 60 Hz) zu finden.
                    Messvorbereitungen und Besonderheiten beim Messvorgang:
                    – Die Leitung muss unter Spannung stehen. Schließen Sie daher Stromverbrau-
                    cher (z. B. Leuchten, Geräte) an die gesuchte Stromleitung an. Schalten Sie die Stromverbraucher ein, um sicherzustellen, dass die Stromleitung unter Spannung steht.

                    Naja, die Sicherung könnte ja rausgenommen worden sein. Dann ist da eben nichts mit Strom. Aber ich interpretiere das eigentlich anders. Ich bin weder Physiker noch Elektriker. Aber die zwei Informtionen zeigen es mir, dass es hilfreich sein soll, Stromabnehmer an der Leitung zu betreiben.

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                    • Ob eine Leitung nur "unter Spannung steht" oder Strom fließt, ist doch hier der relevante Unterschied. Unter Spannung steht z.B. eine Steckdosenzuleitung immer, wenn die Sicherung eingeschaltet ist, egal ob ein Verbraucher angeschlossen ist oder nicht. Aber "ruhenden Strom" gibt es nicht.

                      Das ist elektrotechnisch ziemlich unsauber formuliert in der BDA.

                      Strom fließt dann, wenn der Verbraucher eingeschaltet wird. Wenn der Strom ruht, ist kein Stromfluss mehr gegeben.

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                      • OK, ich habe es verstanden. Danke! Aber es ändert sich wohl etwas bei den Detektoren wenn ein Verbraucher angeschaltet ist.

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                        • Achtung: Physik
                          Wir reden von Wechselspannung. Daher ist a) um die Leiter herum ein mit ca. 50Hz schwingendes EM-Feld (zumindest wenn die Leiter unter Spannung stehen) und erbsenzählerisch fließt sogar ein wenig Strom (Sind es schon uA oder doch nur nA?) und b) wird dieses EM-Feld wesentlich stärker, wenn nennenswerter Strom fließt. Das kann der Detektor natürlich viel besser wahrnehmen.

                          Und ja, die Formulierung verwirrt sowohl Laien als auch ETechniker

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                          • Erstmal vielen Dank für die schnellen Antworten von Euch. Ich durfte dann gestern schon einkaufen gehen. Mit etwas sponsoring ist es dann kein grünes Gerät geworden, sondern ich habe zum Schnäppchenpreis das GMS 120 kaufen können. Im Toom Baumarkt hatten Sie Das Truvo, das neue UniversalDetekt und eben das GMS 120. Ich konnte alle 3 ausprobieren und von der Haptik und vom Ergebnis hat mir das Blaue am besten gefallen. War übrigens günstiger als das Universal.

                            P.S. @arathorn76: Deine Erklärung ist genau richtig. Besser könnte man es nicht sagen.

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                            • Na dann viel Erfolg damit!

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