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POF 1300 ACE - Spindelarretierung defekt

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  • POF 1300 ACE - Spindelarretierung defekt

    Grüß Gott an alle Forumsmitglieder!

    Ich bin neu hier, habe mich spontan registriert, weil ich hoffe, dass mir hier jemand bei meinem Problem helfen kann.
    Es geht um eine POF 1300 ACE Oberfräse, die ich vor ungefähr 10 Jahren gekauft, aber fast nie benutzt habe. Eigentlich nur ein oder zwei Mal...
    Seinerzeit habe ich sie mit eingesetztem Fräser in den Koffer gepackt, weil ich ihn nicht mehr herausgebracht habe. Ich wollte mich später darum kümmern. Nun, nach eben diesen ungefähr 10 Jahren war es soweit.
    Das Problem war - und ist nach wie vor - die Spindelarretierung, sie kann nicht betätigt werden. Ich hab den Fräser mit zwei Schraubenschlüsseln herausbekommen und weiter versucht, die Spindelarretierung zu betätigen. Ging nicht. Dann hab ich mich entschlossen, die Abdeckung abzuschrauben und festgestellt, dass da ein Metallring lose drin liegt, der die Arretierung blockiert.
    Der Metallring gehört wohl an die Maschine und nicht locker in die Abdeckung der Spindelarretierung. Er passt vom Durchmesser her wunderbar an die Spindel, hält aber dort nicht. Wenn ich den Ring einlege, die Spindelarretierungsabdeckung wieder befestige, dann kann ich diese auch betätigen, solange ich die Fräse umgedreht (auf dem Kopf) halte, drehe ich die Fräse aber wieder um, fällt der Ring wohl wieder nach unten in die Abdeckung hinein und blockiert den Mechanismus wieder.
    Ich hoffe, ich habe das nicht allzu umständlich erklärt, zur Illustration hänge ich hier drei Fotos an. das erste ist die Abdeckung mit dem losen Ring, das zweite die Spindel und das dritte Foto zeigt, wie gut der Ring um die Spindel passen würde. Ich würde mich freuen, wenn jemand mir hier helfen könnte. Danke schon mal.

    Viele Grüße
    Herbie
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  • Hallo herbieracer,

    kennst Du den Ersatzteilservice von Bosch? da findest Du auch Explosionszeichnungen. Für deine Fräse hier:
    https://www.boschtoolservice.com/de/...ace-3603B6C700

    Ansonsten: ich empfinde es als normal, eine Fräse beim Fräserwechsel nicht nur auszustecken, sondern auch auf den Kopf zu stellen. Meine erste Vermutung war, dass der Ring evtl. lose sein soll, um ein versehentliches Betätigen der Arretierung bei laufender Fräse zu vermeiden.
    Das Handbuch sagt dazu aber nichts.

    Und zuletzt: die Fräse funktioniert ja ohen Spindelarretierung. Wie Du herausgefunden hast kann man auch den Fräser ohne Probleme (mit einem zweiten Schraubenschlüssel) wechseln.

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    • Nach der Explosionszeichnung zu urteilen, gehöht der Ring zur oberen Abdeckung, so wie es im ersten Bild zu sehen ist. Wie er aber genau sitzen muss, ist schwer zu sagen. Da ich keine Bosch OF habe, kann ich auch nicht nachschauen, wie es aussehen sollte.
      Kannst du denn feststellen, wo es genau hakt? Irgendwie müsste ja auch im zerlegten Zustand zu erkennen sein, wo die Mechanik an die Scheibe stößt. Prinzipiell muss es ja mal sauber funktioniert haben, da du ja mindestens einmal einen Fräser auf normalem Weg hinein bekommen hast.

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      • Guten Morgen,

        danke für die Antworten!

        @arathorn76: Danke für den Link. Da könnte tatsächlich was dran sein, dass der Ring eine Betätigung verhindern soll. Allerdings fällt er nicht zurück, sobald ich die Fräse auf den Kopf stelle. Das wäre aber notwendig, um diese Sperre wieder aufzuheben.

        @Nightdiver: Ja, am Anfang hat die Arretierung funktioniert. Was man auf dem ersten Bild von mir nicht gut erkennt: der Ring liegt nicht waagerecht in der Abdeckung, sondern leicht gekippt. Es kann natürlich gut sein, dass - falls der Ring nur die Betätigung der Arretierung verhindern soll - dieser nur einen halben Millimeter Spiel nach oben und unten haben soll, und im zusammengebauten Zustand gar nicht so weit kommt, dass er schief liegt, aber dazu müsste ich in die Abdeckung hinein sehen können.

        Ich werde das ganze heute Abend mal wieder zusammenbauen und ausprobieren, ob ich den Ring bei auf dem Kopf stehender Oberfräse wieder "zurückschütteln" kann, so dass er nicht mehr blockiert. Wenn das geht, würde das die Theorie von arathorn76 stützen. Dann müsste das ganze nur leichtgängiger sein. Ich werde auf jeden Fall vor dem Zusammenbau noch den MDF-Frässtaub rausputzen.
        Gibt es eigentlich eine Empfehlung für irgendein Pflege- oder Schmiermittel, mit dem ich die Scheibe evtl. leichtgängiger machen kann? WD40 wird vermutlich tabu sein, oder?

        Viele Grüße
        Herbie

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        • Zitat von herbieracer Beitrag anzeigen
          Gibt es eigentlich eine Empfehlung für irgendein Pflege- oder Schmiermittel, mit dem ich die Scheibe evtl. leichtgängiger machen kann? WD40 wird vermutlich tabu sein, oder?
          Obwohl ich normalerweise sage "WD40 ist zum Reinigen, Ballistol zum Schmieren" würde ich hier höchstens mit WD40 ran gehen und reinigen.
          Wo Fett/Öl ist klebt Staub...

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          • Zitat von arathorn76 Beitrag anzeigen

            Obwohl ich normalerweise sage "WD40 ist zum Reinigen, Ballistol zum Schmieren" würde ich hier höchstens mit WD40 ran gehen und reinigen.
            Wo Fett/Öl ist klebt Staub...
            Nein, was öliges werd ich natürlich nicht nehmen, eher schon so etwas wie WD40, aber manche sagen, das sei zu aggressiv. Deshalb meine Frage diesbezüglich.

            Kommentar


            • Also, jetzt habe ich mir das Ganze nochmal angeschaut. Der Ring ist ein Magnet (!). In der Abdeckung ist das Zentrale Teil der "Schieber", der mit dem roten Knopf gegen Federdruck gegen die Spindel geschoben wird und - wenn die Spindel richtig steht - in diese eingreift und somit blockiert. Dieser "Schieber" ist magnetisch. Sobald ich den Ring platziere - er passt wie gesagt exakt auf die Messing-Spindelnut (siehe Fotos) und ich das Gehäuse zusammenbaue, wird der Ring zum Schieber gezogen (magnetisch) und dieser blockiert dann den Mechanismus. Die Innenseite des roten Knopfes möchte den Ring in Richtung der Platine für die beiden LEDs schieben, was nicht geht, weil die Platine halt vorhanden ist und partout nicht nachgeben möchte (was sie wohl auch nicht soll).

              So wie sich das ganze darstellt, verstehe ich nicht, wie das jemals funktioniert hat und wie diese Konstruktion gedacht ist.

              Ich frage mich jetzt, was passiert, wenn ich den Ring, die Platine und vielleicht auch den Schieber ganz entferne, die Öffnung, die bleibt, irgendwie verschließe und die Fräse so verwende. Solange ich den Sinn des Rings aber nicht hundertprozentig verstehe, möchte ich das aber eigentlich nicht riskieren. Vielleicht ist der Ring ja doch für den Betrieb der Fräse wichtig. Oder sogar sicherheitsrelevant...

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              • Nur um nochmal sicher zu gehen. Das die Arretierung nur in zwei Stellungen der Spindel greift, ist aber bekannt, oder? Nicht das du probierst, und die Spindel steht einfach nur nicht richtig.
                Bitte nicht falsch verstehen; ich gehe davon aus, dass du es weißt, aber ich frage trotzdem zur Sicherheit, denn man kann ja auch mal was vergessen...

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                • Danke für den Hinweis. Nein, der Mechanismus ist mir klar, ich hab ja geschrieben "... wenn die Spindel richtig steht - in diese eingreift ...". Damit meine ich genau das, was Du beschreibst. Normalerweise drückt man den roten Knopf leicht ein und dreht die Spindel, bis sie richtig steht und der Knopf ganz gedrückt werden kann. Genau das geht nicht, weil der lose Ring, egal, wie die Spindel steht, blockiert.

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                  • Was mir grad noch bei der Explosionszeichnung auffällt. Der abgebildete Ring sieht aus wie zwei Ringe aufeinander, ein kleiner auf einem großen. Meiner ist einfach ein Ring, wie eine dicke Beilagscheibe mit einem großen Loch....

                    Ich tendiere dazu, einfach das Ersatzteil 880 (das Schiebergehäuse inkl. Ring) aus der Explosionszeichnung zu bestellen. Vielleicht ist bei der Fertigung meiner Maschine irrtümlich ein falscher Ring reingekommen. Wäre zwar sehr unwahrscheinlich, würde aber einiges erklären.

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                    • Bevor du Geld ausgibst, kontaktiere doch mal den Service von Bosch.
                      Deine Maschine ist zwar aus der Garantie, aber ggf. können dir die Leute beim Service helfen. Ich habe zwar selbst Bosch noch nicht kontaktieren müssen, aber weiß hier von den Mitgliedern aus dem Forum, dass er spitze sein soll.

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                      • Magnet war das Stichwort...
                        Die Platine ist ja die Beleuchtung, die eigentlich beim Fräsen den Fräser uns die Arbeitsstelle ausleuchten soll.
                        Und wenn ich das richtig sehe, gehen keine Drähte aus dem Motorgehäuse zu der Platine und Batterien hat´s da auch keine.
                        Wenn sich jetzt ein Magnet recht schnell an einer Spule (kann auch eine passend geformte Leiterbahn auf einer Platine) vorbei bewegt, zum Beispiel in einer Drehbewegung, dann könnte das genug Strom für ein paar LEDs übertragen.
                        Prinzipiell würde ich dann erwarten, dass der ursprünglich per Presspassung oder per Klebstoff an der Spindel fixiert war (wie auf deinem Bild 2). Da Ringmagnete relativ brüchig sind wäre Kleben vermutlich industriell einfacher zuverlässig machbar. Und dann wäre zumindest ein Teil der Ablagerungen, die man auf deinem Bild 1 auf dem Ring sieht, Klebstoffreste.

                        Da wir hier bei ca. 30.000 U/min über deutliche Fliehkräfte reden, die bei einer auch nur geringen Unwucht die Arbeit unangenehm machen, qualtitativ beeinträchtigen können und im Extremfall zu Fräserschrapnell führen können stelle ich mir gerade die Frage, ob ich selbst an meiner Fräse den Ring mit Epoxid (oder einem 2K-Klebstoff) an der Spindel befestigen würde oder ob mir das zu riskant wäre.

                        Ich warte jetzt nicht auf die Moderation, sondern zitiere selbst:
                        Zitat von Über 1-2do.com / Nutzung von 1-2-do.com
                        Im Rahmen der Marktüberwachung sind wir als Hersteller verpflichtet, die Sicherheit unserer Produkte im Markt zu beobachten. Aus Sicherheitsgründen raten wir daher strikt von Reparaturversuchen an Elektrowerkzeugen ab. Stattdessen empfehlen wir, Elektrowerkzeuge nur durch qualifiziertes Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren zu lassen.

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