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Hobel-Workshop Teil2 - Wechselklingenhobel

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    Hobel-Workshop Teil2 - Wechselklingenhobel

    Wenn es um Schärfen und Abziehen eines Hobels geht wird oftmals ein Hype darum gemacht. Da kommen Argumente wie: "Das ist eine Wissenschaft für sich und ähnliches." Neueinsteiger die sich für Handhobel interessieren, möchten sich möglicherweise vorerst nicht mit dem Schärfen eines Hobels beschäftigen. Denen würde ich einen Wechselklingenhobel empfehlen. Dies ist ein Metallhobel mit sog. Wechselklingen, die einmal gedreht aber nicht nachgeschärft werden können. Wechselklingenhobel sind normalerweise für den Handwerker im Baustellenbereich konzipiert da dort selten eine Schärfmöglichkeit besteht. Sie sind sehr robust und einfach in der Handhabung und es lassen sich professionelle Hobelergebnisse erzielen. In diesem Video stelle ich zwei Vertreter dieser Zunft vor. Einmal den Rali 220 Evolution und den Stanley RB10
    Ich bin wieder auf Euer Feedback gespannt und falls Fragen auftreten bitte hier in die Kommentare schreiben.



    Falls noch nicht gesehen
    Hobel-Workshop Teil1 - Die Basics
    Hobel-Workshop Teil2 - Wechselklingenhobel
    Hobel-Workshop Teil3 - Hobel richtig einstellen
    Hobel-Workshop Teil4 - Der Universalhobel

    LG Holzpaul, der mit dem Holz tanzt
    Zuletzt geändert von –; 05.06.2021, 12:19.

    In der Schreinerei haben wir in der Werkzeugkiste für unterwegs auf Montage auch den Rali. Ich bin völlig begeistert von diesem einfachen und robusten Hobel!

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      Auch wieder sehr interessant.

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        Wieder sehr interessant und gut erklärt. So kann man sich mit der Hobeltechnik vertraut machen ohne die Problematik des Schärfens gleich mit anzupacken. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung. Danke Dir.

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          Es gibt von dem Schweizer Hersteller Rali neben dem gezeigten 220 Evolution, einen Simshobel mit Falzanschlag, einen einfachen Simshobel, einen abgesetzten Simshobel und einen Einhandhobel. Also alle mit Wechselklingen.
          LG Paul

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            Zitat von Holzpaul Beitrag anzeigen
            Es gibt von dem Schweizer Hersteller Rali neben dem gezeigten 220 Evolution, einen Simshobel mit Falzanschlag, einen einfachen Simshobel, einen abgesetzten Simshobel und einen Einhandhobel. Also alle mit Wechselklingen.
            LG Paul
            Diese ganzen Begriffe sind Gründe dafür, daß ich mich über deinen Hobelworkshop freue.

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              Holzpaul
              Auch hier wieder ein gutes und sehr informatives Video von dir
              Bei den hier gezeigten Hobeln scheint die Tiefeneinstellung doch um einiges einfacher und präziser zu sein ggb. den "alten" Holz-Handhobeln. Wenn ich bei meinen Hobeln den Keil hineinstecke, verschiebt sich das Messer dabei immer noch ein kleines Stück weiter unten heraus, als ich es vorher ausgerichtet habe
              Bei meinen bisherigen Hobelversuchen habe ich zumindest schon festgestellt, dass die Messer wirklich richtig scharf sein müssen, sonst funktioniert das Hobeln nicht. Ist im Prinzip, wie beim Nassrasierer, bei dem mit stumpfer Klinge halt auch nicht glatt rasiert werden kann und die Haut danach stickelig und rau bzw. wund ist.

              Sofern du noch die Muße und Lust zu einer Fortsetzung zu diesem Workshop hast, was sehr klasse wäre, wirst oder kannst du darin noch auf die Anwendungsbereiche der verschieben Hobelarten eingehen?
              In dem Thread von Tscharly hattest du auf meine Fragen bzgl. meiner oben schon einiges geschrieben, dass aber evtl. noch etwas weiter zu vertiefen und an Anwendungsbeispielen in einem Video zu sehen, veranschaulicht das dann doch noch mal besser und hilft es, dass besser zu verstehen.

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                Danke auch hier wieder sehr Informativ, freue mich auf weitere Teile.

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                  Zitat von anmaro69 Beitrag anzeigen
                  Holzpaul
                  ... Wenn ich bei meinen Hobeln den Keil hineinstecke, verschiebt sich das Messer dabei immer noch ein kleines Stück weiter unten heraus, als ich es vorher ausgerichtet habe ...
                  Das ist normal. Du musst das Hobelmesser ohne Überstand einführen, also nicht einmal null eher -2 bis -3mm und dann mit dem Keil leicht verkeilen dabei rutscht das Messer ein Stück vor aber es sollte dann nicht überstehen. Dann drehst Du den Hobel um (die Sohle zeigt nachoben) und Du peilst (schaust) von vorne über die Hobelsohle. Dann klopfst Du mit einem kleinen Hammer (200g) ganz leicht auf das Eisen bis es ganz minimal übersteht. Also Du siehst gerade die Schneide. Klopfe nocheinmal leicht auf den Keil zur Sicherheit.Falls das Messer zuviel Span abnimmt leicht auf den Schlagknopf hinten am Hobel schlagen und wieder anschließend einen leichten Schlag auf den Keil und wieder probieren bis es funzt.
                  LG Paul

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                    Vielen Dank Holzpaul für diese Erklärung zur Einstellung von Holzhobeln!
                    Das war mir bisher nämlich immer ein Buch mit 7 Siegeln.

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