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Bohrmaschine läuft heiß

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  • Bohrmaschine läuft heiß

    Hallo. Ich möchte gerne Löcher in unserem Badschrank vergrößern, um neue Lampen dort einzusetzen. Dafür wird ein Lochbohrer mit 108mm benötigt, der sich durch 30mm dickes Holz fressen muss. Mein Problem: Jede Maschine läuft nach wenigen mm heiß und fängt sogar an zu qualmen. Was mache ich falsch?
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  • Deine Bohrkrone sieht irgendwie seltsam aus... Überhitzt? Ich frag mal ganz blöde: Dreht die Bohrmaschine richtig herum (Rechtslauf), weil das irgendwie so aussieht, als ob der Bohrkopf nicht schneidet sondern versucht zu flexen...
    Zumal wenn man sich deine Bohrung anschaut ist die innen verkokelt also heiß gelaufen...

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    • Zitat von Cnpeanut Beitrag anzeigen
      Deine Bohrkrone sieht irgendwie seltsam aus... Überhitzt? Ich frag mal ganz blöde: Dreht die Bohrmaschine richtig herum (Rechtslauf), weil das irgendwie so aussieht, als ob der Bohrkopf nicht schneidet sondern versucht zu flexen...
      Zumal wenn man sich deine Bohrung anschaut ist die innen verkokelt also heiß gelaufen...
      Auf der Maschine ist nur etwas Staub vom Holz. Die ist heute frisch gekauft, weil meine alte Black'n'Decker m. E. zu wenig Leistung hatte.
      Die ist definitiv im rechtslauf. Und ich hatte schon mit langsamer Geschwindigkeit gebohrt, weil das Holz eben schon heiß wurde... Keine Ahnung was ich noch machen soll..

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      • Wieviele Maschinen hast du probiert ?
        Weil du schreibst Jede Maschine läuft heiß.Mit welcher Drehzahl hast du gebohrt ?

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        • Bei der Größe der Bohrkrone ist so nen Maschinlein schon hart an der Grenze - Fräsen am besten ganz ohne Druck und mit etwas leichtem hin und herschwingen um die Schnittfläche etwas geringer zu halten, dann solltest du damit auch durchkommen - und jenachdem die Maschine ruhig auch mal herausziehen und ne Weile frei laufen lassen damit sie sich abkühlt.

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          • Maschine lâuft heiß...
            Holz wurde heiß...
            ​​​​​​???

            Was denn nun ?
            Qualmt die Maschine oder das Holz ?

            108mm Lochsäge ist schon ne Herausforderung für eine Bohrmaschine, und für die verwendete UniversalImpact800 wahrscheinlich zu viel.
            Diese Maschine hat max. 19 NM Drehmoment und bohrt in Holz bis max. 30 mm.

            Statt mit langsamer Geschwindigkeit solltest du mit voller Drehzahl (Höchstgeschwindigkeit) bohren.
            Du darfst allerdings nicht zu stark pressen, sondern nur leicht gegenhalten und die Lochsäge ihre Arbeit machen lassen.
            Es ist eben eine Lochsäge und kein Lochbohrer.
            Wenn du mit einer Handsäge (z.b. Fuchsschwanz) in Holz sägst, drückst du ja auch nicht wie ein Bekloppter drauf, sondern setzt sie nur leicht an, bewegst sie hin und her, und führst sie je nach Schnitttiefe nach.

            Dass das Holz mal schwarz wird oder leicht qualmt lässt sich nicht immer vermeiden.
            Hauptsache es fängt nicht an zu brennen.
            Wenn da hinterher eh eine Lampe rein kommt, sieht ja keiner die schwarzen Stellen.

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            • Zitat von HOPPEL321 Beitrag anzeigen
              Wieviele Maschinen hast du probiert ?
              Weil du schreibst Jede Maschine läuft heiß.Mit welcher Drehzahl hast du gebohrt ?
              Zwei Maschinen. Keine Ahnung/Anzeige.

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              • Zitat von Schlacke Beitrag anzeigen
                Maschine lâuft heiß...
                Holz wurde heiß...
                ​​​​​​???

                Was denn nun ?
                Qualmt die Maschine oder das Holz ?

                Diese Maschine hat max. 19 NM Drehmoment und bohrt in Holz bis max. 30 mm.

                Statt mit langsamer Geschwindigkeit solltest du mit voller Drehzahl (Höchstgeschwindigkeit) bohren.
                Du darfst allerdings nicht zu stark pressen, sondern nur leicht gegenhalten und die Lochsäge ihre Arbeit machen lassen.

                Dass das Holz mal schwarz wird oder leicht qualmt lässt sich nicht immer vermeiden.
                Hauptsache es fängt nicht an zu brennen.
                Wenn da hinterher eh eine Lampe rein kommt, sieht ja keiner die schwarzen Stellen.
                Die Maschine qualmt etwas, das Holz nur wenig beim 2. Loch. Hohe Geschwindigkeit und wenig Druck klingt nach nem guten Plan. Danke. Das Holz ist 30mm dick.
                Eben, wie das Holz aussieht, ist völlig wumpe.

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                • die Lochsäge (hier zu kleine Zahnlücken) setzt sich zu, da der dichte Werkstoff beim Zerspanen sehr pulverisiert, sich zwischen den Schneidzähnen festbrennt bzw. festbackt!
                  Hier wäre nach meiner Meinung eine grobzahnige Lochsäge bei niedriger Schnittgeschwindigkeit und kräftigerer Bohrmaschine zu empfehlen. Auch sollte beim Vorschubsdruck nur kurze aber kräftige Hübe ausgeführt werden, damit das Bohrmehl besser austreten kann!
                  Gruß Erich

                  Kommentar


                    Zitat von erichvilz Beitrag anzeigen
                    die Lochsäge (hier zu kleine Zahnlücken) setzt sich zu, da der dichte Werkstoff beim Zerspanen sehr pulverisiert, sich zwischen den Schneidzähnen festbrennt bzw. festbackt!
                    Hier wäre nach meiner Meinung eine grobzahnige Lochsäge bei niedriger Schnittgeschwindigkeit und kräftigerer Bohrmaschine zu empfehlen. Auch sollte beim Vorschubsdruck nur kurze aber kräftige Hübe ausgeführt werden, damit das Bohrmehl besser austreten kann!
                    Gruß Erich
                    Seh ich genauso. Zwischen den Hüben immer mal wieder absaugen, damit das Bohrmehl den Widerstand nicht zusätzlich erhöht und eine kräftigere Bohrmaschine verwenden. Alternativ könntest du auch ein Rührwerk mit mechanischem Getriebe benutzen, daß für wesentlich höhere Momente ausgelegt ist. Ich hab mit einem uralten Makitarührwerk und Zahnkranzbohrfutter zweckentfremdenderweise ähnliche Löcher mit einer Lochsäge bewerkstelligt. Weder Maschine noch Holz hat gequalmt.

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                    • 1. Die Bohrmaschine wurde an ihre Grenze gebracht und fängt an langsam zu "schmoren" = Qualm.
                      2. Den späteren Bohrkern mit einem großen Bohrer (10++ ) am inneren Rand durchbohren, damit sich das Bohrmehl darin von der Bohrkrone lösen kann.
                      3. wenn es nicht auf einen sauberen Bohr-Rand ankommt, lassen sich auch mehrere (3 - 8 +? Stück) kleine Bohrungen (z.B. Ø 3 - 5 mm) im "Bohrkreis" setzen, damit sich dort das Bohrmehl aus den Zähnen lösen kann.
                      4. Sollte der Bohrkern als Rad gebraucht werden, so wäre logischerweise eine Bohrung außerhalb des Kreises zu machen.
                      5. Video: https://youtu.be/HI1wX-Ze8xQ?t=128
                      Zuletzt geändert von –; 24.03.2019, 17:40. Grund: +3.4.5.

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