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Plug-it für Elektrowerkzeuge

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    Plug-it für Elektrowerkzeuge

    Unter dem Projekt des Users SimoneLavina "Bosch POF 1400 ACE Stromkabel Upgrade mit Plug it von Festool" taucht im Kommentar von Woody der Hinweis auf ein YT-Video auf, das mit Vorsicht zu genießen ist. Im Video selbst erfolgt ein symbolischer Hinweis, das Schutzleitungssystem nicht zu benutzen. Das Vorgehen von "Bellevue Woodshop" ist sehr zweifelhaft, nach meiner Ansicht ist dies ein eindeutiger Verstoß gegen gesetzliche Vorschriften.

    Im Grunde handelt es sich um ein Verlängerungskabel, das mit einem Schuko-Stecker beginnt, das andere Ende schließt mit einer 3-poligen Kupplungsdose ab, die für den Anschluss eines Schutzleiters vorgesehen ist. Wenn man die Schutzleiter nicht anschließt oder gar nur ein 2-poliges Kabel verwendet, handelt man grob fahrlässig. Es ist nämlich dadurch nicht sicher gestellt, dass mit solchen Kabeln nur Geräte der Schutzklasse II betrieben werden.

    Einwandfrei ist dagegen die Lösung von SimoneLavina.

    Eigentlich sollte Bosch ein Interesse daran haben, dass solche zweifelhaften Videos nicht noch über diesen Kanal verbreitet werden.

    Der Bellevue Woodshop sitzt in 120V-Amiland und was da kommerziell an Elektrik gemacht wird würde jeden deutschen Elektriker in den Knast bringen. Daß dann die Bastler das noch schlimmer machen ist wohl klar.
    Einen kleinen Vorteil gibt es drüben aber: die Stecker sind polarisiert sodaß man genau weiß auf welcher Leitung die Phase ist.

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      Der Hinweis auf das Video ist legitim. Hier wurden schon Videos gezeigt, die sehr zweifelhaft für Anfänger oder relativ Ungeübte sind. Tauchübungen mit Heimhandwerkerkreissägen fällt mir da nur ein.

      Zu dem gezeigten Video von einem zweifelsohne erfindungsreichen Youtuber (ich kann nicht beurteilen, wie clever der Mann wirklich im Umgang mit seiner Materie ist): aber, wer mit Heisskleber an seinen Elektrogeräten rumfummelt, um Löcher damit zu schließen, hat sowieso etwas zuviel Wind abbekommen...

      Nachbauen? Never! Warum? Habe ich aber auch schon im Projekt SimoneLavina geschrieben: es bleibt jedem freigestellt, sich die Gewährleistung und nachfolgende Garantie durch den Hersteller damit zu vernichten. Machen (lassen, weil wenig Ahnung von Elektrik) würde ich es auch, wenn diese Voraussetzung nicht mehr vorhanden ist.

      Aber, recht hast du: irgendwas Gefährliches zusammen zu basteln sollte nicht noch belobigt werden. Die Verbreitung stoppen kann nur der Youtube-Kanal-Besitzer selber. Am Besten dadurch, dass er so einen Quatsch gar nicht erst zeigt.

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        Ich bin ehrlich, ich hab das Video zwar angesehen, aber ohne Ton (dazu ist mein Englisch nicht gut genug). In besagtem Projekt hab ich es nur deshalb verlinkt, weil viele User den Zweck dieses Plug-it nicht erkannten.

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          Zitat von Woody
          Ich bin ehrlich, ich hab das Video zwar angesehen, aber ohne Ton (dazu ist mein Englisch nicht gut genug). In besagtem Projekt hab ich es nur deshalb verlinkt, weil viele User den Zweck dieses Plug-it nicht erkannten.
          Hallo Woody,
          den Ton hättest Du Dir aber getrost anhören können, es fiel ohnehin kein Wort und schon gar nicht in englischer Sprache. Aber mit der Hintergrundmusik war es ein gefälliges Video, wenn man mal von den gefährlichen Aspekten absieht, die zu erkennen es eine gewisse Fachkenntnis voraussetzt.

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            Zitat von kjs
            Der Bellevue Woodshop sitzt in 120V-Amiland und was da kommerziell an Elektrik gemacht wird würde jeden deutschen Elektriker in den Knast bringen. Daß dann die Bastler das noch schlimmer machen ist wohl klar.
            Einen kleinen Vorteil gibt es drüben aber: die Stecker sind polarisiert sodaß man genau weiß auf welcher Leitung die Phase ist.
            Ich glaube eher nicht, dass Bellevue Woodshop im Amiland beheimatet ist. Er benutzt ganz gewöhnliche Schuko-Steckdosen, wie diese in Europa üblich sind - von daher ist da nichts drin mit Verpolungs-Schutz. Am anderen Ende des Kabels benutzt er ganz gewöhnlich Stecker und Kupplungen nach der Norm IEC 60320 C13 - auch in Europa üblich. Wenn ich meine Informationen richtig interpretiere dürfte Bellevue Woodshop in Norwegen ansässig sein.

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              Barnee Du hast recht. Vielleicht schreibst Du Hinweis direkt in den Thread beim Projekt. Dann können das Besucher des Projektes auch in vielen Jahren noch lesen. Hier verschwindet das irgendwann.

              Sodann: Hier sieht man auch die Einbauvariante ganz unten im Blogbericht von Michael Hild:
              http://michael-hild.blogspot.de/2013...l-plug-it.html

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                Vielen Dank für den Hinweis --------------------------------------------------------------------------------------------------------

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                  Ich finde den Job, den SimoneLavina gemacht hat, recht ordentlich und sauber gelöst. Dazu kommt, dass die zu dem Festool-Stecker passenden Geräte-Kabel eine außergewöhnliche gute Geschmeidigkeit haben und auch noch nach Jahren beibehalten. Man muss beim Einbau einer Plug-It-Buchse lediglich beachten, dass die Bedingungen, die der Schutzklasse II zugrunde liegen, nicht zerstört werden. Die Frage ist nur, ob ein Nicht-Fachmann in der Lage ist, eine entsprechende Beurteilung vornehmen zu können.

                  Betriebsmittel, die im Bereich der Schutzklasse I verwendet werden, ihrer Schutzfunktion zu berauben, so wie es Bellevue Woodshop empfiehlt, ist mindestens als grob fahrlässig einzustufen.

                  Ich habe vor langer Zeit einige meiner Boschgeräte und auch andere Fabrikate umgerüstet. Beim Wegpacken der Geräte empfinde ich es als wohltuend, die mit der Zeit meist störrisch gewordenen Kabel nicht mehr aufrollen zu müssen. Meistens waren die Kabel eh zu kurz. Ich habe zwei Festool-Kabel, davon hängt das zweite meist unbenutzt an der Werkzeugwand. Im Normalfall kommt man mit einem Kabel ganz gut klar, das Umstecken beim Gerätewechsel empfinde ich mittlerweile als akzeptablen Vorgang.

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                    Ob ich den Stecker des Gerätes einstecke oder eben das Plug-It ins Gerät stöpsle ist der gleiche Aufwand. Aber man hat die passende Länge immer am Gerät. Ich finde das lange Kabel am Fein 'Multimaster beispielsweise wunderbar. Allerdings arbeite ich damit sehr häufig an der Wekbank. Da ist es dann wieder hinderlich.

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                      Zitat von Barnee
                      Ich glaube eher nicht, dass Bellevue Woodshop im Amiland beheimatet ist. Er benutzt ganz gewöhnliche Schuko-Steckdosen, wie diese in Europa üblich sind - von daher ist da nichts drin mit Verpolungs-Schutz. Am anderen Ende des Kabels benutzt er ganz gewöhnlich Stecker und Kupplungen nach der Norm IEC 60320 C13 - auch in Europa üblich. Wenn ich meine Informationen richtig interpretiere dürfte Bellevue Woodshop in Norwegen ansässig sein.
                      Du hast Recht, habe ihn mit einem Anderen verwechselt der ähnliche "Tricks" macht.
                      Die IEC320 Verbinder sind allerdings weltweit im Einsatz. Einheitlicher als alle anderen Netzverbindungen aber mit dem Nachteil daß die sowohl für 120V als auch 230/240V verwendet werden. So wurde hier im Haus ein Ami-Laserdrucker geschlachtet der nur ein 120V Netzteil hatte und einfach mit einem Kabel mit Schukostecker angesteckt wurde.

                      Kress hat ja auch die Stecker direkt an der Maschine aber leider mal wieder eine andere Sorte als Festool.
                      Wie Rainerle finde ich auch die Netzkabel an Maschinen je nach Anwendung mal zu kurz und mal zu lang. Wahrscheinlich wird es aber nie passieren daß da mal eine einheitliche direkte Verbindung an der Maschine kommen wird. Wäre echt gut wenn man je nach Bedarf die richtige Kabellänge einstecken könnte.

                      Die Maschinen die Bellevue umgerüstet hat haben alle nur 2-polige Schukostecker (kein Schutzkontakt, Schutzklasse II) weshalb er den Schutzleiter gar nirgends anschließen könnte. Der Umbau der OF ist aber ein grober Verhau und Heißkleber zur Montage??????

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