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POF 1400: Spindelarretierung rastet nicht mehr

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    POF 1400: Spindelarretierung rastet nicht mehr

    Hallo liebes Forum,

    ich habe ein großes Problem mit meiner POF 1400!

    Ich kann den Fräser nicht mehr ausbauen, die Spindelarretierung rastet beim Lösen der Mutter nicht mehr ein. Ich kann den Knopf bis zum Anschlag reindrücken, aber sobald ich versuche, die Mutter zu lösen, drückt sich der Knopf mit großer Kraft wieder nach außen. Ich habe bereits versucht, die Abdeckung zu entfernen, leider ist dazu die Mutter im Weg. Auch der Versuch, den Knopf mit einem Spanngurt, Kabelbindern oder ähnlichem in seiner Position zu halten, hat nicht funktioniert.

    Hat jemand noch eine Idee, was ich ausprobieren könnte?

    Thomas

    Ganz ehrlich, ich würde die Maschine zum Kundendienst geben.

    Selbst wenn Du das jetzt gelöst bekommst, kannst es ja in die andere Richtung wahrscheinlich ja auch nicht mehr richtig fixieren, um den Fräser ordentlich einzuspannen.
    Und bei den gegebenen Drehzahlen wäre mir das Risiko da zu groß, da würde ich absolut auf Nummer sicher gehen! Und vor allem nicht selbst dran rum doktorn.

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      Moin,
      Meines Wissens rastet die Spindelarretierung bei der POF 1400 nicht ein. Sprich, man muss die Spindelarretierung permanent drücken und dabei mit dem Schraubenschlüssel die Spannzange lösen, bzw festziehen. Praktizier ich so seit Erwerb meiner POF 1400. Meine dies steht auch so im Manual.
      Gruß Bobbi

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        Zitat von cwbobbi Beitrag anzeigen
        Moin,
        Meines Wissens rastet die Spindelarretierung bei der POF 1400 nicht ein. Sprich, man muss die Spindelarretierung permanent drücken und dabei mit dem Schraubenschlüssel die Spannzange lösen, bzw festziehen. Praktizier ich so seit Erwerb meiner POF 1400. Meine dies steht auch so im Manual.
        Gruß Bobbi
        Hier noch der Passus aus dem Manual:

        Klappen Sie den Spanschutz (5) herunter.
        – Drücken Sie die Spindel-Arretiertaste (3) und halten Sie
        diese gedrückt. Drehen Sie gegebenenfalls die Motorspindel
        von Hand, bis sie arretiert wird.
        – Lösen Sie die Überwurfmutter (25) mit dem
        Gabelschlüssel (26) (Schlüsselweite 19 mm) durch Drehen
        in Drehrichtung ➊.
        – Schieben Sie den Fräser in die Spannzange. Der Fräserschaft
        muss mindestens 20 mm in die Spannzange eingeschoben
        sein.
        – Ziehen Sie die Überwurfmutter (25) mit dem
        Gabelschlüssel (26) (Schlüsselweite 19 mm) durch Drehen
        in Drehrichtung ➋ fest. Lassen Sie die Spindel-
        Arretiertaste (3) los.
        – Klappen Sie den Spanschutz (5) nach oben

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          Haral schrieb zwar eingangs seines Textes, dass die Spindelarretierung nicht mehr "einrastet", aber am Ende dann auch, dass ein Fixieren mit Spanngurt oder Kabelbinder nicht half.
          Daher gehe ich davon aus, dass er den entsprechenden Knopf gedrückt gehalten hat.
          Mit dem Einrasten ist wahrscheinlich gemeint, dass der hinter dem Arretierungsknopf sitzende Stift nicht mehr ausreichend in der entsprechenden Bohrung in der Spindel Halt findet und sich daher die Spindel nicht feststellen läßt.
          Meine Vermutung wäre, dass dieser Stift abgeschert / abgebrochen ist.
          So etwas passiert, wenn dieser Arretierungsknopf bei noch drehender Spindel gedrückt wird, der Stift dann in die Bohrung der Spindel "springt" und da die Spindel sich eben noch dreht, der Stift dann bricht.
          Im Normalfall dürfte sich diese Arretierungstaste gar nicht oder nur minimal hereindrücken lassen, solange sich die Bohrung der Spindel nicht an der richtigen Stelle befindet.
          Sollte sich nun aber die Arretierungstaste in jeder Spindelposition deutlich und fast komplett, und bei Erreichen der Bohrung nur noch minimal weiter reindrücken lassen, ist der Stift gebrochen und muss getauscht werden.
          Diesen Stift gibt es nicht einzeln, sondern nur als Teil der Baugruppe 880 (lt. Ersatzteilzeichnung).
          Ich würde, vor allem wenn noch Garantie besteht, auch eher zum Service raten.
          Den Fräser dürfte man zumindest noch heraus bekommen, in dem man diesen arretiert (z.b. mit einer Zange am Schaft oder am Fräskopf festhält) und dann die Überwurfmutter löst.
          So eine Spindelarretierung ist solange praktisch, wie sie denn funktioniert.
          Ist sie defekt und keine zusätzliche Schlüsselfläche an der Spindel/Welle vorhanden, ist man aufgeschmissen.
          Bei Winkelschleifern ist so ein Arretierungsknopf ja mittlerweile Standard, und es soll tatsächlich immer mal wieder Leute geben, die meinen, dass wäre die "Bremse".

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            Zitat von Schlacke Beitrag anzeigen
            Bei Winkelschleifern ist so ein Arretierungsknopf ja mittlerweile Standard, und es soll tatsächlich immer mal wieder Leute geben, die meinen, dass wäre die "Bremse".
            Je nach Modell ist das tatsächlich so.
            Ich habe einen älteren Metabo Winkelschleifer mit einer Schnellverschlussmutter zur Scheibenbefestigung. Um diese zu lösen muss bei auslaufender Maschine die Spindelarretierung gedrückt werden. Immer wenn ich das Geräusch höre blutet mein Mechaniker-Herz.

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              Haral Unsere Service-Kollegen beraten dich dazu gerne, du erreichst sie hier: Service & Support

              Im Rahmen der Marktüberwachung sind wir als Hersteller verpflichtet, die Sicherheit unserer Produkte im Markt zu beobachten. Aus Sicherheitsgründen raten wir daher strikt von Reparaturversuchen an Elektrowerkzeugen ab. Stattdessen empfehlen wir, Elektrowerkzeuge nur durch qualifiziertes Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren zu lassen.
              Zuletzt geändert von –; 09.03.2021, 12:31.

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                MelanieO
                Das Problem hat/hatte nicht cwbobbi, sondern Haral.
                Daher sollte ggf. eher Letzterer sich an die Kollegen vom Service wenden.

                Kommentar


                  Zitat von Tscharlie Beitrag anzeigen

                  Je nach Modell ist das tatsächlich so.
                  Ich habe einen älteren Metabo Winkelschleifer mit einer Schnellverschlussmutter zur Scheibenbefestigung. Um diese zu lösen muss bei auslaufender Maschine die Spindelarretierung gedrückt werden. Immer wenn ich das Geräusch höre blutet mein Mechaniker-Herz.
                  Steht das auch so in der Anleitung ?
                  ​​​​​​

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                    Ja!

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                      Zitat von Schlacke Beitrag anzeigen
                      MelanieO
                      Das Problem hat/hatte nicht cwbobbi, sondern Haral.
                      Daher sollte ggf. eher Letzterer sich an die Kollegen vom Service wenden.
                      Danke dir, gut aufgepasst

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                        Ist bei der POF nicht zusätzlich eine Möglichkeit da, die Welle mit einem zweiten Schlüssel zu fixieren?
                        Ansonsten würde mich ein Foto von der Stelle interessieren. Die muss ja arg in Mitleidenschaft gezogen worden sein.

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                          Soviel, auf einem Foto erkennbares, dürfte da nicht beschädigt sein, eine große Schadensstelle oder Folgeschäden sollten nicht vorliegen.
                          Und selbst wenn, wären die evtl. betroffenen Teile vermutlich sowieso in der Baugruppe enthalten.

                          Meine obige Vermutung mit dem "Stift", welcher in eine "Bohrung" greift, muss ich allerdings wieder revidieren.
                          Was ich in der Ersatzteilzeichnung für einen "Stift" hielt (das kommt davon, wenn man sich die Zeichnungen am Smartphone im Kleinformat anschaut), dürfte eher eine "Spiralfeder" sein.
                          Der hintere, in der Maschine sitzende, Teil des Arretierknopfs ist eine flache "Platte", welche knapp mittig eine Bohrung, etwas größer als den Spindeldurchmesser, aufweist.
                          In Richtung des äußeren Teils des Arretierknopfs setzt sich die Bohrung fort, ist dort aber soweit "verjüngt" / geschmälert, dass der Durchmesser unter dem Spindeldurchmesser liegt.

                          Ist also das gleiche Prinzip, wie man es von der Aufhängung bei Bilderrahmen kennt.
                          An der Rückseite des Rahmens sind i.d.R. im oberen Bereich links und rechts jeweils eine Metallplatte angebracht, welche je eine Bohrung (Loch) aufweisen, die sich nach oben verengt / spitz zuläuft.
                          In die Wand, an welcher der Bilderrahmen hängen soll, dreht man an den passenden Stellen zwei Schrauben ein, dessen Köpfe gerade noch so in die Bohrungen / Löcher der Metallplatten des Bilderrahmen passen.
                          Der Bilderrahmen bzw. die Löcher in den Metallplatten werden nun über die vorstehenden Schraubenköpfe geführt und, wenn der Bilderrahmen etwas abgesenkt wird, gleiten die Schraubenköpfe dann hinter die, sich nach oben verengenden Löcher der Metallplatten und werden dort "geklemmt"

                          Genau solch ein "Klemmmechanismus" wird auch bei der Spindelarretierung der POF angewandt.
                          Die Spindel geht genau durch das Loch in der "Platte" am Arretierknopf.
                          Diese "Platte" wird durch eine Spiralfeder (die ich irrtümlich für einen Stift hielt), welche am anderen, dem Knopf gegenüberliegenden, Ende der "Platte" sitzt, in Position gehalten und somit der Arretierknopf nach außen (in Normalstellung) gedrückt.
                          Es ist auf der Zeichnung zwar nicht erkennbar, aber vermutlich hat die Spindel in Höhe des Arretierknopfs zwei sich gegenüberliegende Abflachungen (Schlüsselfläche).
                          Wenn man nun also den Arretierknopf drückt und die Spindel sich in der richtigen Position befindet, wird der sich verengende Teil des Lochs der "Platte" um die abgeflachten Stellen der Spindel geschoben und diese so festgehalten.

                          Lange Rede, kurzer Sinn:
                          Der Arretierknopf muß getauscht werden.
                          Ursächlich für den Schaden dürfte dennoch meine obige Vermutung sein.
                          Entweder wurde der Arretierknopf mal versehentlich bei "voller Fahrt" gedrückt oder aber gelegentlich zum Beschleunigen des endgültigen Stillstands genutzt, weil dem TE die Spindel zu lange nachlief.
                          Es ist auf der Zeichnung nicht erkenntlich, aus welchem Material diese "Platte" am Arretierknopf ist, es dürfte sich aber auf jeden Fall um ein "weicheres" Material als das der Spindel handeln.
                          Vermutlich (aus Sicherheitsgründen) Hartplastik/-kunststoff oder Alu.
                          Somit wäre sicher gestellt, dass sich in einem Fall der "versehentlichen" Betätigung des Arretierknopfs bei "voller Fahrt" der Fräse, diese nicht in ihre Einzelteile zerlegt und dem Benutzer um die Ohren fliegt.
                          Ein "weicheres" Material würde die Spindel nicht schlagartig stoppen, sondern stattdessen durch die Spindel "wegrasiert" / abgeschabt werden.
                          Daher funktioniert nun eben die Arretierung nicht mehr und der Knopf nebst angeflanschter "Platte" muss getauscht werden.

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