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Oberfräse Kopierringe (..oder, was stimmt nicht mit meinem Kopf?)

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  • Oberfräse Kopierringe (..oder, was stimmt nicht mit meinem Kopf?)

    Guten Morgen zusammen,

    ich bin gerade dabei mir einen Oberfräsentisch zu bauen und mache mir Gedanken über das Einsetzen einer Sauter Einlegeplatte zu machen.
    Als Maschine habe ich letzte Woche eine Triton TRA001 bekommen.

    Einsetzen möchte ich die Platte mit einer vorher gefertigten Schablone. Kopierringe habe ich das sündhaft teure Triton Set hier liegen.

    Alles kein Problem denke ich mir, aber anscheinend ist mein Kopf auf einem Sonntagmorgen nicht in der Lage passende Ringe + Fräser zu berechnen...

    Mein Fundus an Fräsern ist zur Zeit noch sehr überschaubar, aber mal ganz grundsätzlich fällt der Groschen nicht...

    Schablonen die ich habe: (Gemessen da zöllige Schablonen)
    7,9mm
    9,5mm
    11,1mm
    12,8mm
    15,9mm
    20,4mm
    19,0mm
    29,9mm

    Fräser:
    6mm
    8mm
    12mm
    12,7mm
    16mm
    19mm

    Ich würde gerne den 8mm Fräser für die Schablone verwenden, also angenommen:

    Ring 12,8mm - Fräser 8mm = 4,8mm bedeutet ein Aufmaß von +2,4mm umlaufend.
    Diese 2,4mm müssen wiederum abgefangen werden. Um 1mm Luft zu haben also noch 1,9mm.

    Wie rechne ich ab diesem Punkt weiter? Ich zweifle gerade an meiner Intelligenz, aber nur das "durchrechnen" der Schablonen kann ja nicht die Lösung sein...
    Zuletzt geändert von –; 05.11.2017, 10:10.

  • Das kommt darauf an ob du den inneren oder den äusseren Ring berechnen möchtest, da ich nicht so gut im Erklären bin schau dir mal den Wissensartikel an.
    Der Kopierring (Kopierhülse) einer Oberfräse dient zum Fräsen entlang einer Schablone

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    • Deine Versatzberechnung ist im Prinzip richtig. Allerdings musst Du um 1mm Luft zu bekommen jeweils 0,5mm hinzurechnen und nicht abziehen, d.h. die Schablone muss auf jeder Seite also rundherum 2,4 +0,5=2,9mm größer sein als die Fräsplatte selbst. Wenn Du nicht sicher bist immer auf einem Probestück eine Probefräsung machen.
      LG Holzpaul, der mit dem Holz tanzt

      Kommentar


        Wie Holzpaul sagt aber die 12,8mm Hülse müßte eigentlich 12,7mm sein denn das ist 1/2". Damit müßte dann Deine Schablone um 2,85mm größer sein als das zu fräsende "Loch" wenn Du 0,5mm Luft willst.. Mit diesen krummen Maßen kämpfe ich bei meiner Bosch Colt auch denn da habe ich auch die Ami-Kopierringe mit Maßen in 1/64".
        Wichtig ist auch daß Du zur Montage in die OF einen Paßstift oder eine Konusspitze einspannst denn die Kopierringe hängen an der Grundplatte und die muß genau zentrisch montiert werden. Da immer etwas Spiel in den Befestigungsschrauben ist muß man da aufpassen sonst stimmen die Abstände nicht.

        Kommentar


        • MadMo kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          Ja die Ami-Kopierringe können einen in den Wahnsinn treiben.

          Im Prinzip ist es doch völlig egal, wie viel Aufmaß die Schablone hat, entscheidend ist doch wieder welches Gegenstück ich zum übertragen benutze. Aber genau hier spielt mein Kopf heute nicht mit das sauber zu berechnen. ​​​​​​​
          Zuletzt geändert von –; 05.11.2017, 12:34.

      • Ok.... Mein Fehler... Ich habe die ganze Zeit falsch auf die Innenseite der Schablone gerechnet. Das ist natürlich falsch. Der Fräserdurchmesser kommt dann natürlich drauf!

        Also Schablone fertigen mit:
        Hülse 1/2 16mm + Fräser 1/2 8mm = 12mm Versatz der Schablone

        Übertragen der Schablone auf die Platte:
        Hülse 1/2 30mm - Fräser 1/2 8mm = 11mm Überdeckung zur Schablone

        Bedeutet 1mm Aufmaß umlaufend (insgesamt 2mm)

        Korrekt??

        Kommentar


        • Zitat von MadMo Beitrag anzeigen
          Ok.... Mein Fehler... Ich habe die ganze Zeit falsch auf die Innenseite der Schablone gerechnet. Das ist natürlich falsch. Der Fräserdurchmesser kommt dann natürlich drauf!

          Also Schablone fertigen mit:
          Hülse 1/2 16mm + Fräser 1/2 8mm = 12mm Versatz der Schablone

          Übertragen der Schablone auf die Platte:
          Hülse 1/2 30mm - Fräser 1/2 8mm = 11mm Überdeckung zur Schablone

          Bedeutet 1mm Aufmaß umlaufend (insgesamt 2mm)

          Korrekt??
          Wenn Du die Originalplatte als Aussenschablone benutzt um eine Innenschablone herzustellen sind Deine Berechnungen richtig! Mir wären allerdings 2 bzw. 1mm Luft ein bisschen viel. Ich würde im ersten Fräsvorgang einen 6mm Nutfräser nehmen und an der Innenschablone einen 8mm Fräser. Zwar hast Du dann keine Luft, aber Du könntest die Innenschablone leicht innen schleifen.
          LG Holzpaul, der mit dem Holz tanzt

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          • Moin moin, besser wie Paul es Dir erklärt hat, hätte ich es auch nicht hinbekommen.
            Z.Z. hab ich Probleme mich hier anzumelden. Ist aber erst seit der Umstellung.

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            • Kleiner Nachtrag:
              Die Aussenfräsung bitte gegen den Uhrzeigersinn fräsen und die Innenfräsung mit dem Uhrzeigersinn fräsen. Ich nehme an das Du in deinen Frästisch nur so tief wie die Sauter-Platte dick ist fräsen willst. Du tust Dich beim Einbau leichter wenn Du 0,5-1mm tiefer fräst und anschließend mit U-Scheiben oder Klebstreifen den Falz auffütterst.
              LG Holzpaul, der mit dem Holz tanzt

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