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Fräser sieht komisch aus - Eigenverschulden?

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  • Fräser sieht komisch aus - Eigenverschulden?

    Hallo Leute,

    habe mir jetzt eine Fräse geholt und damit rumgebastelt um zu schauen wie man damit arbeitet usw.

    Ich komm direkt zum Punkt:

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 1588610715979872186320411194026.jpg Ansichten: 0 Größe: 228,8 KB ID: 3854240Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20200504_184442.jpg Ansichten: 0 Größe: 311,9 KB ID: 3854241Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 15886108057013611038506573841466.jpg Ansichten: 0 Größe: 226,3 KB ID: 3854242Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 1588610715979872186320411194026.jpg Ansichten: 0 Größe: 228,8 KB ID: 3854243Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 1588610715979872186320411194026.jpg Ansichten: 0 Größe: 228,8 KB ID: 3854244

    Was habe ich falsch gemacht? 😂
    Angehängte Dateien

  • Die Fräser eignen sich nicht zum eintauchen. Du musst ein Loch vorbohren und von dort aus die Fräsung beginnen. Alternativ kannst Du stirnschneidende Fräser kaufen.

    VG,
    Mario

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    • Wie jetzt, aber das ist ein Nutenfräser?

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      • Mal abgesehen davon, dass die Bilder nicht besonders scharf sind und ich nicht genau ausmachen kann, was Du am Fräser meinst.
        1. was hast Du genau damit gemacht?
        2. Sieht das eher nach so einem Billig-Fräser aus (ohne Dir zu nahe treten zu wollen), die sehen mitunter tatsächlich nach wenigen Fräsungen nicht mehr so toll aus.

        Kommentar


        • JoergC

          Also oben ist die rote Beschichtung weg (erst nach dem Eintauchen passiert, nur einmal gemacht) und die "Schneidemesser" sind an der Spitze (also Richtung Werkstück) teilweise etwas schwarz geworden. Ich habe einfach testweise damit gefräst, in einer Küchenarbeitsplatte mit voller Umdrehungsgeschwindigkeit. Die Fräser waren günstig ja, sollen nur als Übergang dienen bis ich mir (spätestens in zwei Wochen) ein Set von ENT hole.


          Außerdem: Ich verstehe das mit dem Hebel auf der Rückseite nicht, man soll den ja so spannen dass es fest ist, aber man mit Kraft trotzdem noch tauchen kann, damit der Fräser eben ins Werkstück geht, bei mir gibt es diese "Zwischenarretierung" aber nicht und auch in der Anleitung wird nichts davon erwähnt....

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          • Das schaut für mich aus als wäre der Fräser deutlich zu heiss geworden.
            Bei voller Drehzahl mit diesem Durchmesser ist to mutch. Was hat der für einen Durchmesser 18,19,20? Schaut zumindest so aus.
            Also Drehzahl deutlich runter. Dann ist eine Küchenarbeitsplatte dazu noch etwas speziell. Sehr harte Deckschicht (Laminat) das den Fräser beim eintauchen doch sehr stark zusetzt. Dann der Pressspann welcher aus totalem Abfall und Epoxidharz besteht, ebenfalls für solch einen Billigfräser ein Killer. Das schwarze an der Klinge ist vermutlich verbranntes Harz, jedoch sind vermutlich die schneiden ausgeglüht. Also ab damit in die Tonne.

            Beim nächsten mal keinen Tauchschnitt mit einem Fräser der dafür nicht geeignet ist und bei steigendem Durchmesser runter mit der Drehzahl.

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            • Zitat von unins000 Beitrag anzeigen
              Außerdem: Ich verstehe das mit dem Hebel auf der Rückseite nicht, man soll den ja so spannen dass es fest ist, aber man mit Kraft trotzdem noch tauchen kann, damit der Fräser eben ins Werkstück geht, bei mir gibt es diese "Zwischenarretierung" aber nicht und auch in der Anleitung wird nichts davon erwähnt....
              Der Spanhebel an deiner Oberfräse muss nur so fest sein, das der Fräser nicht von alleine tiefer eintaucht oder sich evtl. von selbst abhebt.

              Du stellst ja zuerst die gewünschte Tiefe an deiner OF ein. Dann fährst du den Fräser auf null zurück und gehst mit der OF auf dein Werkstück. Dann löst du den Hebel und drückst den Fräser leicht ins Holz. Wenn du eine längsnut fräst, kannst du sogar mit deinem verwendeten Fräser eintauchen, indem du beim eintauchen die OF längs bewegst und so über eine gewisse Schräge tiefer ins Werkstück eintauchst. Dabei musst du natürlich den Weg auch wieder zurückflössen um alles in gleicher Tiefe zu haben. Das wiederholst du so oft bis du auf gewünschter Tiefe bist.
              Immer wenn du zwei drei mm tiefer bist spannst du den Hebel fest und fräst die Ebene fertig, dann wieder lösen und weiter....

              Kommentar


              • Zum Thema "Eintauchen mit dem (Nut-)Fräser" schau mal bei Holzwerken:
                http://www.holzwerken.net/Blog/Heiko...er-taucht-hier

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                • Und schau dir mal die Kurse von Holzpaul hier im Forum an. Ich glaube, er hat diverse Videos zur Oberfräse gemacht. Dir fehlen da definitiv diverse Basics!

                  Wenn Du das Set von ENT hast, kannst mit den Fräsern auch eintauchen. Allerdings wird bei einer Arbeitsplatte auch ein ENT Fräser relativ schnell so aussehen.

                  Kommentar


                  • Hier ist der " Kurs" von Holzpaul https://www.1-2-do.com/forum/alles-u...nsteiger-innen

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                    • Man sieht im zweiten Bild, das weniger unscharf ist deutlich, dass die Schnittkante komplett abgenudelt ist. Billigstes Material, das das Laminat der Küchenplatte nicht ausgehalten hat.

                      Traurig, dass so etwas überhaupt verkauft werden darf. Schlimm ist, dass das bei sogenannten Hartmetallfräsern sogar passiert. Unglaublich!

                      MWa2014 - da muss ich widersprechen. Der Fräser hat eine Grundschneide und ist per Bauweise zum Nuten und damit zum Eintauchen geeignet. Ein Kantenfräser hätte keinen oder kaum wahrnehmbaren Überstand der Schneiden zum Fräskörper. Hier stehen die Schneiden etwa 2 mm über und sind angeschrägt. Das passt grundsätzlich schon. Das Material des Fräsers ist lediglich zu weich.

                      Ich würde ihn und falls Du noch andere hast den Verkäufer zurück geben. Er hat ja Geld gekostet.

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                      • Rainerle

                        Danke dir, kam mir schon komisch vor mit den Fräsern nicht eintauchen zu dürfen. Diese werden aber nicht explizit als HM beworben, naja, ich dachte für den Anfang reicht es. Na gut, in die Tonne damit. Um das Geld ist es halt schade. Ich werde aus der OF auch einen Frästisch machen, bevor ich da wieder was mache.

                        saberlod

                        Ich muss also den Hebel nach Einstellen der Frästiefe lösen um dann fräsen zu können? Ich dachte jede Fräse hat diese "Zwischenarretierung" bei der man dann händisch mit etwas Kraft noch tauchen kann. Hm, aber dann komm ich nichtmal 2cm tief....also irgendwas mache ich falsch.

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                        • Also ich kenn das so:
                          Du stellst (bei ausgesteckter und ausgeschaltener Fräse) die Frästiefe ein, die du erreichen willst und arretierst diese mit dem Hebel.
                          Dann "speicherst" Du diese Fräse mit dem Tiefenanschlag. Wenn Deine Fräse so ein Drehdingens mit unterschiedlich hohen Zapfen unter dem Tiefenanschlag hat machst Du das mit dem kürzesten Zapfen.
                          Dann löst Du den Hebel, die Fräse geht zurück auf "Frästiefe 0".
                          Du drehst das Drehdingens auf den längsten Zapfen (also weniger Frästiefe), steckst die Fräse an, stellst sie auf den Anfangspunkt der Fräsung.
                          Einschalten (Schutzbrille und Gehörschutz hast Du jetzt schon angelegt), warten bis Fräse auf Drehzahl ist, eintauchen bis Anschlag (dort arretieren oder niederhalten), Fräsen.
                          zurück auf Frästiefe 0
                          Ausschalten
                          Warten bis der Fräser komplett stillsteht.
                          Drehdingens auf zweitlängsten Zapfen einstellen.
                          Zurück auf Anfang, anschalten, runter, fräsen, hochstellen, aus, Stillstand abwarten, nächst kürzeren Zapfen
                          Wiederholen bis Du auf endgültiger Tiefe bist.

                          Ich werde gleich darauf hingewiesen werden, dass bei sehr vielen Fräsen das Drehdingens zu wenig Zapfen hat, die Längentechnisch zu weit auseinander liegen.
                          Stimmt.
                          Aber diese Vorgehensweise ist meines Erachtens nach für den Anfang gut genug.
                          So kannst Du schon nuten, bevor Du dann - z.B. anhand @Holzpauls hervorragender Videoserie - erkennst was Du besser anders machst, wie und warum.

                          Diesem Einwand kannst Du entnehmen: diese Vorgehensweise ist nicht perfekt. Die Ergebnisse werden es vermutlich auch nicht. Das oben gezeigte wird auch nicht der letzte Fräser sein den Du ausglühst...

                          Und der Hebel ist nach meinem Verständnis dafür da, dass er die aktuelle Frästiefe fixiert oder die Verstellung der Frästiefe ermöglicht (zum Einstellen oder Eintauchen), aber beim Eintauchen als Bremse verwenden würde ich ihn nicht (beim Einstellen tue ich das gelegentlich - aber dabei ist die Fräse ausgesteckt. Ich möchte auch weiter an meinen Fingern hängen...)

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                          • Dieser Fräser kann nicht in Material eintauchen. Er hat die Schneiden nur oben an den Seiten, jedoch keine in der Mitte. Mit diesem Fräser kannst Du einen hübschen kleinen Kreis in ein Stück Holz fräsen, wenn Du es versuchst, er taucht aber nicht weiter in das Material ein, weil er in der Mitte keine Schneiden hat.

                            Ich korrigiere meine Aussage ein wenig: Er kann eintauchen, wenn man immer eine kleine Nut fräst. Also eintauchen bis es nicht mehr geht, dann eine Nut fräsen und wieder vorne anfangen. Dauert dann gefühlt drei Wochen für eine 20mm tiefe Nut 😉
                            Zuletzt geändert von –; 04.05.2020, 20:38.

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                            • Präzisiere: Du kannst nur so weit eintauchen wie die Schneiden über den Körper des Fräsers hinausschauen.
                              Das macht aber dann weniger Spaß

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